Der "Was spielt ihr gerade?" Thread. PC, Konsole. AAA, Indie, Geheimtipps.

Ich habe vor wenigen Tagen mit Cyberpunk neu begonnen.
Ich hatte das Spiel damals zu Release (Dezember/Januar) etwa 30-35 Std gespielt, allerdings wegen der unzähligen Bugs auf unbestimmte Zeit unterbrochen.

Naja, diese Unterbrechnung hielt jetzt 3 Jahre an.^^
Es wurden (ich spiele auf der PS5) immer wieder neue Patches angekündigt, die ich erst mal abwarten wollte.
Und nun dachte ich mir, ok Patch 2.1 soll wohl das letzte große Update gewesen sein, geb ich dem Ding nochmal eine Chance.
Und was soll ich sagen, es ist wirklich kein Vergleich mehr zum Crap von damals.
Das Spiel läuft wie es soll, und der Spielspaß wird nicht mehr (wie damals) getrübt.
Hab jetzt etwa (wieder) 30-35 Std gespielt, und die vergingen wie im Flug.

Evtl hol ich mir im Anschluss auch noch die Erweiterung. Mal schauen wie ich das zeitlich schaffe, bevor FF Rebirth erscheint.
 
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Als Fan der klassischen "Who dunnit“ Krimis führte für mich kein Weg an diesem Game vorbei:

Mord im Orient Express (2023)

Zugegeben, die grundlegende Story kennt man. Aber dieses Spiel ist eine sehr liebevolle, sympathische und modernisierte Umsetzung, an der Krimifans sicherlich gefallen finden dürften.
Das Game gibt es für alle Plattformen. Ich spiele die sehr gut gelungene Switch Umsetzung.

Dann habe ich nochmal meine Series X aus dem Vorruhestand geholt, um per Game Pass
"Like a Dragon Gaiden: The Man Who Erased His Name“
zu zocken. Ein Game der Yakuza Serie, das sich an den Krimi-Ablegern Judgement orientiert. Es bietet natürlich das übliche Yakuza Ganeplay mit vielen Keilereien - und macht mir wieder sehr viel Spaß. Zum Glück auch mit englischer Synchro, was bei Yakuza Games leider nicht unbedingt üblich ist.
 
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Mord im Orient Express (2023)
Hab ich auch letzte Woche durchgezockt. Ganz nett gemacht. Aber etwas schade, dass man sich nie falsch entscheiden kann bei den Ermittlungen. Sondern im Zweifelsfall solange die Optionen durchklickt, bis man die richtige hat. Das machen die Sherlock Holmes Games für meinen Geschmack besser.

Zum Glück auch mit englischer Synchro, was bei Yakuza Games leider nicht unbedingt üblich ist.
So unterschielich sind Menschen. Ich zocke diese Games bewusst mit japanischer Sprachausgabe, weil es soviel besser zum Szenario und der Atmosphäre passt.
Und ja, das Prügel Gameplay in den Teilen ist einfach beste :daumen:
 
Hier ein paar Spiele, welche mir gut gefallen haben, bzw. noch in "Arbeit" sind:

Stasis (Steam | GOG)

- Ein klassisches Point&Click in Iso-Perspektive mit fester Kamera.
- Ich würde es recht fest im Horror-Genre verortern, wie Dead Space.
- Üblicherweise beißen sich Horror und P&C ein bisschen, sind hier mMn. aber tadellos umgesetzt.
- Die Rätsel sind solide und die Atmosphäre sowie der Soundtrack echt gut.

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- Wenn man auf den Geschmack kommt hat man Glück, es gibt nämlich schon den Nachfolger Stasis: Bone Totem.
- Zudem gibt es noch das Spiel CAYNE, welches sogar kostenlos ist.
- Mehr möchte ich gar nicht mehr dazu sagen, reinschauen lohnt sich.


Untitled Goose Game (Steam)

- Der Titel setzt eher auf Geduld und Geschicklichkeit, denn auf fordernde Rätsel.
- Vor allem zu zweit macht es unheimlich viel Spaß und hat daher auch einen recht hohen Wiederspiel-Wert.
- Die Steuerung ist etwas gewöhnungsbedürftig und manche Aufgaben knackig umgesetzt, insgesamt aber
eher seichte Kost.

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- Ich würde empfehlen, das Teil mit einem Controller anzugehen, M+T ist hier leider umständlich umgesetzt.
- Das Ende hat mich (uns) kalt erwischt, durchhalten wird also mit einem guten Lacher belohnt.


COCOON (Steam)

- Hier ein interessanter Rätsel-Plattformer im Top-Down 3D.
- Das Spiel ist vom Entwickler welcher Limbo und Inside gemacht hat, dementsprechend war ich sehr gespannt.
- Man wird recht schonungslos in das Geschehen geworfen, kommt aber ziemlich zügig hinter die grundlegenden
Mechaniken.

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- Ich habe noch nicht viel Zeit reingesteckt, bin vom Konzept und dem Stil aber sehr angetan.
- Bisher waren die Rätsel / Abschnitte recht überschaubar, hoffentlich steigert sich das noch.



Soweit war es das.
Als nächstes auf der To-Do-Liste:
 
Aber etwas schade, dass man sich nie falsch entscheiden kann bei den Ermittlungen.
Ja, das stimmt. Das hat man z.B. bei den Sherlock Holmes Spielen besser gelöst.

So unterschielich sind Menschen. Ich zocke diese Games bewusst mit japanischer Sprachausgabe, weil es soviel besser zum Szenario und der Atmosphäre passt.
Das ganz Lesen wird mir in solchen doch sehr dialoglastigen Spielen dann immer etwas viel :D
 
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Zur Zeit bin ich vorallem an Syberia - The World Before auf beiden Plattformen abwechselnd.
Die Rätsel sind nicht besonders schwer, aber das Grafikdesign wunderschön und die Geschichte interessant.
 
Ich bin momentan sogar schon fast mehr an meiner Nintendo Switch als am PC. An meiner Konsole spiele ich derzeit ausschließlich Animal Crossing: New Horizons. Am PC spiele ich Overwatch und FINAL FANTASY XIV & einige Offline Games wie Cyberpunk 2077, Detroit: Become Human, FINAL FANTASY XV, Genshin Impact, Ori and the Blind Forest, Ratchet & Clank: Rift Apart & Rise of the Tomb Raider.
 
Daikatana von 1999- mal sehen ob John Romero mich zu seiner *** macht, oder ob das in der Retrospektive auch so schlecht wegkommt, wie damals. Habe das bisher noch nicht gespielt und gehe da mit neutraler Perspektive ran.

Vielleicht schneidet das in meinem persönlichen Ranking ja auch ganz gut ab, wie beispielsweise SiN von 1998, das wirklich tolle innovative Elemente hatte, an denen sich von Spielen danach gerne bedient wurde. Das habe ich vor Kurzem beendet.

Zu den Spielen:
Daikatana:
So ziemlich letzter Q2-Engine Shooter, John Romeros 100% eigenes Projekt und erstes IonStorm-Spiel(die von DeusEx). Geht um ein magisches Katana, das Zeitreisen erlaubt. Hat alles was 90er Shooter hatten und quasi der letzte 90er-Shooter->4 Schauplätze in verschiedenen Epochen, Secrets, Trashtalk, One-Liner, dutzende Waffen, Skillsystem. Wahrscheinlich der geistige Nachfolger von Jurassic Park Tespasser im Sinne von hohe Amitionen, die tief fallen. Mal sehen, habs gerade erst angefangen, soll ja ziemlich lang sein.

SiN+Wages of SiN(zusammen als "SiN: Gold" bei Steam):
Bisher der meiner Meinung nach beste Klischee-90er-Shooter: Total verrückte Charaktere, tolles Gunplay, Q2-Engine, weiblicher Superschurke, Mutanten, One-Liner, guter Soundtrack, Secrets, Secret-Level etc.
Einige Innovationen, die teilweise erst Jahre später wieder aufgegriffen wurden: Non-Lineare Level Reihenfolge mit Entscheidungen, die sich auf andere Level auswirken(z.B. Level mit "Plan B", falls man eine Mission in der Story vermasselt) und Computer, die sich bedienen lassen, und nahtlos in die Umgebung eingefügt sind(ähnlich wie Doom3 das später gemacht hat). Es gibt da sogar eine kleine DOS-Oberfläche in die man sich "hacken" darf. Dann das erste Scharfschützengewehr in einem Ego-Shooter und auch gleich mit echtem Zielfernrohr statt nur Zoom des Bildausschnitts. Kleine Fahrzeuge, die man frei bewegen konnte. Erste echte Stealth-Missionen in einem Shooter und deren Scheitern führt nur zu schweren Feuergefechten, statt zum Ladebildschirm; das haben Nachahmer deutlich schlechter gelöst. Von den 98er-Shootern(Unreal, HalfLife, Shogo, Turok2, SiN, Heretic2(3rd Person)), der der mir bei erneutem Spielen am meisten Spaß gemacht hat.

PS: Wer die Daikatana-Werbung nicht kennt:
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Ich wollte nach Bug Trader (welches trotz der Bugs ein unfassbar geniales Game ist) eigentlich Last Train Home zu Ende spielen, allerdings hat mir dann das Bedürfnis, die Cold Steel Reihe zu beenden einen Strich durch die Rechnung gemacht. Also Cold Steel 3+4 durchgespielt und dann herausgefunden, wenn ich TATSÄCHLICH einen Abschluss finden will, sollte ich noch Trails into Reverie spielen. Also bin ich gerade dabei, auch dieses Spiel durchzuspielen.
Für alle mit zuviel Zeit und Bedürfnis nach guter Story und klasse Characteren, denen kann ich die Legends of Heroes: Trails Reihe empfehlen.

Danach wird es wahrscheinlich Infinite Wealth, Suicide Squad (je nach Rezensionen) oder Unforetold: Witchstone (klingt nach einem coolen Indy-Rollenspiel!)
 
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Last Train Home. Ich habs geschafft, nach 24 Ingame-Tagen und über 32 Spielstunden die Jungs und Mädels zum Schiff zu bringen. Es ist lange her, dass mich ein Spiel so gefesselt hat. Die Progression ist eindrücklich: Anfänglich angelt man gemütlich am See, geht jagen, besucht hier und da mal einen Händler, pflückt Kräuter und überlegt sich, ob man im nächsten Wald etwas Holz hacken geht. Und einen Augenblick später sind es -20° C, Ärzte kippen vor Erschöpfung um, weil jede Nacht und jeden Tag verletzte Soldaten versorgt werden müssen, ein Koch versucht verzweifelt, in der Kälte Suppe zu kochen und mein Panzerzug rammt durch Blockaden, die mit Sprengfallen versehen sind.

Die Echtzeit-Kämpfe auf den Karten sind abwechslungsreich und fast immer spannend: Mal schleicht man, dann verteidigt man Punkte, dann gibt es Konvois oder die klassischen Nehme-Ein-Missionen. Ich muss zu jeder Zeit entscheiden, welche Rolle meine Soldaten einnehmen. Jemand muss den Zug fahren, jemand muss Kohle schippen, ich brauche einen Koch, der für mehr Nahrung sorgt, aber auch Soldaten, die ausgeruht sind, um in den Kampf zu ziehen. Mache ich Fehler, können diese das Leben der Soldaten kosten. Sind sie einmal tot, dann auch für immer verloren. Ich hab so manche harte Entscheidung treffen müssen und habe viele gute Männer und Frauen verloren.

Der absolute Knaller :hail:
 
Ich habe heute Morgen mal die ersten 1,5 Stunden in Vampire: TM Swansong investiert. Gameplay mäßig eine Art Adventure mit Skillpunkten, vielleicht noch am ehesten mit Disco Elysium vergleichbar. Grafisch ok, nur leider ziemlich sparsam animiert. Wie die Story wird muss sich zeigen, das Setting ist natürlich eh mehr als spannend.
 
The Expanse: A Telltale Series auf dem Steam Deck. Gefällt mir recht gut, obwohl ich mit der Serie null Kontakt hatte und ich mich vorher nur ganz grob schlau gemacht habe, wie es dort zugeht. Telltale-typisch darf man es nicht wegen dem Gameplay spielen, sondern wegen der Story. Sprecher und der grafische Stil machen auch etwas her. :daumen:
Scheint aber recht kurz zu sein, also typischer Sales-Kandidat für zwischendurch.
 
Last Train Home. Ich habs geschafft, nach 24 Ingame-Tagen und über 32 Spielstunden die Jungs und Mädels zum Schiff zu bringen. Es ist lange her, dass mich ein Spiel so gefesselt hat. Die Progression ist eindrücklich: Anfänglich angelt man gemütlich am See, geht jagen, besucht hier und da mal einen Händler, pflückt Kräuter und überlegt sich, ob man im nächsten Wald etwas Holz hacken geht. Und einen Augenblick später sind es -20° C, Ärzte kippen vor Erschöpfung um, weil jede Nacht und jeden Tag verletzte Soldaten versorgt werden müssen, ein Koch versucht verzweifelt, in der Kälte Suppe zu kochen und mein Panzerzug rammt durch Blockaden, die mit Sprengfallen versehen sind.

Die Echtzeit-Kämpfe auf den Karten sind abwechslungsreich und fast immer spannend: Mal schleicht man, dann verteidigt man Punkte, dann gibt es Konvois oder die klassischen Nehme-Ein-Missionen. Ich muss zu jeder Zeit entscheiden, welche Rolle meine Soldaten einnehmen. Jemand muss den Zug fahren, jemand muss Kohle schippen, ich brauche einen Koch, der für mehr Nahrung sorgt, aber auch Soldaten, die ausgeruht sind, um in den Kampf zu ziehen. Mache ich Fehler, können diese das Leben der Soldaten kosten. Sind sie einmal tot, dann auch für immer verloren. Ich hab so manche harte Entscheidung treffen müssen und habe viele gute Männer und Frauen verloren.
Jaja Dave, wenn man natürlich reihenweise seine Soldaten in russischer Manier als Kanonenfutter verheizt braucht man sich auch nicht wundern wenn die Ärzte überarbeitet sind, es einem an Heizern mangelt und die Soldaten dauernd erschöpft in die Kampfmissionen müssen. Bei mir haben es alle überlebt, dank "safety first". :devil::D

Spaß mal beiseite, das Spiel ist ohne Frage sehr gut und hat mir wirklich Spaß gemacht, aber die von dir beschriebenen "harten Entscheidungen" hat es mir eigentlich zu keiner Zeit abverlangt und ich hatte es auf dem höchsten möglichen, fest vordefinierten, Schwierigkeitsgrad (auf Kommandant) gespielt.

Es krankt da etwas an den Problemen was alle Spiele dieser Art sehr oft haben, am Anfang sind die Ressourcen noch relativ knapp, später, wenn du gründlich lootest und alle Mission mitnimmst, ertrinkst du in ihnen und hast eigentlich keine Probleme.

Nur mal so am Rande, das waren meine Ressourcen kurz vor der Endmission, in Wladiwostok, damit hätte ich ohne irgendwas einsammeln zu müssen noch deutlich über 9 Tage weiterfahren können, ohne das mir Nahrung und Kohle ausgegangen wären:

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Entsprechend hab ich ab Kapitel 7 auch kaum noch rechts und links angehalten und abseits der Gleise geplündert, nur Waffenhändler und Kräuterhändler hab ich immer mitgenommen, weil die Händler dort der einzige Weg sind an ausreichend Schießpulver und Kräuter zu gelangen. Aber ansonsten, war alles uninteressant. Nicht mal die Nahrung musste ich im gesamten Durchlauf auch nur einmal rationieren (immer volle Rationen ausgegeben), oder den Zug und Waggons reparieren (man hat eigentlich immer die 2h um Hindernisse auf den Gleisen zu beseitigen und muss sie entsprechend auch nicht rammen, außerdem gibt das auch Holz).

Auch die Echtzeitgefechte haben leider ein starkes Problem mit der Balance.
Wenn du mal durchschaut hast das Späher auf Level 3 in "Last Train Home" total broken sind (der passive Tarnungsskill + Kritischer Schuss + dieser Skill einen Bereich aufzuklären), sind die Missionen eigentlich nahezu alle sehr einfach und steht der Rest der Truppe nur noch 90% der Zeit am Kartenrand rum, während 2-4 Späher die Mission im Alleingang, im stealth, erledigen und brauchst du den Rest des Teams eigentlich nur noch dann wenn mal ein Panzer zerstört werden muss (das einzige was Späher gar nicht können), oder du 2 MG-Schützen brauchst, um irgend eine Position gegen eine große Anzahl angreifender Gegner zu halten.

Wie schon geschrieben, das schmälert nicht das dieses Spiel trotzdem sehr großartig ist, eine tolle und unverbrauchte Geschichte erzählt und seine Spielmeachniken gut und unterhaltsam miteinander kombiniert, aber es führt leider dazu das dieser Survival Aspekt, dieses "ich muss auch mal harte Entscheidungen treffen", spätestens ab Kapitelt 4 bis 5, von insgesamt 9 Kapiteln, zunehmend komplett irrelevant wird.

Trotzdem freut es mich natürlich das dir das Spiel auch so gut gefallen hat wie mir und soll das gar nicht deine gemachte Erfahrung mit dem Spiel schmälern. :)
 
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und ich hatte es auf dem höchsten möglichen, fest vordefinierten, Schwierigkeitsgrad (auf Kommandant) gespielt.
Daran liegt es, wie du dir denken kannst. Ich habe vom Start weg direkt eine leicht höhere Schwierigkeit eingestellt. Etwas mehr Verbrauch, etwas mehr Schaden von feindlichen Soldaten, etwas weniger Schaden durch eigene Soldaten und zehn Prozent heftigere zufällige Ereignisse. So habe ich bis Kapitel 3 oder 4 gespielt und hatte dann einen richtig üblen Engpass bei der Nahrung, sodass ich rationieren musste. Ich war auch blöd genug, so viele Soldaten mitzunehmen (hatte zu Höchstzeiten drei ausgebaute Waggons voll (!) ). Die haben mir die Haare vom Kopf gefressen.

Dazu kam, dass ich mir statt des Koch- einen Werkzeug-Waggon angeschafft habe, weil ich dachte, dass es wichtiger ist, Waffen upzugraden und Munition herzustellen, als Nahrung zu kochen. Nun stand ich da mit über 1.000 Patronen, die man nicht essen kann! Meine Jäger und Sammler waren gleichzeitig meine besten Soldaten, also mussten die nach Einsätzen erst mal ruhen, bis ich sie zum Nahrung sammeln schicken konnte. Viele Seen hatten keine Fische oder ich hatte Pech. Dafür hatte ich viele Kräuter, die ich dann gegen Nahrung und Kohle an den Bahnhöfen getauscht habe.

Wo ich dachte, dass ich es nicht mehr schaffe, habe ich auf "Kommandant" zurückgestellt. Hätte ich vielleicht nicht machen sollen, denn danach wurde das Spiel nach und nach zu leicht, und fast so, wie du beschrieben hast. In Kapitel 9 hatte ich dann auch über 2k Kohle, über 500x Nahrung und wusste nicht mehr wohin damit.

Ich habe jetzt einen neuen Durchlauf gestartet und habs noch schwieriger eingestellt als ursprünglich zum Beginn. Jetzt kenne ich das Spiel aber auch. Soldaten, die ich brauche, die also über bestimmte Fähigkeiten verfügen, werden ab jetzt dauerhaft im Zug arbeiten und zum Nahrung sammeln eingesetzt. Ich werde mir zuerst den Koch-Waggon holen. Kampfsoldaten werden nur für Einsätze ausgebildet. Und ich werde versuchen, wenigstens von jeder Klasse einen Stufe 5 Soldaten zu halten.

Gerade die allgemeine Schwierigkeit über diesen Zufallsregler verändert einiges, auch wie schnell die Bedrohung steigt, wenn man zu lange mit dem Zug steht. Hattest du eigentlich mal eine Rattenplage? Ich nicht eine. Auch Waggon-Ausfälle nicht, gegen die man sich ja mit Upgrades schützen kann. Ist das ein Bug, oder hatte ich Glück?

Ich glaube, dass Last Train Home erst mit höherem Schwierigkeitsgrad seine volle Wirkung entfaltet.
 
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