Die Dinger sind silogestützt, die bewegen sich gar nicht. Dafür hat Russland die Topol-M. (Sogar in Dienst gestellt, nicht nur auf dem Papier)
Wicki meint hierzu was anderes:
Die mit Flüssigtreibstoff angetriebene Sarmat soll eine Gesamtmasse von 208 Tonnen haben, 35 Meter lang sein und eine Maximalreichweite von 18.000 Kilometern besitzen, sowie aus Raketensilos oder LKW gestartet werden.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/RS-28_(Rakete)
Uboote sind ungleich teuer in Bau und Unterhalt,
Sicherlich
sie sind auf angreifbare Kommunikationssysteme angewiesen
Im Ernstfall nur bedingt
und sie können von einem mit technisch gleichwertigen oder besseren Booten ausgestatteten Gegner neutralisiert werden.
zweifellos
Nicht nur Russland, sondern sämtliche großen Atommächte setzen auf diversifizierte Trägersysteme, damit nicht ein einzige Schwachstelle das ganze Arsenal lahmlegen kann.
Was natürlich sinnig und mir klar ist
Nur Frankreich und England haben mittlerweile strategische Kapazitäten (im Falle Frankreichs aber nicht mal die taktischen) jenseits der U-Boote abgerüstet. (Und einige kleinere Staaten hatten natürlich nie mehr als ein Trägersystem)
Gerade für Russland mit ihrem riesigen Territorium sind gehärtete Silos sogar ein ziemlich naheliegendes System und das hat man auch von Anfang an erkannt.
Die Problematik an den Silos ist, dass diese bei einem Nuklearschlag definitiv ausgeschaltet werden können - egal wie hart der Beton ist.
Es gibt nicht umsonst ca. 500 ehemalige Raketensilos in den USA, welche aufgelassen sind - einige davon kann der geneigte Prepper zur Abwehr der Zombieapokalypse privat erwerben.
Die US-Dislozierung mit modernisierten Silos, die ausschließlich für den Erstschlag ausgelegt sind und mit 12-13.000 km Reichweite alles erwischen kann, was irgendwie relevant wäre (Russland, China, Eurasien) und die Zweitschlagfähigkeit zu 2/3 auf U-Booten bzw. Marineeinheiten und 1/3 auf strategischen Bombern erscheint mir sehr sinnig zu sein.
Die Reichweite der Russenraketen ist per se unökonomisch, weil es kaum Ziele auf der Südhalbkugel gibt und der Gag über den Südpol die USA anzugreifen, verschafft der vorhandenen Hyperschallabwehr GBI der USA lediglich mehr Zeit zur Reaktion:
de.wikipedia.org
@RyzA :
Weil da Ängste von Russenseite geschürt werden, das GBI System der USA schafft ca. 20.000 km/h, = ca. Mach 16, Mach 10 nach ca. 90 Sekunden ab Start.
Was dann die russische Hyperschallwaffe zu Kleinkinderkram werden lässt.
OK, das US System ist eine Defensiv- und keine Offensivwaffe.
Was erwartest du von einem von vorne bis hinten nicht durchdachten populistischen Satz zwecks Stimmungsmache?
Meine Erwartungshaltung wäre jene, dass das, was gesagt wird auch umgesetzt wird.
Vor nunmehr 87 Tagen wurde der Öffentlichkeit vollmundig erklärt, dass die BW ein Sondervermögen von 100 Mrd. erhält.
BIS JETZT, ein geschlagenes viertel Jahr später, wurde das nicht mal in ein Gesetz gegossen, geschweige irgend eine Bestellung ausgelöst.
Mir geht es gar nicht darum, dass das Militärzeugs sofort lieferbar wäre, wie mancher Vorredner mir als Reply gab.
Mitnichten, es geht darum, dass zunächst das Geld überhaupt bereitgestellt wird.
Plakativ:
Der Russe steht vor der Tür und die Industrie weiss nicht, ob sie schon produzieren soll.
Ironie on: Genau so werden Kriege gewonnen, Mangels Kapazität erst gar nicht kämpfen: Ironie off
Wenn es bei den Polen schlecht läuft, ist immer entweder die EU Schuld oder Deutschland. Ehernes PIS-Gesetz. In dem Fall habe aber zumindest ich tatsächlich schon mal was von dem Vorschlag gehört. Nur dass der irgendwie zu einer Vereinbarung ausgehandelt wurde, scheint außer der polnischen Öffentlichkeitsabteilung niemand zu glauben.
Ich habe recherchiert:
Die Polen hatten Ihre schwere Waffen VOR dem Ringtauschdeal (u. a. Slowakei) bereits abgegeben und SCHLUMPF erklärte bei der Vereinbarung die "uneingeschränkte Solidarität und Einbindung in das Ringtauschgeschäft ALLER östlichen Nato-Partnern, insbesondere auch Polen".
Gehört in einem Interview auf BR24 gestern Abend als Rückblende, schriftliche Quelle nicht gefunden.
Auf diese Aussage zielt die Enttäuschung Polens.