Der Militärthread

Russland ist nach eigenen Angaben kurz vor der Einführung eines Hochleistungslasers zum Abschuss von Drohnen und leichten Fluggeräten. »Unsere Physiker haben Lasersysteme entwickelt, die um ein Vielfaches leistungsstärker sind, was die Verbrennung verschiedener Ziele erlaubt, und bauen sie auch praktisch schon serienreif«, sagte der russische Vizeregierungschef Juri Borissow bei einer Konferenz nahe Moskau, wie die staatliche Moskauer Nachrichtenagentur Tass meldete.

Nach Borissows Darstellung hat die neue Laserwaffe eine Reichweite von fünf Kilometern und kann Drohnen in dieser Höhe abschießen. Das neue System wurde demnach am Dienstag getestet und soll eine Drohne innerhalb von fünf Sekunden verbrannt haben. Nun werde es langsam in die Streitkräfte eingeführt. »Die ersten Prototypen werden schon eingesetzt«, sagte Borissow. Überprüfbar waren die Angaben nicht. Es wurden auch keine Bilder gezeigt.
Quelle: Moskau kündigt neue Laserwaffe an

Ob das wirklich was dran ist?
 
Ja, mei, sind halt spät dran die Russen, wie immer.
Haben die USA schon längst im Test und vermutlich im Einsatz.

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Strahlenwaffen war neben Interkontinentalrakten, deren Abwehr und Orbitalwaffen einer von vier Punkten, in denen die Sowjetunion dem Westen möglicherweise voraus war, als internationale Verträge dagegen geschlossen wurden.

Von daher keineswegs ausgeschlossen, dass sie sowas bauen. Die für moderne Konzepte bevorzugten fiberoptischen Laser sind jetzt keine große Kunst im Einsatz. Entweder man hat sie oder man hat sie nicht, aber wenn man ein System mit Energieversorgung und Zieleinrichtung für irgend eine Form von Energiewaffe hat, dann kann man auch sowas da einbauen. Und die Möglichkeit hat Russland, wenn sie nicht alles wieder vergessen haben.

Spannender wäre da schon die Frage, für wieviel Exemplare das Budget reicht, wie es um die Sicherheit für die Umgebung steht und wieviel Aufwand der Erhalt der Einsatzbereitschaft erfordert. Einen Laser abfeuern können und 10 von 10 mal mit einem Laser das Ziel zu treffen sind zwei komplett verschiedene Schwierigkeitsgrade. Und im Moment würde ich annehmen, dass es der Führung komplett egal ist, wenn ein Regentropfen auf der Optik dafür sorgen kann, dass ungünstig platziertes Bedienpersonal oder Zivilisten dauerhaft erblinden oder wenn größere Verschmutzungen das einzig existierende Exemplar selbst zerlegen. Hauptsache man hat erstmal medienwirksam ein Stück High-Tech in Dienst gestellt.
 
Hier mal wieder eine interessante Analyse von Oberst Reisner:

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Hat eigentlich jemand eine Idee was mit der ganzen Gepard Munition passiert sein könnte? Ich meine es gab mal 420 dieser Panzer. Zu einer Zeit wo es noch nicht zum guten Ton gehörte die Bundeswehr selbst zu sabotieren. Die paar nachträglich exportierten Exemplare werden nicht so viel Munition mitgenommen haben. Bitte sagt mir nicht sie wurde zerstört um Lagerkosten zu sparen...
 
Hat eigentlich jemand eine Idee was mit der ganzen Gepard Munition passiert sein könnte?
Sie wird benutzt, Mantis hat das selbe Kaliber, aber die Mantis Munition ist teuer, da benutzt man je nach Übung halt die billige Gepardmunition.
Aber wie gesagt, das Problem ist, dass die Schweiz den Export untersagt, daher ist es egal ob wie 1 oder 1 Million Schuss auf Lager haben.
 
Sie wird benutzt, Mantis hat das selbe Kaliber, aber die Mantis Munition ist teuer, da benutzt man je nach Übung halt die billige Gepardmunition.
Aber wie gesagt, das Problem ist, dass die Schweiz den Export untersagt, daher ist es egal ob wie 1 oder 1 Million Schuss auf Lager haben.
Ich wäre trotz des selben Kalibers nicht auf die Idee gekommen das Gepard und Mantis untereinander kompatibel sind. :what:
Dann kann man also davon ausgehen, dass es sogar aktive Produktionskapazitäten für diese Munition gibt und es ausschließlich an der Schweiz hapert?
 
Dann kann man also davon ausgehen, dass es sogar aktive Produktionskapazitäten für diese Munition gibt und es ausschließlich an der Schweiz hapert?
Es gibt Produktionskapazitäten für die spezielle Mantis Munition (also die, die sich "zerlegt")
Diese kann definitiv in modifizierten Geparden verwendet werden, aber sie in Geparden ohne diese Modifikation zu verwenden dürfte sinnlos sein.
Ob die normale Mantis Munition noch nachproduziert wird weiß ich nicht, sollte aber da das System in anderen anderen Ländern noch im Einsatz ist.
 
Und warum sind wir da von der Schweiz abhängig?
Kann die Munition für den Gepard nicht in Deutschland hergestellt werden?
 
Warum soll man Munition für ein System in Deutschland herstellen das man gar nicht mehr verwendet?
 
Warum soll man Munition für ein System in Deutschland herstellen das man gar nicht mehr verwendet?
Weil es die Ukraine verwenden soll und kann! Was ist daran so schwer zu begreifen!
Meinetwegen können die Dinger auch irgendwo anders in Europa produziert werden, die Patente liegen bei Rheinmetall, wenn es echt an so einer Micky Maus Munition wie einer 35mm scheitert, können wir gleich einpacken!
Wahrscheinlich ist es mittlerweile sogar ein Problem 7.62mm x51mm aufzutreiben, weil wir ja das G3 ausgemustert haben.
 
20:18 Uhr

Russland: 50 neue Interkontinentalraketen


Russland will bis zum Ende des Herbstes etwa 50 neue Interkontinentalraketen vom Typ Sarmat in den Dienst nehmen. Die Raketen (Nato-Codename: SS-X-30 Satan 2) sollen im sibirischen Krasnojarsk hergestellt werden, wie der Chef der Raumfahrtbehörde Roskosmos, Dmitri Rogosin, der Agentur Interfax zufolge mitteilte.

Ende April hatte Russland auf dem nordrussischen Weltraumbahnhof Plessetzk einen Testabschuss mit der Interkontinentalrakete durchgeführt. Die Sarmat hat eine Reichweite von 18.000 Kilometern und ist mit atomaren Sprengköpfen bestückbar. Damit kann Russland sowohl über den Nord- als auch über den Südpol angreifen und Ziele weltweit erreichen. Die ersten Einheiten sollen im sibirischen Großbezirk Krasnojarsk stationiert werden.

Präsident Wladimir Putin hatte vor dem Hintergrund des Kriegs gegen die Ukraine den Raketenstart im April zu Drohungen gegen den Westen genutzt. Die Waffe könne alle Arten der Raketenabwehr überwinden und zwinge "jene zum Nachdenken, die im Feuereifer einer abgebrühten, aggressiven Rhetorik versuchen, unser Land zu bedrohen", sagte er.
"Satan 2" ist glaube ich die genau richtige Bezeichnung.
 
"Satan 2" ist glaube ich die genau richtige Bezeichnung.
Inhaltlich sind es ganz normale Interkontinentalraketen.
Ich darf aus der Wicki kurz zitieren Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/RS-28_(Rakete)

Die mit Flüssigtreibstoff angetriebene Sarmat soll eine Gesamtmasse von 208 Tonnen haben, 35 Meter lang sein und eine Maximalreichweite von 18.000 Kilometern besitzen, sowie aus Raketensilos oder LKW gestartet werden.[10] Im Vergleich zur amerikanischen Interkontinentalrakete Minuteman III wäre die Sarmat damit ungefähr 6 Mal so schwer und doppelt so lang.[5][14] Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, die Entwicklung sei unter anderem eine Reaktion auf das US-System Prompt Global Strike.[15]

Laut Generaloberst Sergej Karakajew (Befehlshaber der strategischen Raketentruppen des russischen Militärs) soll die Rakete mehrere Awangard-Stratosphären-Gleitflugkörper transportieren können.[16] Die russische Angabe, sie könne über 15 MIRV-Nuklearsprengköpfe befördern, wird von Nuklearwaffen-Forschern der Federation of American Scientists als übertrieben angesehen, sie gehen von maximal 10 Sprengköpfen aus.[17] Die RS-28 soll über eine leistungsstarke erste Raketenstufe verfügen. Somit soll sie schneller als bisherige Interkontinentalraketen die unteren Atmosphärenschichten durchqueren. Dadurch wird eine Lokalisierung durch weltraumbasierte Sensoren erschwert.[18]
[19]

Klar, so ein Geschoss braucht mehr Schubkraft und ähnlich wie alle großen Raketen, egal ob zivil oder militärisch, sind sie beim Start und den ersten 100 km deutlich schneller, was die Frühwarnzeit etwas reduziert.
Unbedarft davon sind es ballistische Raketen mit Gleitflugsprengkörper, die natürlich auch mit heutiger Technologie abgefangen werden können.

Ein 35 m langes Raketenungetüm ist aber kaum unsichtbar vor der Aufklärung zu bewegen und die Mobilitätsrate dürfte sich auch im überschaubaren Bereich bewegen.

Die Kernfrage für mich lautet aber: Warum?
Ein U-Boot-gestütztes System wäre ungleich mobiler, weniger erkennbarer und deutlich zweitschlagkräftiger.
Von ihren derzeit ca. 1.500 einsatzbereiten Atomsprengköpfen gut oder über 500 auf nur 50 schwerfälligen Riesenraketensystemen zu verteilen, erscheint mir kein besonders ausgeklügelter Abschreckungsplan zu sein.
 
Wahrscheinlich ist es mittlerweile sogar ein Problem 7.62mm x51mm aufzutreiben, weil wir ja das G3 ausgemustert haben.
Diese Problem wurde 2010/2011 zum ersten mal vakant - nämlich als man während des AFG-Einsatzes wieder mehr MG3 und G3(ZF) bzw. später dann das G28 in 7,62x51 vermehrt einsetzen wollte. Man stellte da nämlich fest, dass die fertig gegurtete Munition in den Depots teilweise verrostet war und daraufhin die gesamten Bestände aufwändig kontrolliert werden mussten.
Aktuell ist im zivilen Sektor derzeit kaum noch Munition und Wiederladekomponenten (Anzündhütchen,Geschosse,Hülsen,Pulver) verfügbar - ebensowenig Schutzausrüstung oder Nachtsichttechnik. Alle hersteller Produzieren auf "Teufel komm raus" fürs Militär.

LG:Steam
 
Aktuell ist im zivilen Sektor derzeit kaum noch Munition und Wiederladekomponenten (Anzündhütchen,Geschosse,Hülsen,Pulver) verfügbar - ebensowenig Schutzausrüstung oder Nachtsichttechnik. Alle hersteller Produzieren auf "Teufel komm raus" fürs Militär.
Im Grunde genommen ist das ja erstmal eine erfreuliche Nachricht, zeigt aber auch wie wirklich blank wir sind, überall in Europa.
 
Man stellte da nämlich fest, dass die fertig gegurtete Munition in den Depots teilweise verrostet war und daraufhin die gesamten Bestände aufwändig kontrolliert werden mussten.
Nur mal kurz für mich:
Seit wann hat man Munition für ein G3 gegurtet?
Das ist doch für das MG3 und das war durchgehend im Einsatz.
 
Der Bedarf war plötzlich höher...und das G3 war zu der Zeit auch schon knapp 10 Jahre nicht mehr in der Truppe ;-) und die entsprechende Munition war nicht mehr vorhanden - ergo war afaik nur noch die MG-Munition in größerer Stückzahl vorhanden. (Ich hatte seinerzeit einen Bekannten in Ulm,der da Im Bereich der Lagerhaltung involviert war....da kamen so einige Storys unter der Hand mit raus)
 
Klingt seltsam, dass ein paar DMRs in AFG den Bedarf plötzlich so erhöht haben sollen wenn das
MG3 aber aktiv im Einsatz war.
 
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