Der Militärthread

Könnte das sein:

oder was anderes...
Ich hatte früher als Kind Quartett-Kartenspiele. U.a. mit Flugzeugen mehrere.
Ein Spielzeugcockpit hatte ich auch und mich davor gesetzt und dann die Karten meiner Lieblingsflugzeuge vorne drauf gelegt und dann vorgestellt das ich damit fliege. :D
Fand die schon immer faszinierend. Eine Lockheed SR-71 Blackbird war auch dabei. Ist fast 40 Jahre her.
Mach 6 wäre fast die doppelte Geschwindigkeit der SR-71. :wow:
Ist schon krass das Menschen diese G-Kräfte überhaupt noch aushalten.
 
Mach 6 wäre fast die doppelte Geschwindigkeit der SR-71. :wow:
Ist schon krass das Menschen diese G-Kräfte überhaupt noch aushalten.
Geschwindigkeit ist fast egal, Beschleunigung ist das was hier zählt.
Ich meine Mach 6 ist grob 1/5 von dem was die in der ISS mitmachen ?
 
Mach 6 wäre fast die doppelte Geschwindigkeit der SR-71. :wow:
Ist schon krass das Menschen diese G-Kräfte überhaupt noch aushalten.
Beim Überschallflug treten keine außerordentlichen G-Kräfte auf.
Da die SR-71 vollgetankt nur ein Schub-/Gewichtsverhältnis von 0,4 (glaube ich) hatte, traten bei "Gas geben" keine G-Kräfte oberhalb von 1 G auf.
Im Überschall machte z. B. meine F-4 sanfte Nickbewegungen, ähnlich einem US-Straßenkreuzer mit Blattfederung.
Eine Deltaflügler dürfte da deutlich stabiler in der Luft liegen.
 
Beim Überschallflug treten keine außerordentlichen G-Kräfte auf.
Da die SR-71 vollgetankt nur ein Schub-/Gewichtsverhältnis von 0,4 (glaube ich) hatte, traten bei "Gas geben" keine G-Kräfte oberhalb von 1 G auf.
Aber warum? Müssten da nicht Beschleunigungskräfte wirken?
Man wird doch nach hinten gedrückt oder nicht?
Und ich habe auch Bilder und Videos gesehen wo sich die Gesichter verziehen.
(jetzt nicht von der Lockheed SR-71 aber von anderen Flugzeugen.)
Bei Richtungsänderungen müssten auch verstärkte G Kräfte auftreten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber warum? Müssten da nicht Beschleunigungskräfte wirken?
Man wird doch nach hinten gedrückt oder nicht?
Und ich habe auch Bilder und Videos gesehen wo sich die Gesichter verziehen.
(jetzt nicht von der Lockheed SR-71 aber von anderen Flugzeugen.)
Bei Richtungsänderungen müssten auch verstärkte G Kräfte auftreten.
Ja, wie gesagt, ca. 1g in der SR-71 maximal.

Das Gesicht verziehen sind Aufnahmen, wenn ein Kampfjet irgendwas um die 3-9 g im Kurvenkampf zieht.
Katapultstart von einem Träger sind je nach Anlage und Schiffstyp zw. 5 und 6 g
Hier nice:
Höhö, gerade ein YT mit angeblichen 11,2 g entdeckt :D
Allerdings Airracing...
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Zuletzt bearbeitet:
Ah ok. Verstehe ich zwar nicht so richtig warum in der Machine nur 1G herrschen soll aber egal.
Bei gleichbleibender Geschwindigkeit würde ich es ja verstehen, aber nicht bei Beschleunigung.

Unsere Erde reist auch relativ schnell um die Sonne. Hat aber eine nahezu gleichbleibende Geschwindigkeit.
Deswegen merken wir davon nichts. Wurde mir zumindest mal so erklärt.
 
Ah ok. Verstehe ich zwar nicht so richtig warum in der Machine nur 1G herrschen soll aber egal.
Bei gleichbleibender Geschwindigkeit würde ich es ja verstehen, aber nicht bei Beschleunigung.

Unsere Erde reist auch relativ schnell um die Sonne. Hat aber eine nahezu gleichbleibende Geschwindigkeit.
Deswegen merken wir davon nichts. Wurde mir zumindest mal so erklärt.
Die Triebwerke sind zwar mächtig, um das Riesenflugzeug auf über Mach 3 zu beschleunigen, aber es ist keine überragende Beschleunigung im Vergleich mit anderen Kampfjets.

Beispiel:
Datenlink:
Nehmen wir mal den Wert von V1= 200kn (370 km/h) auf V2 = Mach 1 (ca. 1.240 km/h) in 2,5 min.
Sprich t1=0 und t2= 150 s
Ist dann a= (v2-v1)=870km/h /DeltaT=150 s= 242 m/s/150s = 1,61 m/s²
Erdbeschleunigung =9,81 m/s²
Sprich der Eurofighter beschleunigt im Mittel mit 0,164 g
 
Ja ok. Was du mir vorgerechnet hast, zeigt doch, dass der Eurofighter noch weniger G Kraft besitzt.
Wolltest du mir nicht ein Beispiel mit mehr G-Kräften zeigen?
Aber ich glaube ich habe es mitlerweile begriffen. :ugly:
 
Ja ok. Was du mir vorgerechnet hast, zeigt doch, dass der Eurofighter noch weniger G Kraft besitzt.
Wolltest du mir nicht ein Beispiel mit mehr G-Kräften zeigen?
Aber ich glaube ich habe es mitlerweile begriffen. :ugly:
Die SR-71 beschleunigt im Mittel noch weniger (wobei alles relativ ist).
Die SR-71 hatte hochkomplexe Turbofantriebwerke, die im zweiten Betriebsmodus auf Staustrahl in großen Höhen und für sehr hohe Vmax ausgelegt waren.
Wie an anderer Stelle geschrieben, kenne ich einen der US-Piloten der Serial-No.: 61-7974
Beim Umschalten und Afterburner rein, hätte die Maschine sehr kurzzeitig g-Beschleunigungswerte von über 1 g gehabt, regulär knapp unter dem Beispiel vom dem verdammt rasch beschleunigenden Eurofighter.
Das wären dann wie kleine Atombomben gewesen, die hinten zündeten, erklärte er mir mal.
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Beim Umschalten und Afterburner rein, hätte die Maschine sehr kurzzeitig g-Beschleunigungswerte von über 1 g gehabt, regulär knapp unter dem Beispiel vom dem verdammt rasch beschleunigenden Eurofighter.
Aber du hattest doch ausgerechnet:

Sprich der Eurofighter beschleunigt im Mittel mit 0,164 g
Ich bin zwar keine Mathematik Genie aber das ist doch deutlich unter 1g. :ugly:

Edit: Ok. Du hattest geschrieben "im Mittel". Vielleicht liegt es auch daran.
 
Aber du hattest doch ausgerechnet:


Ich bin zwar keine Mathematik Genie aber das ist doch deutlich unter 1g. :ugly:

Edit: Ok. Du hattest geschrieben "im Mittel". Vielleicht liegt es auch daran.
Ich hatte geschrieben "sehr kurzzeitig", sprich für wenige milli- oder 10tel Sekunden (wie lang genau weiss ich nicht), wenn das Ramtriebwerk zündet, spürt der Pilot bei der SR-71 eine G-Belastung auf Grund der Beschleunigung von leicht über 1g.
Auch da oben Beschriebene von Katapultstart, sind nur sehr wenige Sekunden 5-6g, nicht durch das Triebwerk, sondern eben durch den Katapult generiert werden.
Im Prinzip musst du dir da in einem Militärjet g-Kräfte durch Beschleunigung in etwa so vorstellen, als würdest du nonstop bei einem Ferrari nur aufs Gaspedal treten (na ja, ich bin noch nie im Ferrari gefahren, aber gefühlt, dürfte e so sein).
 
@compisucher: Aber das Zentrifugaltraining müssen doch Jetpiloten auch machen, oder? Nicht nur Raumfahrer?

Ich habe noch ein cooles Video gefunden mit einer super An - bzw. Aussicht aus dem Cockpit eines Jets

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Blue Angels... :D
Nun ja, sooo nahe muss man militärisch zum Glück nicht nebeneinanderfliegen.
@compisucher: Aber das Zentrifugaltraining müssen doch Jetpiloten auch machen, oder? Nicht nur Raumfahrer?
Klar, jeder muss in die Zentri, um zu testen, wie man mit hohen G-Kräften umgeht und wie Atemtechnik und Equipment hierzu funktioniert. Und am Schluss jeder Trainingseinheit bekommt man eine 9-10 g Klatsche, damit man einen Blackout erfährt.
Die Raumfahrer werden in der Tat auf den Raketenflug vorbereitet.
Im Orbit selbst treten regulär kaum größere G-Kräfte auf.
Je nach Raumkapselmodell (SpaceShuttle Start ca. 4g, Sojus Wiedereintritt bis zu 5 g, Space X, Starship ca. 3-4 g) kommen da mal bis zu 5 g zusammen.
Das ist deutlich geringer, als regulär Kampfpiloten trainieren müssen.
Die 6g muss man schon über 30 sec. aushalten können, nur dann kann man erfolgreich anfliegenden Raketen ausweichen.
Up to 9g ist dann ein Thema des Überlebens im Dogfight.
 
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Noch ein paar Kunst bzw Formationsflüge.
 
Im Prinzip musst du dir da in einem Militärjet g-Kräfte durch Beschleunigung in etwa so vorstellen, als würdest du nonstop bei einem Ferrari nur aufs Gaspedal treten (na ja, ich bin noch nie im Ferrari gefahren, aber gefühlt, dürfte e so sein).

Sportwagen beschleunigen zumindest im unteren Geschwindigkeitsbereich deutlich stärker als Kampfjets. Nach oben hin (ab 150? ab 200?) geht einem Ferrari dann etwas die Puste aus bzw. er muss zuviel seiner Motorleistung nutzen, um überhaupt den Widerstand zu überwinden und kann nicht mehr soviel in Beschleunigung investieren, während bei einem Jet in dem Bereich der Luftwiderstand im Vergleich zur Massenträgheit immer noch die zweite Geige spielt. Aber das bedeutet halt auch nur, dass der Jet mit steigender Geschwindigkeit weniger an Beschleunigung verliert - nicht dass er jemals den maximalen Druck schlagen kann, den der Sportwagen bei optimaler Drehzahl im ersten Gang hingelegt hat.

Leider finde keine detailiierte Beschleunigungskurve für ein Rechenbeispiel, aber die 2,1 s 0-100 eines vergleichsweise konstant beschleunigenden S Plaid entsprechen einem Schnitt von 1,45 g über diesen Geschwindigkeitsbereich. Ein einsatzbereiter Eurofighter wird mit einem Schub-Masse-Verhältnis von 1:1,18 angegeben (zufällig der gleiche Wert wie eine Saturn V), aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob die Triebwerke bei einer Geschwindigkeit von 0 überhaupt ihren vollen Schub abgeben können, oder ob in den Angaben ein gewisser Staudruck des sich bewegenden Flugzeugs enthalten ist.


Je nach Raumkapselmodell (SpaceShuttle Start ca. 4g, Sojus Wiedereintritt bis zu 5 g, Space X, Starship ca. 3-4 g) kommen da mal bis zu 5 g zusammen.
Das ist deutlich geringer, als regulär Kampfpiloten trainieren müssen.
Die 6g muss man schon über 30 sec. aushalten können, nur dann kann man erfolgreich anfliegenden Raketen ausweichen.
Up to 9g ist dann ein Thema des Überlebens im Dogfight.

Zumindest Raumpiloten müssen afaik auch deutlich höhere Kräfte trainieren (beim wissenschaftlichen Personal bin ich mir unsicher), denn wenn die Lagekontrolle ausfällt können durch Eigenrotation auch in Raumfahrzeugen hohe Kräfte auftreten. Und gerade dann muss halt noch jemand manuell handlungsfähig sein.
 
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Ohoh der Befehlshaber des Krieges persönlich
 
Sportwagen beschleunigen zumindest im unteren Geschwindigkeitsbereich deutlich stärker als Kampfjets. Nach oben hin (ab 150? ab 200?) geht einem Ferrari dann etwas die Puste aus bzw. er muss zuviel seiner Motorleistung nutzen, um überhaupt den Widerstand zu überwinden und kann nicht mehr soviel in Beschleunigung investieren, während bei einem Jet in dem Bereich der Luftwiderstand im Vergleich zur Massenträgheit immer noch die zweite Geige spielt. Aber das bedeutet halt auch nur, dass der Jet mit steigender Geschwindigkeit weniger an Beschleunigung verliert - nicht dass er jemals den maximalen Druck schlagen kann, den der Sportwagen bei optimaler Drehzahl im ersten Gang hingelegt hat.

Leider finde keine detailiierte Beschleunigungskurve für ein Rechenbeispiel, aber die 2,1 s 0-100 eines vergleichsweise konstant beschleunigenden S Plaid entsprechen einem Schnitt von 1,45 g über diesen Geschwindigkeitsbereich. Ein einsatzbereiter Eurofighter wird mit einem Schub-Masse-Verhältnis von 1:1,18 angegeben (zufällig der gleiche Wert wie eine Saturn V), aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob die Triebwerke bei einer Geschwindigkeit von 0 überhaupt ihren vollen Schub abgeben können, oder ob in den Angaben ein gewisser Staudruck des sich bewegenden Flugzeugs enthalten ist.
Diese landläufig bekannten Vergleichsrennen enden öfters mit dem Sieg für das Rennauto, zumindest bis Tempo 200 oder 300.
Liegt ja irgendwie auf der Hand, die zig Tonnen eines Kampfjets müssen ja zunächst in Bewegung gesetzt werden.
Oberhalb von 400 km/h dürfte der Gewinner feststehen, auch oberhalb von Mach 1...^^


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Diese landläufig bekannten Vergleichsrennen enden öfters mit dem Sieg für das Rennauto, zumindest bis Tempo 200 oder 300.
Liegt ja irgendwie auf der Hand, die zig Tonnen eines Kampfjets müssen ja zunächst in Bewegung gesetzt werden.
Oberhalb von 400 km/h dürfte der Gewinner feststehen, auch oberhalb von Mach 1...^^

Im Vergleich mit Serienwagen gebe ich dir Recht. Aber wenn wir bei Höhe 0 bleiben und Einzelkonstruktionen mit reinnehmen, werden die Flugzeuge vermutlich mangels geeignetem Fahrwerk jenseits der 500-600 km/h einpacken müssen.
 
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Looping mit einer F-22. Auch nicht schlecht.:wow:
 
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Looping mit einer F-22. Auch nicht schlecht.:wow:
Ja, nicht schlecht.

Ohne eine autonom agierende Steuerung,
würden die Teile,
wie überladene Brieftauben abstürzen.
:D
 
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