Haltungsproblem schon vergessen?
Seit sie ein Haltungsproblem unterstellte, gilt das Verhältnis der Ministerin zur Bundeswehr als zerrüttet. Bei der Truppe ist sie um Abrüstung bemüht. Ein Blendle-Tipp.
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Hatte nicht ganz Unrecht damit, das wollte halt nur keiner wissen der zu der Zeit aktiv im Dienst war - weil es diejenige / denjenigen auch betroffen hat. Ich hab in meinen >13 Jahren genug Wehrsoldempfänger gesehen die sich keinen Deut um Dienstpflichten geschert haben, die nur ihren eigenen Vorteil gesehen und gesucht haben.
Wenn einem Stabsoffiziere ums Eck kommen, die ne Petition aufstellen wollen um Kasernen wieder umzubenennen, man feststellt, naja der geplante Namensgeber was SS General und der Kommandeur die Meute nicht hochkant zum Teufel jagt... nun, dann ist das ein Haltungsproblem. Wenn auf dem Führungslehrgang, dessen Note darüber entscheidet ob man den Generalstabslehrgang besuchen kann, Beamerglühbirnen geklaut werden, damit andere ihre geplanten Vorträge nicht halten können... Wenn Generalstabsoffiziere B3 morgens um 1030 mal zum Dienst erscheinen, aber den Stab dann bis abends um 2300 rödeln lassen, ne Anordnung für den Stab verfassen und selbige 3 Tage direkt beim Antreten selbst brechen - dann ist das einfach nur ein Haltungsproblem.
Wenn im Einsatz irgendwelche Drinni-Wanker sich aufspielen und Patrouillen, die teilweise tage- wochenlang draußen waren mit Öffnungszeiten oder anderem scheiß gängeln und sich dann beim Einsatznachbereitungsseminar beklagen, der Einsatz wäre so eintönig gewesen während der Kamerad nebendran Tod & Verwundung erlebt hat.
VdL hat vllt überreagiert (Ich kannte 291 und die Offiziere dort), aber wirklich geschadet hats der BW auch nicht. Im Gegenteil, wir haben immer noch regelmäßig Vorkommnisse bei denen man sich einfach nur denkt, wie zur HÖLLE geht sowas.
Auf der anderen Seite: Der Artikel den du gepostet hast spricht von einer Distanzierung der eigenen Truppe.
Ich musste Dienstgrade & Mannschaften nach ihrer Übernahme als Ministerin zurechtweisen, weil "Flinten-Uschi" schlicht nicht die korrekte Bezeichnung für eine IBUK ist. Kleinigkeiten, mag sein, aber es zeigt, dass die Dame leider nicht ganz Unrecht hatte.
Dazu die ganze Bilderstürmerei, einem Kamerad wurde ein handelsübliches Revellmodell zwischenzeitlich abgenommen.
Dass da am Ende viel Aktionismus bei rumkam, keine Frage, da ist man ein wenig übers Ziel hinausgeschossen. Auf der anderen Seite kam das halt paar Jahrzehnte zu spät.
Aber hat sie für die Bundeswehr gearbeitet oder ging es ihr um ihre befreundeten Berater?
VdL hat, grade zu Anfang, sich WIRKLICH in die Materie eingearbeitet. Sie kam aus dem Familienministerium und ich weiß aus pers. Quelle, dass Ihr Tempo am Anfang sehr hoch war und der Wissensdurst enorm. Ob das am Ende nur der pers. Bereicherung gedient hat denke ich nicht, selbst wenn, sie hat ein Beispiel gesetzt an dem man festmachen kann, dass eine Lambrecht nicht mal willens ist sich in grundlegende Dinge einzuarbeiten.