Der Militärthread

Die Informationen die mir vorliegen, so ist die Frontpanzerung des Merkava gleichauf mit aktuellen westlichen Kampfpanzern und an den Seiten sogar etwas besser.
Meinem Kentnisstand nach soll die Panzerung aktuelle Merkava Ausführungen besser sein als bei den Panzern anderer westlicher Panzernationen, aber dafür soll der Merkava bzgl. seiner Mobilität nicht ganz so leistungsstark abschneiden.
Letztlich aber kann es mit völliger Sicherheit niemand so genau sagen, was nun in letzter Instanz den Tatsachen entspricht (besonders in Bezug auf seine Panzerung), außer den Israelis selbst.

Allerdings würde stärkere Panzerung bei etwas weniger Mobilität (was nicht heißt das sie für die örtlichen Gegebenheiten / Bewegungsentfernungen nicht immer noch hinreichend ausreichend ist) in Bezug auf die israelische Militärdoktrin, den Einsatzdistanzen über die wir hier in der Region sprechen und den primär potenziellen Feinden schon Sinn machen, da die Ressource Soldat im Vergleich zu den Nachbarn (Syrien, Iran, Ägypten) für Israel nur in einem sehr begrenzt limitierenden Umfang zur Verfügung steht, während eine hohe Mobilität der Merkava auf Grund der geringen Distanzen in Israel und Umgebung nicht entscheidend für die operativen Ergebnisse ist und die israelische Doktrin ja auch grundsätzlich keine initialen großangelegten offensiven Operationen über weite Flächen vorsieht, sondern ehr in erster Instanz die Verteidigung / Abwehr gegen mögliche Angreifer auf eigenen Boden, in vorbereiteten Stellungen und nach ausreichender Schwächung dann Gegenoffensiven.

Was noch das vergleichsweise hohe Gewicht des Merkava betrifft, ist das gar nicht so entscheidend, da ehr weicher Boden in der Region nicht so sehr einen entscheidend häufig auftretenden negativen Faktor darstellt, so dass sein Gewicht, für ein speziell den lokalen Gegebenheiten angepasst entwickeltes Fahrzeug, für das israelische Militär keinen signifikanten Nachteil darstellt.

Nicht die besten Gegenmaßnahmen erfordern? Der unmittelbare Nachbar Ägypten, unterhält die weltweit zweitgrößte Panzerflotte an M1A1.
Nur Exportversionen des M1A1 / A2.
Die fahren auch schon im Irak seit einigen Jahren umher und da hat sich schon gegen den IS gezeigt das diese wohl, gerade im Bezug auf die Eigenschaften der Panzerung, nicht den Kampfwert der US-eigenen M1A1 / A2 erreichen.
 
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Was noch das vergleichsweise hohe Gewicht des Merkava betrifft, ist das gar nicht so entscheidend, da ehr weicher Boden in der Region nicht so sehr einen entscheidend häufig auftretenden negativen Faktor darstellt, so dass sein Gewicht, für ein speziell den lokalen Gegebenheiten angepasst entwickeltes Fahrzeug, für das israelische Militär keinen signifikanten Nachteil darstellt.

Das ist ein wichtiger Faktor und genau das Gegenteil des russischen Panzerbaus.
Große Räume, Böden und Witterungbedingungen, die ein höhers Gewicht nachteilig macht.
 
Habe ich gerade gefunden.
Wirkt das auch gegen die Flugkörper die über dem Turm explodieren. Auf jeden Fall kann man die Abwehr mit einem Treffer verwechseln.
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Ist auch ein eingesetzter Panzer
 
Nicht die besten Gegenmaßnahmen erfordern? Der unmittelbare Nachbar Ägypten, unterhält die weltweit zweitgrößte Panzerflotte an M1A1. Diese soll im Laufe der nächsten Jahre mindestens auf A2 Stand gebracht werden und man hat zusätzlich noch Pläne, T90 für Landungsunternehmen und den südkoreanischen K2 anzuschaffen, um ältere Panzertypen abzulösen.

Das heißt, Ägypten wird irgendwann in der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts mit Panzern auf dem Niveau eines M1A2s ausgerüstet sein - 25 Jahre nachdem der Merkava IV in Dienst gestellt wurde und eine Handvoll Jahre, nachdem Israel auf den Merkava V gewechselt ist. Wieso sollte es also für den Merkava IV erforderlich sein, gegen MBT dieser Klasse bestehen zu können? (Zugegebenermaßen dachte ich, die ägyptischen Abrams wären auf M1, nicht M1A1-Niveau. Scheinbar gilt das aber nur für die Frontpanzerung.)
 
Wenn man sich die Auslandskunden von Militärtechnik anschaut, darf auch der Blick darauf nicht fehlen, welcher grundsätzliche technische Stand erworben wurde und mit welchen "Ausstattungsmerkmalen", ob Upgrades nachträglich bezogen werden und wie es mit dem allgemeinen Wartungsstand und natürlich auch dem Ausbildungsstand des Bedienpersonals aussieht.

Die Offensiv- und Defensivsysteme/-ausstattungen langlebiger Waffenplattformen werden im Ursprungsland im Schnitt alle zehn bis fünfzehn Jahre erneuert und sowohl den aktuellen Stand der Technik als auch ggf. veränderten Bedingungen angepasst. Staaten, die anderswo entwickelte Plattformen kaufen, erwerben üblicherweise bereits zum Kaufzeitpunkt nicht den neuesten Grad der Ausstattung und kaufen auch keine Upgrades nach, weil sie sich diese entweder nicht leisten können oder sie für ihr Anwendungsfeld gar nicht brauchen.

Nicht zuletzt ist es ein Unterschied, ob man beispielsweise damit rechnet, in Gefechte mit feindlichen Panzertruppen verwickelt zu werden oder ob man einfach nur ein fahrbares Geschütz braucht, mit dem man Stellungen ausräuchern kann und dem mit Toyata Pickups üblicherweise nicht beizukommen ist - sofern auf deren Ladefläche nicht gerade ein modernes Anti-Tank-System festgeschraubt sein sollte. Aber selbst dann wird abgewogen, ob man sich eine komplette Überholung der Panzerung (oftmals gar nicht möglich und daher mit dem Kauf neuer Plattformen verbunden) gönnt oder doch nur erst einmal die nachrüstbaren Zielerfassungsysteme bestellt, mit denen man o.g. Pickups wegpusten kann, bevor sie ihrerseits in effektiver Reichweite sind. Oder vielleicht doch das neueste elektronische Warnsystem, welches Defensivmaßnahmen auslösen kann, welche die Plattform bereits hergibt oder die man ihrerseits unkompliziert nachrüsten kann.

Gerade was Panzer gegen Panzer angeht, sind die Unterschiede im Kampfwert wohl gar nicht so groß, falls nicht gerade eine Seite mit Ü50-Technik anrückt. Aber gegen luft- oder manngestützte Tankkiller, also sehr flexible Systeme, muss auch ebenso flexibel Schritt gehalten werden.
 
Unbemannter KI-Wingman für Kampfflugzeuge mit Echtmannschaft.
Ich glaube schon und daran basteln einige.



Beim nächsten Fighter wird das gleich mit einbezogen

Wie beurteilst du als Pilot diese Darstellung ?
 
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Ich glaube schon und daran basteln einige.



Beim nächsten Fighter wird das gleich mit einbezogen

Wie beurteilst du als Pilot diese Darstellung ?
Die Drohne sieht ein wenig wie eine stark verkleinerte Version des B-2 Bombers der USA aus.
Die Drohne kann in dieser Geometrie gar nicht als "KI-Wingman" funktionieren, da Nurflügler nicht an die Manövrierfähigkeit und vor allem Geschwindigkeit von Kampfflugzeugen herankommen.
Zumal ja auch eindeutig beschrieben wird, dass das Teil keinen Nachbrenner hat...
Deshalb sieht die QA-28 ja auch so aus, wie sie aussieht.

Der Checkmate Fighter erscheint optisch (etwas?) kleiner als die F-35 zu sein.
Er wird wohl Stealth können, aber nur wenig Kampmittelzuladung als Stealth-Flugzeug mit sich tragen können.
Erinnert mich ein wenig an die F-5 der USA vom Konzept her (günstig, relativ klein, Betonung auf Exportmarkt)


Beide sollen gem. den Angaben ca. 2024 Serienreife haben, während die USA (F-22, F-35, B-2, RQ-170, RQ-180, X-47B und sehr merkwürdiges: https://futurezone.at/digital-life/...ea-51-stealth-drohne-air-force-ngad/401912842 )
aber auch China (J-20, H-20, Lijian) solche oder ähnliche Teile bei der Truppe bzw. in der Einführung hat.
 
Ich glaube das diese Verkleidung eher zum Testen ist. Für die Su-57 wird gerade das neue Triebwerk getestet.
Da wird sich einiges noch verändern.
 
Welche Verkleidung?
An der Ochotnik, weshalb der Nachbrenner nicht mehr eingesetzt werden kann.
Im Moment wird ein wesentlich verbessertes Triebwerk entwickelt, was im Prinzip das Standardtriebwerk für neu entwickelte Flugzeugd sein wird.

Obwohl es etwas länger ist als das Saturn AL-41F1, soll es dennoch leichter und einfacher in der Wartung sein, sowie ohne große Anpassungen des Flugwerks in die Su-57 einbaubar sein. Es besteht aus einem dreistufigen Niederdruckverdichter, einem fünfstufigen Hochdruckverdichter sowie jeweils nur einer Stufe für die Hoch- und Niederdruckturbinen.[44] Die Schubkraft ohne Nachbrenner liegt bei 118 kN, die mit Nachbrenner bei 168 kN (ältere Quellen geben 107/176 kN an).[44][45] Im November 2016 absolvierte das neue Triebwerk den ersten Prüfstandslauf,[46] am 5. Dezember folgte der erste Testflug im Prototyp T-50-2.[35] Ende 2020 wurde geschätzt, dass die Lieferung der neuen Triebwerke für die Serienproduktion der Su-57 im Jahr 2022 beginnen könnte.[47]


Wobei auch Leistungen von 190kn angegeben wurden.
 
Ja Ja,

genauso wie die Produktion der gesammten Armata Plattform, ich frage mich nur mit was, wenn man noch nicht mal mehr in der Lage ist, die alten T-72 auf T90 Standard zu bringen.
Dann sollen sie in der LAge sein eine SU-57 in Stückzahlen zu produzieren, wer es glaubt.
 
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Na ja, es ist eben auch viel "Eigenwerbung" von Russland da mit im Spiel, nach dem Motto:
"Schau, dass können wir auch." oder auch "Achtung, wir haben was viel gefährlicheres."

Die Kernpunkte sind immer:
Einsatzreif?
Veritable Stückzahl?
Ausgebildetes Personal?

Fehlt nur ein Punkt, braucht man das System aktuell nur für künftige eigene Entwicklungen und nicht als Sparringspartner ins Kalkül zu ziehen.

Nettes Beispiel ist der Armata T-14:
hieraus: https://de.wikipedia.org/wiki/T-14
Die ersten 12 Serienpanzer sollen in den Jahren 2023 bis 2025 an die russischen Streitkräfte übergeben werden.[31][32]
Die Stückzahl ist somit irrelevant, um in irgend einer Form und in irgend einem Land kriegsentscheidend zu sein.
Westliche Panzerweiterentwicklungen werden sich aber an dessen Fähigkeiten zwangsweise orientieren müssen.

Was mich echt wundert ist, dass der Typ nicht in der Ukraine zum Einsatz kommt - und wenn auch nur zu Testzwecken.
 
Was mich echt wundert ist, dass der Typ nicht in der Ukraine zum Einsatz kommt - und wenn auch nur zu Testzwecken.
Die Befürchtungen sind wohl von russischer Seite schlicht zu groß das ein in der Ukraine abgeschossener T-14 Armata über die Ukrainer in die Hände des Westens gelangen könnte und man ihn so detailiert und eingehend studieren könnte, was alle Unsicherheiten die man bzgl. seiner Leistung / Fähigkeiten vom Westen aus aktuell mangels genauer Daten hat ausräumen würde.

Am Ende ist halt ein Panzer über dessen Leistungsdaten / Fähigkeiten man sich nicht vollständig sicher sein kann immer besser als ein Panzer den man sehr genau einschätzen und auf den man sich dann sehr gezielt anpassen kann, was für beide Seiten gilt (Westen, wie eben Russland). ;)

@Don-71
Es gibt doch eine ganze Plattform für dieses System, Kampfpanzer, Schützenpanzer und Panzerhaubitze, von allen gibt es nur Prototypen mehr nicht und trotz vollmundiger Ankündigungen, gibt es laut Internet nirgends eine anstehende oder anlaufende Produktion, nicht mal ansatzweise.

Stimmt so nicht ganz.
Bei Uralwagonsawod gibt es wohl durchaus eine serienproduktionsfähige Produktionsstraße für den T-14 Armata. Warum er aber wohl noch nicht in Serienproduktion ist liegt wohl vor allen dadran dass das was man 2014/15 rum international vom T14-Armata vorgeführt hat einfach noch kein finaler / serienreifer Panzer war (auch abseits der noch nicht verbauten 152mm Kanone), der in Serienproduktion gehen konnte, sowie am recht hohen Beschaffungspreis.

Ersteres, das er noch gar nicht serienreif war, hatte man ja auch damals schon durchaus so vermutet und wird auch durch aktuellere bei Uralwagonsawod gemachten Aufnahmen des Armata belegt, wo es deutliche Unterschiede, schon alleine bei der Aufhängung des Laufwerks, gegenüber dem 2014/15er Armata gibt:


Trotzdem bleibt wohl mehr als fraglich ob wir in Zukunft überhaupt nennenswertere Stückzahlen des T-14 Armata sehen werden (größere Beschaffungslose).
Aktuell macht ja vieles ehr den Eindruck als würde man bei der russischen Armee dadrauf setzen den T-90M in großer Zahl beschaffen zu wollen, wohl alleine schon weil er auch eine gute Ecke günstiger als der Aramata ist und trotzdem diverse technische Verbesserungen der Aramata Plattform besitzt.

Kann also gut sein das der T-14 Aramata am Ende alleine schon von seinen beschaften Stückzahlen her kaum mehr wird als ein "Parade-Panzer und Versuchswaffenträger", für Verbesserungen die dann in die bereits bekannten T-Panzer Modelle geflossen sind und weiterhin werden.
 
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Zeigt der Ukraine Krieg für euch eigentlich auch, dass es fast unmöglich ist ein Land dessen Zivilbevölkerung bis zum äußersten geht zu halten?
 
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