Tschetan
Software-Overclocker(in)
Russische Panzer haben das exakt gleiche Problem wie westliche KpZ. Sie sollen en Masse über flache Landschaften rollen und feindliche Panzer bekämpfen, werden aber immer wieder in urbanes Gelände geworfen bzw. in Konflikte in denen man feindliche Panzerkompanien vergeblich sucht. Rüstet man sie jetzt um für den urbanen Kampf, dann wird ihr ureigener Zweck aber nicht mehr so effektiv ausgeführt (Panzerung z.b. reduziert Geschwindigkeit).
Sieht man z.b. auch deutlich am Leo. Der A4 wog unter 60 Tonnen und zog ganz gut, der A6/A7 etc. hat denselben Motor, aber deutlich mehr Gewicht. Das geht auf die Beweglichkeit & Geschwindigkeit.
Also wird modifiziert und geschraubt, dabei aber vergessen, dass Doktrin, Taktik & Ausbildung auch angepasst werden müssten. Ganz viele Videos aus dem aktuellen Konflikt zeigen mangelhaftes taktisches Verhalten - und zu sagen das sei ein russisches Problem stimmt nicht. Die Amis hatten 2003 auch das Vergnügen zwischen weiter Wüste & enger Stadt abwechseln zu dürfen.
Hast du recht.
Was bei russischen Panzern aber immer versucht wurde, ist der kompakte Aufbau, ein moderates Gewicht und gute Beweglichkeit.
Anders geht es bei dieser Geografie nicht.
Im Stadtkampf sind Panzer grundsätzlich in einer ungünstigen Position, aber auch verdammt wichtig.
Interessant wäre zu wissen wie ein Merkava in dieser Umgebung, mit guten Gegnern, mit guter Ausrüstung performen würde.
Da hatte einer Glück.
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Nicht jeder Treffer ist tödlich.
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