Das witzige ist, das sein Link zur SU 57, ein Artikel ist, der sich ausschließlich und nur auf offizielle Zahlen der RU stützt.
Für mich persönlich ist das ungefähr so glaubwürdig wie Goebbels, also gar nicht!
Ihr habt den Link angeklickt?
Nachdem das ich-habe-keine-Argumente-ich-Spame-nur-Quotes-Post schon aus Projektionen für 2023 bestand, also aus 2022 oder älter sein musste und somit selbst mit einer vertrauenswürdigen Quelle schlicht veraltet gewesen wäre?
Eure Tagefreizeit möchte ich mal haben

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Trennung
Mal etwas aktuelleres. Das die Chinesen kopieren ist ja soweit bekannt.
J-35, nette Namensgebung.
Wenn ich das richtig verstehe, ist dass die Namensgebung westlicher Presse explizit in Anlehnung an die F-35C. Offiziell gibt es nur die J-31. Wobei deren Namen ähnlich inkonsquent wie bei den Amerikanern ("22", "23", "35") erscheint, da 21 bis 30 übersprungen wurden.
Klar Afrika als Abnehmer von Gen.5 Flugzeugen?!
Die explodieren wahrscheinlich schon auf dem Rollfeld!
Zum Betrieb eines solchen Flugzeuges gehört wesentlich mehr als das gebaute Flugzeug an sich!
Die typischen Gen.5 Merkmale wie fortgeschrittene elektronische Steuerung, Stealth-Formgebung und ggf. noch ein hohes Tempo ohne Nachbrenner (eher Gen4.5) sind zwar anspruchsvoll in der Entwicklung, aber nicht in der Pflege. Hochintegrierte Computersysteme sind sogar einfacher (wenn auch ersatzteiltechnisch ggf. teurer) als das alte, dezentralen Gefrickel mit unzähligen schwierig zu diagnostizierenden Verbindungen. Einzig Schubvektor wäre ein Wartungsintensiver Part, aber da verzichten viele Gen 5 drauf, inklusive chinesischer. Wer einen Gen-4- oder einen aufgerüsteten Gen-3- unterhalten kann, kann also auch diese Gen 5 betreiben und vielleicht solltest du dir Teile Afrikas noch mal angucken: Das sind keine Jäger-Sammler-Gesellschaften mehr, denen von der Sowjetunion mal eine MiG-21 hingestellt wurde, sondern aufstrebende Industrienationen.
Nicht so aufstrebend, dass sie sich den Entwicklungsaufschlag einer F-35 oder auch nur ein europäische Gen-4.5-Modell in der Anschaffung leisten könnten. Aber aufstrebend genug, um den 30er und 40er Jahren, wenn heute in der Entwicklungs-Endphase befindliche Jäger verkauft werden, etwas in dieser Qualität haben zu wollen und China ruft allgemein auch keine EU- oder US-Preise auf. Im Gegenteil, für "gute Freunde" würde ich erwarten, dass die Gen 5 unter dem Preis einer F-16 anbieten werden und der dürfte bis dahin inflationsbereinigt in heutige (respektive 2020er) MiG-35-Regionen gefallen sein. Südafrika, Ägypten, Tansania, Kenia, Marokko, Algerien kann ich mir da gut als Kunden vorstellen.
Ich komme nochmals auf die Fliegerabwehr, hier auf das Patriot System zurück.
Hier wurde ja oft angesprochen, dass es veraltet wäre, eine zu kurze Reichweite und Zuwenig Schuss hätte.
Offensichtlich scheint es jedoch Recht erfolgreich russischen Raketen und Flugobjekte abzufangen.
Reichweite hat nur ein unverbesserlicher in Frage gestellt, veraltet kann man in Anbetracht des technischen Stands der Ziele gar nicht beurteilen und begrenzte Schusszahl ist beim Blick auf die nicht abgefangenen Ziele durchaus ein valides Argument. Das Hauptproblem bei Patriot sind aber einfach die Kosten, insbesondere wenn man nicht die Variante mit kurzer Reichweite nimmt: Wenn der Abfangschuss vielfach teurer als das abgefangene Objekt ist, dann muss der Feind gar nicht durchkommen, um einen Netto-Schaden anzurichten. Sowas kann man sich gegen radikal unterlegene Gegner wie die Hamas leisten. Aber einen einigermaßen ausgewogenen Krieg (also das, wofür man rüstet), wo der Gegner Produktionsmöglichkeiten auf Augenhöhe hat, verliert man mit solchen Methoden eher.
Auch scheint es das es in der Lage ist Flugzeuge vom Himmel zu holen.
Bei der A-50 Frage ich mich natürlich warum die so nah war, dass überhaupt ein erfolgreicher Abschuss möglich würde. Solche Flugzeuge sind eigentlich immer weit außerhalb der Reichweite von Boden-Luft Systemen. Zwingt die Aufklärungselektronik dazu, dass man doch Recht nah am VRV operieren muss?
Hängt davon, was sie aufklären wollten. Die A-50 ist ja eigentlich dazu gedacht, anfliegende Nicht-Stealth-Flugzeuge zu erkennen. Also etwas, dass die Ukraine überhaupt nicht gegen Russland einsetzt. Wenn man stattdessen Bodenziele, Überwasser-Drohnen oder gar Quadcopter im Auge behalten wollte, muss man die ungeeignete Technik entsprechend näher ranbringen. Unabhängig vom Zweck denke ich aber eher, dass eine taktische Fehleinschätzung hinsichtlich der Möglichkeiten der Ukraine vorlag. Näher ist immer besser zum orten und immer unsicherer, aber die A-50 viel zu wertvoll, um sie bewusst zu riskieren. Die müssen sich sicher gefühlt haben, also entweder eine grundsätzlich falsche Vorstellung von den Patriot-Positionen oder von der Reichweite der stationierten Raktentypen gehabt haben.