Der Energiewende Thread

  • Ersteller Ersteller Gast1675120202
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5kwh/Tag? Das ist aber ohne Heizung/Warmwasser, oder?
Jo, unsere Elektroheizung ist meist spätestens ab April eh aus und wird meist so ab Mitte November wieder eingeschaltet.. und Warmwasser wird nur 2 bis 3 x die Woche gemacht. Da rennt der WP-Boiler dann für 2 bis 3h und fertig. Das sind dann 2kwh alle 3 Tage mal... reicht.
 
Jo, unsere Elektroheizung ist meist spätestens ab April eh aus und wird meist so ab Mitte November wieder eingeschaltet.. und Warmwasser wird nur 2 bis 3 x die Woche gemacht. Da rennt der WP-Boiler dann für 2 bis 3h und fertig. Das sind dann 2kwh alle 3 Tage mal... reicht.
OK, das würde mir nicht reichen, aber gut, selbst wenn man da etwas mehr nutzen würde, wäre das vermutlich trotzdem zu bewerkstelligen.
 
In den letzten Posts schwang es irgendwie mit, dass man seine PV-Energie schön in einen Akku packen sollte. Hat sich an deren mieser Amortisationszeit irgendetwas zum Besseren verändert? Wenn mir selbst bekennende EE-Idealisten das nicht schönrechnen können und wollen (!), warum sollte ich mir dann einen Speicher in Keller stellen?
 
Mittlerweile gibt es Deals für 10kWh für unter 3000€. Die haben sich in rund 1000 Vollzyklen (je nach Differenz zwischen Einspeisevergütung und Strompreis) rentiert. Das kann mit ner passenden Anlage in 5 Jahren drin sein.
Ich hab sogar schon mal drüber nachgedacht mit den Stundentarifen von Tibber oder aWATTar reiner Speicherbetreiber zu werden. Wobei Schritt 0 erstmal wäre meinen fahrbaren Speicher in den günstigsten Stunden zu laden. Scheitert noch am vorhandenen Stromzähler.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und genau das ist doch total absurd. Stattdessen kauft der Netzbetreiber bei dir für 6cent, verkauft den Strom direkt wieder an deine Mieter für 30cent mehr, und wenn er selbst Überschuss hat kann er noch verlangen dass du nichts einspeist. :stupid:
Er kauft ja nicht bei mir für 6 Cent. Die 6 Cent zahlst du ja, weil du meine Anlage subventionierst.
Allerdings kann es bei mir so laufen, dass ich die Anlage gar nicht betreiben darf, denn die letzte Genehmigung, den Strom ins Netz einzuspeisen, fehlt noch. Was daran liegt, dass der Energieversorger noch nicht sagen kann, ob das Stromnetz meine Einspeiseleistung verkraften kann (bei mir kommt viel raus).
Wenns also ganz bekloppt kommt, darf ich die Anlage gar nicht einschalten und dürfte noch nicht mal für mich Strom produzieren. Das klärt aber die Firma, die das für mich baut, da hab ich keine Aktien drin.
 
Wenns also ganz bekloppt kommt, darf ich die Anlage gar nicht einschalten und dürfte noch nicht mal für mich Strom produzieren.

Dazu habe ich neulich was bei heise.de gelesen. Ist aber leider ein Plus-Artikel.

Mittlerweile gibt es Deals für 10kWh für unter 3000€. Die haben sich in rund 1000 Vollzyklen (je nach Differenz zwischen Einspeisevergütung und Strompreis) rentiert. Das kann mit ner passenden Anlage in 5 Jahren drin sein.
3K aber nur wenn man das selber installiert, oder?
 
Zuletzt bearbeitet:
3K aber nur wenn man das selber installiert, oder?
Das letzte was ich bei mydealz gesehen habe war eine wirklich gebrauchsfertiger Akku mit LiFePO4 Zellen, Wandhalterung, Gehäuse, BMS etc. pp für 2,4k€.
Also selbst wenn der Elektriker dann wegen Fremdzeug 100€ für die Stunde Anschluss nimmt und man noch 500€ Mehrpreis für den Wechselrichter, der auch Batterien versteht, aufrechnet, bleiben die Kosten für den Speicher samt Installation bei 3k€.
 
In den letzten Posts schwang es irgendwie mit, dass man seine PV-Energie schön in einen Akku packen sollte. Hat sich an deren mieser Amortisationszeit irgendetwas zum Besseren verändert? Wenn mir selbst bekennende EE-Idealisten das nicht schönrechnen können und wollen (!), warum sollte ich mir dann einen Speicher in Keller stellen?
Hallo Zusammen,

Oh, ein allgemeiner Forumsteil mit nicht-PC Themen.

Ich erlaube mir, da ein wenig mitzuwirken.

Zu diesem Punkt:
In der Tat sind (größere) Akkupacks eher grenzwertig.
Eine Stromvorhaltung über grob + als Richtwert mehr als 20 kWh hinaus, sind weder wirtschaftlich (Amortisation) noch in Richtung Nachhaltigkeit/Umweltschutz/Primärenergiebedarf sinnvoll.
Die Solarmodulpakete sind nicht umsonst i. d. R. so geschnürt, dass man maximal einen Tag des üblichen Strombedarfs eines Haushaltes vorhalten kann.
Die "guten" Pakete beinhalten meist modulare Erweiterungsmöglichkeiten mit relativ kleinteiligen Speichermodulen so um die 3-4 kWh.
Bsp.: Ein Haushalt braucht 6.000 kWh/Jahr / 365 = 16 kWh Speicher


Bei uns in der Firma in einer anderen Sparte türmen sich nicht mehr rentable oder ausgemusterte Akkus von solchen Anlagen (aber auch PKW-Akkus und andere).
Auf dem Papier sieht die Wiederverwertung toll aus.
70-80% geht da schon.

Wenn aber für ein z. B. 12 kWh Pack mit einem Neuwert von vielleicht 8-10.000 € derzeit die Wiederverwertung (und damit noch nix Neues daraus gebaut wurde, sondern einfach nur die Materialen getrennt wurden) weit über 60.000 € kostet, kann man erahnen, dass Akkus selbst auf der derzeit höchsten Entwicklungsstufe eher ein Treppenwitz der Geschichte sein werden.

Die übrigen 20-30% sind im Übrigen Sondermüll, die derzeit in einer Art Castorbehältern aufbewahrt werden und im Moment noch wirklich niemand auf dem Planeten einen Plan hat, wo genau das jetzt wieder verbuddelt werden soll.
Z. B. China macht genau das.
Die verbuddeln den anfallenden Sondermüll (meist aber gleich ganze Akkus) nahe der Stadt Aksu auf einer riesigen Deponie (fast so groß wie das Bundesland Berlin) unter rotem Sandstein.

Die Industrie (auch meinen Arbeitgeber) freut es sehr, weil man damit derzeit richtig Geld verdienen kann.

Wir im Betrieb zweifeln aber stark, dass wir mit Akkus in Fahrrädern, Autos oder im Haus uns allen langfristig einen Gefallen machen werden.
 
Bei uns in der Firma in einer anderen Sparte türmen sich nicht mehr rentable oder ausgemusterte Akkus von solchen Anlagen (aber auch PKW-Akkus und andere).
Was heißt nicht mehr rentabel? Bei Autoakkus verstehe ich das, weil die Energiedichte sehr wichtig ist. Aber könnte man nicht z.B. verschlissene Autoakkus noch als Heimspeicher nutzen, wo das nicht so wichtig ist? Oder sinkt tatsächlich die Effizienz?
Wir im Betrieb zweifeln aber stark, dass wir mit Akkus in Fahrrädern, Autos oder im Haus uns allen langfristig einen Gefallen machen werden.
Keine Chance, dass man die Recyclingrate und -Anteil später noch erhöhen könnte? Oft wird es ja nur nicht gemacht, weil Müll verbuddeln und neue Rohstoffe ausbuddeln günstiger ist.
 
Was heißt nicht mehr rentabel? Bei Autoakkus verstehe ich das, weil die Energiedichte sehr wichtig ist. Aber könnte man nicht z.B. verschlissene Autoakkus noch als Heimspeicher nutzen, wo das nicht so wichtig ist? Oder sinkt tatsächlich die Effizienz?

Akku-Recyceling ist ja an und für sich nix Neues.
Die Kollegen von der anderen Sparte kümmern sich ja auch um Nichtigkeiten wie Bohrmaschinen-Akkus, Laptop-Akkus usw..
Anders ausgedrückt, es gibt mittlerweile kaum mehr einen modernen Gebrauchsartikel, der nicht irgendwo einen Akku verbaut hat.

Klar, da gebe ich dir vollkommen Recht, eine Zweitnutzung für einen gewissen Zeitraum ist sicherlich möglich.

Es gibt auch Seitens der Industrie oder auch der Forschung diverse Weiterverwendungsmöglichkeiten.

Dass ist jetzt nicht meine Kernkompetenz, bin woanders unterwegs.

Aber, soweit von den Kollegen verstanden, gibt es quasi einen Kipppunkt nach soundsoviel Ladezyklen, wo das weitere Nutzen eines Akkus wirtschaftlicher Blödsinn wird und ggf. sogar gefährlich (Überladung/Explosionsgefahr/Gasaustritt usw. je nach Akkutyp)

Keine Chance, dass man die Recyclingrate und -Anteil später noch erhöhen könnte?
Genau daran forschen die Kollegen.
Die Materialtrennung ist halt extrem aufwändig.
Derzeit braucht man dafür ungefähr und sehr grob (akkutypanhängig) so viel Energie, wie man über die mögliche Ladezykeln einspeichern konnte - also dezent absurd hoch.

Ziel sind natürlich immer die 100%.
Wird aber bei einigen Zutaten echt schwer.

Oft wird es ja nur nicht gemacht, weil Müll verbuddeln und neue Rohstoffe ausbuddeln günstiger ist.
Es ist derzeit ungleich billiger, neue Akkus zu verkaufen und die Alten einfach wegzuschmeißen.

Man kann wirklich nur hoffen, dass da irgendwann der Quantensprung kommt - sonst kommt in 10-20 Jahren das bittere Erwachen.

Würde man die aktuell realen Entsorgungs- /Recyceling-Kosten auf ein Produkt umlegen, könnte sich kein Normalsterblicher ein E-Auto oder ein Speicher für seine PV leisten können.
Böswillig könnte man sagen, das man da ein Thema ähnlich dem Atommüll vor sich herschiebt

Sage nicht ich, sondern jene Kollegen, die unseren Umweltmüll wiederaufbereiten.

Also nur zur Einordnung:
Ich habe PV auf dem Dach und einen 18 kWh Speicher im Carport und sogar einen E-Dienstwagen.
Bin also durchaus großer Stromfan.
Aber wir sollten alle mit offenen Visier für Wahrheiten durch die Gegend laufen.
 
Aber, soweit von den Kollegen verstanden, gibt es quasi einen Kipppunkt nach soundsoviel Ladezyklen, wo das weitere Nutzen eines Akkus wirtschaftlicher Blödsinn wird und ggf. sogar gefährlich (Überladung/Explosionsgefahr/Gasaustritt usw. je nach Akkutyp)
Ja, das denke ich mir auch, weswegen es mir persönlich deutlich lieber wäre, wenn die Speicherung auf kommunaler Ebene geschieht. Da können dann Profis die Finger drauf haben, es könnte professionelle Löschanlagen geben und das ganze wäre von Nichtsahnenden Privatpersonen räumlich getrennt.
Derzeit braucht man dafür ungefähr und sehr grob (akkutypanhängig) so viel Energie, wie man über die mögliche Ladezykeln einspeichern konnte - also dezent absurd hoch.
OK, da kann man nur hoffen, dass das deutlich besser geht. Laut Wikipedia halten Natriumakkus deutlich mehr Ladezyklen aus, allerdings weiß ich nicht, ob da theoretische mit praktischen Werten verglichen werden. Vielleicht ist das aber auch eine Hoffnung.
Es ist derzeit ungleich billiger, neue Akkus zu verkaufen und die Alten einfach wegzuschmeißen.

Man kann wirklich nur hoffen, dass da irgendwann der Quantensprung kommt - sonst kommt in 10-20 Jahren das bittere Erwachen.
Naja, vielleicht nicht ganz so schnell, aber spätestens, wenn die frischen Rohstoffe knapp werden. Nachhaltig ist das so natürlich nicht.
Böswillig könnte man sagen, das man da ein Thema ähnlich dem Atommüll vor sich herschiebt

Sage nicht ich, sondern jene Kollegen, die unseren Umweltmüll wiederaufbereiten.
Ist halt die Frage, ob eine Fehlfunktion oder Fehllagerung genau so drastische Folgen hätte und ob die Lagerung genau so aufwändig ist, wenn sie ordentlich durchgeführt wird.
Aber wir sollten alle mit offenen Visier für Wahrheiten durch die Gegend laufen.
Ja, klar. Ohne Recycling ist eine nachhaltige Wirtschaft nicht möglich, Recycling ist aufwändig, das kostet. Umso wichtiger auch, dass wertvolle Materialien, bzw. die Produkte daraus, möglichst lange verwendet werden (können).
 
Ja, das denke ich mir auch, weswegen es mir persönlich deutlich lieber wäre, wenn die Speicherung auf kommunaler Ebene geschieht. Da können dann Profis die Finger drauf haben, es könnte professionelle Löschanlagen geben und das ganze wäre von Nichtsahnenden Privatpersonen räumlich getrennt.
Halte ich für einen sehr guten Vorschlag :daumen:

OK, da kann man nur hoffen, dass das deutlich besser geht. Laut Wikipedia halten Natriumakkus deutlich mehr Ladezyklen aus, allerdings weiß ich nicht, ob da theoretische mit praktischen Werten verglichen werden. Vielleicht ist das aber auch eine Hoffnung.
Wie gesagt, nicht meine Kernkompetenz.
Ich hatte schon was von Kohlenstoffakkus gelesen und angeberisch damit vor den Kollegen geprahlt, die da ne Ahnung davon haben.
Na ja, die haben sich vor Lachen auf dem Boden gewälzt und hinterher gefragt, ob ich denn einen PKW Akku für ne halbe Mio. Euro kaufen möchte.

Naja, vielleicht nicht ganz so schnell, aber spätestens, wenn die frischen Rohstoffe knapp werden. Nachhaltig ist das so natürlich nicht.
Da gibt es z. T. exotische Materialen, welche die Kollegen schon jetzt mit Bakterien aus dem chemischen Verband wieder herauslösen können. Davon braucht man nur wenige Gramm pro so z. B. Fahrzeugakku.
Dauert aber Monate für nur wenige Gramm Material.
Aber es werden weltweit auch nur wenige Tonnen im Bergbau gewonnen.

Die ersten 60-70% sind sehr einfach zu recyclen, die restlichen z. T. seltenen Erden (aber nicht nur), die man nur in fast homöopathischen Dosen benötigt, um so schwerer.


Ist halt die Frage, ob eine Fehlfunktion oder Fehllagerung genau so drastische Folgen hätte und ob die Lagerung genau so aufwändig ist, wenn sie ordentlich durchgeführt wird.
Nein, natürlich nicht.
Da strahlt ja nix.
Aber im Grundwasser ist das schon arg unlustig und Seveso bei manchen Elementen eher ein Kindergartenereignis dagegen.

Ja, klar. Ohne Recycling ist eine nachhaltige Wirtschaft nicht möglich, Recycling ist aufwändig, das kostet. Umso wichtiger auch, dass wertvolle Materialien, bzw. die Produkte daraus, möglichst lange verwendet werden (können).
Denke, das ist der Kernpunkt, den du herausgearbeitet hast.
Nicht nur erneuerbare Energien per se sind wichtig für die Energiewende, sondern auch ein in sich geschlossenes Recycling-Management im Verbund dazu.
Gefühlt steht die Kreislaufwirtschaft in Bezug auf Akkus noch recht Nahe am Startpunkt und hat nur sehr bedingt dringend benötigte Lösungen parat.
 
Nicht nur erneuerbare Energien per se sind wichtig für die Energiewende, sondern auch ein in sich geschlossenes Recycling-Management im Verbund dazu.
Ja, das geht ja auch über die Energiewende hinaus. Im Endeffekt ist die ja nur ein Teil einer nachhaltigen Gesellschaft. Man braucht dafür zwar eine nachhaltige Rohstoffverwendung, aber die wird ja auch an anderen Stellen eher früher als später essenziell werden.
 
Nö, er zahlt dir 6cent und darf dafür noch mehr von deinem Mieter nehmen. Wenn ich nicht beim gleichen Stromanbieter bin zahle ich DEM garnichts. (Jedenfalls hab ich das EEG Konstrukt so im Kopf)
Lustig ist, dass du deinen eigenen Strom, den du selbst erzeugst, auch bezahlen musst. Je nach Größe der Anlage musst du Steuern zahlen.
Soweit ich weiß, bin ich da im Grenzbereich. Wenn der Bau losgeht, erfahre ich sicher mehr.
 
Danke für die konstruktive Diskussion @empy
Bin ja hier neu, weiss also nicht, ob ihr euch verabschiedet.
Ich mache es mal, muss noch was Produktives für den Brötchenerwerb leisten.
 
Yes... Baupublikation wurde heute veröffentlicht. Das heisst schon mal dass es rechtlich stand gehalten hat :) Jetzt darf nur niemand bis 14.7. ne Einsprache machen.. dann können wir endlich das Zeug bestellen uns los legen :)
 
Zwingen kann man sehr wahrscheinlich nicht. Aber würdest du beim halben Marktpreis wirklich husten statt dich zu freuen?

Bei halbem Marktpreis würde Trashold nicht nur husten, sondern Asthma bekommen, sobald seine Kunden mehr Strom ziehen, als er selbst produziert, sodass er jede weitere kWh mit 100% Verlust durchreichen muss.


Ist mir klar, ist halt trotzdem schade. Die Speicherung wäre wohl am besten Kommunalsache, damit wäre es immer noch halbwegs dezentral.

Kommunen sind viel zu klein für derartige Planungen. Sowas muss Landesweit mit Blick auf die EU-weite Lage organisiert sein. Batteriespeicher kann man dann durchaus dezentral aufstellen, aber mit zentraler Planung.


Ich weiß auch gar nicht, wie ich das machen müsste.
Wenn ich meinem Mieter den Strom verkaufe, könnte er darauf pochen, dass er auch Strom haben will, wenn die Solarzellen nicht liefern können.
Und was mache ich, wenn die Anlage einen Defekt hat und ich keinen Strom liefern kann?

Dann würdest du wohl oder übel Strom einkaufen müssen. Du wirst zum Stromversorger deiner Mieter und ein wenn ein Stromversorger nicht genug selbst produziert, muss er einkaufen. Anders gehts nicht.
Deswegen verstehe ich ehrlich gesagt auch das Gewese um "Mieterstrom" nicht: Welcher Vermieter bitte schön will sich diesen Aufwand antun? Das ist nur was für ganz große Anlagen, die z.B. für ihr eigenes Wärmenetz ohnehin schon ein eigenes Blockkraftwerk da stehen haben.


Und genau das ist doch total absurd. Stattdessen kauft der Netzbetreiber bei dir für 6cent, verkauft den Strom direkt wieder an deine Mieter für 30cent mehr, und wenn er selbst Überschuss hat kann er noch verlangen dass du nichts einspeist. :stupid:

Tjo. Der Netzbetreiber sorgt eben dafür, dass dir Strom stabil und zu jeder Tages- und Nachtzeit zur Verfügung steht. Das ist die Leistung und für die zahlst du. Dein PV-Strom, der genau dann ankommt, wenn alle anderen auch liefern, ist für den Netzbetreiber keine willkommene Ressource, sondern vor allem Mehrarbeit.

(Arbeit, für die er auch über die Netzengelte schon ganz gut entschädigt wird, aber dadurch steigt der Wert noch lange nicht weit ins positive.)


Genau daran forschen die Kollegen.
Die Materialtrennung ist halt extrem aufwändig.
Derzeit braucht man dafür ungefähr und sehr grob (akkutypanhängig) so viel Energie, wie man über die mögliche Ladezykeln einspeichern konnte - also dezent absurd hoch.

Wie kann die Rückgewinnung der Rohstoffe aus den Akkus denn mehr Energie als die Initiale Herstellung verbrauchen? Klar sind die nicht leicht rauszubekommen, aber die Konzentration ist doch immer noch höher als im ursprünglichen Erz?


Lustig ist, dass du deinen eigenen Strom, den du selbst erzeugst, auch bezahlen musst. Je nach Größe der Anlage musst du Steuern zahlen.
Soweit ich weiß, bin ich da im Grenzbereich. Wenn der Bau losgeht, erfahre ich sicher mehr.

Du kannst mit deinem eigenen Strom tun und lassen, was du willst, solange du bei einer Insellösung bleibst. Erst wenn du der Meinung bist, die Vorzüge eines stabilisierten Netzes haben zu wollen, wirst du dafür wohl oder übel zur Kasse gebeten.
 
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