Der Energiewende Thread

  • Ersteller Ersteller Gast1675120202
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hat von euch schonmal jemand was von "Eisspeichern" gehört? :what:


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WTF? Soll das eine alternative zu Erdwärmesonden sein, die nicht mit ~15 °C, sondern mit 0 °C Umgebungstemperatur arbeitet? Klingt zumindest in der Kurzfassung total bescheuert.


Abgesehen davon welche Solaranlagen werden bitte so gebaut, das sich da kein Staub und Sand mehr ablagert?

Nochmal zum mitschreiben:

V e r a n s c h a u l i c h u n g
=
n i c h t f ü r r e a l e x i s t i e r e n d e A n l a g e n g e p l a n t , s o n d e r n f ü r d i e b e n ö t i g t e B r u t t o f l ä c h e .


Und bezüglich "was machen eigentlich die Chinesen?":
An Reinigung mit Luft forschen.

Wir reden hier vom Feinstaub auf den Anlagen, der nachdem man den gröbsten Sand von entfernt hat, so abgelagert, auch noch entfernen muss, nicht vom Sandkasten voll Sand (steht auch so im verlinkten Artikel).

Keine Ahnung, was Springer wieder dazugedichtet hat. Aber im Originalpaper, auf dessen Zahl DU dich berufst wird zu dieser keine bestimmte Art von Staub angegeben, sondern es geht um die Gesamtbelastung. Und bei 5 mg/cm² noch von Feinstaub zu reden...

Aber nun weiß ich wenigstens das du wohl deine Tische Daheim auch enorm Energie- und Zeitaufwendig immer mit Druckluft vom Feinstaub befreist, statt einfach mit einem angefeuchten Lappen, oder aber sowas schlicht noch nie in deinem Leben selbst gemacht hast und irgendwie scheint mir letzteres gerade, nach dieser Aussage von dir, wahrscheinlicher, dass dies bis dato mehr in den Aufgabenbereich erziehungsberechtigter Person(en) und des Lebensgefährten / der Lebensgefährtin gefallen ist. :D :P

Was ein Satz :wall:
Da ich zu Hause keine 100000 km² großen Tische habe, kann ich aber leider nicht passend antworten. Um Flächen ab 0,00001 m² von größeren Staub zu befreien bevorzuge ich an Stelle von Tüchern, die man alle naslang ausschütteln müsste, aber bewegte Luft.
Leute, die (zu) viel Zeit haben, machen das vielleicht anders.


Das muss man jetzt als Laie nich wirklich begreifen, siehe;

Aber wichtig zu Wissen was geht (deine Zahlen) und das alles machbar wäre.

Bei der Leistungsdimensionierung vielleicht ein Problem des lokalen Stromentz. Wenn der Netzanbieter die Einspeiseleistung deutlich stärker als üblich limitiert und man sowieso einen sehr hohen Eigennutzungsanteil hat, kann die Rechnung knapp werden. Schließlich muss alles, was keine Insellösung ist, sich mit der Differenz aus Einspeisevergütung und Strompreis rumschlagen, weil man ja de facto Regelleistung konsumiert.

Da der Bauherr hier mit dem Speicheroverkill sowieso einen Spleen haben muss, kann es aber natürlich auch einfach Exzentrik sein. Nächstes Jahr wird dann vermutlich der Elektrolyseur aufgestellt :) .



Du, wir haben da manches auch nicht kapiert.
Der Fokus von uns hier beim Bau des Hauses war ja ein ganz anderer.
Eine nur 22 cm starke Vollholzwand ohne zus. Dämmung.

WTF?
Wenn der Bauherr als nächstes anfängt, allerlei Tiere paarweise einzuquartieren...



An der Stelle formuliere ich mal was allgemeines:

Wenn jemand von euch mit PV oder WäPu liebäugelt:
Bitte nicht dem erstbesten Fachberater gnadenlos vertrauen - der will erst mal nur sein Zeugs verkaufen.
Vorab bei der Gemeinde/Stadt schlau machen, was erlaubt ist und was nicht.
Die Gesetzgebung differiert stark zw. den Bundesländern und die Gesetzgebung allgemein in D. ist nicht besonders offen für Innovationen.
Achtung: Material ist nicht alles!
Wer kein Hobbyhandwerker ist, muss grob Faktor 2-2,5 für die Installation veranschlagen.
Für den Anschluss einer PV an die den Hausstrom ist ein Elektromeisterbetrieb zwingend erforderlich, sonst keine behördliche Abnahme.

OK, da wirds schwierig... :(

Menschliche Fäkalien eigen sich nicht besonders für Biogasanlagen.
Kuhschiss mit Heueinlage funzt deutlich besser.
Außerdem wird das arg komplex mit Hygiene (Amt).
Aber man ist da dran, Beispiel:

Genau. Da erkennt man den Willen der langen Vorhaltung für trübe Tage.
Ob dann sinnig oder nicht, ist ein anderes Thema.

Hey, du bist im Thema, cool. :daumen:
Ja, das Thema ist technisch eher die geeignete Leitung vom PKW zum Haus, ohne dass der Draht anfängt zu glühen.
[/QUOTE]
 
WTF? Soll das eine alternative zu Erdwärmesonden sein, die nicht mit ~15 °C, sondern mit 0 °C Umgebungstemperatur arbeitet? Klingt zumindest in der Kurzfassung total bescheuert.
hab vorhin auch das erste mal davon gelesen und zuerst gedacht, das kommt von irgendwelchen #querlutscher|n. offensichtlich wohl aber nicht.
 
Man nutzt im Winter einfach die Energie die im Wasser steckt und im Sommer hat man dann halt einen Eisklotz der die Energie besser aufnehmen kann als die warme Umgebungsluft. Ergo spart man Energie.
Ist doch ganz einfach im Prinzip.
 
hat von euch schonmal jemand was von "Eisspeichern" gehört? :what:
Ja :D
Ist technologisch interessant, weil die Kristalisationsenergie Wasser tatsächlich auf Brauchwärme erhitzen kann.

Ist eine evolutionäre Entwicklung aus den mehreren 10.000l großen Wärmespeichertanks, die man als Speicher für Warmwasser (Solarthermie) nutzt.

Hat den Nebeneffekt, dass man die Unmengen an seltenen Erden und hohen Primärenergie für Batterien spart, aber erst wenn der nächste Schritt kommt und man über Niederdruckturbinen hieraus wieder Strom generieren kann.

Im Moment ist es ganz klar lediglich eine im ersten Augenblick merkwürdige Alternative zu den üblichen Warmwasserspeichern, in denen die gewonnene Wärme aus den WäPu-Systemen speichert.
 
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Zum Vergleich:
In Deutschland sind etwa 60GW PV installiert (also die Anlagen die selbst einspeisen).
 
Mal so zum Verständnis ..
... das Stromnetz muss ständig im Flow gehalten werden,
ohne richtige Verteilung,
wird das nix mit der Energiewende.
 
Möchtest du "im Flow" und "richtige Verteilung" vielleicht noch erklären? Gerade unter ersterem kann ich mir nämlich wenig vorstellen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Möchtest du "im Flow" und "richtige Verteilung" vielleicht noch erklären? Gerade unter letzterem kann ich mir nämlich wenig vorstellen.
Sehr gerne ...

...-erstmal die Grundlagen


und jetzt muss man folgendes betrachten:

Elektrische Leistung ist das Produkt von Strom mal Spannung.
P=U x I.
Der Stromfluß ist begrenzt durch den Widerstand.
Bei Stahlleitungen ist das nicht zu unterschätzen
Daraus ergibt sich zwangsläufig eine Erweiterung der Stromstrassen,
bei steigenden Belastungen.

Das Blöde ist nur,
dass sich die Leistung nicht ohne Verluste übertragen lässt. ohne Reserveleitungen

Die Verteilung wird schon jetzt ein Problem,
falls die Elektrombilität sich so weiter entwickelt,

werden Randgebiete witerhin, wird das nix
 
Neue Stromtrassen waren doch auch schonmal im Gespräch, was ist mit denen?

ach, hier sind sie

 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Neue Stromtrassen waren doch auch schonmal im Gespräch, was ist mit denen?
Das alles war schon im Gespräch inklusive Speicher/Pumpenkraftwerke und mehr Dezentralisierung der Netzstruktur.
Nur passiert ist nichts.
Die Stromtrassen von Nord nach Süd kommen nicht vorwärts dank CSU/Bayern und Bürgerinitiativen, denn man möchte die gerne unterirdisch gerade bei (Groß)Städten was ein x-faches kostet.
Gegen jegliche Panungen von Speicherkraftwerken gibt es dutzende Bürgerinititiven und die Politik vor Ort, nimmt dann davon Abstand, weil man möchte sich trotz besseren Wissens anscheinend nicht mit "Wutbürgern" anlegen.
Die Damen und Herren Netzbetreiber sind auch nicht gerade investitionsfreudig was ihre Netze und deren Ausbau anbelangt.
 
In dem Themenkontext fand ich diese Artikel interessant:
 
ost-west-ausrichtung ist denke ich sowieso schlauer. zwar hat man den hohen peak in der mittagszeit dann nicht, dafür über den tag verteilt länger etwas (sprich strom) von der sonne.
 
ost-west-ausrichtung ist denke ich sowieso schlauer. zwar hat man den hohen peak in der mittagszeit dann nicht, dafür über den tag verteilt länger etwas (sprich strom) von der sonne.
So weit verstanden, ist dass genau das Prinzip.
Wenn ich das weithin richtig gelesen habe, sind auf so einem "Ständer" nicht zwei Module (ost/west), sondern nur eines, das "lichtdurchlässig" ist und von beiden Seiten aus "bestrahlt" werden kann.
 
die kommentare unter dem mdr-artikel, au weia.

Screenshot 2022-07-27 at 14-34-44 Energiewende Senkrechte Solarpanele machen Stromspeicher tei...png


... zu derlei knallchargen dann noch die von (k)Afd, FDP, CDU/CSU und wir können die Endzeitparty starten. Furchtbar.
 
ost-west-ausrichtung ist denke ich sowieso schlauer. zwar hat man den hohen peak in der mittagszeit dann nicht, dafür über den tag verteilt länger etwas (sprich strom) von der sonne.
Es kommen auch immer wieder selbstausrichtende Paneelträger im Gespräch. Damit erntet man immer das mögliche Maximum und muss lediglich einen winzigen Teil der gewonnenen Energie für den Elektromotor opfern, der die Drehung bewerkstelligt.

die kommentare unter dem mdr-artikel, au weia.
"Stellt euch mal vor, dass es kein Wasser mehr gäbe! Dann könnte niemand das Schwimmen erlernen und es würden viel mehr Menschen ertrinken!"
 
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