Der Energiewende Thread

  • Ersteller Ersteller Gast1675120202
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Es kommen auch immer wieder selbstausrichtende Paneelträger im Gespräch. Damit erntet man immer das mögliche Maximum und muss lediglich einen winzigen Teil der gewonnenen Energie für den Elektromotor opfern, der die Drehung bewerkstelligt.
Das hat mein alter Herr selbst gebastelt, allerdings mit Thermosolar -sprich Brauchwassererwärmung only, kein Strom.
Na ja, gekauft hätte sich das nicht gelohnt. Effizienzsteigerung von ca. 5% over all.
 
Sehr gerne ...

...-erstmal die Grundlagen


und jetzt muss man folgendes betrachten:

Elektrische Leistung ist das Produkt von Strom mal Spannung.
P=U x I.
Der Stromfluß ist begrenzt durch den Widerstand.
Bei Stahlleitungen ist das nicht zu unterschätzen
Daraus ergibt sich zwangsläufig eine Erweiterung der Stromstrassen,
bei steigenden Belastungen.

Das Blöde ist nur,
dass sich die Leistung nicht ohne Verluste übertragen lässt. ohne Reserveleitungen

Die Verteilung wird schon jetzt ein Problem,
falls die Elektrombilität sich so weiter entwickelt,

werden Randgebiete witerhin, wird das nix

Siehe Edit. Gemeint war der "Flow".
Dass eine Leitungstrasse nicht gratis ist, ist mir schon klar.
Allerdings hat eine Hochspannungsleitung in der Regel nur in dem Bereich Stahl wo kaum Strom durch kommt, Die dank Skin-Effekt primär genutzte Aussenhaut wird aus Alu hergestellt.
Grafik_Leiterseil.jpg

Tendenziell wird es mit EE für "Randgebiete" sogar besser, schließlich lässt sich Wind- und Solarkraft deutlich kleinteiliger positionieren als zentrale Großkraftwerke.
 
Zum Thema teure Batteriespeicher:

132USD pro kWh im Akkupack, sagen wir 3000 Zyklen. Das wären 4,4ct pro gespeicherter kWh auf den Strompreis drauf wenn man aus Speichern Strom bezieht.
Ja das ist über den Daumen gepeilt, aber das ist auch der Preis für NCM Zellen, LFP kostet etwa 30% weniger und lebt länger (man spricht im Hausspeicher von 5000 bis 8000 Zyklen bis 80% Restkapazität).
Übersehe ich auf die schnelle was oder warum sollen Akkus als Speicher zu teuer sein?
 
Sehr gerne ...

...-erstmal die Grundlagen


und jetzt muss man folgendes betrachten:

Elektrische Leistung ist das Produkt von Strom mal Spannung.
P=U x I.
Der Stromfluß ist begrenzt durch den Widerstand.
Bei Stahlleitungen ist das nicht zu unterschätzen
Daraus ergibt sich zwangsläufig eine Erweiterung der Stromstrassen,
bei steigenden Belastungen.

Das Blöde ist nur,
dass sich die Leistung nicht ohne Verluste übertragen lässt. ohne Reserveleitungen

Die Verteilung wird schon jetzt ein Problem,
falls die Elektrombilität sich so weiter entwickelt,

werden Randgebiete witerhin, wird das nix

Du vermischst drei Bereiche:
- Photvoltaik als solche ist so gut wie gar kein Problem. Sie kann bei Bedarf einfach gar nicht einspeisen und verteilt sich außerdem ziemlich gleichmäßig. Wenn wir mit der Unsitte von Freilandanlagen aufhören, sogar passend zum bestehenden Netz, nur dass der Strom halt in Gegenrichtung fließt.
- Erneuerbare insgesamt sind ein großes Problem. Windkraft, weil ihr Potential an den Küsten viel höher ist, wohin unsere Industriezentren bislang keine Leitungen haben und das zum Schwankungsausgleich nötige Verbundnetz, weil es über viel größere Entfernungen viel größere Strommengen transportieren muss. Letzteres braucht aber nicht zwingend neue Trassen, nur mehr Trossen an den/an neuen Masten. Müsste man halt mal in Angriff nehmen, aber hey: Klimwandel ist erst seit 50 Jahren ein großes Thema. Quasi Neuland.
- Batterieautos sind auf höherer Netzebene kaum ein Problem. Der bisherige Spritverbrauch in kWh für elektrische Antriebe ungerechnet ergibt eine Steigerung um rund 15-20% des bisherigen Verbrauchs. Das ist weniger als wir dringend mal einsparen sollten und wird von den im zweiten Punkt genannten Ausbaumaßnahmen quasi nebenbei erfasst. Kritisch bei Batterieautos ist die teilweise die letzte Meile:
Gar nicht in Rand"gebieten", weil dort relativ zu Bevölkerungszahl schon oft sehr starke Leitungen liegen (gibt halt eine gewisse Mindestdimensionierung, auch wenn der Weile nur 10 Hansel hat) und weil die Eigenproduktion durch PV von 0 auf ziemlich viel ansteigt.
Wesentlich aktuer in Innenstädten. Deren Verbrauch steigt zwar absolut nicht viel, weil in der Stadt nur wenige regelmäßig weit fahren, aber relativ zum bisher niedrigen und meist recht gut ausgeplanten Niveau ist es nenneswert. Katastrophal hoch und sehr Ausbauintensiv im Mittel- und Niederspannungsnetz, wenn alle gleichzeitig laden wollen. Netzfreundlich wenn sie das intelligent über die Nacht verteilen, wofür aber jeder Parkplatz einen Anschluss bräuchte - und das ist raumplanungstechnisch eine Katastrophe ganz anderer Art. Verbunden mit den extremen Baukosten in Städten definitiv ein Problem.
Aber ein viel größeres sind die Fernstraßen: Bislang wird entlang von Autobahnen kaum Strom gebraucht. Wenn alle Batterieautos fahren, brauchen nicht nur Tankstellen, sondern selbst bislang nur mit einem WC-Häuschen versehene Parkplätze eine eigene Mittelspannungsleitung, um den Ladebedarf in Ferienzeiten zu decken.


Neue Stromtrassen waren doch auch schonmal im Gespräch, was ist mit denen?

ach, hier sind sie

Die Netzbetreiber sind noch damit beschäftigt, die einkassierten Gebühren zu zählen und die Bayern versuchen weiter, Gleichungen mit X zu lösen.


Das hat mein alter Herr selbst gebastelt, allerdings mit Thermosolar -sprich Brauchwassererwärmung only, kein Strom.
Na ja, gekauft hätte sich das nicht gelohnt. Effizienzsteigerung von ca. 5% over all.

Mittelfristig würde ich für horizontale bzw. nur im Sinne der Selbstreinigung geneigte Solarflächen plädieren. Die haben den gesamten Tag über eine relativ konstante Leistungsentwicklung und der bisherigen Aufstellugnen zugrunde liegende Maximalertrag ist in einem künftigen Netz, für das mittäglicher Spitzenstrom nun wirklich das letzte Problem ist, einfach wertlos.
 
Mittelfristig würde ich für horizontale bzw. nur im Sinne der Selbstreinigung geneigte Solarflächen plädieren. Die haben den gesamten Tag über eine relativ konstante Leistungsentwicklung und der bisherigen Aufstellugnen zugrunde liegende Maximalertrag ist in einem künftigen Netz, für das mittäglicher Spitzenstrom nun wirklich das letzte Problem ist, einfach wertlos.
Es setzt sich ja immer mehr die Erkenntnis durch, dass optimaler Wirkungsgrad nicht gleich optimale Ausnutzung bedeutet. Bekommt man durch entsprechende Aufstellung eine längere Bestrahlung und somit gleichmäßigere Stromerzeugung hin, wird mehr vom gewonnenen Strom in der Eigennutzung gewonnen, was ja der tiefere Sinn der PV-Anlage sein sollte.
Hier mal plakativ abgebildet:
1658987616131.png

Quelle:

Sehr schön hier zu sehen.
Bei üblichen Dachneigungen von 0° (Flachdach) bis 50° (Steildach im Taunus) kann es im Einzelfall sogar Sinn machen, ein Dach mit kompletter Nordausrichtung zu belegen.
Im letzteren Fall wären da immer noch ca. 43 % gleichmäßige Energieausbeute möglich, was besser ist, als gar kein Strom.
Es ist im Prinzip nur eine Frage der Amortisationsdauer der Anlage und das in Relation zum Strompreis zum Erstellzeitpunkt.
1658987950290.png

Quelle:

Insofern ist dein plädieren im ersten Ansatz von Logik geprägt, aber es ist m. E. kein Absolutismus oder Dogma abzuleiten.
Der Einzelfall, passend zum Bauwerk, sollte entscheiden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Siehe Edit. Gemeint war der "Flow".
Ohne passende Speichermöglichkeit muß sich Angebot und Nachfrage bei der Stromversorgung in gewissen Grenzen bewegen,
ansonsten kollabieren die Netze.
Mit Pumpspeicherkraftwerken sind wir nicht gerade gesegnet,
von daher wird sich die Problematik der Speicherung noch vergrößern.

Auch die bereitstehenden eventuellen Speicher von E-Autos wird daran nichts ändern,
Wind und Photovoltaik sind nun mal nicht 24h/365d verfügbar,
dazu bräuchte man massive Speicherkraftwerke.

Stromnetze müssen im Verbund synchronisiert werden,
d.h.,
die Stromerzeuger müssen fast immer 50 Hertz bereitstellen,
und zwar Phasengleich,
ansonsten "Game over"

Bis heute funktioniert das noch,
in Zukunft wird das sicherlich schwieriger werden.

Selbst mit einem 0815- Multimeter kannst du die Schwankungen jetzt schon an deiner Steckdose messen :D
 
Wenn die AKWs in Frankreich nicht mehr zu kühlen sind und gedrosselt oder abgeschaltet werden müssen zum Beispiel ?
Z. Bsp.

Den Meisten ist ja gar nicht klar, wie die Stromversorgung überhaupt funktioniert,

Grund-, Mittel- und Spitzenlast sind da böhmige Dörfer,
aber egal,
Hauptsache grün. :D
 
Nun den meisten ist auch nicht bewusst, dass wir die Auswirkungen schwankender Netzfrequenz begrenzen können wenn wir mehr auf HGÜ setzen statt alles mit Wechselstrom zu machen.
 
Insofern ist dein plädieren im ersten Ansatz von Logik geprägt, aber es ist m. E. kein Absolutismus oder Dogma abzuleiten.
Der Einzelfall, passend zum Bauwerk, sollte entscheiden.

Das sollte auch kein Dogma sein, sondern ein grundsätzlicher Ausgangspunkt. Wenn man kein flaches Dach hat, kann man natürlich keine horizontalen Flächen anbringen und eine ohnehin überaute Fläche ohne Solarzellen on top ist immer die schlechteste Wahl. Wir brauchen die Energie.

Aber flachliegende Solarzellen sind eben wesentlich ertragreicher als die in letzter Zeit propagandierten senkrechten in Ost-West-Ausrichtung und genauso Richtungs-antagonistisch. Man kriegt den Südstrom quasi gratis on top. Daher sollte die senkrechte Aufstellung nur da stattfinden, wo man den Schattenwurf ohnehin haben will, aber keine horizontale Abdeckung.


Auch die bereitstehenden eventuellen Speicher von E-Autos wird daran nichts ändern,
Wind und Photovoltaik sind nun mal nicht 24h/365d verfügbar,
dazu bräuchte man massive Speicherkraftwerke.

24h ist bei Photovoltaik natürlich ein Problem, aber die da benötigten Speicherkapazitäten sind relativ klein, zumal wir ohnehin einen relativ kleinen Grundlastbedarf haben. Selbst heute noch fahren einige Industriezweige ihre Produktions nachts hoch und auch Speicherkraftwerke pumpen nachts, um den überschüssigen Strom von folgeunfähigen Kohle- und Atomkraftwerken irgendwie zu verwursten. Wenn man dieses Regelpotential auf den Kopf stellt, sodass der mittägliche Peak sinnvoll genutzt und nachts möglichst wenig verbraucht wird, bleiben vielleicht noch 20-30% Grundlast und das entspricht ohnehin dem mittelfristig zu erwartenden Windanteil. Und Wind weht rund um die Uhr, der braucht keine 24-h-Speicher. Nur halt ein großräumiges, weiträumiges Netz, weil er eben in den nächsten 24 h möglicherweise woanders weht als in den letzten 24 h.

365 d ist eher ein Thema. Aber imho nicht bei den Kraftwerken fürs Stromnetz, sondern bei Speicherkapazitäten außerhalb desselben. Wie ich schon seit Ewigkeiten propagiere: Wir kommen um p2g oder p2l nicht herum. Die zur Stabilisierung der Netze in Gas- oder anderen thermischen Kraftwerken bedarfsgerecht rückzuverstromen ist überhaupt kein Problem. Stehen ja schon heute mehr als genug von den Dingern in der Landschaft herum. Wichtig ist, dass wir die nötige Photvoltaik aufstellen, um in den Sommmermonaten den Jahres-E-Fuel-Verbrauch für PKW, Industrie, Luftfahrt und Teilen der Wärmeversorgung zu decken und einzuspeichern. Speichervolumen für chemische Energieträger sind nämlich ebenfalls simpel (und für z.B. Gas ja sogar schon vorhanden).

Aber bislang haben wir ja nicht selbst im Hochsommer weder die Kraftwerke geschweige denn die Netze, um auf 100% grün zu gehen. Da brauchen wir überhaupt nicht darüber zu diskutieren, wie man etwaige "Überschüsse" zu anderen Zeiten nutzen könnte. Speichern kann man nur, was man auch produziert und wir produzieren immer noch viel zu wenig.

Unter anderem weil seit 30 Jahren Experten für lukrativen Kraftwerksbetrieb rumjammern, "Zappelstrom würde zum zusammenbrechen der Netze" führen. Zu Anfang hieß es noch, das würde spätestens bei 5% erneuerbare kommen. Jetzt sind wir bei 50%, haben immer noch keine neuen Speicher gebaut und nicht mal wirklich das Netz erweitert und haben immer noch Reserven... Die letzten 10-20% der Strom sowie 50% der Primärenergieversorgung werden hart und haben Speicherprobleme, ja. Aber beim derzeitigen Ausbautempo erreichen wir diesen Punkt, an dem Probleme beginnen, frühestens 2040/2050. Und es wird 2060/2070, bevor wir ohne eine Lösung zumindest eines Teiles dieser Probleme (wofür ja schon viele Vorschläge auf dem Tisch liegen) gar nicht mehr weiterkommen. DANN darf gejammert werden, jetzt muss geschafft werden.
 
Aber flachliegende Solarzellen sind eben wesentlich ertragreicher als die in letzter Zeit propagandierten senkrechten in Ost-West-Ausrichtung und genauso Richtungs-antagonistisch. Man kriegt den Südstrom quasi gratis on top. Daher sollte die senkrechte Aufstellung nur da stattfinden, wo man den Schattenwurf ohnehin haben will, aber keine horizontale Abdeckung.
Äh...Flachdachzellen haben exakt den gleichen Wirkungsgrad wie Ost-West-Ausrichtung = 87%
1659038148367.png

100% bekommt man only bei Südausrichtung und 40-50° Solardachneigung - klar, wir sind ja auch auf dem 47 Breitengrad
1659038221338.png
 
"senkrecht" ist anderes Wort für "90°" ;)
Ach so, ja, habe ich dich falsch verstanden.
Da gilt aber wg. den unterschiedlichen Bestrahlungsdauern nur ein einseitiger Verlust von ca. 20% bei gleichmäßigerer Auslastung, also mein erstes Bildchen.
Wenn man dann die Flächen dualisierten PVs macht, also von beiden Seiten bestrahlungsfähig, haste 50% PV Fläche gespart bei ca. 20% Mehrkosten zum normalen Modul.
1659084691140.png


Nur so als Größenordnung:
1,5 m² große einfache Module mit 400 W Leistung kosten ca. 150 € netto
1,5 m² große dual Module mit einer Leistung von 2x 305 W = 610 W -20% Verlust = ca. 480 W kosten ca. 180 € netto.
Unterm Strich gute Leistung für weniger Geld = schnellere Amortisation
 
Gute Nachrichten, Vergütung wir erhöht. AB SOFORT.

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Wie kommen die auf bis zu 13,4 ct / kWh?
In der EEG-Novelle ist vorgesehen, den anzulegenden Wert für Photovoltaik-Anlagen bis 10 Kilowatt Leistung auf 8,60 Cent pro Kilowattstunde, bis 40 Kilowatt auf 7,50 Cent je Kilowattstunde und bis 750 Kilowatt auf 6,20 Cent pro Kilowattstunde zu erhöhen. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass die anzulegenden Werte für die Direktvermarktung gelten. Gerade bei privaten und kleinen gewerblicheren Dachanlagen mit Eigenverbrauch wird eher die Option der festen Einspeisevergütung gezogen, wo die Tarife um jeweils 0,4 Cent pro Kilowattstunde niedriger liegen.

Wohl nur, wenn man Volleinspeisung betreibt.
Zugleich ist mit dem Osterpaket für das EEG ein Zuschuss für Volleinspeiser beschlossen worden. Er wird für Photovoltaik-Anlagen bis 300 Kilowatt gezahlt und liegt zwischen 3,8 und 5,1 Cent pro Kilowattstunde. Es ist dabei auch möglich, zwei separate Photovoltaik-Anlagen auf einem Dach zu betreiben – eine für die Volleinspeisung und eine für den Eigenverbrauch. Sie müssen allerdings über jeweils eigene Messeinrichtungen zur Abrechnung verfügen.

Die Idee meine Anlage tatsächlich zu splitten, gefällt mir immer mehr. Ich hätte dann 2x ~7kWp. Muss ich mit dem Projektbetreuer mal durchsprechen.
 

Das finde ich schon witzig.
1988 diente ich in Karlshagen in der Hundestaffel der Flugplatzwache und sah bei Spaziergängen mit den Hunden, wie ein Bohrturm für dieses Projekt betrieben wurde.
War ein Versuch in der DDR Energie einzusparen und die Umwelt zu entlasten.
Jetzt, über 30 Jahre später redet man über ein "Reaktivierung". :)
Ist das nicht in gewisser Weise lächerlich ?


oder "baut" zurück.



und natürlich die Treuhand.

Ich habe nie verstanden warum solche Projekte "eingestampft" wurden.
 
das mit den 13,4 ct ist schon schräg - vor allem, weil es auf beinahe jeder seite den exakt selben text zu lesen gibt. aber: ich hab was gefunden.

Beispiel: Eine 15 kWp-Anlage mit Eigenversorgung erhält dann für die ersten 10 kWp 8,2 und für die verbleibenden 5 kWp 7,1 Cent pro kWh, im Durchschnitt also 7,8 Cent pro Kilowattstunde.

Anlagen mit Vollversorgung erhalten zusätzlich zum Vergütungssatz der Eigenversorgung noch einen Bonus dazu.

Als feste Einspeisevergütung (gesamt) können Sie daher kalkulieren:

Anlagen bis 10 kWp erhalten 13,0 Cent pro kWh. Ist die Anlage größer, erhält der Anlagenteil ab 10 kWp 10,9 Cent pro kWp.

 
Eigentlich bin ich nur per Zufall auf diesen Artikel gestoßen, weil @ruyven_macaran mMn an anderer Stelle im Forum völlig korrekt über TP abgelästert hat. ;)

Der Inhalt des Artikels: Frankreich ist mit seinem Atomstromfetischismus die treibende Kraft hinter dem Energiedesaster in Europa. Es geht sogar soweit, dass wir aus D das eigentlich dringend benötigte Gas aktuell nach Frankreich pumpen, weil dort die AKWs nicht den notwendigen Strom produzieren können und in der Folge dort Gaskraftwerke zur Stromgewinnung volle Pulle laufen.

 
Und das ist der Hauptgrund warum man wohl tatsächlich über den Streckbetrieb reden muss.

Die Grünen haben recht wenn sie sagen, dass wir kein Stromproblem haben, aber unsere Nachbarn leider schon.
Feuer mit Feuer bekämpfen bzw. Atomkraft mit Atomkraft retten...
 
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