Bilderthread Der DI-Amateur-Thread [Alle Bilder, Kritik & Beratung]

Neowise. Mein erstes Foto eines Sternenhimmels überhaupt.
A7304908-Bearbeitet-2 Kopie.jpg
 
Das Sommerdreieck aus Deneb, Wega und Altair. Und die Milchstraße. Links oben am "Anfang" des MS-Bogens (unmittelbar neben Deneb) ist der Nordamerikanebel NGC 7000 erkennbar.
Der grün-lila Schleier ist der Airglow - also das Rekombinationsleuchten von Sauerstoff und Stickstoff in der oberen Atmosphäre. Leider musste ich aufgrund der Lichtverschmutzung die Rohdaten sehr aggressiv bearbeiten um die Farben rauszukriegen. Naja. Immer wieder eine Baustelle.
 

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Das Sommerdreieck aus Deneb, Wega und Altair. Und die Milchstraße. Links oben am "Anfang" des MS-Bogens (unmittelbar neben Deneb) ist der Nordamerikanebel NGC 7000 erkennbar.
Der grün-lila Schleier ist der Airglow - also das Rekombinationsleuchten von Sauerstoff und Stickstoff in der oberen Atmosphäre. Leider musste ich aufgrund der Lichtverschmutzung die Rohdaten sehr aggressiv bearbeiten um die Farben rauszukriegen. Naja. Immer wieder eine Baustelle.

Mit einem Wort: Wow!
 
Hallo Frau Nachbarin! Hallo Andromeda!

Bild aus dieser Nacht.
Kamera Pentax K-1 m2, 105mm, Iso 1000-1250, Blende 4.0 bis 5.0, nachgeführte Aufnahme

Edit: hier noch ein 80% Mond. Leider offenbart die neue Kamera, dass das 90€ Tele wohl doch etwas zu wenig auflöst. Schade.
 

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Ich hatte mal langeweile... gleich vorweg...
Ein bild aus 2014 (mit der K30 geschossen)...
IMGP8726_DxO (Kopie).jpg
...und das hab ich mal via AI geschärft (nur zum testen)
IMGP8726_DxO-sharpen-stabilize (Kopie).jpg
Meinungen? Ich denke ja, das das bild dann doch schon zu unscharf war um noch etwas zu retten.
 
Meinungen? Ich denke ja, das das bild dann doch schon zu unscharf war um noch etwas zu retten.
Was würdest Du denn gerne "retten". Der vordere Fahrer ist hat aus der Schärfentiefe und u.U. auch auf Grund von Bewegungsunschärfe nicht wirklich scharf.

Das nachgeschärfte Bild sieht für mich nach einem Smartphone-Bild aus: alles von vorne bis hinten scharf, inkl, der Bäume im Hintergrund. Wenn das Dein Ziel war, hättest Du es zwar erreicht, dann wären aber wohl ISO800 und eine geschlossene Blende besser gewesen.

Für mich leben die meisten Sport-/Actionbilder davon, dass der Fotograf durch eine geringe Schärfentiefe den Fokus des Betrachtest genau auf den Teil der Action lenkt, die ihm bei der Aufnahme wichtig war. Von daher würde ich es eher klassisch leicht schärfen (bei Betrachtung im 100%). Und da mir das ganze nicht nach einem Abend- oder Regenrennen aussieht, sondenr max. nach einem bedeckten Himmel, würde ich die Helligkeit entsprechend anpassen. Ich war aber natürlich nicht vor Ort, womit nur Du weisst, ob das Bild nicht in der gezeigten Form die korrekte Stimmung zeigt.
 
Was dem Bild meiner Meinung nach fehlt ist ein Aufhellblitz. Wenn man den Himmel als Hintergrund wählt, ist das Motiv eben immer dunkler als der Hintergrund, es sei denn man fotografiert ein Lagerfeuer.

Das ist grundsätzlich immer schwierig, als Faustregel gilt: Das Motiv sollte eher heller sein als der Hintergrund.


Allerdings könnte man auch bei dem Bild noch einiges rausholen, wenn du das als RAW hast. Ich würde es generell ein bisschen nachbelichten, und dann versuchen noch mehr Details aus den Schatten rauszuholen, insbesondere bei den Motorradfahrern.
 
Was würdest Du denn gerne "retten".
Eiegntlich nix... Wie gesagt, hatte etwas langeweile und hab nach möglichkeiten gesucht wie man leicht "verhauene" bilder vieleicht noch hin bekommt.
Das nachgeschärfte Bild sieht für mich nach einem Smartphone-Bild aus: alles von vorne bis hinten scharf, inkl, der Bäume im Hintergrund. Wenn das Dein Ziel war, hättest Du es zwar erreicht, dann wären aber wohl ISO800 und eine geschlossene Blende besser gewesen.
Das war ein, mehr oder minder, schneller test. Es gibt bei dem programm auch einen regler für die intensität und ob man selektiv schärfen kann muß ich erst noch heraus finden. Großen einsatz wird es wohl nicht finden, außer ich finden das der bild-inhalt es wert wäre. Dafür wirkt das ergebniss erstmal zu unnatürlich.
Mich hätten aber auch mehr meinungen zu dieser vorhandenen möglichkeit der nachbearbeitung interessiert.

Für mich leben die meisten Sport-/Actionbilder davon, dass der Fotograf durch eine geringe Schärfentiefe den Fokus des Betrachtest genau auf den Teil der Action lenkt, die ihm bei der Aufnahme wichtig war.
Eine geringe schärfentiefe bedingt aber auch einen relativ geringen abstand zum objekt. Das hatte ich nur einmal und da sind die auto`s beim springen keine 2m neben mir herunter gekommen. Mal davon ab das ich mich eigentlich nie akkreditiere, muß ich das auch nicht immer haben und benutze deshalb fast immer eine tele. (außer beim enduro, da kommt man recht nah heran)
Was dem Bild meiner Meinung nach fehlt ist ein Aufhellblitz.
Sorry, aber den hasse ich wie die pest. Das geht schon im "feld" los, wenn andere versuchen mit ihrem blitz die sonne zu übertreffen, und endet beim fertigen bild, wo der fahrer (z.b. beim enduro) aus sieht als wenn er aus dem bild fällt. Anderen gefällt das sicherlich, mir allerdings nicht weshalb ich sowas auch nicht mache. ;)
 
Ja kann ich verstehen, ich hasse es auch zu blitzen. Aber wenn du den Himmel als Hintergrund hast, wirds schwierig dein Motiv irgendwie anders herauszubringen.
 
Mich hätten aber auch mehr meinungen zu dieser vorhandenen möglichkeit der nachbearbeitung interessiert.
Da ich kein PhotoLab habe, kann ich dazu nichts sagen. Falls sich da nichts selektiv (auf den sowieso schon schärfsten Bereich) konfigurieren lässt, wäre das für meine üblichen Bilder nichts. Da fotografiere ich mit Absicht mit möglichst offener Blende und dann rechnet mir die Software den "teuer" mit dem 200/2 an KB erkauften unscharfen Hintergrund wieder scharf.

Eine geringe schärfentiefe bedingt aber auch einen relativ geringen abstand zum objekt.
Der Wald sieht mir recht weit entfernt aus und ist ohne künstliches Nachschärfen auch schon leicht unscharf.

Das hatte ich nur einmal und da sind die auto`s beim springen keine 2m neben mir herunter gekommen. Mal davon ab das ich mich eigentlich nie akkreditiere, muß ich das auch nicht immer haben und benutze deshalb fast immer eine tele. (außer beim enduro, da kommt man recht nah heran)
Ist ja nur meine persönliche Meinung. Das dann bei mir u.U. gepaart mit KB und f2.8 müsste ich eher aufpassen, dass alle Motorräder noch scharf wären. Ich würde bei regelmäßigem Einsatz unter solchen Bedingungen versuchen, den Hintergrund unscharf zu bekommen (und dann auch nicht wieder durch die SW scharf rechnen zu lassen).
 
@Bunkasan: Ich finde deine Makroaufnahmen immer sehr gut im anderen "Naturfotografie" Thread.

Welche Kamera und welches Objektiv verwendest du?
 
Kann mir jemand noch Tipps geben, was ich am besten einstelle, wenn ich einen Sonnenuntergang fotografieren will?
ISO wie hoch? 400 oder 800?
Blende?
 
Kann mir jemand noch Tipps geben, was ich am besten einstelle, wenn ich einen Sonnenuntergang fotografieren will?
ISO wie hoch? 400 oder 800?
Blende?

Das kann dir keiner sagen, weil keiner weiß, wie genau die Lichtsituation ist. Mit meinen Kameras (Vollformat) nutze ich Blende 8-11 (gibt je nach Objektiv schöne Sonnensterne und alles ist scharf) und die Belichtungszeit stelle ich so ein, dass nichts verwackelt und ISO stelle ich dann so ein, dass die hellsten Stellen optimal belichtet sind. In der Nachbearbeitung helle ich dann die dunklen Stellen einfach auf.

Du siehts doch im Sucher und am Bildschirm wie das fertige Bild aussehen wird. Spiel doch einfach mit den Einstellungen herum und wähle das, was du für gut befindest. Es gibt kein Rezept, das dir jemand aufschreiben kann.
 
@RyzA
Beim Sonnenuntergang, wenn die Sonne noch scheint, kannst du ISO auf den geringsten Wert stellen (100 oder 200). Blende auf 5.6 oder höher (reicht bei der Entfernung und Weitwinkel aus, um alles scharf zu haben), am besten schaust du dir an, ab welchem Blendenwert dein Objektiv die beste Schärfe abliefert, Belichtung auf 0 bis -1 und die Zeit lässt du die Kamera automatisch wählen. Ist die Zeit zu lange, um das Bild handgehalten zu schießen, musst du die ISO erhöhen, ein Stativ verwenden oder irgendwo die Kamera ablegen (du kannst auch testweise ein Bild im P-Modus schießen, um zu kontrollieren, was die Kamera von sich aus hätte eingestellt).
Hast du einen Sonnenuntergang mit Wasser, kommts drauf an, wie weich du das Wasser haben willst, da sind dann Belichtungszeiten von 1+ Sekunden üblich, d.h. zwingend Stativ oder ablegen, den ISO Wert wieder so niedrig wie geht und die Kamera die Blende automatisch wählen lassen. Sollte das Bild zu hell werden, ist ein ND-Filter ein Tipp von mir.
ND-Filter brauchst zu z.B. immer, wenn du lange Belichtungszeiten tagsüber hast (Wasserfälle mit weichem Wasser z.B.) oder wenn du z.B. mit offener Blende am Tag ein Objekt freistellen willst (Frau im sonnigen Kornfeld z.B.).
 
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@RyzA
Beim Sonnenuntergang, wenn die Sonne noch scheint, kannst du ISO auf den geringsten Wert stellen (100 oder 200). Blende auf 5.6 oder höher (reicht bei der Entfernung und Weitwinkel aus, um alles scharf zu haben), am besten schaust du dir an, ab welchem Blendenwert dein Objektiv die beste Schärfe abliefert, Belichtung auf 0 bis -1 und die Zeit lässt du die Kamera automatisch wählen. Ist die Zeit zu lange, um das Bild handgehalten zu schießen, musst du die ISO erhöhen, ein Stativ verwenden oder irgendwo die Kamera ablegen (du kannst auch testweise ein Bild im P-Modus schießen, um zu kontrollieren, was die Kamera von sich aus hätte eingestellt).
Hast du einen Sonnenuntergang mit Wasser, kommts drauf an, wie weich du das Wasser haben willst, da sind dann Belichtungszeiten von 1+ Sekunden üblich, d.h. zwingend Stativ oder ablegen, den ISO Wert wieder so niedrig wie geht und die Kamera die Blende automatisch wählen lassen. Sollte das Bild zu hell werden, ist ein ND-Filter ein Tipp von mir.
ND-Filter brauchst zu z.B. immer, wenn du lange Belichtungszeiten tagsüber hast (Wasserfälle mit weichem Wasser z.B.) oder wenn du z.B. mit offener Blende am Tag ein Objekt freistellen willst (Frau im sonnigen Kornfeld z.B.).

Bei Sonnenuntergänge würde ich nur den manuellen Modus nutzen, weil sonst die Kamera alles mögliche einstellt, nur nicht das Richtige. Höchsten den A Modus noch, wo die Kamera dann die Zeit selbst einstellt. Dann muss man aber auch über die Belichtungskorrektur alles optimal einstellen.
Bei Landschaften / Sonnenuntergänge würde ich nie die Kamera die Blende automatisch wählen lassen. Wenn es der Kamera zu dunkel ist, öffnet sie automatisch die Blende maximal, was völlig daneben ist.

Seine G70 ist ja eine DSLM, er kann also im Sucher / Display erkennen, wie das fertige Bild aussehen wird, bevor er ausgelöst hat. So kann er im manuellen Modus alles nacheinander einstellen, dass es passt.
Blende je nach Schärfebereich, Zeit je nach Brennweite und Bewegung im Bild und dann ISO für die Belichtung, die er sich wünscht.
 
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