Der Auto-Thread

Opel ist für die Wirtschaft absolut bedeutungslos. Sie haben seit 1999 rund 10.000.000.000 Verlust gemacht welche durch den Eigentümer (GM) gedeckt wurden.

Das ist verallgemeinert. Was ist mit den vielen Tausend Angestellten, die weiterhin ihren Lohn bekommen und ihn auch in die Deutsche Wirtschaft reinvestieren? Die Steuern zahlen und mit Ihrem Geld die Ausbildung ihrer Nachkommen finanzieren? Das mögen in Zahlen nur Tropfen auf dem heißen Stein sein, aber verglichen mit vielen kleineren Firmen eben doch mit die Größten Tropfen.
 
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Das ist verallgemeinert. Was ist mit den vielen Tausend Angestellten, die weiterhin ihren Lohn bekommen und ihn auch in die Deutsche Wirtschaft reinvestieren?

Nach der Logik müsste man nur jedem Hartz IV Empfänger 5.000 Euro monatlich geben und schon boomt unsere Wirtschaft wieder :ugly: .

Opel ist ein defizitäres Tochterunternehmen eines hoch profitablen Unternehmens. Insofern sind die sinnvollen Lösungsansätze um das Gesamtunternehmen GM profitabler zu machen relativ eindeutig.
Sollte man sich auch mal aus der anderen Perspektive überlegen, sprich wenn ein deutscher Großkonzern Niederlassungen in anderen Ländern hat und diese seit mehr als einer Dekade mit mehr als 10 Milliarden stützen müsste, würden auch alle fordern damit auf zu hören, da es ja nicht sein kann das der deutsche Arbeiter den faulen Was-weiß-ich-auch-immer mit durch zu ziehen.

Übrigens glaube ich auch nicht das mit dem Wegfall von Opel das Marktvolumen schrumpft, es würde nur umverteilt. Insofern würde es sich wohl auch mit den Arbeitsplätzen ebenso verhalten.
 
Opel ist vor allem deshalb defizitär, weil GM Opel seit Jahrzehnten systematisch kaputt macht. So viele falsche Entscheidungen gehen halt irgendwann nach hinten los.
 
Nach der Logik müsste man nur jedem Hartz IV Empfänger 5.000 Euro monatlich geben und schon boomt unsere Wirtschaft wieder :ugly: .

Opel ist ein defizitäres Tochterunternehmen eines hoch profitablen Unternehmens. Insofern sind die sinnvollen Lösungsansätze um das Gesamtunternehmen GM profitabler zu machen relativ eindeutig.
Sollte man sich auch mal aus der anderen Perspektive überlegen, sprich wenn ein deutscher Großkonzern Niederlassungen in anderen Ländern hat und diese seit mehr als einer Dekade mit mehr als 10 Milliarden stützen müsste, würden auch alle fordern damit auf zu hören, da es ja nicht sein kann das der deutsche Arbeiter den faulen Was-weiß-ich-auch-immer mit durch zu ziehen.

Übrigens glaube ich auch nicht das mit dem Wegfall von Opel das Marktvolumen schrumpft, es würde nur umverteilt. Insofern würde es sich wohl auch mit den Arbeitsplätzen ebenso verhalten.

Profitabel???:what: Ja super profitabel, GM hat 2009 nach Chapter 11 des US Amerikanischen Schuldrechts Insolvenz angemeldet und wurde mehrheitlich verstaatlicht!
Die durften so gesehen fast wieder von 0 anfangen, Opel ist sowas nicht gegönnt.
Dafür ist aber Opel etwas ganz anderes gelungen, nämlich für chinesischen Markt einen Kompaktwagen zu entwickeln, der sich da öfter verkauft als ein Jetta.
Link


Der Wagen wird aber leider nicht als Opel sondern als Buick verkauft.......Opel hat da gar nichts von, und GM macht sich die Taschen voll!:daumen2:

so das musste mal raus.:D
 
Opel ist vor allem deshalb defizitär, weil GM Opel seit Jahrzehnten systematisch kaputt macht. So viele falsche Entscheidungen gehen halt irgendwann nach hinten los.

Opel wird seit 1929 von GM aus geführt. In den späten 60ern bis in die späten 70er war Opel die erfolgreichste Marke in Europa. Insofern kann nicht alles falsch gewesen sein was GM gemacht hat.

Seit den 80ern wurden viele falsche Entscheidungen in Detroit und Rüsselsheim getroffen, so dass die Marke heute faktisch wertlos ist. GM hat das offensichtlich erkannt und pusht seit einigen Jahren die Marke Chevrolet, so dass nach einem Wegfall von Opel direkt wieder ein GM Vertretter da ist der direkt in die dann vorhandenen Lücke springt. Also ist aus GM Sicht, dass Problem so gut wie gelöst.

Mir persönlich ist es egal. Mir geht es da mehr ums Prinzip. Opel (GM) und Ford sind halt US Unternehmen, da fliessen dann auch direkt die Gewinne und Verluste hin. Das sollte man nur im Hinterkopf behalten.
 
Nö, alles hat GM nicht falsch gemacht, das hab ich ja auch nicht behauptet. Aber spätestens seit den 90ern sind wiederholt katastrophale Entscheidungen in Detroit getroffen worden. Da wird mMn der europäische Markt völlig falsch eingeschätzt.

Das man z.B. seit einigen Jahren Chevrolet noch als Billigmarke unter Opel positioniert ist ja auch komplett daneben. Zum Einen wird das schlechte Image das amerikanische Marken in Europa nunmal haben verhindern, dass die Chevrolets wirklich Erfolg haben. Dann wird das schlechte Image von den Chevys durch die angebotenen Autos ja auch noch untermauert.

Für Opel bedeutet es aber noch einen zusätzlichen Konkurrenten. Wenn man eine Billigmarke etablieren will, dann sollte man imagemäßig die anderen Marken im Konzern auch zuerst in ne andere Richtung schieben. D.h. aus Opel wieder die Premiummarke machen, die sie jahrzehntelang war! Dann können die beiden jeweils ohne zu sehr beieinander zu wildern auf Kundenfang gehen! Aber so langfristig wird offenbar nicht gedacht.

Kurzfristig lässt sich das ohnehin nicht machen. Man nehme nur das Beispiel Audi, deren Weg von der normalen Brot und Butter Marke zur Premiummarke ja auch locker 25 Jahre gedauert hat!
 
Für Opel bedeutet es aber noch einen zusätzlichen Konkurrenten. Wenn man eine Billigmarke etablieren will, dann sollte man imagemäßig die anderen Marken im Konzern auch zuerst in ne andere Richtung schieben. D.h. aus Opel wieder die Premiummarke machen, die sie jahrzehntelang war! Dann können die beiden jeweils ohne zu sehr beieinander zu wildern auf Kundenfang gehen! Aber so langfristig wird offenbar nicht gedacht.

Kurzfristig lässt sich das ohnehin nicht machen. Man nehme nur das Beispiel Audi, deren Weg von der normalen Brot und Butter Marke zur Premiummarke ja auch locker 25 Jahre gedauert hat!

Chevrolet ist eine Weltmarke im GM Konzern und als diese wird sie auch in Europa angeboten. Wie gesagt, ich gehe davon aus das sie in die Lücke der Nach-Opel-Ära springen soll, damit das dann frei gewordene Potential nicht zu sehr unter den Mitbewerbern aufgeteilt wird.

Die Geschichten von Opel und Audi kann man nicht miteinander vergleichen da sie vollkommen anders verlaufen sind.
 
apropros Opel, kommts nur mir so vor oder fahren die meisten Schleicher Opel?

ich will nicht sagen dass jeder Opel fahrer langsam fährt, aber es fällt mir auf dass es überdurchschnittlich viele sind.
 
apropros Opel, kommts nur mir so vor oder fahren die meisten Schleicher Opel?

ich will nicht sagen dass jeder Opel fahrer langsam fährt, aber es fällt mir auf dass es überdurchschnittlich viele sind.

Ich habe dazu zwar keine Statistiken aber gefühlt sind Prius, bzw. Toyota Fahrer allgemein relativ überpräsent bei den Langsamen Fahrern unter Betrachtung des recht geringen Marktanteils.
 
Na sicher ist Chevrolet eine Weltmarke, nur haben amerikanische Autos in Europa ein so schlechtes Image, dass sie sich nicht wirklich verkaufen lassen und die Chevys über die hier im Zusammenhang mit Opel geredet werden sind ja auch bloß umgelabelte Daewoos. Die sind bei Licht betrachtet technisch sogar eher noch schlechter als die besagten "originalen" Chevys.

Ich wollte Audi und Opel gar nicht vergleichen, sondern nur sagen, dass es eben eine Weile dauert um vom Mauerblümchen zum Premiumanbieter zu werden. Umgekehrt gehts viel schneller, das hat Opel ja bereits vorgemacht.

VW zeigt in seiner Markenstrategie wie man sowas macht. D.h. die Marken sind klar positioniert. Bei GM hat man immer das Gefühl, dass alles getan wird um bestimmte Marken kaputt zu machen. Bei Saab hat man es ja schon geschafft. Die waren natürlich nicht mit Opel vergleichbar, hatten aber ein interessantes Image aus dem man etwas hätte machen können. GM hat da keinerlei Fingerspitzengefühl bewiesen und aus den Saabs einfach teure Opels gemacht... Das wollte natürlich weder die alte Saab Kundschaft, die ja wegen dem eigenständigen Design und Image Saab gefahren ist, noch wollte sonst jemand für nen Opel Premiumpreise zahlen (wegen des mittlerweile schon runtergewirtschafteten Opel Images).

In den Staaten ist es ja üblich, dass man ein Auto unter 2 oder 3 verschiedenen Markennamen kaufen kann. Da funktioniert das komischerweise. In Europa nicht!
 
vielleicht lassen sich Europäer einfach nicht so leicht verarschen wie die Amis^^


toyota weis ich leider nichts zu, aber kann ich mir auch gut vorstellen.
ich glaube sogar dass man anhand der käufergruppe schon eine tendenz bilden kann.

z.b. VW Golf Plus, auch immer gemütlich unterwegs
 
Mir ist noch nicht aufgefallen, dass Fahrer bestimmter Marken schneller oder langsamer unterwegs wären als andere. Hier auf den Autobahnen um München gibt es zwei Fraktionen: rechts-fahrer und feuer-frei. In der Stadt fahren alle so schnell, wie es der Verkehr eben zulässt.
 
Also subjektiv stimmt das aber :D

Beispiel Mercedes Benz-Limousinen: entweder eiern sie mit 90 km/h und klopapierrolle auf der hutablage in der rechten Spur, oder sie werden artgerecht mit 200+ km/h in der linken Spur bewegt :D Dazwischen gibts scheinbar nicht. Vielleicht verbaut Mercedes so komische Getriebe mit Übersetzungslücken? Wer weiß? :lol:
 
Ich wollte Audi und Opel gar nicht vergleichen, sondern nur sagen, dass es eben eine Weile dauert um vom Mauerblümchen zum Premiumanbieter zu werden. Umgekehrt gehts viel schneller, das hat Opel ja bereits vorgemacht.

Wie ich schon sagte, das kann man schlecht vergleichen, die Geschichten sind denkbarst unterschiedlich. Ebenso die Unternehmenspositionierungen im Laufe der Zeit.

Bei Saab hat man es ja schon geschafft. Die waren natürlich nicht mit Opel vergleichbar, hatten aber ein interessantes Image aus dem man etwas hätte machen können. GM hat da keinerlei Fingerspitzengefühl bewiesen und aus den Saabs einfach teure Opels gemacht... Das wollte natürlich weder die alte Saab Kundschaft, die ja wegen dem eigenständigen Design und Image Saab gefahren ist, noch wollte sonst jemand für nen Opel Premiumpreise zahlen (wegen des mittlerweile schon runtergewirtschafteten Opel Images).

Auch wieder so eine Sache. Wenn man weiß das GM Saab übernohmen hat als sie komplett am Boden lagen. Da war es fast egal was GM gemacht hätte, das ganze Projekt war von vornerein dem Tod gewidmet.
 
Wie ich schon sagte, das kann man schlecht vergleichen, die Geschichten sind denkbarst unterschiedlich. Ebenso die Unternehmenspositionierungen im Laufe der Zeit.

Ich sag ja, ich will es auch gar nicht vergleichen.


Auch wieder so eine Sache. Wenn man weiß das GM Saab übernohmen hat als sie komplett am Boden lagen. Da war es fast egal was GM gemacht hätte, das ganze Projekt war von vornerein dem Tod gewidmet.

Eigentlich nicht. Es gibt ja andere Beispiele, wo am Boden liegende Marken mit intaktem oder wenigstens nicht komplett zerstörtem Image zurück auf die Erfolgsspur gebracht wurden. Nur wenn man meint man kauft sich ne Marke und labelt einfach vorhandene Fahrzeuge um, dann tuts halt nicht.

Was GM nicht begreift. Autos werden - zumindest in Europa übers Image verkauft. Wenn das nicht stimmt, dann klappts auch nicht. Technisch geben sich die meisten Autos heute nicht mehr viel. Es ist vor allem das Image das z.B. einen Golf verkauft und eben keinen Astra oder Focus oder... Wenn man mit amerikanischer Gleichmacherei daherkommt wirds nix.
 
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