Core i7-3960X: Laut Intel-Benchmarks 13 bis 211 Prozent schneller als der Core i7-990X

Also ich finde das ganze irgendwie absolut unsinnig.

Welche Vergleiche werden den hier angestellt, die einem User auch nur im geringsten einen praxisvorteil bringen.

Wer arbeitet von euch mit Chinebench, bzw. zieht einen Nutzen aus dem jetzigen Ergebnis.

Alle tollen Bench-Ergebnisse bringen keinem User wirklich etwas handfestes.

Wir arbeiten zuhause nicht Benchprogrammen, sondern mit Anwendungen, Paint, Word, Exel, Corel, Adobe, div. Finanzsoftware, ja sogar Virenscanner und Firewall und nicht zu vergessen die verschiedenen Browser sind die Anwendungen mit den der User täglichen Umgang pflegt.

O.K. einige Cracks lieben das OC und brauchen die Testprogramme für stupide vergleiche um sich daran zu erfreunen, dass die CPU so oder so 2 oder gar 4% schneller arbeitet.

Fragt sich hier eigentlich keiner, was uns in den letzten Jahren die jagt nach mehr Kernen und höheren MHz-Zahlen eigentlich für einen praktischen Nutzen gebracht hat.

Mein alter x86 lief mit Windows3.1 gefüllt genauso schnell wie mein heutiger mit 4Kernen und 3,4GHz unter Windows7. Eigentlich sollte man doch davon ausgehen, dass dadurch alles viel schneller laufen würde, nur weit gefehlt. Jetzt will man uns noch mehr Kerne verkaufen, wofür eigentlich.

Die Beste Methode zur Beschleunigung des Systems ist doch eigentlich der Einbau einer SSD, die weit mehr bringt als ein neue CPU mit 2 zusätzlichen Kernen. Bei der SSD wird neben dem Systemstart auch noch die Arbeitsgeschwindigkeit beim Programmaufruf ratz fatz beschleunigt, was eine neue CPU wohl mangels Umsetzung in den Programmen nicht vermag.

Hier darf man wohl davon ausgehen, dass sowohl Intel als auch AMD es sträflich verschlafen haben, für eine optimale Anpassung der Software zu sorgen.

Jetzt will man uns Usern dann weiss machen, dass die Kombination aus CPU/GPU das non plus ultra der Zukunft ist, weil sich damit dann noch mehr Leistung herbei zaubern lassen soll. Nur seit Jahren bringen die nur Eperimente hervor (Ageia), die letztlich bisher nur minimalen Nutzen (2 Programme für echte Grafikbeschleunigung bei der Videobearbeitung) für den Massenmarkt haben.

Ich warte noch heute darauf, das mir mein Win64 mit entsprechender Software endlich einen Schub dank des 4Kerners bringt. Wird wohl so schnell nichts werden, denn ja selbst Mircrosoft rät den Kunden von der Nutzung des 64bit Office größtenteils ab.

Also mach ich mir keinen Kopf über Intels neue CPU oder AMDs Bulldozer, weil mein AMD PII X4 wird noch lange mit der jetzigen Software klar kommen.


Gruß
 
Also ich finde das ganze irgendwie absolut unsinnig.
Welche Vergleiche werden den hier angestellt, die einem User auch nur im geringsten einen praxisvorteil bringen.
Wer arbeitet von euch mit Chinebench, bzw. zieht einen Nutzen aus dem jetzigen Ergebnis.
Alle tollen Bench-Ergebnisse bringen keinem User wirklich etwas handfestes.
Wir arbeiten zuhause nicht Benchprogrammen, sondern mit Anwendungen, Paint, Word, Exel, Corel, Adobe, div. Finanzsoftware, ja sogar Virenscanner und Firewall und nicht zu vergessen die verschiedenen Browser sind die Anwendungen mit den der User täglichen Umgang pflegt.O.K. einige Cracks lieben das OC und brauchen die Testprogramme für stupide vergleiche um sich daran zu erfreunen, dass die CPU so oder so 2 oder gar 4% schneller arbeitet.


In diesem Fall geht es sich doch nur um die Vergleichbarkeit der CPUs. Wie willst du denn normale Anwendungssoftware benchen um zu vergleichen?

Die Beste Methode zur Beschleunigung des Systems ist doch eigentlich der Einbau einer SSD, die weit mehr bringt als ein neue CPU mit 2 zusätzlichen Kernen. Bei der SSD wird neben dem Systemstart auch noch die Arbeitsgeschwindigkeit beim Programmaufruf ratz fatz beschleunigt, was eine neue CPU wohl mangels Umsetzung in den Programmen nicht vermag.

Nein. Eine übertaktete CPU bringt dir genau dort etwas, wo dir die SSD nichts bringt: bei Berechnugen. Nur eine Kombination aus SSD und Übertaktung beschleunigt das System maximal.
 
Zuletzt bearbeitet:
Viel wichtiger als die reine CPU-Performance ist für mich die Unterstützung von PCIe 3.0.

Für Gamer ohne OC-Hemmungen wird es erst dann interessant die Plattform zu wechseln, wenn neue PCIe 3.0-Grafikkarten rauskommen und es nicht mehr egal ist, ob man einen i7 der ersten oder einen i7 der dritten Generation nutzt, da man eh ins GPU-Limit läuft.
 
Das hängt davon ab, wie gut der jeweilige Titel mit mehr als vier Kernen skaliert, denn dann kann man mit den 6 Kernen/12 Threads schon Vorteile haben.

Es gibt aber keinen Titel, der in typischen Gaming-Einstellungen mit mehr als der Leistung eines mittleren Quad-Core noch skaliert. Ich würde auch nicht damit rechnen, dass sowas so schnell noch kommt - denn aus Sicht der Spieleentwickler sieht die Sache einfach so aus:
Läuft das Spiel nicht zufriedenstellend auf einem guten Dual-/schlechten Quadcore (für Crossplattformtitel noch weniger), dann vermasselt man es sich mit einem Großteil der potentiellen Kunden. Ein Spiel aber, das auf diesen mittelmäßig läuft, ist mit einem Quad ausgereizt. Nachdem die Grafikkarten über Tesselation und Displacementmapping auch noch die Feinheit der Polygonstruktur an sich gerissen haben, gibt es in Echtzeitspielen einfach nichts mehr, was Aufgabenbereich der CPU ist und was man wirklich skalieren kann. Große Änderungen an Objektanzahl oder Sichtweite belasten sie ohnehin nicht so stark (da meist viel repetitives vorkommt), haben aber bereits großen Einfluss aufs Balancing und müssen deswegen limitiert werden. KI kannst du gar nicht skalieren (abgesehen davon, dass da erstmal jemand eine aufwendige schreiben müsste...) und auf schwächeren Rechnern einen Teil der Physik abzuschalten geht auch höchstens bei reinen Effektsachen - die ein High-End-Titel via PhysX oder ComputeShader ebenfalls auf die GPU auslagern sollte.

Fazit: Wenn man nicht eine komplett andere Spieleengine für die 0,01% der Kundschaft mit High-End-CPUs programmiert (die z.B. der GPU Arbeit abnimmt :ugly: ), dann kann man High-End-CPUs nicht ausreizen. Das hat dann auch nichts mit der zum Teil ja schon recht guten Multicoreoptimierung zu tun - 6 sauber ausbalancierte Threads nützen einem nichts, wenn ein Kern drei davon berechnen kann.


Großer Quatsch! Intel baut SB-E doch nicht für Gamer. Das sind CPU's für Workstations und professionelle Anwendungen z.B. bei Bild- und Videobearbeitung, und da brigt eine Optimierung mehr als die Spannung hoch zu drehen um mehr Takt zu haben oder bloß die Anzahl der Kerne zu erhöhen.

Die Extreme Editionen richten sich ausdrücklich an "Enthusiasten", d.h. Privatanwender mit zuviel Geld. Für Workstations gibts Xeon. Auch die Mainboards, die für So2011 bislang gezeigt wurden, richten sich, eindeutig nicht an Leute, die nur ein einfaches Arbeitstier suchen. (Ausgenommen das eine Asus, das viele Endnutzer als Prototypen bezeichnet haben, weil es eben nicht optisch durchgestylt war.)

Was denkst du warum Intels 6 Kerner AMDs 12 Kerner in den Arsch tritt? Natürlich auf Grund der Architektur und der Befehlssätze.

Gulftown tritt Magny Cours in den Hintern? Das wäre mir neu. Magny Cours zeigt eigentlich mit dem Finger auf Nehalem EX und sagt "Hah Hah".
 
@Sauerland

ist dir eigentlich aufgefallen, wie sehr sich alles verändert hat? Versuch mal mit nem Standardprozessor von vor, sagen wir 6 Jahren, z.B. nen A64 3200, heutzutage normal zu arbeiten. Alternativ, mit einem Netbook (da allerdings noch! gravierender). Dann wird dir auffallen, dass man nicht mal mehr vernünftig im Internet surfen kann. Die Homepage von wetter.com braucht auf meinem Netbook allein etwa 5s RENDERzeit! Und das auf 1024x600, und jetzt zieh das mal auf 1080p, dann ist an Arbeiten überhaupt nicht mehr zu denken.

Und ich hab jetzt nur ein Beispiel aus dem langweiligen, stupiden Alltag gegriffen und damit HD-Videos (codieren), Spiele, das (gaanz leicht) seit 3.1 veränderte Erscheinungsbild neuartiger Betriebssysteme sowie Multitasking usw. außen vorgelassen.

Man bemerkt es vielleicht nicht, aber es hat sich verdammt viel verändert.
 
Preislich wird sich SB-E hoffentlich am CoreI7 orientieren, als er neu auf den Markt kam.
Das waren drei CPUs, CoreI 920 300€ , CoreI 940 600€ und der CoreI 975X für 999€.
Der SB 2600k dürfte dann 50€ unter dem kleinsten SB-E liegen.
Bei den Mainboards dürte es mit 200€ aufwärts gehen.
 
Das wäre jedenfalls sehr begrüßenswert
Ich bin eigentlich am meisten gespannt darauf, wo Intel den kleineren Sechskerner preislich positioniert.

Ich habe irgendwo gelesen, dass der kleinste 6 Kerner etwa 480 $ kosten wird. Also etwa drei Monate nach dem Launch sind sie bei etwa 400 $ gelandet. :D

Mein alter x86 lief mit Windows3.1 gefüllt genauso schnell wie mein heutiger mit 4Kernen und 3,4GHz unter Windows7. Eigentlich sollte man doch davon ausgehen, dass dadurch alles viel schneller laufen würde, nur weit gefehlt. Jetzt will man uns noch mehr Kerne verkaufen, wofür eigentlich.

Ich hatte damals das gleiche Gefühl, als ich mein 286er + Dos 5.0 mit meinem neuen P2 @166 Mhz + Win 95 verglichen habe... es war schrecklich zu sehen, dass der P2 im Bootvorgang deutlich hinten geblieben ist.... :ugly:

Aber denke mal dran, ein aktueller Phenom II X4 hat mit Win 7, Office 2010 & Co deutlich mehr Information zu verarbeiten als ein 386er mit Win 3.1 ... von daher hat der Vergleich kein Sinn. Es beweist ehr der Fortschritt, wenn du in deinem Vergleich "von gleichem Tempo" sprichst. :schief:
 
Viel wichtiger als die reine CPU-Performance ist für mich die Unterstützung von PCIe 3.0.

Für Gamer ohne OC-Hemmungen wird es erst dann interessant die Plattform zu wechseln, wenn neue PCIe 3.0-Grafikkarten rauskommen und es nicht mehr egal ist, ob man einen i7 der ersten oder einen i7 der dritten Generation nutzt, da man eh ins GPU-Limit läuft.
Du hast total Recht! :daumen:


MfG
fac3l3ss
 
Es gibt aber keinen Titel, der in typischen Gaming-Einstellungen mit mehr als der Leistung eines mittleren Quad-Core noch skaliert. Ich würde auch nicht damit rechnen, dass sowas so schnell noch kommt - denn aus Sicht der Spieleentwickler sieht die Sache einfach so aus:
Läuft das Spiel nicht zufriedenstellend auf einem guten Dual-/schlechten Quadcore (für Crossplattformtitel noch weniger), dann vermasselt man es sich mit einem Großteil der potentiellen Kunden. Ein Spiel aber, das auf diesen mittelmäßig läuft, ist mit einem Quad ausgereizt. Nachdem die Grafikkarten über Tesselation und Displacementmapping auch noch die Feinheit der Polygonstruktur an sich gerissen haben, gibt es in Echtzeitspielen einfach nichts mehr, was Aufgabenbereich der CPU ist und was man wirklich skalieren kann. Große Änderungen an Objektanzahl oder Sichtweite belasten sie ohnehin nicht so stark (da meist viel repetitives vorkommt), haben aber bereits großen Einfluss aufs Balancing und müssen deswegen limitiert werden. KI kannst du gar nicht skalieren (abgesehen davon, dass da erstmal jemand eine aufwendige schreiben müsste...) und auf schwächeren Rechnern einen Teil der Physik abzuschalten geht auch höchstens bei reinen Effektsachen - die ein High-End-Titel via PhysX oder ComputeShader ebenfalls auf die GPU auslagern sollte.
Fazit: Wenn man nicht eine komplett andere Spieleengine für die 0,01% der Kundschaft mit High-End-CPUs programmiert (die z.B. der GPU Arbeit abnimmt :ugly: ), dann kann man High-End-CPUs nicht ausreizen. Das hat dann auch nichts mit der zum Teil ja schon recht guten Multicoreoptimierung zu tun - 6 sauber ausbalancierte Threads nützen einem nichts, wenn ein Kern drei davon berechnen kann.

Es gab mal einen umfangreichen Bericht auf PCGH von Spielen, in denen man von mehr als vier Kernen profitiert, und sei es nur die Tatsache, dass man bessere min. Fps hat.
Zunehmend mehr Games werden für mehr als vier Kerne optimiert (z.B. BF3).
Und es gibt Sachen, wie beispielsweise Physikberechnugen, die von mehr Kernen profitieren (bei entsprechender Programmierung), da ein Großteil der Physik in Spielen nach wie vor von der CPU berechnet wird.

EDIT:

Hier mal ein Auszug aus einem Bericht aus der PCGH Print 06/2011 über BF3:

(...) Denn der Prozessor kümmert sich nebenbei noch um die Aufbereitung der bis zu 15000 Objekte auf dem Schlachtfeld und muss berechnen, welche zu sehen sind und welche nicht (Culling). Dem vorliegenden Material nach sollte Battlefiled 3 daher mehr Vorteil aus vielen CPU-Kernen ziehen als Battlefield 2 (+24% beim Wechsel von vier auf sechs Kerne!). Dice spricht von einer nahezu linearen Skalierung bei bis zu acht Kernen (...)


Und hier der Bericht auf PCGH:

Von Bad Company 2 über Crysis 2 bis Dirt 3: Diese Spiele profitieren von sechs CPU-Kernen - cpu, amd, phenom, intel


FAZIT:

Mehr als vier Kerne können in Spielen durchaus lohnend sein....


Wenn man nicht eine komplett andere Spieleengine für die 0,01% der Kundschaft mit High-End-CPUs programmiert, dann kann man High-End-CPUs nicht ausreizen.

AMDs Sechskerner sind jetzt nicht gerade High-End:ugly:;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte damals das gleiche Gefühl, als ich mein 286er + Dos 5.0 mit meinem neuen P2 @166 Mhz + Win 95 verglichen habe... es war schrecklich zu sehen, dass der P2 im Bootvorgang deutlich hinten geblieben ist.... :ugly:

Aber denke mal dran, ein aktueller Phenom II X4 hat mit Win 7, Office 2010 & Co deutlich mehr Information zu verarbeiten als ein 386er mit Win 3.1 ... von daher hat der Vergleich kein Sinn. Es beweist ehr der Fortschritt, wenn du in deinem Vergleich "von gleichem Tempo" sprichst. :schief:

Sicherlich hat er mehr Information zu verarbeiten - aber was nützen die mir? Bei Spielen kann ich ja z.T. noch nachvollziehen, wenn reine Grafikverbesserungen als Fortschritt feiert - aber bei Anwendungen? Was hat Office2010 denn für tolle neue Echtzeitfunktionen (nicht-Echtzeitsachen wie die aufwendigere Rechtschreibprüfung oder die erweiterten Möglichkeiten von Excel2010 sind mir bewusst, aber nichts für die CPU), die mann sich vor knapp anderthalb Jahrzehnten in Office 97, das auf einem 400 MHz Kern in etwa genauso flüssig lief, wie 2010 auf zwei 2000 MHz-Kernen mit 3-4facher IPC, gewünscht hätte?
Und Webseiten heute rechenintensiver sind, als vor 10 Jahren, stimmt natürlich auch. Mit der Ausnahme von Youtube fällt mir aber auf Teufel komm raus kein Beispiel ein, in dem diese zusätzliche Rechenlast von irgend einer nütztlichen Funktion generiert wird. Und teurere CPUs kaufen zu müssen, um mehr Werbung rendern zu können, klingt für mich nicht nach Fortschritt.


Es gab mal einen umfangreichen Bericht auf PCGH von Spielen, in denen man von mehr als vier Kernen profitiert, und sei es nur die Tatsache, dass man bessere min. Fps hat.
Zunehmend mehr Games werden für mehr als vier Kerne optimiert (z.B. BF3).
Und es gibt Sachen, wie beispielsweise Physikberechnugen, die von mehr Kernen profitieren (bei entsprechender Programmierung), da ein Großteil der Physik in Spielen nach wie vor von der CPU berechnet wird.

(...) Denn der Prozessor kümmert sich nebenbei noch um die Aufbereitung der bis zu 15000 Objekte auf dem Schlachtfeld und muss berechnen, welche zu sehen sind und welche nicht (Culling). Dem vorliegenden Material nach sollte Battlefiled 3 daher mehr Vorteil aus vielen CPU-Kernen ziehen als Battlefield 2 (+24% beim Wechsel von vier auf sechs Kerne!). Dice spricht von einer nahezu linearen Skalierung bei bis zu acht Kernen (...)

Von Bad Company 2 über Crysis 2 bis Dirt 3: Diese Spiele profitieren von sechs CPU-Kernen - cpu, amd, phenom, intel

FAZIT:

Mehr als vier Kerne können in Spielen durchaus lohnend sein....

Lese ich aus beiden Berichten nicht heraus.
Mehr als 4 Kerne können, bei ausreichend extremen Einstellungen, einen messbaren Unterschied machen - sicherlich.
Die Frage ist aber, wieviel Spiele erfordern mehr als vier (mittelmäßige) Kerne, um gut spielbar zu sein?
Ich persönlich muss in Dirt3 nicht in 640x480 die min.fps von 55 auf 86 steigern. 55 sind mehr als genug.
Und wenn ich die gleiche Messung in 1920x1080 mache, dann muss ich schon mindestens eine GTX570 installiert haben, um die 55 fps, die die CPU generieren könnte, überhaupt zu rendern. Selbst mit einer GTX580 bekomme ich die 86 nicht zu sehen, sondern nur 66. Also was nützt es mir, wenn ich den übertakteten i7 860 gegen einen geschätzt doppelt so starken i7-3960X tausche? Eben: Gar nichts. Es sei denn, ich spiele mit einem Triple-GTX580 Setup in maximal full-HD (ohne SSAA, Downsampling oder 3D) :stupid:
Natürlich an einem der seltenen 24" CRTs mit sehr hoher Zeilenfrequenz, denn die angestrebten 200 min. fps., die ich unbedingt "sehen" muss, bekomme ich auf einem LCD ja gar nicht ausgegeben :stupid: :stupid:
 
Viel wichtiger als die reine CPU-Performance ist für mich die Unterstützung von PCIe 3.0.

Für Gamer ohne OC-Hemmungen wird es erst dann interessant die Plattform zu wechseln, wenn neue PCIe 3.0-Grafikkarten rauskommen und es nicht mehr egal ist, ob man einen i7 der ersten oder einen i7 der dritten Generation nutzt, da man eh ins GPU-Limit läuft.

Was soll denn PCIe 3.0 im Gaming Bereich bringen?
PCIe 2.0 bringt doch nur ein paar Prozent im Vergleich zu 1.0 oder denkst du, dass die PCIe 3.0 Grafikkarte schon deswegen 100% schneller sind als die alten Modelle, weils 3.0 ist?
Den Zahn kannst du dir gleich ziehen lassen. :schief:
 
Lese ich aus beiden Berichten nicht heraus.

Was liest du nicht heraus?

Mehr als 4 Kerne können, bei ausreichend extremen Einstellungen, einen messbaren Unterschied machen - sicherlich.

Aha. Dann kann das logischerweise bei sechs Kernen genau so sein, wenn ein Spiel entsprechend programmiert ist.
:stupid:(Um dir dir ganzen stupids mal zurückzugeben:nene:)

Die Frage ist aber, wieviel Spiele erfordern mehr als vier (mittelmäßige) Kerne, um gut spielbar zu sein?
Ich persönlich muss in Dirt3 nicht in 640x480 die min.fps von 55 auf 86 steigern. 55 sind mehr als genug.
Und wenn ich die gleiche Messung in 1920x1080 mache, dann muss ich schon mindestens eine GTX570 installiert haben, um die 55 fps, die die CPU generieren könnte, überhaupt zu rendern. Selbst mit einer GTX580 bekomme ich die 86 nicht zu sehen, sondern nur 66. Also was nützt es mir, wenn ich den übertakteten i7 860 gegen einen geschätzt doppelt so starken i7-3960X tausche? Eben: Gar nichts. Es sei denn, ich spiele mit einem Triple-GTX580 Setup in maximal full-HD (ohne SSAA, Downsampling oder 3D) :stupid:
Natürlich an einem der seltenen 24" CRTs mit sehr hoher Zeilenfrequenz, denn die angestrebten 200 min. fps., die ich unbedingt "sehen" muss, bekomme ich auf einem LCD ja gar nicht ausgegeben :stupid: :stupid:

Also willst du kurzum die Berichterstattung auf PCGH anzweifeln:stupid::stupid:?

Überschrift:

"Mehr Kerne, mehr Fps
Von Bad Company 2 über Crysis 2 bis Dirt 3: Diese Spiele profitieren von sechs CPU-Kernen
"


Und die lineare Skalierung auf bis zu acht Kerne bei BF3 (sagen ja nur die Entwickler:ugly:) ist auch quatsch, oder wie ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Was liest du nicht heraus?

Das es sich lohnt.

Also willst du kurzum die Berichterstattung auf PCGH anzweifeln:stupid::stupid:?

Nein. Ich zweifel deine Interpretation der Berichterstattung von PCGH an (was nicht heißt, dass ich deren Messergebnisse uneingeschränkt glaube. Hardware verhält sich manchmal komisch - und berücksichtigt dabei nicht, ob ein Test zum privaten Vergnügen oder für PCGH gemacht wird).
Die Frage war nämlich nicht:
"Profitieren Spiele von mehr als 4 Kernen?"
Die Frage war:
"Profitieren Spieler davon, wenn sie einen 3960X anstelle eines Quadcores kaufen?"

Die erste Frage ist rein technischer Natur und hat keinerlei Praxisbezug - genau wie der beispielhafte Dirt3 Benchmark, der sie bejaht. Die zweite Frage dagegen richtet sich ausschließlich an die Spielepraxis und die spielt sich nunmal in Grafikeinstellungen ab, die GPU-seitig zu minimalen Frameraten von 60 fps, meist deutlich weniger führen, weil die Mehrheit der Nutzer mehr gar nicht wahrnimmt. Zudem bezieht die zweite Frage ausdrücklich alle Quadcores mit ein, nicht nur Phenom II mit ggf. noch niedrigerem Takt. Man könnte sie also auch so stellen:

"Gibt es Spiele (ohne Framelimiter ;) ), in denen ein Core i7 2600K auf 40 fps limitiert?"

Diese Frage verneine ich.
In anderen Szenarien misst ein Benchmarker vielleicht Vorteile, wenn er eine schnellere CPU als einen 2600K kauft. Aber ein Spieler spürt keine Vorteile und um den geht es hier. Wenn man zudem noch von "lohnend" sprechen will -wie du zwischenzeitlich- käme die Preisfrage hinzu. Denn geschätzt 750+ € Preisunterschied (inkl. Plattform) sind kein Pappenstil. Die kann man, selbst wenn man das Geld übrig hat, nur dann als "sinnvoll" rechtfertigen, wenn sonst Unspielbarkeit vorliegt. Die Frage, die zu deiner Behauptung "es lohnt sich" passt, wäre somit:

"Gibt es Spiele, in denen ein Core i7 2600K auf <20 fps limitiert, in denen ein Core i7 3960X auf über 30 fps kommt?"

Diese Frage verneine ich entschiedenst und ich glaube auch nicht, dass PCGH irgendwelche Gegenbeispiele vorlegen kann. Ich würde sogar einen (Pentium 1 ;) ) PC darauf wetten, dass innerhalb der nächsten 2 Jahre kein Spiel erscheint, auf das obige Bedingung zutrifft und sich ein i7 3960X somit nicht einmal langfristig für einen Spieler lohnt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Überschrift:

"Mehr Kerne, mehr Fps
Von Bad Company 2 über Crysis 2 bis Dirt 3: Diese Spiele profitieren von sechs CPU-Kernen
"


Und die lineare Skalierung auf bis zu acht Kerne bei BF3 (sagen ja nur die Entwickler:ugly:) ist auch quatsch, oder wie ?

Wenn es bei 50% mehr Kerne auch zu 50% mehr Leistung kommt, dann ist das ja OK, ist aber nicht der Fall und bezweifel mal, dass dann ein 4 Modul Bulldozer doppelt so schnell sein wird wie ein 2 Modul Bulldozer.
 
Man darf nicht vergessen, dass in der Praxis selten nur ein Spiel läuft...

Multitasking erhöht die CPU und RAM Auslastung erheblich, gab ja auch in einer der letzten PCGH Ausgaben einen Artikel dazu; will man (Extremfall) etwa ein Full-HD Ingamevideo aufzeichnen kommt auch ein i7-2600k an seine Grenzen
 
Man darf nicht vergessen, dass in der Praxis selten nur ein Spiel läuft...

Ich spiele immer nur ein Spiel zu Zeit, keine Ahnung, wie du ein Rennspiel und gleichzeitig ein Shooter spielen willst. :huh:
Mit zwei Controller vielleicht? :D
Oder das andere Game auf der Konsole? :P

Multitasking erhöht die CPU und RAM Auslastung erheblich, gab ja auch in einer der letzten PCGH Ausgaben einen Artikel dazu; will man (Extremfall) etwa ein Full-HD Ingamevideo aufzeichnen kommt auch ein i7-2600k an seine Grenzen

Je nach Einstellung geht das entweder wunderbar oder gar nicht, aber letztendlich ist jede CPU zu langsam, wenn man Multi Monitoring betreibt und dann noch ein Ingame Video aufnehmen will.
 
Wenn es bei 50% mehr Kerne auch zu 50% mehr Leistung kommt, dann ist das ja OK, ist aber nicht der Fall und bezweifel mal, dass dann ein 4 Modul Bulldozer doppelt so schnell sein wird wie ein 2 Modul Bulldozer.

Kann ich drauf sogar mein Auto drauf verwetten das 2 Modul BD deutlich langsamer ist als ein 4 Modul BD. Du kannst keine Intel Kerne mit AMD Kernen vergleichen. Die Technik ist komplett anders. Aber im großen und ganzen stimme ich dir zu, dass immer mehr Kerne nicht viel bringt.
 
Ich spiele immer nur ein Spiel zu Zeit, keine Ahnung, wie du ein Rennspiel und gleichzeitig ein Shooter spielen willst. :huh:
Mit zwei Controller vielleicht? :D
Oder das andere Game auf der Konsole? :P
Bezog sich wohl eher darauf dass nebst dem Spiel noch was anderes im Hintergrund läuft, also nicht "nur" das Spiel selber.



Oh Intel, gebt mir endlich den SBE .... :heul:
 
Ich werde mir wohl wenn die Preise purzeln einen "alten" i7 970 holen. Einfach den 920ger tauschen und somit wirklich ein preislich vertretbares Upgrade auf 6 Kerne gemacht. Zumal die 4Ghz trotz der 6 Kerne dank 32nm einfach unter Luft zu erreichen sind.

Die 6-Kern-Phenoms kamen für mich nie in Frage, da sie pro Kern einfach zu wenig Leistung haben. Beim daddeln mit Starcraft 2 o.ä. geht da echt zu wenig.

Auf der anderen Seite ist man für jeden Kern dankbar wenn man wie ich öfter mal mit maxwell o.ä. rendert. Für mich ist auch der so oft kritisierte Cinebench (glaube Cinema 4D basiert) bei den neuen CPUs interessant. Zumal ist die Abarbeitung von Rendersequenzen wirklich die beste Möglichkeit threads zu paralellisieren. Cinebench zeigt also am besten was welche CPU wikrlich kann, auch wenn alle schreien es sei praxisfern. Für mich nicht und in 2 Jahren werden auch viele Gamer über mehr als 4 Kerne froh sein.
 
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