Atomenergie & Energiepolitik (inkl. Umfrage "Atomstrom in Deutschland, Ja oder Nein?")

Atomstrom in Deutschland, Ja oder Nein?

  • Ja

    Stimmen: 84 51,2%
  • Nein

    Stimmen: 80 48,8%

  • Umfrageteilnehmer
    164
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Falls jemand wissen möchte, wie ich auf weitere Verschwörungstheorien zu 9/11 reagiere, kann mir gerne eine PM schreiben oder hier weiter posten. Erstere Version wird ihn weniger lange belasten.


Jedoch denke ich, dass eine Terrorgruppe, wie eben Al Quaida eher daran interessiert ist, eine möglichst große Anzahl von Menschen zu töten als darauf zu hoffen, dass es einen Strahlungsunfall gibt, daher werden sie eher Ziele angreifen, die man eben einfacher angreifen kann und bei der mehr potenzielle Opfer sind. Eine Sportmaschine wie eine Cessna, voll gepackt mit Sprengstoff, richtet sicher mehr Schaden an, wenn du es in ein voll besetztes Fußballstation fliegst als versuchst das Gebäude eines Reaktors zu treffen.

Jein.
Ja: Sie scheinen (zum Glück) eher auf Tote aus zu sein.
Ja: Ein Angriff auf ein Fußballstadion würde vermutlich mehr Tote bringen (imho aber maximal ein paar hundert)
Mehr Terror als ein kurz-vorm-GAU-stehendes AKW erreicht man damit aber definitiv nicht. (guck dir die aktuelle Lage in der Welt an)

Das WTC war deswegen ein besseres Ziel, weil es hoch war, man konnte es von weitem gut sehen, ein Reaktorgebäude ist schlechter zu sehen, besonders wenn Bäume oder andere Gebäude im Weg sind,

70+ m hohe Bäume sind in Deutschland sehr, sehr selten und es gibt AKWs, die wortwörtlich auf der Wiese/Feld stehen.
Bei guter Sicht (und man kann sich den Tag ja aussuchen) sieht man die Dinger jedenfalls aus mehreren km Entfernung, das reicht locker für den Endanflug - und die grobe Richtung geht nun wirklich mittels Kompass&GPS.

du kannst nur die Kühltürme als Anhaltspunkt nehmen, doch du musst eben schnell und gut fliegen können, denn die Kühltürme treffen bringt nichts.

Den einen Terroristen mit 8 Dioptrien, der die Kuppel nicht sieht, sollte es auch nicht überfordern, einen Punkt "50 m neben dem Kühlturm" anzusteuern.

Das Pentagon ist deutlich größer (280m Außenlänge) und es ist von der Fläche her deutlich größer als ein Reaktorgebäude, daher ebenfalls von weitem gut zu sehen, also kein Vergleich.

In dem flachen Angriffwinkel, in dem der Anflug aufs Pentagon erfolgte, machte die Fläche wohl eher wenig aus.

Sind die Wachleute überhaupt bewaffnet?
Und selbst wenn, dann nur mit Standardpistolen, Maschinenpistolen darfst du auch Polizist auch nicht einfach zu haben, dafür musst du ausgebildet sein.

Normale Schusswaffen dürften sie bei einem derartigen Schutzobjekt auf alle Fälle tragen - und ich hoffe doch mal, dass sie wenigstens das machen. Schwereres weiß ich eben nicht. Ein Polizist brauch sowas normalerweise nicht, andere Abteilungen, die sie brauchen, haben MPs (z.B. BGS) als Standardausrüstung. Ob private Sicherheitsdienste diese Freiheiten auch haben - k.A.. AKWs sind afaik aber ähnlich eingestuft, wie Flughäfen.
Aber wie gesagt: Selbst wenn gute Waffen vorhanden sind, fehlen bei einem offensiven, konzentrierten Angriff Zeit, Personal und ggf. Stellungen, um sie einzusetzen.


In Reli hab ich neulich gelernt dass es zwei Argumentierweisen gibt: die Utilitaristische und die Deontologische.

Die Utilitaristische beachtet nur die Handlung. Wenn die Handlung gegen Normen bzw. Werte (nicht töten, nicht lügen, Gerechtigkeit, ...) verstößt, dann ist sie nicht gerechtfertigt und muss unterlassen werden.

Die deontologische Argumentierweise sieht nur die Folgen der Handlung, also was für die Menschheit besser ist. Die Handlung steht dabei eher im Hintergrund.

In Bezug auf einen Anschlag auf ein AKW bin ich und die Meisten hier anscheinend auch dieser Meinung.
In Deutschland gilt aber die utilitaristische Meinung (laut Gesetz zumindest :schief: ) .
Und das ist FALSCH. Bis ein entführtes Passagierflugzeug abgeschossen werden darf, vergehen Tage. :(

1. Du und 1-2 weitere sind selbst in diesem Forum nicht "Die Meisten".
2. Du verwechselst "Folge" und "angenommene Folge". In Deutschland werden sehr wohl die Folgen und nicht nur der Ablauf einer Tat beachtet (siehe z.B. diverse Regelungen, wo etwas unter bestimmten Bedingungen erlaubt ist, unter anderen aber nicht), aber es gilt die Unschuldigkeitsvermutung und man darf nicht einfach ein paar hundert Leute ermorden, weil man mal eben so geraten hat, dass sonst vielleicht ein größeres Übel eintritt.


Und ich denke mal, dass die Kühltürme nur unwesentlichen Schaden auslösen würden, denn immerhin ist es nur ein Sekundärkreislauf.

Das Ding heißt nicht "Sekundär", weil es unwichtig ist, sondern weil es das zweite Element in einer zwingend notwendigen Kette ist. Der einzige Unterschied zu einem Schaden am Primärkreislauf ist der Zeitfaktor. Fällt der Primärkreislauf aus, hat man ein paar Minuten, bis der Reaktor sich kritisch aufgeheizt hat. Fällt der Sekundärkreislauf aus, hat man ggf. wenige Stunden, bis der Reaktor UND der Primärkreislauf kritische Temperaturen überschreiten. Wenn das Maschienenhaus des Sekundärkreislaufes weg ist, hilft dir aber auch das nicht weiter. (afaik nutzen alle deutschen Kraftwerke Flusswasser und hoffentlich verfügen sie über ausreichend dimensionierte Rückleitungen für den Ausfall eines Kühlturmes. Da muss man sich als "nur" sorgen machen, weil dessen Einsturz andere Bauten kritisch beschädigen oder den Sekundärkreislauf kritisch verschmutzen könnte - und weil man diese Eierschalen vermutlich wirklich mit 1-2 Treffern aus verfügbaren schweren tragbaren Waffen zerlegen könnte)

Allerdings weiß ich nicht, wie lange die Terroristen "durchhalten" müssten, damit ein Gau in der Tat eintritt und nicht verhindert werden kann.

Solange wie sie brauchen, um an den Leitungen des Haupt-Kühlsystems und 1-2 Komponenten des Notkühlsystems Sprengladungen anzubringen. Wenn sie sich im Gebäude auskennen und Widerstand leicht überwinden können würde ich mal sagen: Max. 30 Minuten ab Passieren der Einfahrt.
Man darf ja drei Faktoren nicht vergessen:
- Ein GAU muss verhindert werden und nicht ausgelöst
- die, die wissen, wie man ihn verhindert, stehen nicht in 10 Min Bereitschaft, wie das ggf. Sondereinheiten tun
- sie wissen nur, wie man das aus einer funktionierenden Reaktorwarte heraus macht. Davon gibt es pro Reaktor maximal zwei, in Biblis aber nur zwei für zwei Reaktoren
- Wenn die Temperaturen im Reaktorkern einmal so weit angestiegen sind, dass die verwendeten Materialien schmelzen, dann funktionieren die meisten Eingreifverfahren nicht mehr und die Notkühlsysteme sind für Nachzerfallswärme dimensioniert, nicht für einen (teil)aktiven Kern.
Dazu kommt, dass die Atomkonzerne eben nicht verpflichtet sind, die Kraftwerke nachzurüsten -> Dinge, die man heute vermutlich mit einem gut geschützten Computer direkt am Notsystem automatisch auslösen würde, sind ggf. halbautomatisch oder vollmanuell von leicht zugänglichen=zerstörbaren Positionen auszulösen.

Trotzdem hast du eben nicht sofort einen Gau, sowas dauert eine Zeit und die Frage ist ja, können die Terroristen ihre Position so lange halten?

Wie gesagt: Sie müssen keine Position halten. Sie müssen nur einige Schlüsselpositionen (kürzeste Liste könnte "Steuerwarten" lauten, realistisch-kurze dürfte "Notrstromdiesel, Leitung zu Batterie, Netzanschluss" sein. Im Worst-Case gehen alle drei Kabel durch den gleichen Schacht) zerstören - den Rest macht der Reaktor von alleine.
 
Für Terroristen gibt es 2 Möglichkeiten:
1. möglichst viel Schaden anrichten
2. ein Zeichen setzen

Leider wird aktuell meist die 1. Version bevorzugt. Am 11. Sep. wär es z.B. ein m.M.n. deutlich größeres Zeichen gewesen die Freiheitsstatue anzufliegen (bei richtigem Timeing und anderen Flugzeugen hätte man so auch fast komplett auf Opfer verzichten können).
Die Fähigkeit Radioaktivität austreten zu lassen wär zwar nicht so schlimm wie der GAU, aber ein deutliches Zeichen wär es.

Angenommen Al Quaida macht das, die setzten keine Zeichen, daran sind die nicht interessiert. Die wollen so viele wie möglich töten, egal ob sie dabei selbst sterben, daher kann man mit denen auch nicht verhandeln, man kann sie nur töten, eher sie zuschlagen.
Und daher glaube ich auch nicht daran, dass diese Gruppe ein Atomkraftwerk unter ihre Kontrolle bringen wird, da sind zu viele Variablen, die sie nicht haben wollen. Mit einem Sprengstoffauto in einen Weihnachtsmarkt fahren ist einfacher.

Um es abzukürzen: Die Triebwerke, die an den Tragflächen angebracht sind hätten andere Spuren verursachen müssen, da sie im Vergleich zu den Flügeln sehr massiv sind.

Triebwerke bestehen aus sehr, sehr vielen Einzelteilen. Daher wird es auch in Einzelteile zerlegt, wenns irgendwo gegen prallt. Guck dir ein Formel 1 Auto an, das fliegt auch in Einzelteile auseinander, wenn es irgendwo gegen prallt, denn es besteht aus vielen Einzelteilen.
Abgesehen davon, wenn du den Angriff auf das Pentagon in Frage stellst, dann musst du den gesamten Anschlag in Frage stellen, was ist also deiner Meinung nach wirklich gewesen?

Der Pilot würde wohl auch schon früher das Flugzeug absenken und gegebenfalls auch im Tiefflug angreifen.

Eben, im Tiefflug, aber ein AKW steht nicht so frei wie das Pentagon.

Ich würde vermuten, dass das nicht lange dauern würde. Es würde ja reichen die Pumpen und Kontrollgeräte zu zerstören.

Auch dafür müsste man einen Experten fragen um sicher zu sein.

Bis zum GAU müssen die Terroristen nicht durchhalten, es reicht, wenn er nicht mehr zu verhindern ist.
Die Geiseln sind wohl oder übel zu vernachlässigen (wenn die Angestellten nicht eh schon getötet wurden).

Tja, aber ab wann ist er nicht mehr zu verhindern?
Eine Teilkernschmelze ist möglich, aber solange der Betonmantel um den Rekator hält, bringt das nichts. Du müsstest, als Terrorist also, nachhelfen, eventuell mit Sprengladungen innerhalb des Reaktorgebäudes.

Hilfsmaßnahmen sehe ich mal nicht als (Kampf-)Einsatz, wie sie im AKW nötig wären (man müsste ja auch für den Ernstfall einen Schussbefehl erteilen).

Dafür ist die Polizei ja ausreichend ausgebildet und entsprechend ausgerüstet. Und mit einem Panzer richtet man ja nichts aus, wenn ein AKW zurück erobert werden muss.
 
Angenommen Al Quaida macht das, die setzten keine Zeichen, daran sind die nicht interessiert. Die wollen so viele wie möglich töten, egal ob sie dabei selbst sterben, daher kann man mit denen auch nicht verhandeln, man kann sie nur töten, eher sie zuschlagen.
Und daher glaube ich auch nicht daran, dass diese Gruppe ein Atomkraftwerk unter ihre Kontrolle bringen wird, da sind zu viele Variablen, die sie nicht haben wollen. Mit einem Sprengstoffauto in einen Weihnachtsmarkt fahren ist einfacher.
Abgesehen davon, dass al-Qaida nicht das einzig böse auf der Welt ist (kennst du 1984? USA=Ozeanien, al-Quaida/bin Laden=Emmanuel Goldstein), geht es öfter um Zeichen wie man denkt, warum sonst Pentagon?

Triebwerke bestehen aus sehr, sehr vielen Einzelteilen. Daher wird es auch in Einzelteile zerlegt, wenns irgendwo gegen prallt. Guck dir ein Formel 1 Auto an, das fliegt auch in Einzelteile auseinander, wenn es irgendwo gegen prallt, denn es besteht aus vielen Einzelteilen.
Abgesehen davon, wenn du den Angriff auf das Pentagon in Frage stellst, dann musst du den gesamten Anschlag in Frage stellen, was ist also deiner Meinung nach wirklich gewesen?
Formel 1 Autos sind aus Kunststoffverbundstoffen, die beim Aufprall wirklich pulverisiert werden um die Aufprallenergie aufzunehmen, die Flügel im Verdichter dagegen sind extrem hart und für sehr hohe Temperaturen ausgelegt. Wenn du willst kannst du mir gern eine PN schreiben, dann teil ich dir meine genaue Meinung mit, die Existenz des Anschlag an sich stell ich nicht in Frage.

Eben, im Tiefflug, aber ein AKW steht nicht so frei wie das Pentagon.
Doch. Wenn man bei Wiki AKW eingibt, dann zeigt gleich das 1. Bild ein perfekt geeignetes AKW.

Tja, aber ab wann ist er nicht mehr zu verhindern?
Eine Teilkernschmelze ist möglich, aber solange der Betonmantel um den Rekator hält, bringt das nichts. Du müsstest, als Terrorist also, nachhelfen, eventuell mit Sprengladungen innerhalb des Reaktorgebäudes.
Hab ich ja geschrieben, wobei ein recht kleiner Riss schon reichen könnte oder man könnte einfach das Wasser des Primärkreislaufes ableiten.

Dafür ist die Polizei ja ausreichend ausgebildet und entsprechend ausgerüstet. Und mit einem Panzer richtet man ja nichts aus, wenn ein AKW zurück erobert werden muss.
Nein. Die Polizei ist nicht militärisch ausgebildet und hat keine Ahnung vom Häuserkampf geschweige denn dem allgemeinen Kampf gegen bewaffnete Personen (die Polizei ist nur für und gegen Nahkämpfer ausgebildet). Die Ausnahme sind Spezialeinheiten (GSG 9), die auch erst ankommen müssen.
 
Abgesehen davon, dass al-Qaida nicht das einzig böse auf der Welt ist (kennst du 1984? USA=Ozeanien, al-Quaida/bin Laden=Emmanuel Goldstein), geht es öfter um Zeichen wie man denkt, warum sonst Pentagon?

Richtig, aber in Deutschland sind mir jetzt keine terroristischen Gruppierungen geläufig, die in der Lage sind, ein AKW anzugreifen oder entsprechende Bombenanschläge zu verüben.

Nein. Die Polizei ist nicht militärisch ausgebildet und hat keine Ahnung vom Häuserkampf geschweige denn dem allgemeinen Kampf gegen bewaffnete Personen (die Polizei ist nur für und gegen Nahkämpfer ausgebildet). Die Ausnahme sind Spezialeinheiten (GSG 9), die auch erst ankommen müssen.

Mit der Polizei meine ich alle Möglichkeiten, die die Polizei hat, also inklusive GSG 9. Die ist in vielen Dingen ausgebildet und ein Einsatzkommando der Polizei ist auch mit Maschinenpistolen ausgerüstet und durchaus geübt im Kampf Mann gegen Mann und einen Häuserkampf erwarte ich in einem AKW nicht.
 
Richtig, aber in Deutschland sind mir jetzt keine terroristischen Gruppierungen geläufig, die in der Lage sind, ein AKW anzugreifen oder entsprechende Bombenanschläge zu verüben.
Zum Glück, aber im Ausland gibt es noch mehr.

Mit der Polizei meine ich alle Möglichkeiten, die die Polizei hat, also inklusive GSG 9. Die ist in vielen Dingen ausgebildet und ein Einsatzkommando der Polizei ist auch mit Maschinenpistolen ausgerüstet und durchaus geübt im Kampf Mann gegen Mann und einen Häuserkampf erwarte ich in einem AKW nicht.
Maschinenpistolen sind Sturmgewehren beim militärischen Gebrauch prinzipiell unterlegen (weniger Durchschlagskraft, geringere Reichweite) und werden deshalb auch fast ausschließlich von Einheiten ohne direkten Freindkontakt benutzt. In wie weit Terroristen militärisch geschult und ausgerüstet sind ist natürlich eine andere Frage.
Häuserkampf bedeutet, dass auf bebautem und meist engem Gebieten gekämpft wird (ein AKW besteht auch aus mehreren Gebäuden) und schließt damit z.B. den schwierigen Einsatz von Panzern ein.
 
Zum Glück, aber im Ausland gibt es noch mehr.

Mir fällt in Westeuropa jetzt nur die ETA ein und ich kann mir nicht vorstellen, dass sie ein AKW sprengen würden, ist eher nicht ihr Stil. Sie sagen ja Bescheid, wenn sie eine Bombe zünden.

Maschinenpistolen sind Sturmgewehren beim militärischen Gebrauch prinzipiell unterlegen (weniger Durchschlagskraft, geringere Reichweite) und werden deshalb auch fast ausschließlich von Einheiten ohne direkten Freindkontakt benutzt. In wie weit Terroristen militärisch geschult und ausgerüstet sind ist natürlich eine andere Frage.
Häuserkampf bedeutet, dass auf bebautem und meist engem Gebieten gekämpft wird (ein AKW besteht auch aus mehreren Gebäuden) und schließt damit z.B. den schwierigen Einsatz von Panzern ein.

richtig, aber nicht im Häuserkampf, wie du ihn hier erklärst, da sind die Entfernungen zu gering, als dass ein Sturmgewehr hier einen Vorteil haben kann, da reichen sogar Pistolen aus und ein paar Scharfschützen, die das Eingreifen von außen sichern (und davon hat ein Spezialkommando einen).
Außerdem gehe ich einfach mal davon aus, dass ein Spezialkommando der Polizei besser ausgebildet ist als eine Terrorzelle, die ja nur für ein paar Tage ein Trainingscamp besuchen und da ja keine Kriegstaktik lernen, sondern so banale Dinge wie Waffen zerlegen, reinigen und beim Schießen auch zu treffen und sich nicht selbst in den Fuß zu schießen.
Da ich in Texas mal mit einem Sturmgewehr geschossen habe (das US Modell M16), weiß ich, dass das schon sehr heftig ist, ohne Übung triffst du damit nicht mal ein Scheunentor.
 
Mir fällt in Westeuropa jetzt nur die ETA ein und ich kann mir nicht vorstellen, dass sie ein AKW sprengen würden, ist eher nicht ihr Stil. Sie sagen ja Bescheid, wenn sie eine Bombe zünden.
Eine Terrororganisation, die die Unabhängigkeit eines Gebiets will, wird das Gebiet wohl kaum verseuchen.

richtig, aber nicht im Häuserkampf, wie du ihn hier erklärst, da sind die Entfernungen zu gering, als dass ein Sturmgewehr hier einen Vorteil haben kann, da reichen sogar Pistolen aus und ein paar Scharfschützen, die das Eingreifen von außen sichern (und davon hat ein Spezialkommando einen).
Außerdem gehe ich einfach mal davon aus, dass ein Spezialkommando der Polizei besser ausgebildet ist als eine Terrorzelle, die ja nur für ein paar Tage ein Trainingscamp besuchen und da ja keine Kriegstaktik lernen, sondern so banale Dinge wie Waffen zerlegen, reinigen und beim Schießen auch zu treffen und sich nicht selbst in den Fuß zu schießen.
Da ich in Texas mal mit einem Sturmgewehr geschossen habe (das US Modell M16), weiß ich, dass das schon sehr heftig ist, ohne Übung triffst du damit nicht mal ein Scheunentor.
Durchschlagskraft ist immer von Vorteil. Eine 9mm Kugel (meiste Pistolen und MPs) kann kaum eine beschusshemmende Weste oder leichte Deckung durchdringen, bei 5,56mm oder 7,62mm sieht es anders aus. 9mm Patronen werden afaik meist ab 50m unpräzise.

Es gibt auch Terroristen, die ihr ganzes Leben in solche Camps verbringen. Bei vielen Fanatikern kann man davon ausgehen, dass sie auch fanatisch trainieren.

Alles in allem: Mit den richtigen Mitteln und den richtigen Personen ist die Einnahme eines AKWs problemlos möglich. Die Frage ist, ob man es halten kann, bis es zu einem GAU kommt (ich vermute ja).
 
Richtig, aber in Deutschland sind mir jetzt keine terroristischen Gruppierungen geläufig, die in der Lage sind, ein AKW anzugreifen oder entsprechende Bombenanschläge zu verüben.

Gruppierungen, die du kennen würdest, kann man eh als ungefährlich weil unvorsichtig einstufen ;)


Außerdem gehe ich einfach mal davon aus, dass ein Spezialkommando der Polizei besser ausgebildet ist als eine Terrorzelle, die ja nur für ein paar Tage ein Trainingscamp besuchen und da ja keine Kriegstaktik lernen, sondern so banale Dinge wie Waffen zerlegen, reinigen und beim Schießen auch zu treffen und sich nicht selbst in den Fuß zu schießen.

Ganz abgesehen davon, dass es Al Kaida nahe Personen mit 30 Jahren Erfahrung im Häuserkampf gibt, sollten wir vielleicht langsam zum AKW-bezogenen Teil der Diskussion zurückkehren. Imho (s.o.) dauert es eh länger, die GSG9 in ein AKW zu bringen, als dieses in einen unkontrollierbaren Zustand zu versetzen.
Die Frage ist, wie unsicher die AKWs sind - nicht wie gut Deutschland auf terroristische Aktivitäten reagieren kann.
 
Eine Terrororganisation, die die Unabhängigkeit eines Gebiets will, wird das Gebiet wohl kaum verseuchen.

Kennst du denn noch andere Gruppen, denen das egal ist?
Außer Al Quaida fällt mir eben nichts ein (abgesehen von den anderen islamistischen Gruppen, ist aber eh eine wie die andere).

Durchschlagskraft ist immer von Vorteil. Eine 9mm Kugel (meiste Pistolen und MPs) kann kaum eine beschusshemmende Weste oder leichte Deckung durchdringen, bei 5,56mm oder 7,62mm sieht es anders aus. 9mm Patronen werden afaik meist ab 50m unpräzise.

Es gibt auch Terroristen, die ihr ganzes Leben in solche Camps verbringen. Bei vielen Fanatikern kann man davon ausgehen, dass sie auch fanatisch trainieren.

Alles in allem: Mit den richtigen Mitteln und den richtigen Personen ist die Einnahme eines AKWs problemlos möglich. Die Frage ist, ob man es halten kann, bis es zu einem GAU kommt (ich vermute ja).

Richtig, aber die Polizei hat eben schusssichere Westen.
Außerdem hab ich das Gefühl, dass du nicht weiß, was für eine Energie hinter einer 9mm Kugel steckt. Schieß mal damit aus 20 Meter Entfernung, das reicht in der Regel für alles. ;)
Die Terroristen, die ein AKW überfallen, sind sicher nicht solche, die jahrelang in Trainingscamps leben, die Attentäter von 9/11 lebten ja auch nicht jahrelang in Afghanistan.
sie werden in Waffenkunde gelehrt, wie eine Waffen zerlegt, reinigt und schussbereit gemacht wird.
Dann noch das Umgehen mit Sprengstoffen und vielleicht noch ein paar Grundregeln in Taktik, aber mehr nicht.

Ach ja, ich kenne keine Terroristen, die mit schusssicherer Kleidung mit top ausgebildet irgendwas angreift, das sind meist immer das Fußvolk, bzw. Mitläufer, die eben austauschbar sind.

Zur Standardausrüstung bei Spezialkräften der Polizei gehört neben der Pistole auch das Sturmgewehr HK416, mit 5,56x45mm Munition, der Standardmunition der Nato. Dazu gibts noch die HK PSG1 mit 7,62x51mm Munition.
Die GSG9 benutzt dazu noch das HK G36.
 
Kennst du denn noch andere Gruppen, denen das egal ist?
Außer Al Quaida fällt mir eben nichts ein (abgesehen von den anderen islamistischen Gruppen, ist aber eh eine wie die andere).
Deutschland ist im Moment wirklich hauptsächlich durch den islamischen Terror gefährdet, in anderen Ländern gibt es noch andere Gruppen. (Allgemein sollte man als Staat versuchen sich mit anderen Glaubensrichtungen/Weltanschauungen gut zu stellen um das alles zu verhindern und nicht wie die USA militärisch dagegen vorgehen.)

Richtig, aber die Polizei hat eben schusssichere Westen.
Außerdem hab ich das Gefühl, dass du nicht weiß, was für eine Energie hinter einer 9mm Kugel steckt. Schieß mal damit aus 20 Meter Entfernung, das reicht in der Regel für alles. ;)
Die Terroristen, die ein AKW überfallen, sind sicher nicht solche, die jahrelang in Trainingscamps leben, die Attentäter von 9/11 lebten ja auch nicht jahrelang in Afghanistan.
sie werden in Waffenkunde gelehrt, wie eine Waffen zerlegt, reinigt und schussbereit gemacht wird.
Dann noch das Umgehen mit Sprengstoffen und vielleicht noch ein paar Grundregeln in Taktik, aber mehr nicht.
Beschusshemmende Westen sollten einfacher zu bekommen sein als Waffen, die dem Kriegswaffenkontrollgesetz unterliegen (was aber auch erschreckend einfach ist). Eine 9mm Kugel (700 J) durchschlägt eine militärische beschusshemmende Weste nicht (meist gibt es Rippenbrüche), eine 5,56mm Kugel (wenn ich die Länge nicht angeb, dann mein ich die NATO-Größen) hat 1800 J und sollte damit auch eine Person die eine beschusshemmende Weste trägt kampfunfähig machen.
Für den größten terroristischen Akt, den es je gab werden die Gruppen wohl ihre Eliten einsetzen.

Zur Standardausrüstung bei Spezialkräften der Polizei gehört neben der Pistole auch das Sturmgewehr HK416, mit 5,56x45mm Munition, der Standardmunition der Nato. Dazu gibts noch die HK PSG1 mit 7,62x51mm Munition.
Die GSG9 benutzt dazu noch das HK G36.
Da stellt sich wieder die Frage ob die kleinen Elitetrupps schnell genug in ausreichender Anzahl mobilisiert werden können. Den normalen Polizisten stehen die Waffen nicht zur Verfügung.

Aber jetzt wirklich b2t, sonst muss ruyven noch anfangen zu löschen.

Mich wundert es wirklich, dass nur 50,81% gegen Atomstrom sind. Die anderen 49,19% sollen mal ein Endlager nennen, in dem man den Müll lang genug lassen kann und das günstiger ist wie tausende Windräder.
 
Mich wundert es wirklich, dass nur 50,81% gegen Atomstrom sind. Die anderen 49,19% sollen mal ein Endlager nennen, in dem man den Müll lang genug lassen kann und das günstiger ist wie tausende Windräder.

Och, in meinem Keller hab ich noch Platz!:ugly:
Man könnte was nach Tschernobyl verfrachten oder sich ein eigenes Teil bauen!;)
Ich kenne da ein paar schicke Orte!:ugly:
 
Ein User meinte ja mal vor ein paar Seiten, dass er eigentlich nur für Atomkraft gestimmt hat, damit die Umfrage ausgeglichen ist. Wenn man jetzt bedenkt, dass nicht jeder, der abgestimmt hat, hier seine Meinung kundtut, so können dabei durchaus einige Stimmen zusammenkommen, denen es nur um "50:50" und nicht um "Ja oder Nein!" aus mehr oder weniger guten Gründen geht:ugly:.
 
An Tschernobyl hab ich auch schon gedacht, aber ich glaub nicht, dass andere Staaten unseren Müll wollen oder ohne extreme Bezahlung nehmen.
So ein Gebäude wird man wohl oder übel bauen müssen, welches man jedoch gegen Terrorismus am besten unterirdisch baut und deshalb gegen Grundwasser abdichten muss. Dieses Gebäude müsste man natürlich alle 30 Jahre warten und den Müll alle 100 Jahre in neue Fässer verfrachten. Damit wär die Entsorgung in ein paar hundert Jahren deutlich teurer als die Ersparnis durch die Atomkraft. Aber nach ein paar hundert Jahren ist der Müll noch nicht weg. Wegen 50 Jahren minimal günstigerer Energie kommen also noch nahezu ewig Kosten auf uns zu. Die Rechnung kann nicht aufgehen, aber mit jedem Tag werden die Müllmengen größer und die zukünftigen Kosten höher.
 
Jetzt rate mal, was passiert, wenn jeder Eneergiekonzern so ein Gebäude selbst bauen und warten müsste!:D
Eine Versicherung gegen etwaige Schäden durch Unfälle und Naturkatastrophen sollte dann noch abgeschlossen werden!:ugly:
 
An Tschernobyl hab ich auch schon gedacht, aber ich glaub nicht, dass andere Staaten unseren Müll wollen oder ohne extreme Bezahlung nehmen.

Müll z.B. nach Russland zu verschieben ist erschreckend günstig...
Aber die Probleme, die man den kommenden Generationen hinterlässt, bestehen überhaupt

So ein Gebäude wird man wohl oder übel bauen müssen, welches man jedoch gegen Terrorismus am besten unterirdisch baut und deshalb gegen Grundwasser abdichten muss. Dieses Gebäude müsste man natürlich alle 30 Jahre warten und den Müll alle 100 Jahre in neue Fässer verfrachten. Damit wär die Entsorgung in ein paar hundert Jahren deutlich teurer als die Ersparnis durch die Atomkraft. Aber nach ein paar hundert Jahren ist der Müll noch nicht weg. Wegen 50 Jahren minimal günstigerer Energie kommen also noch nahezu ewig Kosten auf uns zu. Die Rechnung kann nicht aufgehen, aber mit jedem Tag werden die Müllmengen größer und die zukünftigen Kosten höher.

Ich zitier mich mal selbst ...

@refraiser
Hast du dir ausgerechnet, was die Kosten für einen Castor+Abstellgebäude (d.h. die einzige uns bekannte sicher Lagermöglichkeit) pro Jahr ~kosten? (meinetwegen mit einer großzügigen Lebensspanne von 100 Jahren)? Hast du weiter gerechnet, wieviele man dafür braucht, um all unseren Müll zu lagern? Hast du dann hochgerechnet, wieviel sich da über die nächsten 5000 Jahre aufaddiert? Und hast du zu guter letzt die Inflation draufgerechnet und das ganze mal mit der weltweit in Umlauf befindlichen Geldmenge verglichen?
Ich gebe zu: Es gibt einen Unterschied zwischen dieser Summe und "unendlich viel". Er ist für unsere Begrifflichkeiten in etwa genauso groß, wie der zwischen allen Atomen dieses Planeten und allen Atomen dieses Planeten außer einem.
 
An Tschernobyl hab ich auch schon gedacht, aber ich glaub nicht, dass andere Staaten unseren Müll wollen oder ohne extreme Bezahlung nehmen.
So ein Gebäude wird man wohl oder übel bauen müssen, welches man jedoch gegen Terrorismus am besten unterirdisch baut und deshalb gegen Grundwasser abdichten muss. Dieses Gebäude müsste man natürlich alle 30 Jahre warten und den Müll alle 100 Jahre in neue Fässer verfrachten. Damit wär die Entsorgung in ein paar hundert Jahren deutlich teurer als die Ersparnis durch die Atomkraft. Aber nach ein paar hundert Jahren ist der Müll noch nicht weg. Wegen 50 Jahren minimal günstigerer Energie kommen also noch nahezu ewig Kosten auf uns zu. Die Rechnung kann nicht aufgehen, aber mit jedem Tag werden die Müllmengen größer und die zukünftigen Kosten höher.

Tschernobyl ist leider gar nicht so weit weg von der Realität. Momentan gehen die abgebrannten Brennstäbe Europas zur Wiederaufbereitung nach Russland. Was gerne verschwiegen wird ist das bei der Wiederaufbereitung mindestens 80% von dem Zeug übrig und in Russland bleibt. Dort steht das Zeug in stinknormale Stahlfässer verpackt im Freien. Es ist nur eine Frage der Zeit bis Rost dafür sorgt das sich alles langsam aber sicher in der Umwelt verteilt.
 
Also ich als Österreicher bin zwar grundsätzlich gegen Atomstrom, aber da es im Moment einfach keine Alternative gibt hab ich nichts gegen Atomenergie in Deutschland. Die Kraftwerke die mir Sorgen machen stehen da schon etwas mehr im Osten (Tschechien) … also Temelin und die ganzen Russentechnik … da hab ich wirklich was dagegen. Die deutschen sind da wenigstens ziemlich sicher. Wobei man das auch nie so ganz sagen kann, aber die bemühen sich zumindest.

Alternativen gibt’s es eigentlich keine … Wind bläst nicht immer … und Fotovoltaik geht nur im am Tag. Und wenn man da an die Elektroautos denkt, wie soll das gehen, unter tags will ich fahren und in der nacht laden … wird wohl nicht so gut gehen mit den tollen alternativen energien. Man muss auch bedenken das wind und sonnenkraft auch so schon genug umweltschädigende nachteile haben. Bei der sonnenenergie ist es die extrem giftige herstellung und bei beiden zusammen haben wir einen brutalen großen nachteil: was tun wenn kurzfristig der wind ausgeht oder eine wolke kommt? Derzeitige lösung: wir heizen in Kohle,Gas und Atomkraftwerken kräftig ein, speisen aber nicht ein. Erst wenn der Strom ausgeht wird ins netz eingespeist. (erst einschalten wenn der fall eintritt würde stromsausfällen von mehreren stunden nach sich ziehen). Sehr umweltfreundlich wenn wir die umwelt verpesten ohne strom zu machen.

Und an alle die denke, ich wähle grün, die werden das schon machen:
Wir in Österreich haben mit den Pennern das Problem das sie das Atomstromthema nicht haben. Somit suche die sich was neues. Wenn es nach denen gehen soll müssen alle wasserkraftwerke weg weil die ja auch die ganze schöne umwelt zerstören. Is ja alles möglich wenn keiner mehr mit dem Auto fährt und am Heimtrainer sich selbst Strom erzeugt wenn er mal ins Internet sehen will. Wo kommen wir denn da hin?
Ganz zu schweigen von all den schönen Sportveranstaltungen die sie aus Östereich vertrieben haben. (Powerbootrennen am Traunsee, KTM Supermoto , usw …) Bisschen spaß muss doch bleiben …
 
Alternativen gibt’s es eigentlich keine … Wind bläst nicht immer …

Irgendwo bläst er immer bei uns in Deutschland. ;)

und Fotovoltaik geht nur im am Tag.
Stimmt, allerdings brauchen wir tagsüber auch den meisten Strom.

Und wenn man da an die Elektroautos denkt, wie soll das gehen, unter tags will ich fahren und in der nacht laden … wird wohl nicht so gut gehen mit den tollen alternativen energien.
Es gibt ja noch mehr als Fotovoltaik...

Man muss auch bedenken das wind und sonnenkraft auch so schon genug umweltschädigende nachteile haben. Bei der sonnenenergie ist es die extrem giftige herstellung
Meines Wissens gibt es einen einzigen (amerikanischen) Hersteller der giftige Materialien in seinen Solarzellen verbaut. Was an Windkraftanlagen so umweltschädlich sein soll warten wir hier im Thread auch schon länger auf eine Erklärung.

und bei beiden zusammen haben wir einen brutalen großen nachteil: was tun wenn kurzfristig der wind ausgeht oder eine wolke kommt?
Wie gesagt, irgendwo weht immer Wind und wir haben genügend Gegenden in Reichweite wo die Sonne praktisch immer scheint, von wo aus wir Strom importieren könnten. Geothermal- und Biogasanlagen laufen komplett unabhängig und Thermalkraftwerke laufen auch nachts.

Derzeitige lösung: wir heizen in Kohle,Gas und Atomkraftwerken kräftig ein, speisen aber nicht ein. Erst wenn der Strom ausgeht wird ins netz eingespeist. (erst einschalten wenn der fall eintritt würde stromsausfällen von mehreren stunden nach sich ziehen). Sehr umweltfreundlich wenn wir die umwelt verpesten ohne strom zu machen.
So gesehen haben wir einen weiteren Grund die AKWs abzuschalten. Die halbe Zeit (nachts) laufen sie ja praktisch überflüssig.

Und an alle die denke, ich wähle grün, die werden das schon machen:
Wir in Österreich haben mit den Pennern das Problem das sie das Atomstromthema nicht haben. Somit suche die sich was neues. Wenn es nach denen gehen soll müssen alle wasserkraftwerke weg weil die ja auch die ganze schöne umwelt zerstören. Is ja alles möglich wenn keiner mehr mit dem Auto fährt und am Heimtrainer sich selbst Strom erzeugt wenn er mal ins Internet sehen will. Wo kommen wir denn da hin?
Ganz zu schweigen von all den schönen Sportveranstaltungen die sie aus Östereich vertrieben haben. (Powerbootrennen am Traunsee, KTM Supermoto , usw …) Bisschen spaß muss doch bleiben …
Bei uns sind fürs Wasserkraftwerke abreissen immer noch die schwarzen zuständig.
 
Die Abkehr von der Atomkraft ist ja nur der erste Schritt. Denn damit ist es ja noch lange nicht getan! Öl ist bald unerschwinlgich, Kohle wird auch nicht ewig vorhande sein, Uran ist auch endlich, ob man genug Biogas herstellen könnte, um damit große Kraftwerke zu betreiben, weiß ich nicht und von den jeweiligen Folgen der Gewinnung, Verarbeitung und dem Transport der Rohstoffe zu den Kraftwerken wollen wir erst gar nicht anfangen.

Die einzige Lösung unseres Energieproblems ist doch, dass man "eine" Möglichkeit finden muss, wie man eben ohne den horrenden Verbrauch von Roh- und Treibstoffen bezahlbare Energie erzeugt, die dabei nicht die Umwelt über alle Maße verdreckt und giftigen Müll hinterlässt kombiniert mit einer Begrenzung des Stromverbrauchs. Egal ob AKWs, Gas- oder Kohlekraftwerke... alle verbauchen Brennstoff der Endlich ist und dessen Einsatz Dreck/Gift erzeugt. Es gibt genug Alternativen, die man nur geschickt einsetzten müsste.

Dieses Problem stellt sich sowieso in absehbarer Zeit und wir können (zynisch gesagt) den Japanern dankbar dafür sein, dass sie beim Bau von Fokushima nicht bedacht haben, dass es starke Erdbeben UND Zunamis "gleichzeitig" geben kann. Jetzt ist die Öffentlichkeit endlich mal wachgerüttelt und ich hoffe, dass nun endlich die wirkliche Energiewende in Angriff genommen wird! Ich befürchte aber, dass ich da endtäuscht werde...
 
ob man genug Biogas herstellen könnte, um damit große Kraftwerke zu betreiben, weiß ich nicht...

Es gab mal eine Studie zu dem Thema (nein nicht von Greenpeace :schief:). Ergebniss:

Man nehme sämtliche Haupterdgasleitungen in Deutschland, verwende die daneben liegenden vorhandenen Ackerflächen in einem 10km breiten Streifen nur noch zur Produktion von Biogaspflanzen und wir könnten ganz Europa mit Energie versorgen.
 
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