Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

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Das hat doch mit Kultur aufzwingen nichts zu tun, sondern mit überleben sichern.

Die Erhaltung der Art (en). Ein Grundprinzip der Biologie.
 
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Das hat doch mit Kultur aufzwingen nichts zu tun, sondern mit überleben sichern.

Die Erhaltung der Art (en). Ein Grundprinzip der Biologie.

Wenn du in Bezug auf Kulturen mit biologischen Prinzipien argumentierst, bist du ganz schnell bei Sozialdarwinismus und Chauvinismus. Obacht.
 
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Hier ein paar Zahlen:

Warum ein CO2-Preis gerecht und notwendig ist


CO2-Aufpreis.jpg
Warum ein CO2-Preis gerecht und notwendig ist >> KlimaLounge >> SciLogs - Wissenschaftsblogs

Ich halte die Summe für mehr als sinnvoll.
 
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Wenn du in Bezug auf Kulturen mit biologischen Prinzipien argumentierst, bist du ganz schnell bei Sozialdarwinismus und Chauvinismus. Obacht.
Ich hatte gar keine Kulturen zuerst genannt. Das waren andere hier im Thread.

Mir ging es um die Arten. Und das überleben der Arten.

Und ich meinte damit, dass jedes Lebewesen seiner Art, als "Hauptaufgabe" hat, an den Fortbestand seiner Art mitzuwirken und dafür zu sorgen.
Z.B. durch Fortpflanzung.
Als Mensch auch, um sich vielleicht Gedanken darüber zu machen, wie man das überleben seiner Art zukünftig sichern kann.

Edit: Und ursprünglich ,meinte ich mit meiner Aussage, dass die Erde den Menschen nicht braucht... wenn unsere Art nicht existieren würde oder nie existiert hätte, dann würde auch alle anderen Arten ohne uns existieren. Wohl sogar noch mehr, weil wir ja schon einige ausgerottet haben.
Und die Natur/Umwelt wäre auch nicht so verschmutzt.

Der Mensch hat großen Nutzen von der Erde. Aber welchen Nutzen hat die Erde von uns Menschen?
 
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Das hat doch mit Kultur aufzwingen nichts zu tun, sondern mit überleben sichern.

Die Erhaltung der Art (en). Ein Grundprinzip der Biologie.

Ich sprach im Kontext von "anderen" von ETs.

Unsere Art, sprich die Menschheit zu sichern, wird in erster Linie davon abhängen, in wie weit wir es schaffen, unseren eigenen Planeten als Habitat zu erhalten.

Wenn dann irgendwann es tatsächlich möglich sein sollte, fremde Welten zu besiedeln, werden sich die Nachkommen dieser Siedler recht schnell - mitunter in wenigen Generationen- an den entsprechenden Planeten anpassen.
In wie weit dann man hier immer noch von einer einheitlichen Art sprechen kann, sei dahingestellt - letztlich irrelevant.
Verteilt werden dann die uns bekannten Lebensformen der Säugetiere.
 
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Hier ein paar Zahlen:

Warum ein CO2-Preis gerecht und notwendig ist


Anhang anzeigen 1054269
Warum ein CO2-Preis gerecht und notwendig ist >> KlimaLounge >> SciLogs - Wissenschaftsblogs

Ich halte die Summe für mehr als sinnvoll.

Für mich wirkt die Summe, als wäre sie gerade so hoch genug, um etwas mehr Geld einzutreiben, ohne die Menschen in nennenswertem Maße zu Verhaltensänderungen zu bewegen.
 
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Sehe ich ähnlich wie Krautmatsch,

auf Benzin nur 28 Cent bewegt gar nix und 21 € auf innerdeutsche Flüge noch weniger.
Gerade letzterer Punkt wird kaum einen der vielen täglichen Geschäftsreisenden davon abhalten den Flieger zu nehmen und nun die Bahn zu benutzen.

Bei der Heizung muss man dann allerdings wieder auf die Sozialverträglichkeit aufpassen.
Letztlich kam ein Bericht, dass grob 50% aller Rentner in D. 900 € oder weniger Rente beziehen, für die ist eine Kostensteigerung von fast 200 € im Jahr eine große Hausnummer...
 
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Für mich wirkt die Summe, als wäre sie gerade so hoch genug, um etwas mehr Geld einzutreiben, ohne die Menschen in nennenswertem Maße zu Verhaltensänderungen zu bewegen.
Naja, wenn ein 17,-€ Flug nach Malle 100,-€ Steuern oben drauf bekommt, dann hält es zum einen Menschen vom Fliegen ab und zum anderen gibt es Mittel, mit denen klimaschonende Techniken subventioniert werden können. Wenn als Ausgleich der EE Strom billiger wird, wäre das doch eine riesen Erfolg, wenn Wälder aufgeforstet und Flüsse denaturiert würden
 
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Dein Wort in Gottes Ohr. Malle ist aber auch die absolute Ausnahme mit Dumpingflugpreisen, und auch da kostet nur der allerbilligste Flug zur dümmsten Tageszeit nur mit Handgepäck 17€, ansonsten ist man schnell mal bei 75-100€ mit Gepäckaufgabe - pro Strecke - insgesamt also bei 150-200€ für Hin- und Rückflug. Da macht die Zusatzsteuer zumindest kein Vielfaches des Ticketpreises mehr aus.
 
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Naja, wenn ein 17,-€ Flug nach Malle 100,-€ Steuern oben drauf bekommt, dann hält es zum einen Menschen vom Fliegen ab und zum anderen gibt es Mittel, mit denen klimaschonende Techniken subventioniert werden können. Wenn als Ausgleich der EE Strom billiger wird, wäre das doch eine riesen Erfolg, wenn Wälder aufgeforstet und Flüsse denaturiert würden

Tja, die kleine Mittelstandsfamilie mit 2 Kindern wird das garantiert vom Fliegen abhalten, da man schon 2 Jahre für den Urlaub nach Portugal gespart hat.
Der Unternehmensberater, der 3x die Woche fliegt, kümmert das nicht, denn der haut die Flugkosten auf die Beraterkosten drauf, die dann von dem Unternehmen an deren Kunden weiter gereicht werden.
Am Ende zahlst du dann die CO2 Steuern des Beraters.
 
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Tja, die kleine Mittelstandsfamilie mit 2 Kindern wird das garantiert vom Fliegen abhalten, da man schon 2 Jahre für den Urlaub nach Portugal gespart hat..
Ist das Fliegen der kleinen Familie für das Klima weniger schädlich als vom Großkopferten? Die kleine Familie mietet sich ein Tretboot im Urlaub, der böse Unternehmensberater eine 2000PS Motorjacht, ...

So ist das, wer viel Geld hat, verbrät auch viel Energie, egal bei was. Wir müssen die Warenströme hin zu CO2 armen Produkten lenken. Es ist doch toll, wenn der Unternehmensberater anstatt ein Motorboot zu mieten, weil der Sprit zu teuer ist, ein Segelboot nimmt und lieber einen Maßanzug mehr kauft, der einem Schneider zwei Wochen Arbeit verschafft.
 
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Die Menschen haben den Bogen mit ihrem Ausstoß an CO2 und Methan, den Rodungen und dem Massenmord an Tier längt überspannt. Wer soll sich ändern und anpassen? Der Mensch oder die Erde?

Noch einmal, schon 1973 nach der Ölkrise entwickelte VW ein Vierliterfahrzeug in der Klasse zwischen Golf und Passat. Warum kam es nicht auf den Markt? Weil niemanden der Spritverbrauch interessiert. Dagegen hilft nur eine massive Besteuerung. Sollte man jetzt festlegen für die nächsten zwanzig Jahre.

Verbot für Produktion von Verbrenner ab 2040, Steuern jedes Jahr um 30 Cent erhöhen. Dann hat jeder Planungssicherheit.

Das ist schon klar....ändert aber nichts daran, dass die Gesellschaft diese Änderungen auch mittragen muss. Bei jedem einzelnen ist Klimaschutz am Ende nur ein Thema von vielen und da es die Leute, die jetzt gerade leben, nicht mehr so hart treffen wird, ist es nicht unbedingt auf Platz 1 der Liste. Das muss man im Blick haben.

Widerspricht sich mit meiner Aussage aber ja auch nicht. Man muss eben das "Wie" beim Klimaschutz klären. Der Großteil der Gesellschaft muss die beschlossenen Ziele und Wege mittragen.
 
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Zuerst sollte man den menschen erklären, wie Ihre Kinder leben werden. Das würde vielen die Augen öffnen in ihrer persönlichen Priorisierung

Vielleicht. In D reden wir von 70 Millionen Erwachsenen. Was ist bei dieser Zahl viel? Das Problem ist, die gravierenden Veränderungen in D liegen noch (bezogen auf ein Menschenleben) in relativ weiter ferne, betreffen die Menschen bei uns noch nicht direkt. Der Mensch hat die Angewohnheit erst zu handeln, wenn er den Abgrund mit eigenen Augen sieht.
 
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Der Mensch hat die Angewohnheit erst zu handeln, wenn er den Abgrund mit eigenen Augen sieht.

Einer der Gründe, warum ich manchmal daran zweifle, dass wir den Klimawandel überhaupt stoppen können. Ich mein, ich würd's zwar gern erleben, aber
a) scheinen wir dafür viel zu kurzsichtig zu sein und regional zu denken, und Selbstbeschränkung eh wider unserer Natur zu sein
b) gibt es regelmäßig Vermutungen von wissenschaftlicher Seite, dass der menschliche Einfluss nur ein Faktor von mehreren ist
c) ist es in der Gesamtheit betrachtet vielleicht sogar weniger aufwendig, sich anzupassen. Überspitzt gesagt würde man einem Auto, das mit Bremsdefekt ins Rollen kommt, auch aus dem Weg springen, statt sich dagegen zu stemmen. Gerade wenn b) der Wahrheit entspricht, hätten wir gar nicht die Fähigkeit, irgendetwas aufzuhalten, vorallem langfristig auf einer Skala von Jahrhunderten oder Jahrtausenden, wo das Klima schon immer schwankte.

Ich sage nicht, dass wir aufgeben und weiter fahrlässig die Umwelt verschmutzen sollten, aber vielleicht sollten wir uns auch mal einen Plan B überlegen für den Fall, dass sich das Klima auch ohne uns verändert. Das 16. bis 18. Jahrhundert waren die kälteste Periode seit der letzten Eiszeit vor über 10.000 Jahren, irgendwann wäre es eh mal wieder wärmer geworden, und über die letzten hunderttausenden Jahre wich die Temperatur periodisch zwischen -12°C und +8°C vom Mittel ab. Dass die Temperatur in den letzten 150-200 Jahren so schnell gestiegen ist, ist sehr ungewöhnlich, aber weder das derzeitige +1°C, noch +2°C oder +3°C würden das Leben auf der Erde gefährden, es würde "nur" heftige Verwerfungen geben, die es zu vermeiden gilt, die aber ultimativ vielleicht unvermeidbar sind auf kurz oder lang. Und was dann?
 
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Ganz abgesehen vom Klimawandel sind die verfügbaren Ressourcen trotzdem begrenzt. Das heißt selbst wenn das Klima sich nicht verändern würde, wären wir früher oder später am Arsch wenn wir so weitermachen.
Der Klimawandel macht es halt nur noch schlimmer...
 
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Ganz abgesehen vom Klimawandel sind die verfügbaren Ressourcen trotzdem begrenzt. .
Aber es sind zu viele. Ich finde leider die Veröffentlichung nicht mehr. Es gab einmal den Fall, dass ein Meeresvulkan teile des Nordseeöles über 1000 Jahre eindampfte und das CO2 in den Sedimenten frei wurde. Das war in der Gesamtmenge merklich weniger, als wie in den letzten 300 Jahren freigesetzt haben. Die Klimareaktion war eindeutig und heftig.

Der Mensch wird alles an erreichbarem Öl und erreichbarer Kohle und Gas abbauen und verbrennen. Und dann wird es sehr warm. Das die Ressourcen mit immer höherem Aufwand zu beschaffen sind, bedeutet leider nicht, dass die Mengen begrenzt sind. Man entdeckt in immer tieferen Schichten Öl und Kohle ist auch eine Menge da. Das darf keinesfalls alles genutzt werden.
 
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