Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

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Ja war wirklich froh während der Hitzewelle im Juni oben gewesen zu sein.
(Aber auch im Winter als in Bayern Schneechaos war)
 
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Im Schnitt nicht.
Aber der Hitzerekord wurde ja jetzt in Niedersachsen gemessen.

Jau, in Lingen. Da bekommt der Begriff "tiefschwarzes Emsland" doch gleich noch eine zusätzliche Bedeutung :ugly: (im Sinne von "völlig verbrannt", bevor jetzt falsche Assoziationen aufkommen :ugly: )
 
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Niedersachsen ist für mich schon Ausland.
Und in Sachen beginnt der nahe Osten.
Und Bayern.... :D
In Schleswig-Holstein war ich auch schon mal.
In Plön in einer Kinder - und Jugendfreizeit. Das war 1985.
In Kiel waren wir auch. In diesen Schifffahrtsmuseum.:)

Ansonsten waren wir früher viel an der Nordsee. In Ostfriesland.
Mich zieht es auch eher in den Norden.
Mal gucken nächstes Jahr wollen wir mal eine Woche Urlaub an der Ostsee machen.:daumen:
Da ist das mit Ebbe und Flut nicht so stark.
 
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Ich finde die See schöner als die Berge.
Nachteil bei der See ist, dass man heute nicht genau weiß, wo sie morgen ist. :ugly:
Möglicherweise habe ich von zu Hause aus bald Meerblick. :D
 
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@ruyven
Emder Stadtwald - Stadtwald Emden e.V.

Aber auch sonst kann man Wälder wie in Brandenburg mit anderen Baumarten bepflanzen, damit eben keine Steppe entsteht. Aber wenn es darum geht, dass CO2 in diese Bäume zu bekommen (ja sehr einfach ausgedrückt) ist es doch egal wo sie stehen...

Für das CO2 ist es egal, welcher Baum es aufnimmt, das stimmt. Aber ob ein konkretes Projekt etwas dazu beiträgt hängt davon ab, was ohne dieses Projekt geschehen wäre. Natürlich kann ich für Milliardensummen brandenburgische Wälder durchforsten. Ich kann aber auch warten, bis der nächste Sturm die geschwächten Kiefern umschmeißt und für einen Bruchteil der Summe Birken, Weiden, Ahorn und Buchensamen auf der Fläche verteilen, sodass geschützt zwischen den Baumbruch ein neuer Mischwald heranwachsen kann. Letztere Methode mag eine Katastrophe für die Wirtschaft sein, aber für das Klima bringt sie das gleiche Endergebnis mit vielleicht 5-10 Jahren Verzögerung, was keinen großen Unterschied in der Gesamt-CO2-Kapazität des Waldes in 60-70 Jahren bedeutet. Wenn ich in der gleichen Zeit mit dem gesparten Geld beispielsweise im Energiesektor erhebliche Einsparungen ermögliche, kann "keinen Wald pflanzen" aber deutlich mehr Klimaschutz ermöglichen.
"Was tun" ist nicht automatisch auch "was gutes tun" und ehe man sich von weiteren Verpflichtungen befreit fühlt, sollte man prüfen, was gerade Sache ist. In den meisten Fällen braucht die Natur nämlich nur zwei-drei Dinge: RUHE VOR DEM Menschen, ggf. ein paar Samen falls die Bedingungen nicht zu dem passen, was historisch im Boden ist und 2-3-4 Jahrzehnte Zeit. Manuelle Gesataltung dient eher den Menschen, die sich dann besser fühlen und Politikern, die schneller ein fotogenes Ergebnis abliefern können. Aber der Natur bringt es eigentlich wenig. Flussläufe in natürlicher Form neuanlegen? Reiß die Uferbefestigungen weg, schmeiß ein paar Biber ins Wasser und die Arbeit macht sich von alleine. Wald pflanzen? Bei uns hat eine Buche 1,5 m Höhe erreicht, ehe sie aus dem Lichtschacht des Kellerfensters entfernt wurde. Wildtiere hegen? Füchse und Wildschweine fühlen sich in Berliner Stadtteilen wohler als in manch Nutzwald und Jäger machen sich einen Spaß draus genau die Rehe abzuknallen, die sie selbst vorher durch den Winter gefüttert haben. Wer die effektivste Renaturierungszone Europas sehen möchte, soll sich die Umgebung von Pripjat angucken. Und eins garantiere ich: Da wurde kein einziger Baum gepflanzt.


Niedersachsen ist für mich schon Ausland.
Und in Sachen beginnt der nahe Osten.
Und Bayern.... :D

Ich verweise auf die Flensburger Definition der deutschen Landesgrenzen:
"Alles südlich vom Kanal ist Bayern" :)
 
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Passend zum Thema: Heute ist Erdüberlastungstag, Der Tag markiert den Zeitpunkt, an dem
der Mensch mehr erneuerbare Ressourcen verbraucht hat als im Verlauf des Jahres nachwachsen.
Erueberlastungstag: Weltgemeinschaft lebt auf Pump -Video - SPIEGEL ONLINE

Besonders erschreckend ist, wie weit nach vorne sich dieser Tag im Laufe der Jahre verlegt hat:

Berechnung von Naturschuetzern: Ab heute leben wir oekologisch auf Pump | tagesschau.de
 
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In diesem Kontext.
Wohne dort, wo die Bilder gemacht wurden, nun schon seit 25 Jahren.
Die Bäche sollten eigentlich zu dieser Jahreszeit gute 40 bis 60 cm Wasser haben...
Unser eigener Brunnen hat eine Bohrtiefe von 22 m, ist 19 Jahre alt und hatte die letzten 15 Jahre einen Wasserstand pendelnd zw. -10 und -11 m.
Die letzten fünf Jahre verlieren wir jedes Jahr fast 1 m Grundwasser.
Da rollt etwas ganz Böses auf uns zu...
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Da rollt etwas ganz Böses auf uns zu...
Das wurde hier gut beschrieben und viele andere Folgeprobleme.

"... Wenn die Gletscher vermehrt abschmelzen, herrscht zunächst ein Überangebot an Wasser. Doch danach folgt Wasserknappheit: Flussbetten trocknen aus und der Grundwasserpegel sinkt. Mit den Gletschern verlieren wir einen wichtigen Teil unserer Süßwasserreserven...."
Bayerns Gletscher schmelzen: Bayerische Alpen bald ohne ewiges Eis | Klimawandel | Wissen | Themen | BR.de
 
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Tja, ich könnte mich nun "entspannt" zurücklehnen und ggf. noch 30 m weiter in die zweite Grundwasserschicht bohren lassen.
Nur, die Bilder zeigen Zuläufe zur Großache und die speisen einen nicht unerheblichen Teil des Grundwassers in Oberbayern + den Chiemsee.
Ohne Panik verbreiten zu wollen, milchmädchenhaft hochgerechnet bekommt Oberbayern in 5-10 Jahren kein Wasser mehr aus den Alpen (weil wir es vorher wegsaufen).
Vom Zustand in restlichen Republik bzgl. Grundwasser möchte ich dann gar nicht erst anfangen...

Einen Sch... auf Wirtschaft + Ökonomie, wir müssen alle jetzt und asap die Handbremse anziehen, alles was irgendwie klimaschädlich ist, den Stecker ziehen, Tourismus auf 0 usw.
Sonst haben wir in 10-20 Jahren viel Geld aber nix zu trinken und nix zu futtern...

Hier in den Alpen sieht man jeden Tag die Veränderungen - fast wie im Zeitraffer.
 
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Du kannst so oder so schon einmal tiefer Bohren.

Wir haben gerade 15:56Uhr. Selbst wenn wir um 16:00Uhr auf alles verzichten, was unser Klima schädigt, werden wir noch Jahrzehnte mit den Nachwirkungen zu tun haben.
 
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Wenn es so weiter geht werden unsere Bemühungen von einer rasant wachsenden Zahl an Klimaanlagen wieder zu einem gewissen Teil zu nichte gemacht:

Nachfrage nach Klimaanlagen steigt / tagesschau / ARD / 8:28min
(Quelle: Youtube)
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Ne das hebt sich auf mit dem sinkenden Heizbedarf. Gut ist es aber trotzdem nicht.

Ich hab mir nur einen neuen Ventilator gegönnt und wenn ich mir mal ne Klimaanlage kaufe, dann bau ich mir nen Zelt über mein Bett und kühle nur das was nötig ist.
 
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Wir haben gerade 15:56Uhr. Selbst wenn wir um 16:00Uhr auf alles verzichten, was unser Klima schädigt, werden wir noch Jahrzehnte mit den Nachwirkungen zu tun haben.
Ja das sieht alles nicht so rosig aus für die Zukunft.
Das kommt davon, weil man viel zu spät angefangen hat, was dagegen zu unternehmen.
Und in "Saus und Braus" gelebt hat, bzw immer noch lebt.
 
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Ja das sieht alles nicht so rosig aus für die Zukunft.
Das kommt davon, weil man viel zu spät angefangen hat, was dagegen zu unternehmen.
Und in "Saus und Braus" gelebt hat, bzw immer noch lebt.

Ich würde die Ursache eher dem Kapitalismus zuordnen. Aus mehreren Gründen zum einen der Widerspruch aus endlichen Ressourcen und unendlichem Wachstum aber vor Allem, weil der Mensch sich damit immer weiter aus der Umwelt, dessen Teil er ist, abschirmt und jeden Bezug verliert.

Wenn Autos nur 3-4 Jahre gefahren werden und dann ersetzt werden, wenn wir in Bergen von Müll ersticken und unseren Elektronikmüll unter freiem Himmel in Afrika verbrennen hat das immer ein und dieselbe Ursache. Es geht ums Geld, ob nun investiert, gespart oder verloren, es ist unsere einzige Bezugsgröße in jedem System.
Mit Geld kann man CO²-Papiere kaufen und seine Umweltverschmutzung praktisch im Voraus bezahlen, lag mal so grob um die 5€ für 10t CO².
So einfach ist das, es kümmert in Wahrheit einen feuchten Furz, was mit der nächsten Generation wird. Dasselbe bei der Microplastik Zahnpasta und Duschgel. Die sind nicht aus Versehen da rein gekommen. Da sitzen kluge Köpfe zusammen, die genau wissen, dass man damit den gesamten Planeten vergiftet und dennoch wird sowas für eine Gewinnaussicht umgesetzt.
Aber wirklich wichtig ist Trinkhalme aus Plastik zu verbieten und einmal im Jahr das Licht für ne Stunde abzuschalten.

Die Menschheit hat es doch gar nicht anders verdient.
 
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