Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

AW: Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Wir, wir haben schon was zu bieten. Nur andere nicht.

Nein, haben wir nicht. Und andere eher.
Aber wir haben die Möglichkeit, anderen etwas wegzunehmen und es weiterzugeben.


Einen Wechsel von Eis- zu Kaltzeiten hat es schon immer gegeben.

Eigentlich selbst das nicht. Sieht man von der banalen Feststellung ab, dass es immer entweder wärmer oder kälter wurde (weil was es soll es sonst tun? Röter werden? Leiser?), hat der zyklische Wechsel alle paar Jahrzehntausende eigentlich nur vier volle Wechsel durchgemacht (und selbst die waren nicht wirklich regelmäßig), schon vor wenigen Millionen Jahren galten ganz andere Muster.

Wie ruyven_macaran schon erwähnt,
das Hauptproblem ist die Bevölkerungsentwicklung.

Kleine Korrektur: Ich sag nicht, dass sie das Hauptproblem ist. Lebensstandard, Konsummentalität, Verkehrsverhalten, Wirtschaftsformen, etc. sind alle ein größeres Problem. Aber Bevölkerungsgröße ist der eine Parameter, der bei allen anderen Problemen als Multiplikator hinzukommt. Eine Weltbevölkerung von 0,5-1 Milliarde könnte sich verdammt viel erlauben, eine von 5-10 Milliarden nur wenig mehr als Atmen.



Mathematik für Spiegel Redakteure: (Knapp) Halbierte Wachstumsquote bei dreifacher Grundgröße = weniger Zuwachs.... Ganz abgesehen davon, dass die BabyBoomerÄra vielleicht nicht unbedingt der beste Referenzpunkt, sondern absolutes Cherry-Picking ist.

Er hat zwar Recht mit der Feststellung, dass es keine exponentielle Explosion ist (sehr zum Leidwesen aller BWLer), aber das ist nun auch keine neue Erkenntnis, der Peak wird seit sehr langer Zeit zwischen 2040 und 2080 erwartet. Nimmt man das durchschnittliche absolute Wachstum sind unsere heutigen knapp 80 Millionen Zuwachs pro Jahr zwar etwas weniger, als die gut 85 Millionen Ende der 80er, aber immer noch sehr viel mehr als knappe 65 Millionen in den frühen 60ern.
Was wir eigentlich brauchen ist aber <0.


Und wie überall gibt es Mietnomaden ...

Naja: Diejenigen, die seinerzeit den Spruch mit der gliehenen Erde geprägt haben, hatten halt einfach weg Verständniss von und für Kapitalisten.
"Wir haben die Erde von unseren Kinder geliehen? Nice. 0 Eigenkapitalquote, volle Rendite und bei der Laufzeit können wir die Verhandlungen über einen Anschlusskredit noch lange vor uns herschieben."


Warum ist Frankreich heute bis ins Mark ein Sozialstaat und warum wird in Deutschland weiterhin aus den schwächsten der Schwachen getreten? Die einen köpften ihre oberen zehntausend, wir haben sie in der Gesellschaft weiterhin ihr Unwesen treiben lassen. Es mag hart klingen, und ich der letzte Mensch der zu Gewalt neigt, aber ich befürchte, das obere Prozent in seiner unersättlichen Profitgier treibt diesen Globus in die Katastrophe. Das geht über alle Kulturen.

Und solange hemmungslose egoistische Wesen massgeblich die wirtschaftliche und damit im großen Maße politische Macht besitzen wird sich am Klimawandel nichts ändern. Denn Verzicht kostet Geld.

Der Egoismus ist auf allen Ebenen gleich groß. Gemäß "Kapitalismus" (Macht liegt beim Kapital) haben halt die obersten 100000 schlicht weitaus mehr Möglichkeiten, ihn auszuüben, aber innerhalb seines Handlungsrahmens nimmt der durchschnittliche Ethopier genauso viele Chancen war, die Welt zu schädigen.

Und Frankreich ist nach der erwähnten Hinrichtungen oft genug in alles andere als soziale Verhältnisse zurückgefallen. Der einzige Parameter, der aus dieser Zeit bis heute überdauert hat, ist schlicht die größere Beteiligung der Bevölkerung an der Gesetzgebung, was aber noch lange nicht automatisch zum heutigen Ergebnis führt. Vergleiche z.B. Niederlande und Schweden mit den USA. Was eher prägend für das heutige Frankreich respektive umgekehrt für Deutschland ist: Das Maß mit dem man sich während des kalten Krieges von allem distanziert hat, was irgendwie "sozialistisch" erscheinen könnte.


Er hat eine Marktnische entdeckt, wobei man da von einer Nische eigentlich nicht mehr reden kann.
Es ist reichlich Bedarf da gewesen. Sonst wäre das Unternehmen nicht so gewachsen.

Bedarf am Kauf von Daten, ja. Aber abgesehen von der konsequenteren Täuschung und Manipulation der Nutzer zugunsten der Kunden hat Facebook nicht so wahnsinnig viel anders gemacht, als zahlreiche Vorgänger und Mitbewerber.
 
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Wie deutsche Städte kurz vor dem Verkehrskollaps stehen / ARD / 10:05min
(Quelle: Youtube)
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Ach ja der ÖPNV, die Diskussionen mit anderen Menschen sind immer mühsam.
"Ich fahre nicht mit dem Bus weil mich da andere Menschen berühren"

Man sind jetzt alle besondere Schneeflocken?
 
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Ich werde wohl ein paar Euro an Felix Finkbeiners Organisation spenden: Wir pflanzen Baeume fuer eine bessere Welt. Hilf uns Kindern, unsere Zukunft zu retten. - Plant-for-the-Planet
Gestern war wieder ein Beitrag über ihn und sein Projekt in "Stern TV".
1 Euro = 1 Baum. Finde ich gut. Das sind bei 10 Euro schon 10 Bäume.
Allerdings brauchen die auch noch ihre Zeit zu wachsen, um dann wirklich effektiv was gegen CO2 auszurichten.
Aber dennoch eine gute Idee und besser als nichts zu tun.
 
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Ach ja der ÖPNV, die Diskussionen mit anderen Menschen sind immer mühsam.
"Ich fahre nicht mit dem Bus weil mich da andere Menschen berühren"

Darum geht es in dem Beitrag nicht. Es geht darum das unsere Verkehrsplanung nach wie vor Auto- und Autolobbyzentriert ist und man die Wichtigkeit von besseren ÖPNV Angeboten im Bezug auf eine klimafreundliche Verkehrsplanung nicht begreift, sonst würde man auch nicht nach wie vor kräftig rückbauen und neue Planungen verpennen, obwohl der Bedarf und die Nachfrage nach ÖPNV durchaus da ist.
 
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Ich sag ja nur was noch dazu kommt, wenn der ÖPNV besser ist.
 
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Kleine Korrektur: Ich sag nicht, dass sie das Hauptproblem ist. Lebensstandard, Konsummentalität, Verkehrsverhalten, Wirtschaftsformen, etc. sind alle ein größeres Problem. Aber Bevölkerungsgröße ist der eine Parameter, der bei allen anderen Problemen als Multiplikator hinzukommt. Eine Weltbevölkerung von 0,5-1 Milliarde könnte sich verdammt viel erlauben, eine von 5-10 Milliarden nur wenig mehr als Atmen.

Das ist aber das Hauptproblem,
Je mehr Menschen hier hocken, umso mehr Ressourcen werden halt verbraucht. ;)

Das Problem liegt ja darin, dass das alles privaten Konzernen überlassen wird,
welche nun mal Kohle sehen wollen.

Wachstum ohne Ende, wird so nicht funktionieren.
 
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Nicht mit ein paar Pünktchen meinen Beitrag unkenntlich machen, sondern anschauen!;)
 
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Ich werde wohl ein paar Euro an Felix Finkbeiners Organisation spenden: Wir pflanzen Baeume fuer eine bessere Welt. Hilf uns Kindern, unsere Zukunft zu retten. - Plant-for-the-Planet
Gestern war wieder ein Beitrag über ihn und sein Projekt in "Stern TV".
1 Euro = 1 Baum. Finde ich gut. Das sind bei 10 Euro schon 10 Bäume.
Allerdings brauchen die auch noch ihre Zeit zu wachsen, um dann wirklich effektiv was gegen CO2 auszurichten.
Aber dennoch eine gute Idee und besser als nichts zu tun.

Gab's da nicht vor ner Weile mal einen Bericht? Ich weiß nicht, ob es diese Baumpflanzerspendengruppe war oder eine andere, aber es stellte sich heraus, dass bei einem deutlichen Anteil der Bäume gar nicht nachvollziehbar war, ob sie überhaupt gepflanzt wurden, weil die Organisation selbst nichts pflanzte, sondern nur Drittauftragnehmer damit beauftragte, die ihre Zahlen wiederum zumindest teilweise zu fälschen scheinen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass man für 1€ pro Baum die Heranzucht, die Aufforstungsrechte und die Pflanzarbeit bezahlen kann.
 
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In Bangladesh bekommt man einen Euro pro Tag. Das schafft man also problemlos

Aber die mutmaßlichen x Milliarden Bäume werden ja nicht in Bangladesh gepflanzt. Versteht mich nicht falsch, ich will die Idee nicht für nutzlos erklären und erwarte nicht, dass mir ein Baum für 1€ gepflanzt wird. Was ich erwarte, ist, dass die Kosten und die Ergebnisse ehrlich kommuniziert werden. Ich würde auch mehr für einen Baum zahlen, ich will nur nicht angelogen werden.
 
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Ja genau. Nicht alles kaputtreden.
Man sollte froh sein das es solche Bemühungen & Projekte gibt.
Wobei mich auch interessiert wie die das finanzieren.
 
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Aber die mutmaßlichen x Milliarden Bäume werden ja nicht in Bangladesh gepflanzt.
Wo werden Sie denn gepflanzt? Bangladaeh war ein Beispiel für tiefe Löhne. Das nimmt sich in vielen Ländern nicht viel.

Bei uns ist das merklich teurer, weil duch den viel zu hohen Wildbestand jedes zwarte Pflänzchen sofort angeknappert wird und extra teure Schonungen angelegt werden müssen obewr Bäume kleine Pastikrohre zum Schutz bekommen.
 
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Deswegen brauchen wir mehr Mut zum Wolf.
Ebend. Wobei mit dem aktuellen minimalen Wolfbestand die Anzahl der Reh nicht sinkt, sie werden nur gesünder, weil kranke und schwache Tier herausgefangen werden.

Und ja, die ursprüngliche Flora und Fauna vor dem Menschen vor allem mit großen Huftieren wie dem Auerochsen haben für mehr Waldbestand gesorgt. Es gab viel weniger kleine Pfalnzenfresser und die Hufabdrücke der großen Säuger haben Samen einen guten Einstieg ins Leben gegeben. Darum beginnt der antrophogene Einfluss viel früher, weil wir auf allen Kontinenten große Säuger ausgerottet haben.
 
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Wo werden Sie denn gepflanzt?

Laut der verlinkten "Plant for the Planet"-Aktion pflanzen deren Mitarbeiter/Auftragnehmer auf der Halbinsel Yucatan in Mexiko. Wenn man dort auf den Baumzähler klickt, kommt man zur Trillion Tree Kampagne, wo über die ganze Welt verteilt Bäume angezeigt werden, weil dort jedermann gepflanzte Bäume eintragen kann.
 
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Ebend. Wobei mit dem aktuellen minimalen Wolfbestand die Anzahl der Reh nicht sinkt, sie werden nur gesünder, weil kranke und schwache Tier herausgefangen werden.

Der Wolf muss sich eben entwickeln können. Das geht ja von heute auf morgen nicht.
Und wenn der Wolf eben Nutztiere tötet, muss man den Leuten helfen -- also denen, die tatsächlich noch ihre Tiere frei laufen lassen -- durch Herdenschutzhunde. Der Staat könnte sich an die Finanzierung beteiligen. Der Wolf wird so auf natürliche Weise von der Herde fern gehalten und kann sich wieder um die Rehe kümmern.

Hab ich schon erwähnt, dass in meinem Wald -- ja ich habe einen kleinen Wald auf meinem Grundstück -- eine Eule lebt? Letztens habe ich sie wieder gehört.
Eine Eule. Hammer. :daumen: :hail:
 
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Ich weiß nicht, ob ihr es in der Vergangenheit schon angesprochen habt, aber das Thema ist aufgrund der Jahreszeit gerade wieder in den Medien präsent - Flüge und Fernurlaube. Abgesehen davon, was die Allgemeinheit denkt, habt ihr vor, eure Urlaube in Zukunft mehr an Umweltverträglichkeit auszurichten, oder tut ihr es bereits, oder hat bei euch ein schmaler Geldbeutel oder persönliches Desinteresse an der Ferne schon immer für einen umweltverträglicheren Urlaub gesorgt (Balkonien :ugly: )?

Ich persönlich hab zwar in der Jugend mit der Familie einige Flugurlaube innerhalb Europas und auch mal einen in die USA mitgemacht, aber auf eigene Faust treibt es mich absolut nicht in die Ferne, ich bin zuletzt vor fünf Jahren geflogen, und mittlerweile hab ich es mir zur Angewohnheit gemacht, einfach anderthalb Wochen im Jahr in die Alpen zum Wandern zu fahren. Ich hab zwar gute Erinnerungen an die Familienurlaube, aber dieses ganze "Welt entdecken"- und "Kulturen kennenlernen"-Getüdel inkl. heftiger Dokumentation auf Instagram halte ich für derbst überbewertet, und es scheint manchen Leuten mehr dem Selbstwertgefühl als der Erholung zu dienen.
 
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