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Rotkaeppchen
Guest
AW: anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung
Die Diskussion zeigt doch aber eines. Wir sind uns alle einig, naja fast alle, dass sparen von fossiler Energie eine gute Sache wäre. Geht aber aber ins Detail, will niemand, absolut niemand einen Schritt zurück weichen.
Wie, weniger Fleisch essen? Vergiss es!
Wie, nicht mehr fliegen? Was für ein Blödsinn!
Wie, Raumtemperatur auf 18°C beschränken? Wie soll das denn gehen!
Wie, Nahverkeht mit dem Fahrrad erledigen? Aber doch nicht bei Regen!
Jeder hat für sich gute Argumente und jeder hält sich für so unbedeutend, dass die eigene Verschmutzung keine große Rolle spielt. Und genau darum bin ich ja auch der Meinung, dass wir es nicht schaffen werden, den Ausstoß von CO2 zu begrenzen. Das ist nicht durchsetzbar, die Folgen aber kommen unvermeidlich.
Natürlich, es ist keinesweg ein Angriff, weil mir Deine Situation und Deine Entscheidungen bewußt sind, sondern es ist nur der Versuch über mögliche Alternativen zu sprechen, die in Kürze umgesetzt werden könnten, solange die Autolobby nicht dagegen interveniert, und das wird passieren....Ich denke du verstehst mich noch nicht recht. ...
Es ist noch viel schlimmer, ich kenne die Autoindustrie ziemlich genau, jeden einzelnen Bereich, und vor allem die begrenzen Freiheitsgrade für Veränderungen. Die Fabriken stehen und sind dafür ausgelegt, Verbrennungsautos zu bauen. Bei Elektroautos ist so ziemlich alles andern und es bedingt eigentlich einen Fabrikneubau, mit Umrüstug der Anlagen kommt man oft nicht hin. Das Feld steht neuen Firmen wie Tesla, Samsung und Google offen und wie müssen verdammt aufpassen, nicht überrollt zu werden....Allein der Kostenfaktor und die Tatsache dass man mit kleinen Fortschritts-häppchen mehr Geld verdienen kann...
Es sind gesetzliche Vorgaben. Firmen machen es sich da relativ einfach, mehr als 10h pro Tag darf ich gar nicht abrechen, also nehme ich, auch auf Dienstreisen, die eigentlich an einem Tag zu erledigen wären natürlich ein Hotel. Das war mehr ein Hieb gegen Firmen, als gegen Dein gutes Argument, dass es Tag gibt, an denen Du 1000km fährst....Das mit den 10 Stunden interessiert nur so lange, wie man auch bei 8 genug verdient. ...
Die Diskussion zeigt doch aber eines. Wir sind uns alle einig, naja fast alle, dass sparen von fossiler Energie eine gute Sache wäre. Geht aber aber ins Detail, will niemand, absolut niemand einen Schritt zurück weichen.
Wie, weniger Fleisch essen? Vergiss es!
Wie, nicht mehr fliegen? Was für ein Blödsinn!
Wie, Raumtemperatur auf 18°C beschränken? Wie soll das denn gehen!
Wie, Nahverkeht mit dem Fahrrad erledigen? Aber doch nicht bei Regen!
Jeder hat für sich gute Argumente und jeder hält sich für so unbedeutend, dass die eigene Verschmutzung keine große Rolle spielt. Und genau darum bin ich ja auch der Meinung, dass wir es nicht schaffen werden, den Ausstoß von CO2 zu begrenzen. Das ist nicht durchsetzbar, die Folgen aber kommen unvermeidlich.
. Es ist nur ein Beispiel für die mangelnde Kompromissbereitschaft. Jeder hat für sich eine wichtige Ausnahme, jeder möchte sich nicht einschränken. Der eine kann ohne tägliches Fleisch nicht leben, der zweite will genüsslich Benzin abfackeln und der dritte muss dreimal im Jahr in den Urlaub fliegen.

