Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung



Die Sache ist in Wahrheit komplexer.
Die Auswirkungen von CO2 von heute ist das Resultat der Emissionen von ca. 1950-2000.
Die extrem dicke CO2 Bugwelle, bzw. die Folgen der Emissionen von heute, weden wir erst in 20-30 Jahren sehen.
Ist Schei..., ist aber so.
Guggst du jetzt genauer deine verlinkte Wicki Liste an, wirst du feststellen, dass China mehr als die nächsten fünf Industrieländer zusammen heutezutage ausspuckt, während in den klassischen Industrieländern der Austoß signifikant zurückgegangen ist, auch in den USA.
 
Guggst du jetzt genauer deine verlinkte Wicki Liste an, wirst du feststellen, dass China mehr als die nächsten fünf Industrieländer zusammen heutezutage ausspuckt, während in den klassischen Industrieländern der Austoß signifikant zurückgegangen ist, auch in den USA.
Was ist die Schlussfolgerung daraus? Ich hoffe doch nicht, dass man sich deshalb weniger anstrengen sollte? Ich denke, so denkst du nicht, aber es gibt genügend andere, die es so tun!

Bei der "Verurteilung" der chinesischen Emissionen, sollten wir auch nicht außer Acht lassen, dass die sehr viele Konsumgüter produzieren, die wir hier mal selber hergestellt haben - mit all den Konsequenzen für Umwelt und Natur. Ich halte es deswegen für falsch hierzulande so zu tun, als sei das ein rein chinesisches Problem, weswegen wir uns erlauben könnten mehr zu emittieren.
 
Die Problematik ist der Fatalismus, der daraus entssteht.
Würde heute DE auf 0 kg CO2/anno redduzieren, produziert nur ein einziges Land immer noch um die oder heute noch mehr als 11.000 Millionen Tonnen CO2/anno.
Darüber hinaus ist "0" zu wenig.
Um die künftigen Ereignisse nur abzumildern, müssten wir anteilig grob das doppelte einpuffern, so wie jedes andere Land auch. Bedeutet für DE im Einzelnen eben nicht nur 700 Millionen Tonnen CO2/anno auf null zu setzen, sondern -700 Millionen Tonnen CO2/anno einzupuffern. Bitter, ist aber so.
Das ist m. E. nur noch technisch und großindustriell zu meistern.
 
Die Erwärmung ist so oder so da. Das ist halt das Ende einer Eiszeit und der Übergang in eine Warmzeit, wenn sich da nicht noch was gewaltig im kosmischen Zusammenspiel ändert. Nur darüber, wie weit wir zusätzlich den klimatischen Bunsenbrenner aufdrehen, der aus einem normalen Wandel etwas Extremes macht, muss man reden.

Der Planet verträgt jedenfalls keinen westlichen Lebensstil für alle. Wir reden somit von einem deutlichen Rückfahren dieses Wohlstandsniveaus oder aber über eine nach mir die Sintflut Einstellung. Letztere führt aber zu einem blutigen Verteilungskampf mit jeder Menge Genozidvibes.
 
Der Planet verträgt jedenfalls keinen westlichen Lebensstil für alle. Wir reden somit von einem deutlichen Rückfahren dieses Wohlstandsniveaus oder aber über eine nach mir die Sintflut Einstellung. Letztere führt aber zu einem blutigen Verteilungskampf mit jeder Menge Genozidvibes.
Genau darauf steuern wir hin!
 
Die Erwärmung ist so oder so da. Das ist halt das Ende einer Eiszeit und der Übergang in eine Warmzeit, wenn sich da nicht noch was gewaltig im kosmischen Zusammenspiel ändert.
Jain, die Zusammenhänge sind m. E. viel zu komplex und haben zunächst nur bedingt etwas mit CO2 zu tun.
Nur dass wir eben global und auf die letzten 2.500.000 Jahre betrachtet einen sehr deutlichen Anstieg bei der Flora beobachtet haben und über > 5 Mio. Jahren lange (nur über Sedimente/Bohrkerne eigenermaßen bewiesen) eine Abkühlung der Weltmeere hatten. Die maximal 10.000 Jahre alte human-technische Zivilisation ist bei dieser Betrachtung irrelevant.
Die letzten 1 Mio Jahre sind messtechnisch sehr volatil, gehe davon aus, dass die Zickzackkurve noch ne 1/2 Mio. Jahre anhalten wird - egal ob mit oder ohne Mensch.
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Ich bin bei der fraktion Zwischeneiszeit aus diversen Beweisgründen - aber ich/wir müssen nicht zwangsweise dabei recht haben.

Die lokale stellare Umgebung beeinflusst nix und da wird sich aller Voraussicht nach auch nix die nächsten 2.000 Jahre ändern.
 
Jain, die Zusammenhänge sind m. E. viel zu komplex und haben zunächst nur bedingt etwas mit CO2 zu tun.
Nur dass wir eben global und auf die letzten 2.500.000 Jahre betrachtet einen sehr deutlichen Anstieg bei der Flora beobachtet haben und über > 5 Mio. Jahren lange (nur über Sedimente/Bohrkerne eigenermaßen bewiesen) eine Abkühlung der Weltmeere hatten. Die maximal 10.000 Jahre alte human-technische Zivilisation ist bei dieser Betrachtung irrelevant.
Die letzten 1 Mio Jahre sind messtechnisch sehr volatil, gehe davon aus, dass die Zickzackkurve noch ne 1/2 Mio. Jahre anhalten wird - egal ob mit oder ohne Mensch.
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Ich bin bei der fraktion Zwischeneiszeit aus diversen Beweisgründen - aber ich/wir müssen nicht zwangsweise dabei recht haben.

Die lokale stellare Umgebung beeinflusst nix und da wird sich aller Voraussicht nach auch nix die nächsten 2.000 Jahre ändern.
Meinst du das der Mensch keinen Einfluss darauf hat?
 
Was sagt das jetzt über Ursachen und Verantwortung aus?
Räusper, du hast mit die Erderwärmung ist so oder so da angefangen.
Ich gebe den wissenschaftlichen Kontext dazu, so einfach ist das.
Meinst du das der Mensch keinen Einfluss darauf hat?
Nein, natürlich nicht.

@Tekkla ist der Auffassung (so verstanden) das sich die Erde so oder in eine Warmzeit bewegt.
Der unsrige Beitrag wird dies dann beschleunigen.
Ich bin der Auffasung, das wir uns in einer Zwischeneiszeit befinden, dann verhindert u. U. der menschliche Einfluss die erneute Kälteperiode.
Da wir dann über sehr lange Zeiträume philosophieren, wird keiner von uns das Endresultat in paar tausend Jahren auch nur erahnen können.

Neben diesem eher belanglosen Geplänkel auf eher fast akademischer Ebene ist es natürlich völlig unstrittig,
dass die Nutzung von fossilen Brennstoffen wie auch sonstige Nutzung der Oberfläche sowohl CO2 anreichert wie auch andere klimatische Effekte hat.

Ich bin mir nur nicht ganz sicher, was am Ende katastrophaler wird.
Die Aufheizung und Folgeerscheinungen durch Treibhausgase oder die Versteppung/Wüstenbildung duch Abholzen, Übernutzung und Versiegelung von Land.

Schätze die Kombi wird uns einen mit einem Hartholzknüppel über die Rübe ziehen.
 
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Puh! Der Weltuntergang ist abgeblasen. Da haben wir ja nochmal Glück gehabt. Da können wir dann ja wieder munter Kohle, Öl und Gas verfeuern! Yippie!


Korrektur: Der Weltuntergang hat ein neues Datum erhalten. (Der Zivilsationsuntergang bleibt bei 2100)

Solangsam sollte man sich aber mal darüber im klaren sein, dass die Welt 2100 eben nicht endet und dass das nicht mehr solange hin ist. 2100 wurde mal als Bezugsjahr "über ein Jahrhundert in der Zukunft" gewählt. Mittlerweile ist das "die Mehrheit der heutigen Schüler wird es noch erleben". Der Temperaturanstieg endet aber nicht magisch in 64 Jahren. Wer einen Blick ins Paper wird, stellt fest: Nein, Szeanrien mit +4,8 K sind nicht vom Tisch. Das höchste realistische Szenario sieht sie jetzt halt "erst" 2150 vor. Aber die Auswirkungen sind dann genauso schwer, wie vor 30 Jahren für 2100 befürchtet wurde. Wir haben nur netto 20 Jahre Zeit gewonnen.

Und die anderen Szenarien sehen nicht viel besser aus. "High-to-Low", dass langsam ansteigende Emissionen bis 2060 annimmt (was ich für sehr wahrscheinlich halte) und dann eine knallharte Reduktion bis auf eine globale Netto-Null bis 2100 ( :lol: :lol: ) peakt bei +3 K und ist 2150 immer noch bei +2 K. "Medium", bei dem alle heutigen Klimaschutzversprechen umgesetzt werden ( :ugly: ) und danach die Emissionen auf beinahe dem heutigen Niveau bis 2100 stagnieren, steht 2150 bei deutlich über +3,5 K. "Medium-to-Low", wofür die globalen Emissionen morgen zu sinken beginnen müssten und das bis 2050 um ungefähr 2/3% des heutigen Levels, bis 2100 auf 0 und darüber hinaus ins negative (!), liegt von 2070 bis 2150 deutlich über +2 K.

Zur Erinnerung: +2 K war die Schwelle, die es um jeden Preis zu vermeiden gilt. Und zwar wortwörtlich "um jeden Preis", weil die sonst resultierenden Schäden einfach viel zu teuer wären. Die einzigen Szenarien, die das noch gewährleisten könnten, sind "Very Low" und "Low-to-Negative". Also entweder eine Reduktion der globalen Emissionen um 2/3 während der nächsten 14 Jahre mit globaler Klimaneutralität ab circa 2060 oder aber eine Halbierung bis ~2050 und deutlich negative Emissionen ab ~2070 mit einer Gesamtabsorptionsleistung ab 2090, die ungefähr 1/6 der heutigen Emissionen ausmacht. Obwohl wir noch keinen Plan haben, wie negative Emissionen in großem Maßtab überhaupt praktikabel werden sollen.

Ich habe keine Ahnung, wieso solche Szenarien überhaupt noch drin sind, wenn man "unrealistische" rausschmeißen wollte. Aber eigentlich sagen die Projektionen "we are fucked, die Menschheit hat ihre Chance verpennt". (Überraschung!)


Der Planet verträgt jedenfalls keinen westlichen Lebensstil für alle. Wir reden somit von einem deutlichen Rückfahren dieses Wohlstandsniveaus oder aber über eine nach mir die Sintflut Einstellung. Letztere führt aber zu einem blutigen Verteilungskampf mit jeder Menge Genozidvibes.

Letzteres löst das Problem halt auch: "Westlicher Lebensstil für alle, die übrig bleiben"
 
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Na, schau mal an...
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:D
 
Na, schau mal an...
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:D
Das ist irgendwie witzig und traurig zugleich.
 
nicht wenn weitere 4+ Milliarden Menschen in den Schwellenländern dabei sind auf selbige dicke Hose zu leben wie der durchschnittsotto bei uns, also sprich mehr als 5 Milliarden inklusive uns in den Industrienationen, vom Rest der 3.5 Milliarden in der dritten Welt erst gar nicht zu reden, wobei diese natürlich mehr und wir weniger vebrauchen sollten, aber auch alles nur soweit wie im Einklang mit den Naturgesetzen, ohne uns den ökologischen Ast abzusägen

deshalb wird uns auch keine Energiewende retten, solang wir an diesem Überfluss hier festhalten und der CO² Ausstoß exorbitant weitersteigen wird, je mehr der Rest der Welt genauso hemmungslos konsumiert wie wir hier jeden Tag, vom Raubbau an der Natur für die benötigten Ressourcen und Genußmittel aus aller Welt, mal ganz abgesehen

 

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Das Meer kann sich regenerieren. Zumindest zum Teil. Vielleicht haben wir noch die Chance es zu retten.
Welches gleichzeitig unsere Lebensgrundlage ist. Leider haben das viele immer noch nicht erkannt!
Was genau soll sich denn regenerieren?
Maßgeblich ist der Anteil an Phytoplankton.
Das ist das Zeug, dass das Meer so schön blau und grün färbt.
Die Viecher erzeugen, je nach Forschermeinung, zw. 50 und 75% des O2 auf der Erde.
Randinfo:
O2 ist chemisch hochaktiv und bindet sich sehr schnell an andere Elemente an = z. B. Rost
Ohne Nachschub haben wir ganz schnell binnen wenigen Jahrzehnten gar kein O2 mehr in der Luft.
Ernsthaft, wenige Jahrzehnte...

Aktuell viel wichtiger:
Die Viecher bauen zu 75-80% auf natürlichem Wege CO2 ab.
Problem:
Alleine in den letzten 2 Jahren gab es +0,15° höhere durschnittliche Meerestemperaturen = die Viecher sterben oder werden deutlich weniger effizient.
Die einzige Chance, dass sich die Weltmeere regenerieren besteht darin, den menschlichen CO2 Ausstoß nicht nur zu verringern, sondern proaktiv CO2 aus der Atmosphäre zu entnehmen.
Der Bericht aus "spektrum" suggeriert, dass das die Weltmeere alleine schaffen - tun sie aber nicht.
Sie erfahren gerade einen langsamen Tod.
 
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hier ein paar Artikel zum Thema:







 
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Was genau soll sich denn regenerieren?
Ich hatte ja geschrieben: zum Teil! Im Artikel werden einzelne Biotope genannt welche sich nach einigen Jahren wieder erholen konnte.
Maßgeblich ist der Anteil an Phytoplankton.
Das ist das Zeug, dass das Meer so schön blau und grün färbt.
Die Viecher erzeugen, je nach Forschermeinung, zw. 50 und 75% des O2 auf der Erde.
Randinfo:
O2 ist chemisch hochaktiv und bindet sich sehr schnell an andere Elemente an = z. B. Rost
Ohne Nachschub haben wir ganz schnell binnen wenigen Jahrzehnten gar kein O2 mehr in der Luft.
Ernsthaft, wenige Jahrzehnte...

Aktuell viel wichtiger:
Die Viecher bauen zu 75-80% auf natürlichem Wege CO2 ab.
Problem:
Alleine in den letzten 2 Jahren gab es +0,15° höhere durschnittliche Meerestemperaturen = die Viecher sterben oder werden deutlich weniger effizient.
Die einzige Chance, dass sich die Weltmeere regenetieren besteht darin, den menschlichen CO2 Ausstoß nicht nur zu verringern, sondern proaktiv CO2 aus der Atmosphäre zu entnehmen.
Das stimmt. Durch die steigenden Temperaturen nimmt die Übersäuerung der Meere auch zu. Wodurch besonders Schalentiere und Korallen Probleme bekommen.
Der Bericht aus "spektrum" suggeriert, dass das die Weltmeere alleine schaffen - tun sie aber nicht.
Sie erfahren gerade einen langsamen Tod.
Nicht wirklich. Zum Schluss steht ja:

Und Moland nimmt die Wissenschaft in die Pflicht, trotz deprimierender Misserfolge und oft wirkungsloser internationaler und nationaler Schutzabkommen nicht aufzugeben: »Wir Meeresforscher müssen herausfinden, woher diese Widerstandskraft kommt, und für ein allgemeines Bewusstsein werben, um die Gesundheit des Meeres auf lange Sicht zu erhalten.« Daher hätte der Titel dieses Buchs statt »Kann das Meer die Erde retten?« vielleicht besser lauten sollen: »Wie können wir das Meer retten?«
 
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