Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Ich weiß nicht in welchen Thread es genau hin soll:

Es erleiden fast 1 Milliarde Menschen weltweit Hunger. Was ich nicht richtig verstehen kann. Nahrung und Geld gibt es genug. Warum kommt bei diesen Menschen nichts an? Hier werden viele Lebensmittel weggeschmissen und vernichtet. Und wir fressen uns durch den Überschuss fett (dazu zähle ich mich auch).
Außerdem haben Menschen in 3. und 4. Weltländer keine Zeit sich über ein erfülltes Leben Gedanken zu machen. Jeder Tag ist ein blanker Überlebenskampf. Die leben nur um zu überleben. Wir haben hier die Privilegien uns über ein erfülltes Leben Gedanken zu machen und können planen. Haben Hobbys und sind auf der Suche nach Selbstverwirklichung. Es muss doch im Interesse aller Menschen sein, andere Menschen vorm verhungern zu schützen und ihnen ein vernünftiges Leben mit Arbeit und Bildung zu ermöglichen. Sie haben auch noch soviele ungenutzte Potentiale welche sie der gesamten Menschheit zurückgeben können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß nicht in welchen Thread es genau hin soll:

Es erleiden fast 1 Milliarde Menschen weltweit Hunger. Was ich nicht richtig verstehen kann. Nahrung und Geld gibt es genug. Warum kommt bei diesen Menschen nichts an? Hier werden viele Lebensmittel weggeschmissen und vernichtet. Und wir fressen uns durch den Überschuss fett (dazu zähle ich mich auch).
Ungleiche Verteilung. Ist nichts Neues.
Es muss doch im Interesse aller Menschen sein, andere Menschen vorm verhungern zu schützen und ihnen ein vernünftiges Leben mit Arbeit und Bildung zu ermöglichen. Sie haben auch noch soviele ungenutzte Potentiale welche sie der gesamten Menschheit zurückgeben können.
Den meisten sind andere Menschen egal.
Ein Kind, das verhungerter, ist eine Tragödie. 10 verhungernde Kinder sind bitter und 1000 sind Statistik.
 
Wieder ein Kipppunkt, der fällt.
Und "plötzlich" geht es ganz schnell. Seit 60 Jahren warnen die Menschen und immernoch ist unsere Lebensgrundlage selbstverständlich. Die Erde macht gerade dasselbe wie der Mensch wenn er von einem Virus befallen ist. Er heizt sich auf bis der Virus tot ist. Alle Verluste werden dabei als Kollateralschaden deklariert und die Erde wird das Szenario überleben. Der Mensch hat vor lauter Arroganz nur nicht kapiert, dass er der Kollateralschaden sein wird.
 
Du meinst die ärmeren Menschen.
Das wird alle Menschen betreffen. Die ärmeren natürlich zuerst. Es folgen Flüchtlingsströme und der Kampf um Wasser. Am Ende wird es den Mensch aber nicht mehr geben. Offensichtlich wird es aber keine 150 Jahre mehr dauern bis die menschliche Gesellschaft kollabiert weil das Wasser knapp ist und die Naturkatastrophen permanent zerstören.
 
Räusper,
die durchschnittliche Lebenserwartung einer Säugetierspezies beträgt ungefähr 1 Mio. Jahre.
Nur sehr wenige Säugetier-Spezies knacken die 10 Mio. Jahre.
Neben Umweltveränderungen sind hier genetische Prozesse die primären Faktoren.
Zählt man alle unsere Vorfahren zusammen, bis der Erste irgendwann mal vom Baum kletterte, haben wir bereits ca. 7 Mio. Jahre hinter uns.
Es dürfte extrem unwahrscheinlich sein, dass die Spezies Sapiens noch viel länger als 3 Mio. Jahre macht.
Vielleicht als halbkybernetische Mensch-Maschinen noch 2-3 Mio. mehr, dann ist aber endgütig Schicht im Schacht - ist einfach so.
 
Das wird alle Menschen betreffen. Die ärmeren natürlich zuerst. Es folgen Flüchtlingsströme und der Kampf um Wasser. Am Ende wird es den Mensch aber nicht mehr geben. Offensichtlich wird es aber keine 150 Jahre mehr dauern bis die menschliche Gesellschaft kollabiert weil das Wasser knapp ist und die Naturkatastrophen permanent zerstören.

Der Mensch als Art ist sehr robust. Den kriegt man nicht so schnell klein. Die globale Zivilisation ist es, die im Zuge der Flüchtlingsströme kippt und ohne weltweit Ressourcen zu klauen und zu verschieben, sinkt dann die Gesamtversorgungsleistung noch stärker, als sie es durch den Klimawandel ohnehin tun wird. Statt für 8 Milliarden reichen die Ressourcen dann für 1 Milliarde Menschen. Je nach Kriegsausdehnungen haben wir vielleicht einen Unterschwinger auf 0,5 Milliarden. Aber das ist immer noch locker 1000 mal mehr, als für den Arterhalt wünschenswert ist und eine Million mal mehr, als dringend nötig wäre.

Das traurige ist halt nur, dass es die Hälfte bis ein Viertel von dem ist, was die Erde mit geschickt gemanageten Ressourcen und bereits heute existieren Technologien auf dem Lebensstandard eines Mitteleuropäers versorgen könnte, wenn wir nur wollten. Und es ist ein Zehntel dessen, was der Planet auf dem heutigen durchschnittlichen weltweiten Lebensstandard verkraften würde, wenn man diesen möglichst nachhaltig umsetzt. Die Milliarden an Menschen, die darüber hinaus sterben werden? Eigentlich vermeidbar.
Und es werden zum überwiegenden Teil weder diejenigen sein, welche die Hauptschuld an der Entwicklung tragen (also wir, unsere Eltern und Großeltern) und auch nicht deren Nachkommen.
 
Der Mensch stirbt nicht in 500 Jahren aus.
Der Klimawandel wird weiter gehen, Viele Arten werden noch aussterben, weil sie sich nicht anpassen können. Der Mensch passt sich an.
Es geht bei mir nicht um kleinere Impacts wie Klimawandel, Eizeit etc..
Sowas ist für eine Spezies immer überlebbar.
Die alten Dinos haben trotz des unlustigen Meteoriten noch bis zu 5 Mio. Jahre als Tierart weiter überlebt, wenn auch nicht in heutigen Mexico.

Ich schreibe hier von der genetische Uhr.

Und ich schrieb auch nicht 500 Jahre, sondern roundabout 3 Mio. Jahre, bis Ende Schicht ist.
Je nach Definition (wenn man all unsere Vorfahren z. B. weglässt), kommt man zu unterscheidlichen Ergebnissen.

Homo in Summe hat also 7 Mio. hinter sich, großzügig bemessener Schnitt sind also 10 Mio. -7 Mio. = 3 Mio. Jahre.

Betrachtet man die spezialisierte Spezies Sapiens, siehts eigentlich hoch blöder aus.
Da ist die mittlere Verweildauer auf Erden ca. 1 Mio. Jahre, mit ganz, ganz wenigen Ausnahmen.
Da haben wir irgendwas zw. 100 und 300 tausend Jahre rum.
Verbleiben also noch grob 700tausend Jahre.
 
Homo in Summe hat also 7 Mio. hinter sich, großzügig bemessener Schnitt sind also 10 Mio. -7 Mio. = 3 Mio. Jahre.
Der Tapir lebt seit 40 Millionen Jahre .
Ich denke, dass es eine Frage der Anpassung ist, wie lange eine Spezies überlebt.
Ich würde kein Aussterbedatum ankleben.
Der Menschen verabschiedend sich zum Teil von der Evolution.
Das merke ich daran, dass ein Säugetier etwa 1 Milliarde Herzschläge im Leben hat. Je schneller es schlägt, desto kürzer die Lebenserwartung. Beim Menschen hat sich dieser Wert inzwischen verdoppelt. Das ist ein Grund, wieso die Anzuahl der Menschen in den letzten Jahrzehnten stark gestiegen ist.
 
Der Tapir lebt seit 40 Millionen Jahre .
Seleketive Einzelauswahl von sehr selten vorkommenden Langzeitspezies ist keine Grundlage für die Beschreibung des evolutionären Normalfalles.
Und nein, das ist wissenschaftlch bewiesen.
Es ist kein Thema der Anpassung sondern ein Thema, wie die Genetik zu Arterhaltung funktioniert.
Der alte Darwin konnte 1800schlagmichtot noch nicht alles wissen. :)
 
Ich schreibe hier von der genetische Uhr.

Und ich schrieb auch nicht 500 Jahre, sondern roundabout 3 Mio. Jahre, bis Ende Schicht ist.
Je nach Definition (wenn man all unsere Vorfahren z. B. weglässt), kommt man zu unterscheidlichen Ergebnissen.

Homo in Summe hat also 7 Mio. hinter sich, großzügig bemessener Schnitt sind also 10 Mio. -7 Mio. = 3 Mio. Jahre.

Betrachtet man die spezialisierte Spezies Sapiens, siehts eigentlich hoch blöder aus.
Da ist die mittlere Verweildauer auf Erden ca. 1 Mio. Jahre, mit ganz, ganz wenigen Ausnahmen.
Da haben wir irgendwas zw. 100 und 300 tausend Jahre rum.
Verbleiben also noch grob 700tausend Jahre.
Also das es eine genetische Uhr für ein Individuum gibt wusste ich.
Aber wie funktioniert das bei einer ganzen Art?
 
Also das es eine genetische Uhr für ein Individuum gibt wusste ich.
Aber wie funktioniert das bei einer ganzen Art?
Ich bin kein Genetiker, aber so weit eingelesen, "erlahmt" bzw. degeneriert der genetische Code über die Zeit.
Man könnte auch dazu negative Evolution sagen.
Es betrifft primär die erfolgreiche Fortpflanzung und ist, ebenso nur eingelesen, faktisch irreversibel.
Sprich, ist dieser Vorgang erst mal eingeleitet, können evolutionäre Anpassungen z. B. geänderte Lebensumstände (z. B. Klimawandel) keinen weiterne Input mehr liefern. Also selbst wenn eine Art sich z. B. von Wüstenklima an Winterklima noch anpassen kann, degeneriert der genetische Code weiter und es werden immer weniger lebensfähige Nachkommen produziert.
Wenns stimmt, was in Wicki und Co. dazu geschrieben steht, sind daran die allermeisten Spezies auf der Erde deshalb wieder irgendwann verschwunden.
Inwiefern dies eine technische Zivilisation mit künstlichen Eingriffen in die Genetik in den Griff bekommen könnte, kann ich natürlich nicht voraussagen.
Es ist anzumerken, dass wir bisher maximal paar 10.000 Jahre lang Zivilisation in irgendeiner Form haben.
Da sind Zeiträume von 600.000 bis 3 Mio. Jahren eh unvorstellbar, aber dennoch sehr endlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
geht es nach den Transhumanisten spielt das alles keine Rolle. Schon relativ bald werden ersten Bewusstseine digitalisiert und können dann, ohne Rücksicht auf sterbliche Körper das All erkunden. Eine elitäre Kaste wird herrschen, aufgemotzt mit der feinsten Technik im Hirnchip und wenn es gut läuft sind sie dabei unsterblich geworden. Im Grunde wie in der Vision von Yukito Kishiro. Geplant ist die Erde bis auf den letzten Tropfen Energie auszuwringen um das zu erreichen. Technische Evolution über moralische oder ökologische Grenzen.

Womit die Transhumanisten vermultlich recht haben ist die biologisch-technische Seite, unsere Ur-Ur-Enkel brauchen vielleicht gar keine Lunge mehr zum atmen :ugly:
 
geht es nach den Transhumanisten spielt das alles keine Rolle. Schon relativ bald werden ersten Bewusstseine digitalisiert und können dann, ohne Rücksicht auf sterbliche Körper das All erkunden. Eine elitäre Kaste wird herrschen, aufgemotzt mit der feinsten Technik im Hirnchip und wenn es gut läuft sind sie dabei unsterblich geworden. Im Grunde wie in der Vision von Yukito Kishiro. Geplant ist die Erde bis auf den letzten Tropfen Energie auszuwringen um das zu erreichen. Technische Evolution über moralische oder ökologische Grenzen.

Womit die Transhumanisten vermultlich recht haben ist die biologisch-technische Seite, unsere Ur-Ur-Enkel brauchen vielleicht gar keine Lunge mehr zum atmen :ugly:
Ich persönlich halte diese mögliche Entwicklung für äußerst bedenklich.
Die Entmenschlichung zu Gunsten ewigen Lebens kann kein guter Plan sein.
 
Zurück