Und warum klammert man den meist aus?
Weil der Wasserkreislauf schnell ist. oGuck dir die 9Regenmengen an. Solche Konzentrationen gab es früher nur selten.
Weil CO2 zu einem gewissen Teil für die Bindung von Wasserdampf in der Atmosphäre verantwortlich ist.
Ohne Wasserdampf in der Atmosphäre wäre unser Planet allerdings eiskalt, unabhängig davon, was dann sonst noch in der Atmosphäre vorkommt.
Die Zyklusdauer tut der Wirkweise keinen Abbruch.
Du, ich fange nicht an darüber zu diskutieren welche Farbe der Himmel hat. Das bringt hier niemandem etwas. Es gibt da draußen unzählige Arbeiten die in renommierten Magazinen veröffentlicht wurden und vorher einem "Peer Reviewing" Verfahren standgehalten haben. Aber klar, die sind Teil des "Klima Narrativ"
Niemand zwingt dich, deine Standpunkte zu verteidigen. Weniger Tipparbeit für mich.
@Da_Obst
Wie gesagt, beschäftige Dich mal näher und umfassender mit den Veröffentlichungen Deiner Quellen wie Potsdamer Institut für Klimaforschung oder auch Kompetenzzentrum für Klimafolgen Rheinland Pfalz und gehe nicht selektiv vor bzw. zitiere nicht falsch ("... 4% der jährlichen ..."). Aus letzterer Quelle, von dem Du auch das eine Diagramm her hast, will ich mal einen größeren Abschnitt zitieren, der den Kontext noch mal verdeutlicht:
Quelle:
https://www.klimawandel.rlp.de/klimawandel/kohlendioxid-in-der-atmosphaere
Ansonsten schließe ich mich
@blautemple an.
Bei den vier Prozent habe ich fälschlicherweise nicht dazu geschrieben, dass das jährlich dazu kommt, da hast du recht.
Ich beschäftige mich schon sehr lange mit dem Thema. Der 0815-Vortrag zum Klimawandel geht ungefähr so: Wir produzieren CO2, CO2 heizt die Erde auf weil es den Treibhauseffekt unterstützt, die Temperaturen steigen um drei Grad, entweder tun wir jetzt was oder...
Die Leute hängen halt schon so tief im Sessel, dass die Grundlagen einfach nicht mehr diskutiert werden. Und wenn man sich den Verlauf der Erdtemperatur ansieht und dazu den Verlauf der CO2-Konzentration betrachtet fällt auf -> Es gibt keine Korrelation zwischen atmosphärischem CO2 Gehalt und mittlerer Erdtemperatur.
Es ist ein kausaler Zusammenhang, welcher bei lokaler Betrachtung zur Folge hat, dass mit steigender Temperatur mehr CO2 aus CO2-Senken in die Atmosphäre ausgegast wird, sofern dahingehend freie Kapazitäten verfügbar sind. Der größte CO2 Speicher der Natur sind die Ozeane, je wärmer das Wasser wird, desto weniger CO2 kann abgebunden werden.
Und der nächste Punkt, welcher den Fehlschluss zu einer Korrelation nochmals deutlich unterstreicht ist einfach die Tatsache, dass es im frühen Holozän, vor ca. 9k Jahren ähnlich warm war wie heute. Dabei gab es damals noch kein anthropogenes CO2 in nennenswertem Ausmaß und auch keine natürliche Steigerung der CO2 Konzentration weil der Pegel quasi durchgehend konstant auf 260ppm war. Und trotzdem ist die Temperatur gestiegen und anschließend wieder runter gegangen.
Ich hab es allen Anwesenden in einem anderen Thread schon mal runtergebrochen: Die Sonne hat einen Leistungsverlust von ca. 1200W/m². Wenn man den anthropogenen CO2-Anteil flächenmäßig berücksichtigt, dann ergibt sich daraus ein zusätzlicher, solarer Energieeintrag von ca. 0,5W/m². Allein die Hälfte des solaren Eintrages, ca. 600W/m², geht an bodennahen Wolken drauf.
Jetzt kann man natürlich sagen, kleiner Effekt - große Wirkung. Leider gibt's halt andere Effekte, welche ursächlich für die Wärme auf dem Planeten sind und in ihrer Effektgröße die 0,5W/m² deutlich überschatten. Z.B. eben bodennahe Wolken, welche durch mehr Wasserdampf in der Atmosphäre ggf. häufiger auftreten werden.
Am Ende des Tages ist das Weltklima ein sehr langatmiges, selbstregulierendes System welches bei kurzfristigen Änderungen einer Effektgröße regulative Maßnahmen setzen kann um langfristig wieder in einen Gleichgewichtszustand zu pendeln.
Aber: Die Erde ist nur warm, weil es die Sonne gibt. Die Sonne ist der maßgebliche Faktor, für die Temperatur auf der Erde. Wenn die Sonne aktiver wird, dann steigt die Temperatur und genau das beobachten wir gerade, während die Sonnenaktivität den Höchstwert des frühen Holozäns übersteigt. Selbst wenn man CO2 nun knapp vor die Todeszone reduziert und auf 150ppm absenkt wird es in nächster Zeit weiterhin wärmer werden.
Ihr müsst die Sonne abschatten und damit den solaren Eintrag reduzieren, wenn ihr einer weiteren Erwärmung entgegenwirken wollt. CO2 für sich genommen spielt natürlich eine Rolle in der Gleichung, ist aber eher ein begleitender Faktor denn einer ausschlaggebenden Größe.
Das sind keine, wild an den Haaren herbeigezogenen Theorien, sondern Beobachtungen anhand von Messdaten, welche von der Wissenschaft grundsätzlich anerkannt sind. Ich habe bisher bestmöglich versucht, sämtliche Beispiele mit validen Quellen zu untermauern.
Wenn ihr bei der Betrachtung dieser Daten zu anderen Schlüssen kommt ist das voll in Ordnung. Dann könnt ihr gerne euren Standpunkt erläutern und aufzeigen, wo ich falsch liege.
Wenn es angenehmer ist, einfach zu sagen, dass ich ein Trottel bin, dann verstehe ich das aber auch. No hard feelings.
