Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Ja, wie auch, wenn er zyklisch und für den Planeten normal ist? Du kannst aber die Geschwindigkeit beeinflussen. Ohne uns reden wird über Jahrhundert bis Jahrzehntausende, ja, vielleicht sogar über Jahrhunderttausende. Mit uns dagegen über Dekaden!
Das ist einfach nur Wunschdenken, denn dafür müsste jedes Land und jedes Lebewesen mitspielen, und das ist schlichtweg nicht machbar. Google mal "Grillen Klimawandel", dann wirst du verstehen, was ich hier schon seit ein paar Seiten versuche zu sagen.
LG
 
Das ist einfach nur Wunschdenken, denn dafür müsste jedes Land und jedes Lebewesen mitspielen, und das ist schlichtweg nicht machbar. Google mal "Grillen Klimawandel", dann wirst du verstehen, was ich hier schon seit ein paar Seiten versuche zu sagen.
Das ist ein Paradebeispiel für: Nach mir die Sintflut.

Du hattest zuerst geschrieben das es keinen menschlichen Einfluss gibt.
Bezogen auf den natürlichen Wandel ist das ja keine Falschaussage.
Ebenso ist es keine Falschaussage, dass auch die Sonne einen Einfluss auf unser Klima hat, in dem z.B. die Gravitation der Planeten den Kern der Sonne beeinflusst und somit deren Aktivität befördert. Gerade erst von so einem Forschungsergebnis gelesen.

Alleine sind diese Aussagen allesamt nicht falsch. Und dann...
Es wird aus was für immer auch Gründen negiert, dass der Mensch den natürlichen Zyklus massiv beschleunigt.
 
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Ebenso ist es keine Falschaussage, dass auch die Sonne einen Einfluss auf unser Klima hat, in dem z.B. die Gravitation der Planeten den Kern der Sonne beeinflusst und somit deren Aktivität befördert. Gerade erst von so einem Forschungsergebnis gelesen.
Das andere Dinge das Klima auch beeinflussen ist ja kein Geheimnis.
Nur es geht um den aktuellen Einfluss des Menschen welcher eben nicht zu vernachlässigen ist. ;)
 
Das mag mal so gewesen sein. Wo ist das Klima jetzt stabil?
Aktuell beobachten wir eine, noch instabile Phase der Erwärmung. Phasen der Warmzeit waren immer von eher kurzer Dauer und wurden im Anschluss von längerfristigen Kaltzeiten abgelöst.

Was ist noch Warmzeit bezüglich jetzige Temperaturen und wissenschaftlich modellierten Berechnungen? Genauer: was bedeutet die rasante Klimaeerhitzung für den Menschen und seine Bedürfnisse nach Nahrung, Trinkwasser, Temperaturregulierung u.ä. und seine zivilisatorischen Entwicklung (globaler Handel und Produktion? Was bedeutet dies für die Millionen von Tierarten, die jetzt leben bzw. für jene viele, die auf Klimaverhältnisse von vor 50 Jahren o.ä. eingestellt sind? Stichwort Anpassung bzw. genauer die Grenzen der Anpassung.
Wenn sich die Lebensbedingungen ändern, dann muss sich das Leben anpassen. Das war immer schon so, das wird immer so sein. Im Laufe der Erdgeschichte sind 99% aller Arten irgendwann ausgestorben, entweder durch Misserfolg den neuen Umständen entsprechend überleben zu können, oder aufgrund katastrophaler Ereignisse. Es war schon deutlich kälter als heute und es war schon deutlich wärmer als heute.

Der Mensch hat den Vorteil, dass er sich nahezu jedem Lebensraum anpassen kann, daher ist der Mensch auch die einzige Säugetier-Spezies, welche über, fast den gesamten Planeten verteilt vorkommt.

Ausschließlich nicht, er ist aber der größte Antreiber. Weitere Treibhausgase sind bspw. Lachgas und Methan.
Die größte Effektgröße beim Treibhauseffekt trägt der Wasserdampf mit etwa 60-70% Anteil bei der Gewichtung.

Sehr wichtig zu beachten:


Hier ein Auszug aus den FAQ, beginnend Seite 667:
AR5 schrieb:
Currently, water vapour has the largest greenhouse effect in the Earth’s atmosphere. However, other greenhouse
gases, primarily CO2, are necessary to sustain the presence of water vapour in the atmosphere. Indeed, if these other
gases were removed from the atmosphere, its temperature would drop sufficiently to induce a decrease of water
vapour, leading to a runaway drop of the greenhouse effect that would plunge the Earth into a frozen state. So
greenhouse gases other than water vapour provide the temperature structure that sustains current levels of atmospheric water vapour. Therefore, although CO2 is the main anthropogenic control knob on climate, water vapour
is a strong and fast feedback that amplifies any initial forcing by a typical factor between two and three. Water
vapour is not a significant initial forcing, but is nevertheless a fundamental agent of climate change.

Ist der CO2-Gehalt in der Atmosphäre denn jetzt konstant?
Nein, er steigt.
Das spielt aber kaum eine Rolle, weil der Mensch nur wenig Einfluss auf den CO2 Kreislauf hat und weil das frühe Holozän im Klimaoptimum fast die gleichen Temperaturen wie heute hatte, ohne einen genauso hohen, bzw. steigenden CO2 Anteil verzeichnen zu können.

Aktuell liegt der atmosphärische CO2-Gehalt bei 0.04%, davon sind 4% anthropogen eingebracht.

Währenddessen beobachten wir eine Sonnenaktivität, welche den Höchststand von vor 9000 Jahren sogar noch übersteigt und dementsprechend einen Einflussfaktor darstellt, welcher die Effektgröße von anthropogenem CO2 deutlich übersteigt.

Und wenn CO2 solch ein großes Problem für das Leben auf der Erde wäre, dann müsstet ihr alle euch sehr freuen:

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Durch das Abkühlen der Erde wurde nämlich im Laufe der letzten 60Mio. Jahre deutlich CO2 in Senken abgebunden.

Vor 50 Mio. Jahren haben sich Säugetiere als dominante Spezies entwickelt und über den Erdball hinweg ausgebreitet. Obwohl mit 1600ppm kein Leben auf dem Planeten möglich war.

Inwieweit reduzieren bzw. stoppen die industrialiserteren Länder ihren Treibgausgasaustoß? Wie handeln die erdölfördernden Länder? Hast Du Klimakipppunkte mal einbezogen? Welche Dynamiken resultieren daraus (bspw. Auftauen des Permafrostbodens in Sibirien)? ...

@Da_Obst Wo Du das Potsdamer Institut für Klimaforschung als Quelle angibst, so schaue Dir doch mal einen Vortrag von dessen langjährigem Direktor, Physiker, Professor und einem der renommierten Klimawissenschaftler Hans Joachim Schellnhuber an. In diesem spricht er u.a. über die Dringlichkeit des Handelns, Handlungsoptionen:
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Wir müssen erstmal die Basis abklären, dann kann man sich gerne weiter Gedanken darüber machen, was man Tun&Lassen sollte. :)

Aber ja, je wärmer es wird, desto mehr CO2 löst sich aus den Senken, unumstritten.

Ich nicht.

Haha, nein. :-D
Die Erdtemperatur ändert sich erst seit der industriellen Revolution im 18.Jhd. (^^)

Und wenn wir uns die letzten 66 Mio Jahre ansehen, sieht die Sache schon anders aus. Zumindest sagen das Wissenschaftler.

Sicherlich sind Temperaturschwankungen im Laufe der Zeit normal, allerdings ändert sich die Temperatur aktuell so schnell, dass Lebewesen keine Zeit haben sich daran anzupassen.
Du Schlingel windest dich schon wieder um die konkreten Sachverhalte herum. (^^)

Also, was ist jetzt los mit dem frühem Holozän und dem Klimaoptimum und dem CO2?

Schon geil, die versammelte Wissenschaft ist sich einig, aber ein PCGH User weiß es besser :ugly:

Wenn der Verkehr ausschließlich aus Geisterfahrern besteht sollte man sich vllt irgendwann fragen ob man nicht selbst der Geisterfahrer ist ^^
Die versammelte Wissenschaft stolpert regelmäßig über einfachste Sachverhalte und kann diese nicht erklären, bzw. will diese nicht erklären, weil das Klima-Narrativ sonst einen Knacks bekommen würde.

Du kannst/willst es auch nicht erklären, ebenso wenig wie deine Vorredner. Euer einziger Ankerpunkt ist anthropogenes CO2 und das fällt einfach komplett flach sobald man sich das frühe Holozän mal etwas genauer anguckt.

Die Temperatur von heute, bei 260ppm CO2.
Aber es kann nicht sein, was nicht sein darf. :ugly:
 
Du kannst/willst es auch nicht erklären, ebenso wenig wie deine Vorredner.
Du, ich fange nicht an darüber zu diskutieren welche Farbe der Himmel hat. Das bringt hier niemandem etwas. Es gibt da draußen unzählige Arbeiten die in renommierten Magazinen veröffentlicht wurden und vorher einem "Peer Reviewing" Verfahren standgehalten haben. Aber klar, die sind Teil des "Klima Narrativ" :ugly:
 
@Da_Obst
Wie gesagt, beschäftige Dich mal näher und umfassender mit den Veröffentlichungen Deiner Quellen wie Potsdamer Institut für Klimaforschung oder auch Kompetenzzentrum für Klimafolgen Rheinland Pfalz und gehe nicht selektiv vor bzw. zitiere nicht falsch ("... 4% der jährlichen ..."). Aus letzterer Quelle, von dem Du auch das eine Diagramm her hast, will ich mal einen größeren Abschnitt zitieren, der den Kontext noch mal verdeutlicht:
Nur etwa 4 % der jährlichen Kohlendioxid-Emissionen sind durch Menschen verursacht. Wer jedoch auf den menschengemachten 4 % der bilanziellen globalen Kohlendioxidemissionen Kalkulationen zur „Klimarettung“ aufbaut und diese in Relation zu den 96 % natürlichen Kohlendioxid-Emissionen setzt, vergleicht „Äpfel mit Birnen“: Denn die natürlichen Emissionen gehören zu einem geschlossenen biologischen Kohlenstoffkreislauf, innerhalb dessen die Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre über einen sehr langen Zeitraum konstant war und erst ansteigt, seit wir dem System riesige Mengen an zusätzlichem Kohlenstoff aus fossilen Energieträgern zuführen. Lag die Konzentration von Kohlendioxid vorindustriell bei 280 ppm, hat der Mensch eine Erhöhung auf aktuell 419 ppm (Dezember 2022, Mauna Loa auf Hawaii) verursacht. Damit ist Kohlendioxid neben den Treibhausgasen Methan und Lachgas auf Werte angestiegen, die in den letzten 800.000 Jahren nicht vorgekommen sind.

/Tabelle siehe Quelle/

Die Tabelle zeigt die jährlichen Kohlenstoffflüsse zwischen 2000 und 2019 (1 t Kohlenstoff entspricht 3,67 t Kohlendioxid). Aus den Zahlen wird deutlich, dass der natürlich freigesetzte (emittierte) Kohlenstoff vom System auch wieder aufgenommen wird (Kreislauf). Dazu kommt der jährlich anthropogen emittierte Kohlenstoff dazu; ein Teil davon wird vom System ebenfalls aufgenommen, es puffert daher sogar einen Teil der anthropogenen Emissionen. Der Rest (4,3 Mrd. t) trägt Jahr für Jahr zur Erhöhung der Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre bei. Die folgende Tabelle zeigt, dass die globalen anthropogenen Emissionen trotz aller Bemühungen weiter gestiegen sind.

Quelle: https://www.klimawandel.rlp.de/klimawandel/kohlendioxid-in-der-atmosphaere

Ansonsten schließe ich mich @blautemple an.
 
Glaub mir, dein Hobby ist wirklich das kleinste Problem. Wie ich schon durch mehrere Quellen beigetragen habe, kannst du dort alles nachlesen. Und man kann den Klimawandel nicht mehr stoppen, das ist fix wie der Tod.

MFG
Interessant finde ich ja, was die Menschen in ihrem Erwachsenenleben so die ganze Zeit gemacht haben, während das zerstörerische Handeln seit den 1970ern, also seit Club of Rome, immer stärker thematisiert und wissenschaftlich beleuchtet wird, die jetzt auf die hohe Wahrscheinlichkeit hinweisen, dass die menschengemachte Klimakrise wohl nicht mehr aufzuhalten sei. War es Aktivismus, Reduzierung des ökologischen Fußabdruckes ... oder wird da gerne mit den Finger auf andere Menschen, Strukturen o.ä. gezeigt und Ausreden für das eigene Nicht-Reagieren auf die menschengemachten Krisen gesucht?
 
Wenn sich die Lebensbedingungen ändern, dann muss sich das Leben anpassen. Das war immer schon so, das wird immer so sein.
Jupp. Das ist wahr. Problem ist nur, dass der Mensch aus der doch eher gemächlichen Veränderung in Form eines Ultramarathon einen Utrakurzsprint macht. Es geht bei der Diskussion nicht um einen natürlichen Verlauf der Dinge.
 
Jupp. Das ist wahr. Problem ist nur, dass der Mensch aus der doch eher gemächlichen Veränderung in Form eines Ultramarathon einen Utrakurzsprint macht. Es geht bei der Diskussion nicht um einen natürlichen Verlauf der Dinge.
(Als Ergänzung gemeint) Definitiv! Vielleicht mal Asphaltarbeiten im Hochsommer in Spanien oder Indien machen?^^ Das mal als "Extrembeispiel" - wobei dies nur aus jetziger Perspektive aus Deutschland extrem erscheint. Dort ist/wird dies Normalität.

Wie ich bereits anriss, hat der menschliche Körper Grenzen. Bspw. muss die Körpertemperatur via Schwitzen regulieren. Ab hoher Temperatur und Luftfeuchtigkeit ist dies aber nicht mehr möglich und der Mensch stirbt den Hitzetod. Hierbei gibt es indivuelle Faktoren, insbesondere Alter und Gesundheit/Krankheit. Auch hier in Deutschland ist das seit Jahren Thema. Siehe auch da.

Weitere Auswirkungen sind hierzulande bspw. die zwei Dürrejahre hintereinander (wie 2018 und 2019, meine ich). Da wurde bereits über das sogenannte Keulen von "Nutztieren" diskutiert. Ein drittes Jahr und das Grundwasser wäre noch länger flachgefallen und dann? Oder, was wäre wenn noch Starkregen, Sturm/Hagel während Erntezeit hinzukommen ... Es ist davon auszugehen, dass es zukünftig zu noch mehr Ernteausfällen kommen wird. Bedenkt dabei, dass das Deutschland auf der Nordhalbkugel liegt und dessen Klima mal als milde galt bzw. im Verhältnis zu südlicheren Ländern "milder" ist - sprich hier ist es trocken/heiß, woanders - insbesondere um den Äquator - noch trockener und heißer.

Dann ist die moderne Wirtschaft hochkomplex bezogen auf Handelsgeflecht, Ressourcenförderung und (Vor)Produktion. Abfallende Förderung und Produktion lässt das Geflecht instabiler werden.
...
Obiges aufsummiert - Die Anspassung des Menschen hat also Grenzen. Fiese ist dies, da ärme Länder bereits stärker betroffen sind. Die können dagegen kaum Maßnahmen ergreifen, weswegen immer mehr Menschen zu recht fliehen werden. Die Produktion wird immer weiter sinken, Nahrungsmittel werden teurer, Trinkwasser knapper ...
Das hat Auswirkungen auf Gesellschaften und Handelspartner. Instabilitäten. Zusammenbruch. Womöglich werden Menschen das eine Weile überleben - die Frage ist wieviele und auf welchem Wohlstandsniveau. Zuvor aber wird das Leben aufgrund Folgekosten kommender Katastrophen bereits teurer geworden sein. Deswegen finde ich solche Aussagen wie "Oder habt Ihr Lust in der Steinzeit zu leben?" gegenüber Verzicht etwas seltsam. Nun verfolge ich keine neurotische, selbstkasteiende Konsumkritik - habe ja selbst einen PC mit neuer Hardware. Wenn mensch aber so einigen Lebensstil von Mitmenschen oder Statistiken mitkriegt (wie bspw. Tierkonsum, nur 2 % der Menschen in Deutschland lebt vegan), so ist da noch sehr viel Luft nach oben für Veränderung bei sehr vielen. Wer sich auf vegane Ernährung mal einlässt, wird erkennen, dass dies nicht unbedingt einschränkend sein muss, sondern auch leckeres Essen bedeutet. Wenn das mehr Menschen machen würden, würde dies weniger Landverbrauch und Treibhausgas-Emissionen ermöglichen und so Klima und freilebende Tiere entlasten können ...
 
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Wenn mensch aber so einigen Lebensstil von Mitmenschen oder Statistiken mitkriegt (wie bspw. Tierkonsum, nur 2 % der Menschen in Deutschland lebt vegan), so ist da noch sehr viel Luft nach oben für Veränderung bei sehr vielen. Wer sich auf vegane Ernährung mal einlässt, wird erkennen, dass dies nicht unbedingt einschränkend sein muss, sondern auch leckeres Essen bedeutet. Wenn das mehr Menschen machen würden, würde dies weniger Landverbrauch und Treibhausgas-Emissionen ermöglichen und so Klima und freilebende Tiere entlasten können ...
Ich hatte es mal vegetarisch probiert aber leider nur 4 Wochen durchgehalten.
Vegan ist nochmal eine Stufe krasser!
Aber man kann wenigstens versuchen sein Fleischkonsum zu reduzieren.
 
Und warum klammert man den meist aus?
Weil der Wasserkreislauf schnell ist. oGuck dir die 9Regenmengen an. Solche Konzentrationen gab es früher nur selten.
Weil CO2 zu einem gewissen Teil für die Bindung von Wasserdampf in der Atmosphäre verantwortlich ist.
Ohne Wasserdampf in der Atmosphäre wäre unser Planet allerdings eiskalt, unabhängig davon, was dann sonst noch in der Atmosphäre vorkommt.
Die Zyklusdauer tut der Wirkweise keinen Abbruch.

Du, ich fange nicht an darüber zu diskutieren welche Farbe der Himmel hat. Das bringt hier niemandem etwas. Es gibt da draußen unzählige Arbeiten die in renommierten Magazinen veröffentlicht wurden und vorher einem "Peer Reviewing" Verfahren standgehalten haben. Aber klar, die sind Teil des "Klima Narrativ" :ugly:
Niemand zwingt dich, deine Standpunkte zu verteidigen. Weniger Tipparbeit für mich. :)

@Da_Obst
Wie gesagt, beschäftige Dich mal näher und umfassender mit den Veröffentlichungen Deiner Quellen wie Potsdamer Institut für Klimaforschung oder auch Kompetenzzentrum für Klimafolgen Rheinland Pfalz und gehe nicht selektiv vor bzw. zitiere nicht falsch ("... 4% der jährlichen ..."). Aus letzterer Quelle, von dem Du auch das eine Diagramm her hast, will ich mal einen größeren Abschnitt zitieren, der den Kontext noch mal verdeutlicht:


Quelle: https://www.klimawandel.rlp.de/klimawandel/kohlendioxid-in-der-atmosphaere

Ansonsten schließe ich mich @blautemple an.
Bei den vier Prozent habe ich fälschlicherweise nicht dazu geschrieben, dass das jährlich dazu kommt, da hast du recht.

Ich beschäftige mich schon sehr lange mit dem Thema. Der 0815-Vortrag zum Klimawandel geht ungefähr so: Wir produzieren CO2, CO2 heizt die Erde auf weil es den Treibhauseffekt unterstützt, die Temperaturen steigen um drei Grad, entweder tun wir jetzt was oder...

Die Leute hängen halt schon so tief im Sessel, dass die Grundlagen einfach nicht mehr diskutiert werden. Und wenn man sich den Verlauf der Erdtemperatur ansieht und dazu den Verlauf der CO2-Konzentration betrachtet fällt auf -> Es gibt keine Korrelation zwischen atmosphärischem CO2 Gehalt und mittlerer Erdtemperatur.

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Es ist ein kausaler Zusammenhang, welcher bei lokaler Betrachtung zur Folge hat, dass mit steigender Temperatur mehr CO2 aus CO2-Senken in die Atmosphäre ausgegast wird, sofern dahingehend freie Kapazitäten verfügbar sind. Der größte CO2 Speicher der Natur sind die Ozeane, je wärmer das Wasser wird, desto weniger CO2 kann abgebunden werden.

Und der nächste Punkt, welcher den Fehlschluss zu einer Korrelation nochmals deutlich unterstreicht ist einfach die Tatsache, dass es im frühen Holozän, vor ca. 9k Jahren ähnlich warm war wie heute. Dabei gab es damals noch kein anthropogenes CO2 in nennenswertem Ausmaß und auch keine natürliche Steigerung der CO2 Konzentration weil der Pegel quasi durchgehend konstant auf 260ppm war. Und trotzdem ist die Temperatur gestiegen und anschließend wieder runter gegangen.

Ich hab es allen Anwesenden in einem anderen Thread schon mal runtergebrochen: Die Sonne hat einen Leistungsverlust von ca. 1200W/m². Wenn man den anthropogenen CO2-Anteil flächenmäßig berücksichtigt, dann ergibt sich daraus ein zusätzlicher, solarer Energieeintrag von ca. 0,5W/m². Allein die Hälfte des solaren Eintrages, ca. 600W/m², geht an bodennahen Wolken drauf.

Jetzt kann man natürlich sagen, kleiner Effekt - große Wirkung. Leider gibt's halt andere Effekte, welche ursächlich für die Wärme auf dem Planeten sind und in ihrer Effektgröße die 0,5W/m² deutlich überschatten. Z.B. eben bodennahe Wolken, welche durch mehr Wasserdampf in der Atmosphäre ggf. häufiger auftreten werden.

Am Ende des Tages ist das Weltklima ein sehr langatmiges, selbstregulierendes System welches bei kurzfristigen Änderungen einer Effektgröße regulative Maßnahmen setzen kann um langfristig wieder in einen Gleichgewichtszustand zu pendeln.

Aber: Die Erde ist nur warm, weil es die Sonne gibt. Die Sonne ist der maßgebliche Faktor, für die Temperatur auf der Erde. Wenn die Sonne aktiver wird, dann steigt die Temperatur und genau das beobachten wir gerade, während die Sonnenaktivität den Höchstwert des frühen Holozäns übersteigt. Selbst wenn man CO2 nun knapp vor die Todeszone reduziert und auf 150ppm absenkt wird es in nächster Zeit weiterhin wärmer werden.

Ihr müsst die Sonne abschatten und damit den solaren Eintrag reduzieren, wenn ihr einer weiteren Erwärmung entgegenwirken wollt. CO2 für sich genommen spielt natürlich eine Rolle in der Gleichung, ist aber eher ein begleitender Faktor denn einer ausschlaggebenden Größe.

Das sind keine, wild an den Haaren herbeigezogenen Theorien, sondern Beobachtungen anhand von Messdaten, welche von der Wissenschaft grundsätzlich anerkannt sind. Ich habe bisher bestmöglich versucht, sämtliche Beispiele mit validen Quellen zu untermauern.

Wenn ihr bei der Betrachtung dieser Daten zu anderen Schlüssen kommt ist das voll in Ordnung. Dann könnt ihr gerne euren Standpunkt erläutern und aufzeigen, wo ich falsch liege.

Wenn es angenehmer ist, einfach zu sagen, dass ich ein Trottel bin, dann verstehe ich das aber auch. No hard feelings. :)
 
Bei den vier Prozent habe ich fälschlicherweise nicht dazu geschrieben, dass das jährlich dazu kommt, da hast du recht.
Edit:
Nach kurzer Recherche hat sich die Behauptung, der CO2 Gehalt und die Temperatur würden nicht korrelieren, als Blödsinn herausgestellt.

Siehe:
 
Zuletzt bearbeitet:
Es wird vor allem ausser Acht gelassen, dass wenn Permafrostböden auftauen, viel Methan freigesetzt wird. Was die Erderwärmung noch mehr beschleunigt. Auch in der Tiefsee gibt es große Vorkommen:


Dann schaukelt sich das immer weiter noch. Wie schnell und genau kann niemand einschätzen!
 
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