Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Sry ich wiederlege es dir mal hier @Incredible Alk


"Die reichsten zehn Prozent überschreiten 2030 den Wert demnach voraussichtlich um das Neunfache,..."

Hier haben wir tatsächlich dass Problem. Das ist bei uns die ganze normale Mittelschicht. Heizung, Individualverkehr, Ernährung, Klamotten, Technik, Fliegen, ... achso und natürlich WiFi
 
Während im größten Teil des Holozäns der CO2 Gehalt der Atmosphäre gar keinen Einfluss auf die Änderung der Temperatur hatte, weil er quasi-konstant war, soll jetzt in der Neuzeit ausschließlich das CO2 für eine Änderung der Temperatur verantwortlich sein - Da gehe ich nicht mit.
Wie hat sich die CO2 Konzentration in den letzten 100.000 Jahren geändert?
Anhand deiner Tabellen kann man ja sehen, weie in den letzten Jahren der CO2 Anteil steigt, und damit auch die Temperatur.
Natürlich ist der Mensch an der Klimakrise Schuld. Deutlich mehr als die Sonne.
 
Als Veganerin keine Challenge für mich ^^ Genau wie das mit dem Fliegen. ^^ is genauso leicht umzusetzen, wie das weglassen der Extrastunde auf Social Media.
Hey! Finde ich Klasse! Manchmal kriegt mensch ja den Eindruck, viele Leute kommen nicht über den Klage-Modus ("Ist ja alles so schrecklich, heiß o.ä.") nicht hinaus. Da finde ich es toll, zu lesen, dass manche (Du) in gewissen Punkten Konsequenzen (und bezüglich Ernährung ist vegan schon sehr stark) ziehen! :)
 
Wie hat sich die CO2 Konzentration in den letzten 100.000 Jahren geändert?
Zumindest in den letzten 11.000 Jahren hat sich die CO2 Konzentration kaum geändert.

Anhand deiner Tabellen kann man ja sehen, weie in den letzten Jahren der CO2 Anteil steigt, und damit auch die Temperatur.
Das ist in meinen Augen ein Trugschluss.
Im Holozän gab es auch Temperaturschwankungen, obwohl der CO2 Anteil quasi-stabil geblieben ist.

Natürlich ist der Mensch an der Klimakrise Schuld. Deutlich mehr als die Sonne.
Wer war an der Klimakrise von vor 9000 Jahren schuld? Oder vor 20.000 Jahren. Oder vor 125.000 Jahren. Oder vor 245.000 Jahren? Auch der Mensch?

Während der Klimakrise im frühen Holozän hat der Mensch nahezu gar kein CO2 in die Atmosphäre eingebracht und da war es fast genauso warm wie heute.

Ich für meinen Teil sehe deswegen deutlich mehr Gewichtung bei der Wärmequelle unseres Planeten - der Sonne.

Alles andere sind da eher begleitende Effekte.
 
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Jetzt dürft ihr mich wieder einmal steinigen. :)
Gerne! ;)

Stabile Warmzeiten waren immer deutlich von Vorteil für Flora, Fauna und Mensch.
Das mag mal so gewesen sein. Wo ist das Klima jetzt stabil? Was ist noch Warmzeit bezüglich jetzige Temperaturen und wissenschaftlich modellierten Berechnungen? Genauer: was bedeutet die rasante Klimaeerhitzung für den Menschen und seine Bedürfnisse nach Nahrung, Trinkwasser, Temperaturregulierung u.ä. und seine zivilisatorischen Entwicklung (globaler Handel und Produktion? Was bedeutet dies für die Millionen von Tierarten, die jetzt leben bzw. für jene viele, die auf Klimaverhältnisse von vor 50 Jahren o.ä. eingestellt sind? Stichwort Anpassung bzw. genauer die Grenzen der Anpassung.

Während im größten Teil des Holozäns der CO2 Gehalt der Atmosphäre gar keinen Einfluss auf die Änderung der Temperatur hatte, weil er quasi-konstant war, soll jetzt in der Neuzeit ausschließlich das CO2 für eine Änderung der Temperatur verantwortlich sein - Da gehe ich nicht mit.
Ausschließlich nicht, er ist aber der größte Antreiber. Weitere Treibhausgase sind bspw. Lachgas und Methan.
Ist der CO2-Gehalt in der Atmosphäre denn jetzt konstant? Inwieweit reduzieren bzw. stoppen die industrialiserteren Länder ihren Treibgausgasaustoß? Wie handeln die erdölfördernden Länder? Hast Du Klimakipppunkte mal einbezogen? Welche Dynamiken resultieren daraus (bspw. Auftauen des Permafrostbodens in Sibirien)? ...

@Da_Obst Wo Du das Potsdamer Institut für Klimaforschung als Quelle angibst, so schaue Dir doch mal einen Vortrag von dessen langjährigem Direktor, Physiker, Professor und einem der renommierten Klimawissenschaftler Hans Joachim Schellnhuber an. In diesem spricht er u.a. über die Dringlichkeit des Handelns, Handlungsoptionen:
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Ah, ja. Die ganzen Flüge, die tagtäglich stattfinden, sind alle nur Dienstreisen.

Du hast behauptet, es wäre leicht umzusetzen, ist es aber eben oftmals nicht.

Ich vergaß ^^ aber spannend, dass du auf den eigentlichen Punkt der News gar nich eingehst.

Jetzt springst du auch auf diesen Whataboutismzug auf, nur eben in der Gegenrichtung. Dieses "Argument" ist genauso unsinnig.

So neben bei: ich bin in den vorigen Kommentaren mehrfach darauf eingegangen und hab sogar witzigerweise ein "Gefällt mir" von dir erhalten.

Eine Stunde weniger Internet würde mehr einsparen als 100 km Autofahrt.

Das bezweifle ich sehr stark.

Klar, wenn man das Internet für den ganzen Planten eine Stunde lang abschaltet, dann spart das natürlich mehr, aber pro Person wohl definitiv nicht. 100km, mit einem sparsamen Elektroauto (BMW i3 2019), verbrauchen 13,2 kWh Energie. Selbst wenn man großzügig davon ausgeht dass es mit 4 Personen voll besetzt ist und da noch einer im Kofferraum mitgenommen wird und der Stromverbrauch nicht durch das zusätzliche Gewicht ansteigt, dann landet man 2,64kWh. Da hätte ich gerne ein Studie, die die Behauptung belegt, denn so einen Verbrauch wird man wohl nichtmal mit GeForce Now hinbekommen.

Von jemand, der alleine in seinem Verbrenner, der 8L auf 100km braucht, will ich garnicht reden.
 
Du hast behauptet, es wäre leicht umzusetzen, ist es aber eben oftmals nicht.
Ist es. Ich halte es mit dem Grundsatz vom Veganismus "as far as is possible and practicable". Viele Medikamente sind mit tierischen Produkten oder am Tieren getestet. Es ist aber nicht immer möglich auf eben die Medikamente zu verzichten. Auf Gummibärchen kann ich aber verzichten und so verhält es sich auch mit dem Flug nach Mallorca. Es ist wirklich simpel.
Das bezweifle ich sehr stark.
Mein Fehler. Ich hab das gerade nochmal recherchiert und die Werte, die ich im Kopf hatte, waren von 2020 und da wurde seitens bspw The Shift Project über 3 kg pro Stunde allein fürs streamen angesetzt. Mittlerweile wurden die Werte seitens IEA weit nach unten korrigiert.
 

Eben hast du noch von "man" "Deutschland" und Instutionen, die "ihre Ziele nicht erreicht haben" gesprochen. Von einem "ich", das was gemacht hat, war nicht die Rede und dementsprechend bezieht sich auch mein Post nicht auf so einen Sonderfall.


Die Meere erwärmen sich und das hat Auswirkungen auf das Hydrat. Allerdings gibt es keinen Konsens, wann und sicxh das auswirken wird, Zuzmindest habe ich da nichts gefunden.

Das ist auch mein, mittlerweile etwas alter Stand der Dinge.

Aber die Gefahr ist vorhanden.

Das ist eine exakt gegenteilige Aussage der vorherigen Einstellung und Bedarf einer Quelle.

Ich mache mir Gedanken um die Gletscher. Sind die Gletscher wetg, destabilisiert das das Gebirge. Auch darüber habe ich schon einen Vortrag von Lesxch gesehen.

Bitter für die, die im Bereich des Felsabgangs leben. Aber global betrachtet ein absolutes Nischenproblem. Die viel katastrophalere Folgen der Gletscherschmelzen sind die Extreme im Wasserhaushalt der Flüsse. Früher sind die Gletscher im Frühjahr und Sommer geschmolzen, wenn es wenig Niederschlag gab und im Winter, wo es in den tieferen Ebenen mehr als genug regnet, ist das Wasser in höheren Lagen als Schnee liegen geblieben. Künftig werden die Flüsse im Sommer trocken fallen (mit extremen Folgen für limnische Fauna und Flora und für das die angrenzende Landvergetation), weil es weiterhin zu wenig regnet und kein Schnee mehr da ist, der den Sommer über schmelzen könnte, während es im Winter Hochwasser gibt, weil der Niederschlag komplett ungebremst abfließt. Da wird einiges an Daumbauten auf uns zukommen (und damit die Zwangsräumung ganzer Täler sowie die Aufgabe von Urlaubsgebieten, die sie bislang sind), um Hochwasserschutz und Wasserversorgung künstlich in den Griff zu bekommen.


Ricxhtig, Eis im Wasser hat keine Auswirkung auf dem Meeresspiegel.
Das meinen auch die Klimaleugner. Aber es gibt eine Menge Eis auf Land. Schließlich leben wir in einmer Eiszeit.
Dann gibt es eine Menge Leugner, dass die Erde größenteils der Zeit eisfrei war. Was auch stimmt, aber damals lebten keine 8 Milliarden Menschen. Abgesehen davon mögen es größere Säugetiere nicht so warm.

Die größeren Säuger sind recht mobil. Die könnten sich Regionen mit passendem Klima suchen, wenn es denn noch sowas wie Natur gäbe. Lebensraumzerstörung ist für die ein viel größeres Problem als Klimawandel.

Anders sieht das mit den Pflanzen und einem erheblichen Teil des Kleinviehs aus. Die sind nicht mobil genug oder könnten bestenfalls in schnurgerader Richtung unter optimalen Bedingungen mithalten. Aber bodenlebende Arten, die heute in Tunesien heimisch sind, finde ihre Klimazone halt morgen auf der Höhe Rom wieder. Um von einem zu anderen zu kommen, muss man einmal um das ganze Mittelmeer rum. Dafür würden viele Arten ettliche Jahrhunderte brauchen, wenn kein Mensch im Meer wäre. Für die Norditalienische Flora und Fauna ist es auch schwer möglich, um die Alpen herum schnell genug in den Thüringer Wald zu kommen. Alles, was nicht aktiv vom Menschen transportiert wird (Baumarten haben ironischerweise bessere Chancen als viele Insekten :ugly: ), wird bei so einer Klimaverschiebung aussterben. Genauso, wie wärend der letzten Galziale viele nordeuropäische Arten in Süddeutschland verreckt sind, weil von Norden die skandinavischen Gletscher kamen und Richtung Mittelmeerraum die Alpengletscher schon dicht gemacht hatten.
 
Es gibt einen massiven Unterschied zwischen Steinzeit und weniger Social Media nutzen. Letzteres wäre ein Fall für "was will man dagegen machen".
Alles gut, ich bleibe trotzdem bei meiner Meinung, dass weniger Fliegen und weniger Diesel besser wären als weniger Social Media. Ich kann dir gerne auch ein paar quellen geben kein Problem
Die Dame hat einen Namen und ich behaupte es nicht nur, ich habe dir eben diverse Quellen gegeben.
Klar hat sie das, wäre ja auch schlimm, wenn nicht. Nur leider kann ich mir Namen nicht so gut merken und hatte keine Zeit, das herauszusuchen.

LG
Halten wir fest, erst soll nur Flugverkehr mehr ausmachen als Internet. Jetzt sollen Autos, Flugzeuge und Bäume das Hauptproblem sein. Ich habe das Gefühl, dass du dich da ein wenig verrannt hast. Davon abgesehen ist dein Gefühl ein Gefühl und kein verifizierbarer Wert, der nebenbei gesagt auch noch anekdotische ist.
Nein, das habe ich nicht, aber es ist ja okay, wenn wir unterschiedliche Meinungen haben.
Aber schau mal hier:

was schadet dem klima meisten - Suchen und 2 weitere Seiten - Persönlich – Microsoft Edge 19....png
 
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soll jetzt in der Neuzeit ausschließlich das CO2 für eine Änderung der Temperatur verantwortlich sein
Wer sagt das?

Wer war an der Klimakrise von vor 9000 Jahren schuld? Oder vor 20.000 Jahren. Oder vor 125.000 Jahren. Oder vor 245.000 Jahren? Auch der Mensch?
Gab es da eine?

Während im größten Teil des Holozäns der CO2 Gehalt der Atmosphäre gar keinen Einfluss auf die Änderung der Temperatur hatte, weil er quasi-konstant war
Und wenn wir uns die letzten 66 Mio Jahre ansehen, sieht die Sache schon anders aus. Zumindest sagen das Wissenschaftler.

Sicherlich sind Temperaturschwankungen im Laufe der Zeit normal, allerdings ändert sich die Temperatur aktuell so schnell, dass Lebewesen keine Zeit haben sich daran anzupassen.
 
Das ist doch bei den Klimaleugnern immer das selbe. Sie versuchen zu argumentieren das die Erderwärmung normal ist und es schon immer solche Phasen gegeben hat. Und der Einfluss des Menschen keine Rolle spielt.
Damit sie einfach so weitermachen können wie bisher und ihre persönliche Komfortzone nicht verlassen müssen.
 
Sie versuchen zu argumentieren das die Erderwärmung normal ist und es schon immer solche Phasen gegeben hat.
Soweit ist das ja eine richtige Aussage.

Und der Einfluss des Menschen keine Rolle spielt.
Bezogen auf den natürlichen Wandel ist das ja keine Falschaussage.

Damit sie einfach so weitermachen können wie bisher und ihre persönliche Komfortzone nicht verlassen müssen.
Und ab da wird die Motivation für die ersten beiden Argumente zum eigentlichen Problem. Es wird aus was für immer auch Gründen negiert, dass der Mensch den natürlichen Zyklus massiv beschleunigt.

Wenn der Verkehr ausschließlich aus Geisterfahrern
Tut er ja leider nicht. Die fahren in einer Gang aus Geisterfahrern und versichern sich dabei ständig gegenseitig, dass man doch im Recht sei und die anderen das noch früh genug begreifen werden!

ich bleibe trotzdem bei meiner Meinung, dass weniger Fliegen und weniger Diesel besser wären als weniger Social Media
Meinung haben ist ja gut. Aber was ist die ganz persönliche Konsequenz? Ich streame munter weiter meine Gamingsession, lasse neuerdings den Chatbot anstatt mein Gehirn schwitzen und bin auch weiterhin exzessiv bei Insta, Tik und Co unterwegs, weil die reichen eh mehr CO₂ in die Luft blasen?
 
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Meinung haben ist ja gut. Aber was ist die ganz persönliche Konsequenz? Ich streame munter weiter meine Gamingsession, lasse neuerdings den Chatbot anstatt mein Gehirn schwitzen und bin auch weiterhin exzessiv bei Insta, Tik und Co unterwegs, weil die reichen eh mehr CO₂ in die Luft blasen?
Glaub mir, dein Hobby ist wirklich das kleinste Problem. Wie ich schon durch mehrere Quellen beigetragen habe, kannst du dort alles nachlesen. Und man kann den Klimawandel nicht mehr stoppen, das ist fix wie der Tod.

MFG
 
Bezogen auf den natürlichen Wandel ist das ja keine Falschaussage.


Und ab da wird die Motivation für die ersten beiden Argumente zum eigentlichen Problem. Es wird aus was für immer auch Gründen negiert, dass der Mensch den natürlichen Zyklus massiv beschleunigt.
Was denn jetzt? Ist das der "normale" und "natürliche Wandel" oder wird die Klimaentwicklung vom Menschen beschleunigt?

Gerade um die aktuelle Beschleunigung geht es doch. Und hat den Menschen als Ursache.
Das wird von Klimaleugnern abgestritten.
 
man kann den Klimawandel nicht mehr stoppen, das ist fix wie der Tod
Ja, wie auch, wenn er zyklisch und für den Planeten normal ist? Du kannst aber die Geschwindigkeit beeinflussen. Ohne uns reden wird über Jahrhundert bis Jahrzehntausende, ja, vielleicht sogar über Jahrhunderttausende. Mit uns dagegen über Dekaden!

@RyzA Erklärt das meine Worte?
 
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Das ist eine exakt gegenteilige Aussage der vorherigen Einstellung und Bedarf einer Quelle.
Das ist das was ich wahr genommen habe, als letztens diskutiert wurde.
Bitter für die, die im Bereich des Felsabgangs leben. Aber global betrachtet ein absolutes Nischenproblem.
Das betrifft die Menschen, die dort leben.
Langfristig ist es egal, wenn in 50 Millionen Jahren Afrika die Alpen auf 8000 Meter hochdrückt hat und das Alpenvorland in Schweden liegt.
Die größeren Säuger sind recht mobil. Die könnten sich Regionen mit passendem Klima suchen, wenn es denn noch sowas wie Natur gäbe. Lebensraumzerstörung ist für die ein viel größeres Problem als Klimawandel.
Warum sind dann keine Elefanten in Europa oder Nordamerika?
Tiere können sich zwar anpassen, aber nicht so schnell. Dazu kommt, dass der Lebensraum immer kleiner und verpestet wird.
 
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