Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Bei uns entscheiden die Lobbyisten und solange man mit klimaschädlichen Produkten viel Geld verdienen kann, wird sich daran auch nichts ändern.
Die checken in ihrer Geldgier leider nicht, dass man den Planeten unwiderruflich kaputt macht.
Und irgendwann kein Geld der Welt das mehr rückgängig machen kann.

Unser Ziel sollte also nicht die Verlangsamung sein, sondern der Stopp.
Einen Stopp wird es nicht mehr geben. Selbst wenn man jetzt zu 100% alles klimaneutral macht und alle mitmachen würden.
 
Vor wenigen Jahren haben Wissenschaftler ein Loch in unserer Ozonschicht festgestellt. Dieses wurde größer und es wurde ein Verursacher festgestellt. FCKW. Greenpeace hat einen FCKW freien Kühlschrank hergestellt und heute ist das Standard. Das Ozonloch wird sogar wieder kleiner.

Unser Ziel sollte also nicht die Verlangsamung sein, sondern der Stopp.
Das Ozon Loch und auch das Waldsterben (man zwang die Automobilindustrie zu Katalysatoren) konte man direkt sehen. Eine höhere CO2 Konzentration kann man zwar messen, aber nicht sehen und was man nicht sehen kann, existiert nicht, wenn niemand hat ja was gegen schönes Wetter.
Renaturierung der Mischwälder, Regenwälder, Moore etc. gehört natürlich dazu. Ob es zu spät ist weiß ich nicht.
Lesch sagte mal in einem Vortrag, dass das CO2 sehr langsam reagiert. Selbst wenn wir kein CO2 mehr ausstoßen, wird es Tausende Jahre dauern, bis wir wieder bei 240ppm sind.
 
Lesch sagte mal in einem Vortrag, dass das CO2 sehr langsam reagiert. Selbst wenn wir kein CO2 mehr ausstoßen, wird es Tausende Jahre dauern, bis wir wieder bei 240ppm sind.
Wenn die ganzen Methanvorkommen aus Permafrost usw freigesetzt werden ist sowieso Ende. Und nicht mehr zu stoppen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann mir das mal wer erklären, warum ein von Wissenschaftlern belegbarer Umstand, nämlich der von uns Menschen krass befeuerte Klimawandel, als Lüge abgetan wird, während man bei etwas deutlich weniger Bedrohlichen frei dreht?

Du nennst den "Grund" selbst: "Wissenschaftler".
Zum einen ist es ein komlexes, wissenschaftliches Thema. Man müsste sich damit beschäftigen, ehe man überhaupt zustimmen/was sinnvolles machen könnte. Mit dem Finger auf irgend wen anderes zu zeigen und ihm die Schuld an irgendwas zuzuschieben, ist einfacher. Nicht umsonst ist letzteres das Lieblingskonzept von Diktatoren und Kindern <6.
Zum anderen sagen Wissenschaftler all das schon sehr lange. Je nachdem, wie weit man ins Detail geht 50 bis 100 Jahre. Schon vor 30 Jahren war die Botschaft so deutlich, dass sie weit über Wissenschaftler hinaus in der Politik Wiederhall gefunden hat. Jetzt auf einmal hinzuhöhren würde beinhalten einzugestehen, dass man selbst 30 Jahre lang falsch gelegen hat und daran auch noch selbst schuld war.


Es geht nicht um "nichts". Aktuell und in den letzten 20 Jahren hat man sich fast ausschließlich! darauf konzentriert es zu verlangsamen.

Nein. Sowohl aktuell als auch in den letzten 20 Jahren quasi ausschließlich hat man sich darauf konzentriert, den eigenen Wohlstand zu steigern. Der DAX heute beinahe beim 4,5-fachen des Standes von vor 20 Jahren und die privaten Vermögen sind im Schnitt der letzten 20 Jahre um 400 Milliarden Euro pro Jahr gestiegen. (Oder eher gesagt von 98 bis 18, da ich nichts neueres finde. Aber zumindest das Geldvermögen, zu dem tausende Webseiten die gleiche Studie zitieren, ist seitdem/über Corona sogar noch extrem viel stärker gestiegen.) Gegen diesen Wohlstandsaufwachs ist das, was für Klimaschutz getan wurde, geradezu ein Witz.

Selbst die rund 30% CO2-Reduzierung, die wir auf dem Papier geschafft haben (zum Schutz des Klimas wären eher ~70-80% nötig gewesen), gehen maßgeblich darauf zurück, dass die Produktion einer Industriezweige hier runtergefahren und dafür die Importe entsprechend vorverarbeiteter Produkte aus Asien hochgefahren wurde. In einem durchschnittlichen Auto stecken heute dem Gesamtgewicht nach 50% mehr Stahl als in den 90ern, aber die Emissionen werden nicht mehr im Ruhrgebiet bilanziert.


Küstenregionen überall auf der Welt werden im Meer versinken. Zum Ende des Jahrhunderts werden wir Strände in der nördlichen Lüneburger Heide haben und der NOK wird irgendwo zwischen Rendsburg und Brunsbüttel in die Elbe münden, die Hamburg in ein Freibad verwandeln wird. Von Norden kommt das Meer und von Süden wird Kontinentaleuropa gebacken. Die Menschen werden sich dazwischen drängen und vermutlich teilweise blutig aufreiben, weil z.B. wegen fehlendem Niederschlag so simple Dinge wie Wasserversorgung (und Müllentsorgung :ugly:) auch hier nicht mehr gewährleistet werden können. Dazu kommt dann der Druck durch Migration von außen, wo dann keine staatlichen Strukturen mehr an nicht mehr existierenden Nationalgrenzen irgendwie die Leute davon abhalten auch dazuzustoßen.

So schnell steigt der Meeresspiegel nun auch wieder nicht und wir haben noch einige Meter Luft, ehe wir das Verhältnis aus Land- und Meereshöhe erreichen, dass die Niederlande schon lange haben. Es ist damit zu rechnen, dass die Deichneubauten längenoptimiert erfolgen und man eher einen kleinen Zipfel Acker opfert, als im Kreis drum rum zu deichen. Aber ehe man die Metropolen der norddeutschen Tiefebene aufgibt und Alternativen woanders wieder aufbaut, dürften noch Jahrhunderte vergehen. Hochwasserschutz ist teuer, aber immer noch sehr viel billiger als der Gesamtwert von "Bremen" oder "Hamburg". Bei der Wasserversorgung hat Deutschland auch noch sehr viel Luft nach oben, sowohl was sparen als auch speichern angeht.

Bei der Sache mit den Klimaflüchtlingen hast du wesentlich eher recht: Europa nördlich der Alpen hat mit die beste geographische Ausgangslage für die nächsten Jahrzehnte bis Jahrhunderte Klimawandel und von den rund 2-3 Milliarden Menschen, die in den unmittelbar vom Meeresspiegel bedrohnten Küstengebieten leben, dürften sich 1-2 Milliarden nicht in Staaten mit vergleichbaren Schutzmöglichkeiten befinden. Dazu kommen geratene noch einmal 0,5-2 Milliarden, die sich wegen nachlassender Nahrungsversorgung aus dem Innern der Kontinente in Bewegung setzen. In der Gesamtsumme also 100-300 mal so viele Menschen, wie bei den Fluchtbewegungen des arabischen Frühlings und die werden auf der Suche nach einem neuen Leben garantiert nicht bevorzugt in die Regionen der Welt ziehen, die ebenfalls ums nackte Überleben kämpfen.

Aber hey: Auch das wird seit Jahrzehnten vorhergesagt. Die Leute wollen das offensichtlich genauso, wie die anderen Klimawandel folgen. Anders lässt sich das Verhalten der Deutschen (oder zumindest des Teils, der noch nicht im Nach-mir-die-Sintflut-Rentenalter ist), nicht erklären. (Zumindest nicht ohne Intelligenzbeurteilungen, welche die Forenregeln verletzen würden :ugly: )


Das Ozon Loch und auch das Waldsterben (man zwang die Automobilindustrie zu Katalysatoren) konte man direkt sehen. Eine höhere CO2 Konzentration kann man zwar messen, aber nicht sehen und was man nicht sehen kann, existiert nicht, wenn niemand hat ja was gegen schönes Wetter.

Ahrtal kann niemand sehen?
Stimmt. Da gibts ja nichts mehr zu sehen. (Außer eine Milliardengrab. Aber Staatsverschuldung ist tatsächlich unsichtbar.)

Lesch sagte mal in einem Vortrag, dass das CO2 sehr langsam reagiert. Selbst wenn wir kein CO2 mehr ausstoßen, wird es Tausende Jahre dauern, bis wir wieder bei 240ppm sind.

Ich finde die Folie zu sämtlichen Klimawandelfolgen leider nicht mehr, aber vor 15 Jahren ging man davon aus, dass selbst bei sofortiger Senkung der globalen CO2-Emissionen auf 0 allein der Meeresspiegelanstieg erst in 400 Jahren seinen Höhepunkt erreicht. Diese ganzen "bis 2100"-Betrachtungen blenden das richtig dicke seit jeher aus und wurden in den 90ern auf den Tisch gepackt, um den Leuten zu vermitteln, was sie ihren eigenen Kindern/Enkeln antun.

Nach 30 Jahren nichtstun sind es jetzt für die erste Generation "was ihr euch selbst antut"-Betrachtungen, aber das ist auch das einzige, was sich geändert hat. (Okay, und einige der optimistischeren Szenarien sind mittlerweile als nicht mehr erreichbar rausgeflogen.)


Methanhydrat ist das Problem.

Gibt es da mittlerweile neue Erkenntnisse zu marinem Hydrat, die das in der Form mit Sicherheit feststellen oder beziehst du dich auf Permafrost?

Über letzteres war man sich, als ich das letzte Mal grundlegend neues gehört habe, noch nicht sicher und tendierte zu "bis auf weiteres nicht". Der Großteil der bislang gefundenen Vorkommen liegt deutlich tiefer als für ihre Stabilität nötig wäre (Druck ist da wichtiger als Temperatur und alle Vorkommen haben zumindest die -200 m Auflast während der letzten Eiszeit mitgemacht) und damit auch in Bereichen, in denen selbst ein paar Zehntelgrad Temperaturanstieg Jahrhunderte dauern sollten.

Größere Sorgen hatte man eigentlich nur noch vor Hangrutschungen: Geringe Mengen Hydrat weit oben z.B. vor Norwegen werden doch instabil und gehen den Kontinentalabhang runter, woraufhin die ganze Kruste da abbricht. Aber ob sowas tatsächlich geschehen konnte, war noch Gegenstand der Forschung und ich habe nie wieder was darüber gehört. (Was nahelegt, dass kein größeres Risiko gefunden wurde. Denn in klimakatastrophalem Umfange hätte das auch Tsunamis zur Folge, nach denen niemand mehr nach Meeresspiegelanstieg fragen würde.)
 
Ahrtal kann niemand sehen?
Stimmt. Da gibts ja nichts mehr zu sehen. (Außer eine Milliardengrab. Aber Staatsverschuldung ist tatsächlich unsichtbar.)
Kannst du 420ppm sehen? Ich nicht.
Alle sehen nur schönes Wetter, aber niemand regt sich über die Hitzetotr auf.
Ich finde die Folie zu sämtlichen Klimawandelfolgen leider nicht mehr, aber vor 15 Jahren ging man davon aus, dass selbst bei sofortiger Senkung der globalen CO2-Emissionen auf 0 allein der Meeresspiegelanstieg erst in 400 Jahren seinen Höhepunkt erreicht. Diese ganzen "bis 2100"-Betrachtungen blenden das richtig dicke seit jeher aus und wurden in den 90ern auf den Tisch gepackt, um den Leuten zu vermitteln, was sie ihren eigenen Kindern/Enkeln antun.

Ich finde die Vorträge von Harals Lesch sehr informativ. Kann man häufig bei Youtube sehen.
Natürlich sind politisxche Ziele 0Unsinn, aber die Politik ignoriert die Wissenschaft.
Gibt es da mittlerweile neue Erkenntnisse zu marinem Hydrat, die das in der Form mit Sicherheit feststellen oder beziehst du dich auf Permafrost?
Die Meere erwärmen sich und das hat Auswirkungen auf das Hydrat. Allerdings gibt es keinen Konsens, wann und sicxh das auswirken wird, Zuzmindest habe ich da nichts gefunden. Aber die Gefahr ist vorhanden.
Größere Sorgen hatte man eigentlich nur noch vor Hangrutschungen: Geringe Mengen Hydrat weit oben z.B. vor Norwegen werden doch instabil und gehen den Kontinentalabhang runter, woraufhin die ganze Kruste da abbricht. Aber ob sowas tatsächlich geschehen konnte, war noch Gegenstand der Forschung und ich habe nie wieder was darüber gehört. (Was nahelegt, dass kein größeres Risiko gefunden wurde. Denn in klimakatastrophalem Umfange hätte das auch Tsunamis zur Folge, nach denen niemand mehr nach Meeresspiegelanstieg fragen würde.)
Ich mache mir Gedanken um die Gletscher. Sind die Gletscher wetg, destabilisiert das das Gebirge. Auch darüber habe ich schon einen Vortrag von Lesxch gesehen.
 
Aber von Eisbergen die im Meer schwimmen nicht, oder?
Weil die ja genauso viel Wasser haben wie sie verdrängen.
Wenn ich das richtig verstanden habe.
Ricxhtig, Eis im Wasser hat keine Auswirkung auf dem Meeresspiegel.
Das meinen auch die Klimaleugner. Aber es gibt eine Menge Eis auf Land. Schließlich leben wir in einmer Eiszeit.
Dann gibt es eine Menge Leugner, dass die Erde größenteils der Zeit eisfrei war. Was auch stimmt, aber damals lebten keine 8 Milliarden Menschen. Abgesehen davon mögen es größere Säugetiere nicht so warm.
 
Kernkraft und (fast) gut ist es. Es gibt um Deutschland herum genug Länder, die welche bauen (wollen),. da kann man die Server dann hinstellen. Natürlich wären Erneuerbare sogar besser, das können wir ja machen, wenn wir auf 100% gekommen sind. Momentan krebsten wir beim Primärenergieverbrauch noch bei etwa 20% Erneuerbare herum.

Ich habe dann die Unterhaltung gestoppt, weil da einfach nichts zu retten war.

Schlechte Idee, die Leute werden nicht von selbst klug und wenn man Dummheit nicht widerspricht, dann steht sie als Wahrheit im Raum.

Deshalb schießt man sich mit der Ignoreliste auch selbst in den Fuß. Ich kann von diesen Leuten behaupten, was ich will. Etwa dass sie auf dicke Frauen stehen, die sie mit Butter und Marmelade einschmieren. Wenn die einfach weiterdiskutieren, als wäre nichts gewesen, dann denkt sich der Rest "jo, ist so". Dabei muß man dem widersprechen, denn nur so könnten die Leute klarstellen, dass sie in Wirklichkeit auf dünne Kerle stehen, die sie mit einer Honig-Senf Sauce einreiben :ugly:

Ich persönlich habe schon mit vielen Diskussionen geführt und manchmal kann man die Leute sogar umstimmen oder zumindest den Grundstein für Zweifel legen.

Ja -W-Lan kostet Strom und die HW dazu.
Aber bevor wir das W-Lan einsparen, müssten Zig tausend andere Themen vorher inspiziert werden.
W-Lan ist ganz weit unten im Level.

Es geht nicht ums WLAN, sondern um die Technik dahinter. Das Smartphone braucht 2W, der Router irgendwo um die 5-10W, die Gegenstelle bei der Internetverbindung ähnlich viel, dann muß das ganze weiter transportiert werden und dann kommen die Serverfarmen und da ist man im Multimegawattbereich unterwegs.

Den 2W steht ein vielfaches gegenüber, darauf will das ganze aufmerksam machen.

Sry ich wiederlege es dir mal hier @Incredible Alk

Ja und die Mi8lliardäre sagen "so viele sind wir nicht, spart lieber beim Pöbel ein, das bringt richtig was".

So ein rechtfertigender Whataboutism hilft nicht, bzw. der hier soll vom Thema ablenken.

Btw: ich finde es echt witzig, wenn eine Person so sehr mit einem Thema verbunden wird, dass sie noch nichtmal an einer Diskussion teilnehmen muß, damit man ihre noch nicht mal vorgebrachten Argumente widerlegt. Das hebt das Strohmannargument auf eine völlig neue Stufe :ugly:

Wenn diesen Menschen das Klima wirklich so sehr am Herzen liegt, warum fangen sie nicht beim Fliegen an?

Schon wieder ein Whataboutism, der schlechtes rechtfertigen soll.

All diese Flugzeuge, die durch die Luft düsen, verschmutzen mehr als alles andere auf der Welt.

Es sind gut 2% der Treibhausgasemissionen. Es gibt einen Haufen, das schlimmer ist, inklusive der Nutzung des Internets usw.. Wenn man es bei Lichte betrachtet, dann verbraucht ein ausgebuchter Flug, in einem modernen Flugzeug, pro Passagier gut 3L auf 100km. Das ist zwar jetzt nicht wenig, aber auch nicht so viel und damit kämen wir zum nächsten Whataboutism: Leute, die alleine im Auto fahren sind um ein vielfaches schlimmer.

Aber das ganze führt zu nichts, jedes Problem muß einzeln angegangen werden. Häng das Rechenzentrum an ein Kernkraftwerk, fahr mit dem Flixbus, statt mit dem Flugzeug, in den Urlaub und quetsch dich morgens in den ÖPNV, statt gemütlich ein deiner Karre im Stau zu stehen.

Dass London nicht mehr in der EU ist und sich nicht an die EU-Regeln halten wollte, uns jetzt aber in Europa sagen möchte, dass wir lieber auf unser WLAN verzichten sollten – finde den Fehler.

Haben sie nie gefordert, man sollte sich dem ganzen nur bewußt werden, dann kann man auch etwas dagegen tun. Außerdem ist das auch nicht "London", jeder kann irgendwelche Plakate buchen und auf irgendwas hinweisen. Wenn ich Bock habe, dann kann ich sogar meine eigene Kampagne gegen Sport ins Leben rufen. Ich hab sogar ein Motto "bleib zu Hause, bleib sicher". Das wäre doch echt lustig und das Medieninteresse wäre mir garantiert.

(...) aber den kollektiven Internetbeißreflex in beliebige Richtungen brauch ich nicht).

Den hast du auch so bekommen :ugly:

Im Zweifelsfall hat dann ein wildgewordener Mod Regierungsbeamte den Garten angezündet, weil sie sich kritisch geäußert haben.

Also bitte, es weiß doch jeder, dass die Regierungsbeamten das machen, weil die Baumarktindustrie den Staat unterwandert hat und nicht wegen irgendwelcher Meinungen. Meinungen werden auf Twitter, heute irgendwie bekannt als X, zensiert, noch nichtmal Leute beleidigen darf man mehr, wo sind wir da hingekommen?

Man muß im Meer der Verschwörungsmythen den Überblick behalten.

Und jetzt werde ich mich durch die hohle Erdkugel graben :D

(...) finde ich Flieger-Diesel viel schlimmer.

Flugzeuge werden mit Kerosin betrieben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ach bitte, wer denkt sich so etwas aus? Wenn diesen Menschen das Klima wirklich so sehr am Herzen liegt, warum fangen sie nicht beim Fliegen an? All diese Flugzeuge, die durch die Luft düsen, verschmutzen mehr als alles andere auf der Welt. Von mir aus auch der Diesel beim WLAN, aber da hört der Spaß auf. Jetzt gehe ich auf die Straße. :D
Okay, weitere Challenge: vegan leben. ;) Der Clou bei vegan ist, dass es nicht nur dem Klima nützt sondern auch der Natur und den Tieren, da so weniger Fläche für die Nahrungsmittelerzeugung verbraucht würde und so auch weniger totgespritzt würde. So würde mit etwas verhältnismäßig leicht in den Alltag integrierbarem auch etwas gegen das Artensterben tun. :) Anyone? Ließe sich auch super mit nicht-fliegen kombinieren. ;)
 
Die Erde war zuletzt vor knapp 34Mio. Jahren komplett eisfrei, das war lange bevor der Mensch existiert hat. Dabei sind eisfreie Pole der Normalzustand unseres Planeten, welcher zumindest zu 80% der Zeit gegeben war.

Und wir leben zwar in einem Eiszeitalter, allerdings aktuell einem interglazialen Abschnitt, dem Holozän, welches vor knapp 12.000 Jahren begonnen hat. Lokal betrachtet sind wir also eher in einer Warmzeit, trotz dem Umstand, dass die Erde zum Teil von Eis bedeckt ist.
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Der moderne Mensch trat etwa bei der 300k Marke auf. Seitdem gab es lokal zwei Kaltzeiten und jetzt die dritte Warmzeit.

Im frühen Holozän, vor ca. 10.000-8000 Jahren war es fast so warm wie heute, zumindest geht man davon aus, dass die Temperaturen heute ein bisschen höher sind, so genau kann man das nicht sagen, weil es immer einen kleinen Bereich der Unsicherheit gibt.

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Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie es sein kann, dass es im frühen Holozän etwa genauso warm war wie heute, obwohl sowohl die Kohlenstoffdioxid-, als auch Methan-Konzentration deutlich geringer waren und sich während der gesamten Zeit über quasi-stabil gehalten haben. Immerhin hat der Mensch im Klimaoptimum ja noch keine fossilen Energieträger genutzt, wodurch gewisse Mengen an Spurengasen in der Atmosphäre deutlich ausgeprägter aufgetreten wären.

In der Wissenschaft wird ein Teilbereich des Holozäns umgangssprachlich tatsächlich als Klimaoptimum bezeichnet, während man heute, bei ähnlichen Temperaturen von einer Klimakatastrophe spricht. Stabile Warmzeiten waren immer deutlich von Vorteil für Flora, Fauna und Mensch. Immer, wenn es warm war, ist das Leben auf der Erde aufgeblüht. Hochkulturen sind immer mit warmen Perioden einhergegangen.

Aber zurück zur Kopfnuss - Wieso war es im Holozän zum Teil ähnlich warm, mit ~260ppm CO2 Gehalt, wie heute, mit ~420ppm CO2 Gehalt? Kann es vielleicht sein, dass es noch andere Einflussgrößen gibt, die man eventuell zu sehr außer Acht lässt?

Hier mal ein Verlauf zur solaren Aktivität in den letzten 12.000 Jahren (Hohe Sonnenaktivität geht mit vielen Sonnenflecken einher):
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Der schraffierte Bereich zeigt das Klimaoptimum im frühen Holozän. Wir erleben aktuell wieder eine besonders intensive Sonnenaktivität welche sogar das Maß von vor 9000 Jahren übersteigt. Die Sonne ist der maßgebliche Faktor für die Temperatur auf der Erde. Spätestens wenn man sich die Effektgröße der Milankovic-Zyklen ansieht, wird das sehr deutlich.

Mehr Sonnenaktivität - Höhere Erdtemperatur - Steigende Ausgasung aus CO2 Senken.

Während im größten Teil des Holozäns der CO2 Gehalt der Atmosphäre gar keinen Einfluss auf die Änderung der Temperatur hatte, weil er quasi-konstant war, soll jetzt in der Neuzeit ausschließlich das CO2 für eine Änderung der Temperatur verantwortlich sein - Da gehe ich nicht mit.

Jetzt dürft ihr mich wieder einmal steinigen. :)
 
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