Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Und solange die EU weiterhin das Verarbeiten von Wäldern zu Pellets fördert, scheint es uns noch viel zu gut zu gehen.
Ahhh, das ist jetzt dezent populistisch.

Pelltes werden aus dem Abfall von einer Stammnutzung gewonnen und konkurieren "baumintern" und verkaufstechnisch zum Sägemehl, aus denen z. B. Ikeamöbel gebastelt werden.
Letztere verbraten so viel Leim, der nicht gerade gesund ist, dass die Alternative, das Zeugs als Brennstoff zu nutzen, deutlich gesünder für den Menschen und mit seit über 10 Jahren vorgeschriebenen Filtern auch deutlich umweltfreundlicher ist.
Kaufste z. B. Ikea, kannste aus ökologischer Sicht auch gleich alles in Stahl bauen.
Die Verarbeitung von Sägespänen zu billigen Möbeln ist ein ökologischer und primärenergietechnischer Alptraum für den Ökologen und Umweltschützer.

Die Rinde ist ausschließlich nur für Mulch oder eben Hackschnitzelanlagen geeignet.
die untere Darstellung zeigt links den ca. Anteil Sägespäne und rechts den Anteil von gewonnenem Dämmstoff.
Letzterer wird aus den höherwertigeren Fasern gewonnen.
Das Sägemehlzeugs ist für Dämmung nicht geeignet.

Gerade bei Kurzumtriebsplantagen würde man diesen Baumanteil dann Mangels Nutzungsalterntive schlichtweg wieder umpflügen, was aber ökologisch keinen Sinn ergäbe, weil dann die Böden versauern.

Schematisch ungefähr so:
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Pelltes werden aus dem Abfall von einer Stammnutzung gewonnen und konkurieren "baumintern" und verkaufstechnisch zum Sägemehl, aus denen z. B. Ikeamöbel gebastelt werden.
Und das ist inzwischen falsch. In Kanada werden Wälder gerodet, um den Pellet Bedarf in Europa decken zu können.
Seit dem die EU Pellets als Öko durchgewunken hat, steigt der Bedarf massiv an. Das kannst du nicht mehr nur durch Schlechtholz bedienen. Da wird jetzt alles abgeholzt, was herumsteht.
 
Und das ist inzwischen falsch. In Kanada werden Wälder gerodet, um den Pellet Bedarf in Europa decken zu können.
Was natürlich Quatsch ist, nur weil es in der marktschreierisch Presse steht.


Glaubst du im Ernst, dass ganze Bäume zu Pellets verarbeitet werden, wenn fürs Nutzholz/Bauholz ca. 400-500 €/m³, fürs Möbelholz 600-700 €/m³ und fürs Abfallholz = Pelletsproduktion ca. 75 €/m³ erzielt werden können?

Kanada und USA kaufen ganz im Gegenteil schon seit Jahren Bauholz in Europa (primär Skandinavien und Osteuropa) in Mengen ein, um den Markt an Bauholz bedienen zu können.



1679652400335.png


Quelle:
 
Und das ist inzwischen falsch. In Kanada werden Wälder gerodet, um den Pellet Bedarf in Europa decken zu können.
Seit dem die EU Pellets als Öko durchgewunken hat, steigt der Bedarf massiv an. Das kannst du nicht mehr nur durch Schlechtholz bedienen. Da wird jetzt alles abgeholzt, was herumsteht.
Mit Verlaub, das ist falsch in jeder Hinsicht.

Erstens werden weder in Kanada noch sonst irgendwo Bäume für die Pellet-Erzeugung gefällt. Das ist ein Fehldeutung, die @compisucher bereits angesprochen hat, und bei der ich ergänzen möchte: Der Bedarf an Bauholz ist enorm gestiegen und bei der Verarbeitung von mehr Bäumen zu mehr Bauholz fällt nun einmal auch mehr Material an, aus dem man Pellets machen kann.

Zweitens gibt es keinen Persilschein der EU für Pelletheizungen; es wird ganz im Gegenteil sogar ein Verbot angestrebt. Die Einzigen, die ernstlich behaupten, Pellets wären umweltfreundlich, sind - Wen wundert's? - die daran beteiligten Unternehmen und in Deutschland gewisse Landesregierungen mit großer Klientel an Häuslebesitzern mit Pelletheizung.

Was stimmt: Pellets haben einen geringfügig kleineren Fußabdruck als manche andere Brennstoffe. Das ist aber, um mal im sprachlichen Bild zubleiben so, als könnte man sich wie bei Aschenputtel aussuchen, ob man sich lieber die Zehen oder die Ferse kürzen will, damit der Schuh passt.
Ein wenig besser laufen lässt es sich übrigens mit abgesägten Fersen, aber eine böse Sauerei gibt es immer.
 
Klientel an Häuslebesitzern mit Pelletheizung.
Groß ist relativ, m. W. sind es um die 3% der privaten WW und Heizungsversorgung inkl. Hackschnitzel in D..
Und letztere, da diese meist größere Anlagen sind, haben davon ca. 65-70% Anteil.

Klare Aussage:
Ich verteidige die, weil ich selber eine habe, schon seit 20 Jahren als Backup für meine Thermosolar- und PV-Elemente.

Auch ganz klar:
So was gehört heutzutage nur noch mit einem effizienten Filter betrieben (daran haperts in D. noch)
Ist z. B. bei uns in Tirol Gesetz und der hat jedes Jahr eine Art "TÜV-Abnahme" vom Bezirksschornsteinfeger, die mich dann auch jedes mal 150 € kostet.

Denke aber auch, wir haben ganz andere Baustellen bzgl. Klimaschutz, CO2 usw. als die Pelletsanlagen in homeophatischer Dosis in D..
 
Denke aber auch, wir haben ganz andere Baustellen bzgl. Klimaschutz, CO2 usw. als die Pelletsanlagen in homeophatischer Dosis in D..
Aber trotzdem muss alles angesprochen werden.
 
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Ein interessantes Video von Harald Lesch über E-Fuels.
 

Eine interessante Doku zum Thema durch die Mojib Latif führt.
 
Latif ist ein absoluter Experte. Muss ich mir anschauen.
Der war einer der ersten in Deutschland die vor den Klimawandel gewarnt haben.


Und Alexander vom Humboldt soll einer der ersten Menschen gewesen sein, welche die Klimaveränderung durch den Menschen festgestellt haben. Wird auch in der Doku gesagt.
 
Der war einer der ersten in Deutschland die vor den Klimawandel gewarnt haben.
Ja, und die Wenigsten kapieren,
was da auf uns zukommt.
Das "1,5 Grad-Ziel" der maximalen Klimaerwärmung ist doch jetzt schon völlig illusiorisch.
Bei der derzeit aktuellen Klimakonferenz sind rd. 2500 Lobbyisten dabei,
richtig greifbare Entscheidungen zu verwässern.
Diesen Quark, kann man sich also völlig ersparen.

Aber hey,
Dollars sind richtig gut ...
 
Ja, und die Wenigsten kapieren,
was da auf uns zukommt.
Das "1,5 Grad-Ziel" der maximalen Klimaerwärmung ist doch jetzt schon völlig illusiorisch.
Bei der derzeit aktuellen Klimakonferenz sind rd. 2500 Lobbyisten dabei,
richtig greifbare Entscheidungen zu verwässern.
Diesen Quark, kann man sich also völlig ersparen.

Aber hey,
Dollars sind richtig gut ...
Ja leider haben sie nichts dazu gelernt und Profite sind ihnen immer noch wichtiger.
Das Andere das später ausbaden müssen ist ihnen egal.
 
Da schätze ich auch.
Wenn dann noch die Permafrostböden im großen Stil schmelzen geht das noch schneller.

Ja,
aber generell müssen wir schrumpfen.

Immer mehr, immer weiter wird nicht funktionieren,
die Ressourcen sind letztendlich auch nicht unbegrenzt.
Und was unseres Land betrifft,
da werden harte und vor allem sehr teure Zeiten uns begleiten.
 
Ja, und die Wenigsten kapieren,
was da auf uns zukommt.
Das "1,5 Grad-Ziel" der maximalen Klimaerwärmung ist doch jetzt schon völlig illusiorisch.
Bei der derzeit aktuellen Klimakonferenz sind rd. 2500 Lobbyisten dabei,
richtig greifbare Entscheidungen zu verwässern.
Diesen Quark, kann man sich also völlig ersparen.

Aber hey,
Dollars sind richtig gut ...

Das 1,5-K-Ziel war schon völlig illusorisch, als es beschlossen wurde und zugleich schon damals in sich unbefriedigend. Und die Programme für das angebliche 1,5-K-Ziel waren in ihren Absichten absolut unzureichend, um dieses zu erreichen, ihre Inhalte waren absolut unzureichend um diese Absichten zu erfüllen, die Umsetzungen blieben im Umfang meilenweit hinter den Inhalten zurück und kamen auch noch zu spät. Das ist, spätestens seit Ende der 90er, eine so generelle Feststellung, dass man von einer Strategie sprechen kann: Wann immer irgendwo die """auch"" an die Wirtschaft denken"-Politik übers Klima redet, schiebt sie so viele Ebenen zwischen "Anforderungen des Problems" und "Lösungsversuche des Problems" wie nur irgendmöglich und bei jedem einzelnen dieser Schritte werden wieder 20-30% Prozent abgezwackt, bis am Ende fast gar nichts mehr übrig bleibt.


Was auch noch interessant ist:

Anhang anzeigen 1445947

Die Leben in Saus und Braus ohne Rücksicht auf Verluste.

Wobei ich aus der Hüfte heraus mal schätzen würde, dass wenigstens 15% der deutschen zu diesem reichsten 1% der Weltbevölkerung gehören. Und wenn man die reichsten 10% von letzterer nimmt, dann ist mindestens auch unser gesamter Mittelstand mit drin und vermutlich noch einmal so viel CO2.
 
Der war einer der ersten in Deutschland die vor den Klimawandel gewarnt haben.
Das ging viel früher fundiert los. Vor 45 Jahren las ich das Buch "Der Ast auf dem wir sitzen".
Hier ein Interview mit einem der beiden Moderatoren der Sendung zum Film. Es tritt alles ein.

 
Das ging viel früher fundiert los. Vor 45 Jahren las ich das Buch "Der Ast auf dem wir sitzen".
Hier ein Interview mit einem der beiden Moderatoren der Sendung zum Film. Es tritt alles ein.

Hier eine alte Tagesschau zum Thema:

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