Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

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Also ich sehe das Problem mit dem Atomstrom gar nicht.
Wir haben genug regenerative Energiequellen um den Energiebedarf des Planeten komplett ohne fossile Brennstoffe und Atomstrom zu decken.

Andere, unersetzbare Ressourcen sind viel interessanter. Für Strom gibt es Lösungen und Technologien, für seltene Erden noch nicht. Wir müssen also an das Thema Recycling ran um auch die schwierigsten Fälle erfolgreich zu zerlegen - alle Rohstoffe aus sehr kleinen Geräten und Bauteilen befreien ist aktuell noch nicht machbar, aber daran wird gearbeitet.
Das muss langfristig gemacht werden. Kurzfristig müssen wir aber den CO2-Ausstoß massiv senken, weil das aktuell das größere Problem ist. Die Stärke der Naturkatastrophen ist wesentlich kritischer als ungiftiger, nicht radioaktiver Müll der aktuell noch nicht im recycling landet weil zu aufwendig wenn überhaupt machbar.
Prioritäten setzen, man kann nicht alles gleichzeitig machen. CO2 ist aktuell das größte Problem und hat bislang die schlimmsten Auswirkungen - weil sie auch global sind und nicht regional beschränkt. Wenn ein Atomreaktor hochfliegt, betrifft das nur bestimmte Gebiete. Schön ist es nicht, aber das hat keine so massiven Auswirkungen wie Hurricans usw. die ganze Gebiete ausradieren und wesentlich mehr tote hinterlassen.

Die Respektlose Satire fand ich übrigens geil, im Netz ist so was normal geworden, die Sprache ist etwas brutaler dort und die Umweltsau ist real. Und man sollte die Umweltsau auch so nennen dürfen, was ist so schlimm daran?
Meine eigene Mutter teilt auch nicht alle meine Einsichten, ist sich aber bewusst das sie nicht unsterblich ist und die nächsten 50 Jahre sind ihr relativ egal weil sie einen Großteil davon wohl nicht mitbekommen wird. Ich kann sie auch nicht davon überzeugen, alte "Werte" und "Gewohnheiten" sitzen tief. Bei manchen Leuten ist da Hopfen und Malz verloren.
 
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Der gedankliche Fehler ist halt, dass die Batterie die Lösung ist. Power-to-Liquid macht aber viel mehr Sinn.
 
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Der gedankliche Fehler ist halt, dass die Batterie die Lösung ist. Power-to-Liquid macht aber viel mehr Sinn.

Batterien sind aktuell schon viel effizienter und wir sind da noch nicht am Ende angelangt.
Daher sehe ich die als die beste Lösung.
Dazu kann man die Batterien austauschbar machen um die Nachteile der Ladezeiten zu überwinden. Gerade für größere Fahrzeuge macht das Sinn.
Und Elektroautos sind recht einfach was Antrieb angeht, einfacher geht es doch kaum. Das sollte die Kosten auf dauer auch senken und entsprechend die breite Masse damit erreichen.

Abgesehen davon brauchen wir sowieso Energiespeicher außerhalb von E-Autos. Auch da wird die Batterie entscheidend sein. Power-to-liquid hat bislang nicht wirklich was erreicht.
 
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Der gedankliche Fehler ist halt, dass die Batterie die Lösung ist. Power-to-Liquid macht aber viel mehr Sinn.
Hust Wirkungsgrad hust

Zusätzlich noch die Probleme mit lokalen Emissionen (ja sauberer als Treibstoff aus Erdöl etc aber trotzdem)
 
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Hust Wirkungsgrad hust
Zusätzlich noch die Probleme mit lokalen Emissionen (ja sauberer als Treibstoff aus Erdöl etc aber trotzdem)

Wenn man 100% regenerative Energie, die zum Zeitpunkt der Erzeugung weder "verbraucht" noch gespeichert werden können, mit einem Wirkungsgrad von x Prozent zur Erzeugung von Wasserstoff mittels Elektrolyse verwenden kann, beträgt der Energiegewinn exakt besagte x Prozent*. Und zwar ohne schädliche Emissionen.

Wie groß x ist, variiert je nach Effizienz der Anlagen, in denen der Wasserstoff anschließend verfeuert wird, liegt jedoch heutzutage deutlich über 60 Prozent.

* Zzgl. des überschaubaren Energieeinsatzes zur Verflüssigung des Wasserstoffs.
 
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Wenn
Haben wir aber nicht und wir können uns nicht auf etwas einlassen, dass uns noch länger brauchen lässt 100% EE zu haben.
Außerdem 60 Prozent? Das will ich sehen!
Wir reden hier nicht von der Stromerzeugung sondern von Bewegungsenergie. Da wir bei P2L weiterhin normale Verbrennungsmotoren verwenden würden kannst du dir 60 Prozent in die Haare schmieren.
 
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Wenn man 100% regenerative Energie, die zum Zeitpunkt der Erzeugung weder "verbraucht" noch gespeichert werden können, mit einem Wirkungsgrad von x Prozent zur Erzeugung von Wasserstoff mittels Elektrolyse verwenden kann, beträgt der Energiegewinn exakt besagte x Prozent*. Und zwar ohne schädliche Emissionen.

Wie groß x ist, variiert je nach Effizienz der Anlagen, in denen der Wasserstoff anschließend verfeuert wird, liegt jedoch heutzutage deutlich über 60 Prozent.

* Zzgl. des überschaubaren Energieeinsatzes zur Verflüssigung des Wasserstoffs.

Oder wir nehmen die regenerative Energie, speichern die in Akkus und rufen sie ab mit minimalen Verlusten direkt ab, sparen uns dazu noch die komplizierteren Aufbauten die man braucht um Wasserstoff zu speichern und zu nutzen usw.
Der eine oder andere sieht die E-Autos als Waschmaschine mit Rädern und dicken Akkus (sind sie ja praktisch auch), aber die meisten die so denken haben noch kein flottes Modell gefahren.
Alleine der Fahrspaß der E-Autos im üblichen stop&go Verkehr oder überall dort wo es viele Kurven und Geschwindigkeitsbegrenzungen gibt ist weit höher als bei vergleichbaren Benzinern. Das Argument sollte man nicht vergessen. Wer sich einen Neuwagen kauft und es nicht gerade ein Transporter ist, will auch das die Kiste sich nicht wie ein Wandschrank fährt :) Auch hier haben Akkus massive Vorteile weil sie überall im Auto sein können und so einen guten Schwerpunkt und Gewichtsverteilung ermöglichen.

Kurz: es gibt einen guten Grund warum Tesla so durchgestartet ist. Die Leute geben denen freiwillig 1000$ damit die sich ein Auto irgendwo in 6-12 Monaten abholen können, so was gibt es bei keinem anderen Hersteller der Autos für die Massen baut. Und ich hoffe Tesla wird unseren Autoherstellern hier (und den Japanern die immer noch die Top1 halten) weiterhin kräftig in den Hintern treten. Dann gibt es massiven Fortschritt, vor allem bei Akkus. Mit Mitspieler, mehr Finanzierung, schnellere Entwicklung. Und es gibt schon E-Autos für jeden Geldbeutel (natürlich mit entsprechenden Nachteilen je billiger die werden), aber Model 3 hat schon gezeigt wohin die Reise geht.

Also, wozu Wasserstoff erzeugen um es dann ineffizient zu verbrennen? Dazu ist der Transport aufwendig.
 
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Wenn
Haben wir aber nicht und wir können uns nicht auf etwas einlassen, dass uns noch länger brauchen lässt 100% EE zu haben.

Ich denke, du hast mich nicht richtig verstanden. Unabhängig vom aktuellen Anteil regenerativer Energie am Gesamtbedarf kann bereits *jetzt* mehr erzeugt werden, als an sich benötigt wird. Das Problem ist, dass regenerative Energieerzeugung nicht gemäß der Hoch- und Niedriglastzeiten an- und abgeschaltet werden kann und die Umwandlung/Speicherung auf Sparflamme läuft, weil es einfacher und noch erlaubt ist, fossile Energieträger zu nutzen.

Technisch sind Elektrolyseanlagen industrieller Größe kein Problem; die erforderlichen Technologien stehen im Prinzip seit über 60 Jahren zur Verfügung. Es ist lediglich ineffizient, mittels fossiler Energieträger elektrische Energie und mit dieser dann Wasserstoff zu erzeugen. Die "überschüssige" Erzeugungskapazität regenerativer Energieerzeuger, die derzeit notgedrungen heruntergefahren wird, wenn die Einspeisung nichts bringt, könnte man jedoch problemlos auch mit schlechten Wirkungsgrad nutzen.

Außerdem 60 Prozent? Das will ich sehen!
Wir reden hier nicht von der Stromerzeugung sondern von Bewegungsenergie. Da wir bei P2L weiterhin normale Verbrennungsmotoren verwenden würden kannst du dir 60 Prozent in die Haare schmieren.

Erst einmal geht um Industrieanlagen, um Kraft- und Heizwerke, die derzeit mit Erdgas befeuert werden und sich unschwer auf Wasserstoff umrüsten lassen. Die Zahlen habe ich mir nicht ausgedacht.

Darüber hinaus ist das Ende fossiler Verbrennungsmotoren politisch beschlossene Sache und auch zig Verzögerungstaktiken werden daran nichts mehr ändern. Ob die kommenden Kisten nun direkt mit Wasserstoff, Brennstoffzellen oder Strom fahren, der anteilig auch aus gespeichertem Wasserstoff erzeugt wird, ist erst einmal komplett wurscht - *minimal* P2L als Speichermöglichkeit bleibt davon unbenommen.

Ohnehin ist der Wirkungsgrad fossiler Brennstoffe hochgradig schöngerechnet. Der Wirkgrad von Verbrennungsmotoren liegt ohnehin nur zwischen 25 und 35 Prozent und zum Wirkungsgrad der Förderanlagen und Raffinerien hält sich die Industrie erstaunlich bedeckt - man muss allerdings kein Genie sein um sich auszurechnen, dass diese Anlagen entweder elektrischen Strom aus dem Netz beziehen bzw. einen Teil der Förder-/Raffinerieprodukte direkt für den Betrieb verheizen.

Kurz, selbst der Prozess, mittels elektrischen Strom Wasserstoff zu erzeugen und diesen unter erneuten Verlust wieder zur Stromerzeugung zu verwenden hat garantiert keinen schlechteren Wirkungsrad, ist allerdings deutlich sauberer und - man kann es nur wiederholen - technisch unproblematisch. Was fehlt, ist der Wille; dafür gibt es allerdings inflationär Argumente, die man in den letzten 100 Jahren bereits von Droschkenkutschern und Stummfilm-Organisten gehört hat. :D
 
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Ich denke, du hast mich nicht richtig verstanden. Unabhängig vom aktuellen Anteil regenerativer Energie am Gesamtbedarf kann bereits *jetzt* mehr erzeugt werden, als an sich benötigt wird. Das Problem ist, dass regenerative Energieerzeugung nicht gemäß der Hoch- und Niedriglastzeiten an- und abgeschaltet werden kann und die Umwandlung/Speicherung auf Sparflamme läuft, weil es einfacher und noch erlaubt ist, fossile Energieträger zu nutzen.
Nein können wir nicht und konnten wir auch nie. Falls du nur über elektrische Energie redest hast du aber Recht, das geht.

Technisch sind Elektrolyseanlagen industrieller Größe kein Problem; die erforderlichen Technologien stehen im Prinzip seit über 60 Jahren zur Verfügung. Es ist lediglich ineffizient, mittels fossiler Energieträger elektrische Energie und mit dieser dann Wasserstoff zu erzeugen. Die "überschüssige" Erzeugungskapazität regenerativer Energieerzeuger, die derzeit notgedrungen heruntergefahren wird, wenn die Einspeisung nichts bringt, könnte man jedoch problemlos auch mit schlechten Wirkungsgrad nutzen.
Es ist immer ineffizient das so zu machen. Wenn man genug Energie hat super, haben wir aber nicht.



Erst einmal geht um Industrieanlagen, um Kraft- und Heizwerke, die derzeit mit Erdgas befeuert werden und sich unschwer auf Wasserstoff umrüsten lassen. Die Zahlen habe ich mir nicht ausgedacht.
Nein, es ging um Autos. Es ging nicht um Industrieanlagen.

Den Rest spare ich mir, es ist nicht falsch, aber passt nicht zum Thema Auto.
 
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Kurz, selbst der Prozess, mittels elektrischen Strom Wasserstoff zu erzeugen und diesen unter erneuten Verlust wieder zur Stromerzeugung zu verwenden hat garantiert keinen schlechteren Wirkungsrad, ist allerdings deutlich sauberer und - man kann es nur wiederholen - technisch unproblematisch. Was fehlt, ist der Wille; dafür gibt es allerdings inflationär Argumente, die man in den letzten 100 Jahren bereits von Droschkenkutschern und Stummfilm-Organisten gehört hat. :D

Wir brauchen Speicher für den Strom mit so wenig Verlust wie möglich.
Dazu brauchen wir intelligente Steuerung von dem Bedarf.
Das lässt sich relativ leicht lösen, die besagten E-Autos die z.B. über Nacht laden und dann halt 12-14h rumstehen aber nur 3-4h laden müssen weil sie nicht leer sind - wenn sich diese an die Leistung des Netzes anpassen und nicht einfach drauf lossaugen - das würde die Leistung ausgleichen. Schwer ist es nicht, die E-Autos sind komplett vernetzt und bekommen ihre Updates auch online, da können sie auch ihre Ladezyklen usw. anhand reinkommenden Daten steuern.
Dafür sind auch nur Softwareupdates nötig, da die E-Autos bereits Steuerelemente haben die entsprechend der Ladesäule usw. alles steuern und keinen fixen Verbrauch erzeugen.

Dadurch könnte man sich dicke Speicher sparen, wenn der überschüssige Strom in die Akkus gepumpt wird und bei starker Netzlast diese eben nur langsam auflädt.
Auch andere elektrische Geräte die mit Akkus betrieben werden, alles von der Kamera über Laptop bis zum Smartphone könnten auf diese Technologie zugreifen und das Stromnetz stabilisieren, in dem der Verbrauch an die Last im Netz angepasst wird.

Klar, Leute würden sich minimal einschränken müssen und die superschnellen Ladevorgänge wie Quickcharge bei Smartphones oder Supercharger bei E-Autos wären zeitweise deutlich langsamer als sie sein könnten, dafür wäre das Netz stabiler und könnte die Auswirkungen auf regenerative Energiequellen besser abfangen.
kA warum daran nicht gearbeitet wird, die Geräte können aktuell sowieso ihre Ladevorgänge steuern, nur sind sie auf kürzeste Ladezeit getrimmt anstatt auf Netzstabilität. Und da fast alle Geräte eh dauerhaft online sind wenn sie im eingeschalteten Zustand geladen werden, ist das nur eine Sache der passenden Software und einer API die entsprechende Daten über das Netz bereitstellt.
 
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Also bis zu den Smartphones musst du jetzt nicht runter gehen.
Aber ja BEVs, Haushaltsgeräte wie Spülmaschine, Waschmaschine, Trockner und Co sind im privaten Bereich die Spieler. (Heizen auch? Ja oder)
 
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Hust Wirkungsgrad hust

Zusätzlich noch die Probleme mit lokalen Emissionen (ja sauberer als Treibstoff aus Erdöl etc aber trotzdem)

Wirkungsgrad ist bei einem Überangebot an erneuerbaren Energien praktisch egal. Der Vorteil ist aber die leichte Lagerbarkeit und hohe Energiedichte für die mobile Anwendung. Autos würden leichter sein können, vorhandene Infrastruktur bleibt erhalten, im Unfall- / Brandfall ist es auch leichter zu handhaben. Imho macht es weit mehr Sinn, die Wohnung mit Strom zu heizen und das Auto mit Gas/Treibstoff zu betreiben, als umgekehrt.

Und man hat eine schöne Kette an Enrgieträgern.

Strom als primär - Wasserstoff als Ersatz für Gas - Wasserstoff/Ethanol dann als Antrieb für Brennstoffzellen.
 
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... ist bei einem Überangebot an erneuerbaren Energien praktisch egal. ....
Aber da sind wir noch lange nicht, die eine ober andere extreme Stunde ausgenommen.
Das Ausbau stockt, weil politisch nicht gewollt. Das ist das Problem, die alten "Block"-
Parteien müssen weck!
 
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Es ging mir ja auch nur um die Langzeitoption. Wir fokussieren uns imho viel zu sehr auf das Auto und viel zu wenig auf die Gebäude. Gebäude könnten mir Solardächern ja auch selber Strom produzieren und da würde es dann Sinn machen mit Batteriepaketen das Netz zu regulieren und Lastspitzen zu puffern. Mit Luft-Wasser-Wärmepumpen oder sogar als einfache Stromheizung ließe sich da viel CO2 sparen und das Leitungsnetz käme da gut mit klar.
 
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Jo rat mal wer bei uns in der Eigentümergemeinschaft das mit Solarzellen versucht hat und jetzt rat weiter wer nichtmal ne Solarzelle am Balkon haben darf.
 
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Jo rat mal wer bei uns in der Eigentümergemeinschaft das mit Solarzellen versucht hat und jetzt rat weiter wer nichtmal ne Solarzelle am Balkon haben darf.

Das ist Deutschland, hier es ist normal.
Bei Windkraft sind die Eigentümer noch viel viel bissiger, sobald so n Ding aus dem Fenster zu sehen ist kriegen die Wutanfälle xD
 
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Wir sollten den Menschen die Wahl lassen. Wer gegen ein Windrad oder Leitung in seiner Gegend entscheidet bekommt auch keines, aber wird dann auch vom Netz abgeklemmt. Ganz einfach und frei :)
 
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Wir sollten den Menschen die Wahl lassen. Wer gegen ein Windrad oder Leitung in seiner Gegend entscheidet bekommt auch keines, aber wird dann auch vom Netz abgeklemmt. Ganz einfach und frei :)
Ich kann sie ja auf der einen Seite verstehen, aber auf der anderen Seite hast du natürlich Recht... mit Strom versorgt werden will jeder!
 
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Nein können wir nicht und konnten wir auch nie. Falls du nur über elektrische Energie redest hast du aber Recht, das geht.

Natürlich geht es um elektrische Energie. Womit würdest du denn Elektrolyse sonst betreiben wollen?

Es ist immer ineffizient das so zu machen. Wenn man genug Energie hat super, haben wir aber nicht.

Noch einmal: Wir erzeugen mehr Energie, als wir zum Zeitpunkt der Erzeugung direkt nutzen oder speichern können. Das Problem ist *nicht* die Erzeugungskapazität und war es auch noch nie. Energiewirtschaft war schon immer Misswirtschaft, die zu massiver Redundanz zwingt.

Wir können selbst mit den derzeit existierenden regenerativen Energieerzeugungsanlagen bereits über 30% des deutschen Strombedarfs decken, obwohl diese Anlagen im Schnitt nur 20 bis 25 Prozent ihrer möglichen Kapazität erbringen. Sprich, wir könnten mit regenerativer Energie bereits bei jetzigem Ausbau 120% des deutschen Bedarfs an elektrischer Energie decken, wenn diese vernünftig ausgelastet würden. Der Flaschenhals entsteht bei bei Einspeisung und bei der Speicherung.

P2L ist der direkte Weg, um zum Zeitpunkt der Erzeugung nicht abnehmbare oder speicherbare elektrische Energie in einen speicher- und transportierbaren Energieträger zu überführen, der als Heiz- und Brennstoff gleichermaßen verwendet werden kann. Auf andere Speichermöglichkeiten gehe ich später noch ein.

Nein, es ging um Autos. Es ging nicht um Industrieanlagen.

Die Trennung, die du vollziehen willst, existiert volkswirtschaftlich betrachtet nicht. Sie existiert bereits technisch nicht, auch wenn du "Kraftwerke" gekonnt überlesen hast. ;)
Wenn man auf vorhandene Erzeugungskapazität verzichtet, liegt die Ausbeute bei null. Wenn man die Anlagen auslastet und die "überschüssige" Elektrizität nutzt, liegt der Gewinn in diesem Schritt bei 100 Prozent, die für elektrisch betreibbare Anlagen (darunter auch Elektroautos) zur Verfügung stehen.
Sind diese nicht ansprechbar, ist P2L eine der besten Möglichkeiten, Ansprechbarkeit herzustellen. Dadurch sinkt der Wirkungsgrad auf 60 bis 85 Prozent.
Wenn man den Wasserstoff nun als Treibstoff für Fahrzeuge oder als Brennstoff zur erneuten Erzeugung von elektrischer Energie einsetzt, sinkt der Wirkungsgrad auf 35 bis 40 Prozent und liegt damit mindestens gleichauf mit Diesel. Nur sauberer und mit Energie, die bereits erzeugbar ist, aber nicht abgerufen wird.

Wir brauchen Speicher für den Strom mit so wenig Verlust wie möglich.
Dazu brauchen wir intelligente Steuerung von dem Bedarf.
Das lässt sich relativ leicht lösen, die besagten E-Autos die z.B. über Nacht laden und dann halt 12-14h rumstehen aber nur 3-4h laden müssen weil sie nicht leer sind - wenn sich diese an die Leistung des Netzes anpassen und nicht einfach drauf lossaugen - das würde die Leistung ausgleichen. Schwer ist es nicht, die E-Autos sind komplett vernetzt und bekommen ihre Updates auch online, da können sie auch ihre Ladezyklen usw. anhand reinkommenden Daten steuern.

Das wäre der Idealzustand. Für den braucht man allerdings erst einmal einen gewissen Fuhrpark in Deutschland, den es wiederum erst gibt, wenn Versorgungssicherheit hergestellt ist. Da beißt sich die Maus in den Schwanz.

Ein weiteres Problem ist, dass dezentrale Speicherung eine Transportinfrastruktur voraussetzt, da Energieversorgung notgedrungen zentral ist. Das hat damit zu tun, das so wahnsinnig viele Menschen keine Kraftwerke in ihrer Nachbarschaft haben wollen und sogar bei in Sichtweite befindlichen Windrädern in heftige Zustände geraten.
Witzigerweise möchten sie aber auch keine Stromtrassen, die den Strom von anderswo heranbringen. Und bis (nicht nur) der deutsche Michel so weit zu Verstand gekommen ist, das man ihm das Notwendige zumuten kann, hilft die altbewehrte Salami-Taktik. An Tanklaster ist der Teutone gewöhnt, an Tankstellen ebenso. Wenn bis zu vollständiger Elektromobilität (oder in allerletzter Instanz die Aufgabe von Individualverkehr) parallel Wasserstoff transportiert und getankt wird, fällt die Umgewöhnung leichter.

Für einige Anwendungen ist Elektromobilität auch wenig zweckmäßig. Deutschland geht dabei noch; das Staatsgebiet hat wenig Fläche bei hoher Besiedlungsdichte. Aber auch hier wäre es nicht zwingend sinnvoll, wirklich alles mit Stromleitungen und Zapfsäulen zuzupflastern, wenn einige Pkw, jedoch hauptsächlich Nutzfahrzeuge eher Wasserstoff tanken. Dabei gehen zwar (nach aktuellem technischen Stand ) im Schnitt 60 Prozent der Nutzwirksamkeit verloren, aber was ist das schon, wenn sie sauber und regenerativ erzeugt wird.
Außerdem ist dieses Argument auch ein Stück weit albern (bzw. verlogen), wenn man bedenkt, dass derzeit jeder zur Zapfsäule fährt und im Schnitt 70 Prozent verringerte Nutzwirksamkeit als gegeben und sogar notwendig hinnimmt. In dreckig.
 
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