Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

AW: Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Mal sehen, was daraus wird:


Europas „Green Deal“
EU will bis 2050 Klimaneutralität erreichen

09.12.2019
EU-Kommission will bis 2050 Klimaneutralitaet Europas erreichen

Denn die CO2 Emissionen steigen und steigen
Treibhausgas-Ausstoss aus fossilen Brennstoffen steigt weiter, wenn auch langsamer CO2-Emissionen erreichen neue Hoechstwerte - scinexx | Das Wissensmagazin


Emissionen der letzten 18 Jahre
co2bilanz20193g.jpg

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AW: Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Das ist sicher richtig, nur worauf beziehst du dich damit?

Darauf dass die verfütterten heimischen Ölfrüchte eben schon als Futter eingeplant sind. Vielleicht hast du Recht und wir könnten unseren Palmölimport reduzieren, wenn wir mehr heimisches Öl nutzen. Aber wenn dafür im Gegenzug mehr Soja importiert werden muss, tauscht man nur abgeholzten Regenwald in Südostasien gegen abgeholzten Regenwald in Südamerika.


Wunder dich nicht, er wirft oft Fakten ohne Kontext in den Raum.
Immerhin sind es Fakten...

Ich bin zu faul, haarklein auszusortieren, was ein Fakt zu einem bestehenden Thema beiträgt, weil sich erfahrungsgemäß kaum jemand von denen, die es sich nicht ohnehin denken können, längere Texte durchliest. Wenn dir mal etwas vollkommen sinnlos vorkommt, kannst du aber gerne nachfragen.
 
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Man muss ja nicht ellenlange Texte raushauen, aber kurz zitieren wäre schon praktisch.
 
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Darauf dass die verfütterten heimischen Ölfrüchte eben schon als Futter eingeplant sind. Vielleicht hast du Recht und wir könnten unseren Palmölimport reduzieren, wenn wir mehr heimisches Öl nutzen. Aber wenn dafür im Gegenzug mehr Soja importiert werden muss, tauscht man nur abgeholzten Regenwald in Südostasien gegen abgeholzten Regenwald in Südamerika.

Zweifelsohne. Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher, ob es tatsächlich nur ein Ressourcen- oder nicht doch stark überwiegend ein Strukturproblem ist.

Über allem dräut natürlich der Punkt, das wir überhaupt Tierfutter einführen müssen, weil wir viel zu viel Fleisch produzieren. Aber selbst wenn wir das erheblich reduzieren könnten, sind die Verwertungsprozesse nicht optimal - es wird viel zu viel unzweckmäßig verwendet.
Um bei unserem engen Beispiel zu bleiben: Was von heimischen Ölfrüchten nach der Ölgewinnung übrig bleibt, wäre als Tierfutter immer noch gut genug. Die Viecher profitieren überhaupt nicht vom hohen Ölgehalt, haben jedoch einen ungemein geschmeidigen Stuhl, den man ihnen durchaus gönnen könnte, wenn es nicht Verschwendung wäre. Und was weder als Lebensmittellieferant noch als Tierfutter taugt (oder schon einmal durchs Tier durch ist), ist als Biomasse für Gasanlagen und Kompost immer noch relevant. Auch menschliche Lebensmittelabfälle - ein bekanntlich riesiger Posten, selbst wenn man widersinnig als Abfall Deklariertes nicht explizit betrachtet - landen überwiegend im Müll, nicht in der Weiterverwertung.

Ich bin zu faul, haarklein auszusortieren, was ein Fakt zu einem bestehenden Thema beiträgt, weil sich erfahrungsgemäß kaum jemand von denen, die es sich nicht ohnehin denken können, längere Texte durchliest. Wenn dir mal etwas vollkommen sinnlos vorkommt, kannst du aber gerne nachfragen.

Nur für's Protokoll, da du es vermutlich ohnehin weißt: Ich teile Sparanus' Auslegung explizit nicht. :D
 
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Deswegen wusstest du ja auch worauf er sich bezieht.

Du meintest, würde oft Fakten ohne Kontext in den Raum werfen. Diese Ansicht teile ich nicht auf Basis einer einzigen Unklarheit.
Oder erhebst du oft Vorwürfe, weil du es dieses eine Mal getan hast? :D

Seien wir doch lieber froh, dass in diesem Thread trotz teils erheblich abweichender Ansichten recht kultiviert diskutiert wird.
 
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Du meintest, würde oft Fakten ohne Kontext in den Raum werfen. Diese Ansicht teile ich nicht auf Basis einer einzigen Unklarheit.
Oder erhebst du oft Vorwürfe, weil du es dieses eine Mal getan hast? :D

Seien wir doch lieber froh, dass in diesem Thread trotz teils erheblich abweichender Ansichten recht kultiviert diskutiert wird.
Ich müsste zurück blättern, aber das passiert durchaus öfter.
 
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"nur"... 23 ist doch super

23ter von 75 ist noch wesentlich schlechter als 30ter von 177 bei der Breitbandversorgung. Wahrscheinlich pochen deswegen alle so auf Glasfaser und 5G: Kupfer funktioniert in Überschwemmungsgebieten schlecht und wenn man kein Dach mehr über dem Kopf hat, muss man UHD-Netflix auf dem Smartphone schauen können.


Um bei unserem engen Beispiel zu bleiben: Was von heimischen Ölfrüchten nach der Ölgewinnung übrig bleibt, wäre als Tierfutter immer noch gut genug. Die Viecher profitieren überhaupt nicht vom hohen Ölgehalt, haben jedoch einen ungemein geschmeidigen Stuhl, den man ihnen durchaus gönnen könnte, wenn es nicht Verschwendung wäre. Und was weder als Lebensmittellieferant noch als Tierfutter taugt (oder schon einmal durchs Tier durch ist), ist als Biomasse für Gasanlagen und Kompost immer noch relevant. Auch menschliche Lebensmittelabfälle - ein bekanntlich riesiger Posten, selbst wenn man widersinnig als Abfall Deklariertes nicht explizit betrachtet - landen überwiegend im Müll, nicht in der Weiterverwertung.

Ich weiß nicht, wie hoch die Quote bei der Gülleverwertung für Biogas ist. Da der Anteil an vergärbarem Material im Vergleich zu Flüssigkeitsgehalt nicht wahnsinnig hoch ist, gibt es aber attraktivere Energieträger. Presskuchen aus der Ölproduktion sind jedenfalls definitiv als hochwertiges Tierfutter anerkannt und dürften nahezu vollkommen genutzt werden.


Deswegen wusstest du ja auch worauf er sich bezieht.

Ich hab immerhin auf eine Aussage von ihm direkt unter seinem Post geschrieben, da hatte er Heimvorteil.


Ich suche gerade nach Deichbaufirmen, dass sollte der Aktienrenner werden.
Man muss ja irgendwie Klimagewinner werden.
Gletscherschmelze - Groenland wird zum Gruenland

Leider denken Börsianer nur bis zum Ende des Geldscheins in der Nase, aber nicht bis ins nächste geschweige denn übernächste Jahrzehnt. Könnte also eine sehr langfristige Investition werden und da Deichbauer keine Autobahnen in Bayern errichten, weiß man nie, wie die Geschäfte bis dahin laufen. In dem Fall kann ich denen das nicht mal wirklich übel nehmen: Das wir ohne Solarenergie und Windkraftanlagen zum Ende des Jahrhunderts richtig im Arsch sind, wusste man auch schon zu Jahrtausendwende. Trotzdem hättest du dein Vermögen da in den Sand gesetzt, wenn du in die global führenden deutschen Unternehmen aus diesen Zukunftsmärkten investiert hättest, da die Union (in enger Zusammenarbeit mit SPD und FDP) zwischendurch beide Industrien systematisch zugunsten der Stromgroßkonzerne und Kohleförderer zerrieben hat. Genauso schien Schienenverkehr attraktiv, aber zunehmende Gewinne hat man mit in Merkeldeutschland mit Fernstraßen, LKWs, PKWs und vor allem Bussen gemacht. Die Boombranche der nächsten 10-20 Jahre dürfte nach dieser Logik also nicht Deichbauer sein, sondern Hotelketten an errosionsgefährdeten, dringend unter strengen Naturschutz zu stellenden Nord- und Ostseeküsten. Schließlich hat die Bettenlobby schon unter Schwarz-Gelb ihre guten Beziehungen bewiesen und mit steigenden Temperaturen und Fremdenhass (für beides wird die Union schon sorgen) wird Urlaub in Deutschland immer attraktiver.
 
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Ich suche gerade nach Deichbaufirmen, dass sollte der Aktienrenner werden.
Man muss ja irgendwie Klimagewinner werden.
Gletscherschmelze - Groenland wird zum Gruenland

Ich investiere in Parkplätze.
Wenn die Holländer wegen Überschwemmung kommen, haben sie ihre Wohnungen ja hinten am Anhänger ihrer SUVs dran und brauchen Parkplätze.
Dann bin ich ein gemachter Mann und schwimme im Geld. :D
 
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"nur"... 23 ist doch super
Ich finde die Karte jetzt nicht. Die wurde im Fernsehen kurz eingeblendet.
Da konnte man Länder bei sehen, welche wirtschaftlich weit hinter Deutschland stehen und deutlich besser abschnitten.
Aber vielleicht auch gerade deswegen... nein, ein so reiches Land wie Deutschland sollte eigentlich ganz weit vorne stehen in diesem Bereich.
Geld dafür ist genug da.
 
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Ich finde die Karte jetzt nicht. Die wurde im Fernsehen kurz eingeblendet.
Da konnte man Länder bei sehen, welche wirtschaftlich weit hinter Deutschland stehen und deutlich besser abschnitten.
Aber vielleicht auch gerade deswegen... nein, ein so reiches Land wie Deutschland sollte eigentlich ganz weit vorne stehen in diesem Bereich.
Geld dafür ist genug da.

Länder ohne schwere Industrie und mit weniger Wohlstand zwingen die Leute zum sparsamen leben. Und sparsames leben verursacht halt weniger Abfall, weniger CO2 und so weiter.
Mit steigendem Wohlstand will jeder n Stück vom Kuchen - er kann es sich ja jetzt leisten. Also dicke Karre her, 1-2x im Jahr in den Urlaub fliegen (nix mehr mit Bus zur nächsten Küste reisen!), man lebt allgemein verschwenderischer. Daran ist ja auch nichts verkehrt, nur sollte man sich bewusst sein was es für Folgen hat und entsprechend was tun. Nicht unbedingt verzichten - aber wer öfters fliegt, kann auch mal ein Stückchen Wald durchfinanzieren. Wer unbedingt mit dem Auto überall rumgurken will - kann sich z.B. bewusst für eine vegane/vegetarische Lebensweise entscheiden oder für ein E-Auto usw. Auch beim täglichen Einkauf usw.
Ich hab mich z.B. dafür entschlossen Autofrei zu leben. Wenn es mal richtig brennt, so n Mietwagen ist immer eine Option (Schrank passt halt nicht in die Straßenbahn), aber sonst braucht man das Auto nicht.
Jeder kann hier was beitragen.

Es geht auch nicht immer um das Geld, wir haben da wahrlich genug davon hier.
Es geht um die Faulheit, Bequemlichkeit und allgemein um das A-Loch sein und alles ignorieren was dem Klima gut tun kann. Obwohl man genug Geld dafür hat.
 
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Ich hab mich z.B. dafür entschlossen Autofrei zu leben. Wenn es mal richtig brennt, so n Mietwagen ist immer eine Option (Schrank passt halt nicht in die Straßenbahn), aber sonst braucht man das Auto nicht.
Jeder kann hier was beitragen.
Wenn man in der Stadt wohnt ist das wohl wesentlich leichter.
Aber Menschen in ländlichen Gegenden sind aufs Auto angewiesen.
 
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Ja, aber auch die brauchen nur einen Wagen der so groß wie nötig ist und nicht so groß wie möglich.
 
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