Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

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Ja klar, deshalb ist es ja förderlich, wenn schon Grundschüler mit "ihrem" Anwalt den Lehrern drohen und natürlich ist es der Lauf der Dinge das eher Kinder und Jugendliche recht haben, als ausgebildete Lehrer, ist schon klar!


Art 14 GG - Einzelnorm
Wo habe ich das behauptet? Ausnahmen gibt es immer. Lehrer haben genug verbrochen, und mussten nie jemandem Rechenschaft ablegen.

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Lehrer waren vor 40 Jahren genauso verklagbar wie Heute, also erzähle mal keinen Unsinn, genauso waren Verwaltungsakte (Zeugnise, teilweise Klassenarbeiten, Abiturarbeiten), genauso anfechtbar wie Heute, die Mentalität der Eltern war nur eine andere, da sie ihre Kinder noch erzogen haben und es auch mal Grenzen gab!
 
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Nur mit welchem Erfolg, man konnte damals in der BRD auch Homosexuelle verknacken obwohl wir damals und heute die selben Grundrechte haben.
 
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Wo habe ich das behauptet? Ausnahmen gibt es immer. Lehrer haben genug verbrochen, und mussten nie jemandem Rechenschaft ablegen.
Du darfst nicht vergessen. dass je nach Bundesland bis Mitte der Achtziger in Deutschland ein Züchtigungsrecht seitens der Leher bestand. Da hat sich viel getan ...
 
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Lehrer waren vor 40 Jahren genauso verklagbar wie Heute, also erzähle mal keinen Unsinn, genauso waren Verwaltungsakte (Zeugnise, teilweise Klassenarbeiten, Abiturarbeiten), genauso anfechtbar wie Heute, die Mentalität der Eltern war nur eine andere, da sie ihre Kinder noch erzogen haben und es auch mal Grenzen gab!

Mir geht es um Verhalten der Lehrer den Schülern gegenüber. Ob das nun Anwendung von irgendwelchen physischen Mitteln, sexuelle Belästigung oder schlicht und ergreifend Mobbing seitens des Lehrers war.
Damals wurde so viel verharmlost, vertuscht und im Endeffekt viel Schaden angerichtet.

Ja sicher, früher war alles besser. Warum wollen mir das meist irgendwelche Ü50-Menschen erzählen, denn deren Generation ist ja durchaus mitverantwortlich für die verzogene Jugend heute.

Ich studiere selbst auf Lehramt und finde Helikoptereltern nicht gut. Doch die gab es damals wie heute. Nur müssen sich Lehrer heutzutage viel eher verantworten als früher, und das ist gut so. Kein männlicher Lehrer muss lüstern auf irgendwelche Ausschnitte glotzen, irgendjemandem die Hand auf die Schulter legen oder SchülerInnen umarmen. Und zum Glück darf heute niemand mehr Gewalt anwenden, denn nichts anderes war das früher. Genauso ist es gut dass ein Lehrer heute nicht mehr irgendwelche verletztenden Witze reißen darf. Ich hab es selbst miterlebt. Und ich bin halb so alt wie du. Nur wurde sowas bei mir in der Familie ernst behandelt und nicht schöngeredet oder relativiert.

Sicher sind Zeugnisse anfechtbar, sicher sind es Arbeiten ebenso. Nur vor 30-40 Jahren gab es kaum Transparenz so wie heute.
Nicht dass heute alles perfekt ist, aber das Schulsystem in Mitteleuropa ist verdammt lange irgendwelchen, längst widerlegten autoritären Umgangsformen aufgesessen. Und warum? "Naja sowas hat noch niemandem geschadet, der Ernst des Lebens."
Und ich rede von öffentlichen Schulen. Was an Internaten verbrochen wurde, daran will ich gar nicht denken. Und auch da waren alle dabei und haben sich gegenseitig gedeckt.

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Zuletzt bearbeitet:
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Hier mal ieder etwas zu den so positiven Auswirkungen des Klimawandels für Europa:

So breitet sich die Tigermücke in Europa aus
Sie überträgt gefährliche Erreger und ist eigentlich in wärmeren Regionen heimisch. Doch nun wandert die Tigermücke immer weiter Richtung Norden. Das Infektionsrisiko könnte sich in ganz Europa deutlich erhöhen.
Klima: Wie sich die Tigermuecke Richtung Europa ausbreitet - SPIEGEL ONLINE
 
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Ich bekomme auch jedes mal einen Rappel, wenn ein Möchtegernyuppie "spontan" ein Meeting in Berlin anberaumt und ganz schnell noch ein Flug gebucht werden sollte und auf die Frage, warum den keine Videokonferenz möglich wäre, die Antworten kommen:
a) Unser hippes Büro hat die se Möglichkeit noch nicht :what:

b) Ich muss noch mein Miles und More Punktekonto auffüllen :stupid:
c) persönliche Kontakte sind unglaublich wichtig fürs Networking :bier:

Mahlzeit....


Ein weiterer Punkte auf der langen Liste von Dingen, die ""Networking"" verbricht/mich zum brechen bringt...


Bahn gratis? Nein.
Eine interessante Idee wäre eine Art GEZ für die Bahn^^

Seit der Abschaffung der Nutzungsbezogenen Erhebung ist die GEZ doch auch nur noch eine sozial ungerechte Abgabenform. Man könnte ÖR (oder ÖPNV) ebensogut direkt aus dem Haushalt bezahlen und eine Kopf- oder Haushaltspauschale einführen, käme aufs gleiche raus. :(


Wobei, es hat ja schon was, wenn der ÖPNV und/oder Bahn kurz vor Gratis wären.
Hört sich erst mal unrealistisch an, aber wenn ich mir die ganzen verdeckten Vergünstigungen oder Steuersparmodelle so anschaue, z. B. Pendlerpauschale, Dienstwagenvergünstigung, günstige Dieselsteuer, keine Steuer auf Kerosin...
Ist halt alles wie annodazumal stark auf die individuelle PKW-Nutzung des Michels zugeschnitten...
Im Extremfall lässt sich da schon einiges gegenfinanzieren.

Soweit muss man gar nicht gehen. ÖPNV wird bereits heute zu 25-50% subventioniert, zzgl. größeren Bauprojekten die getrennt finanziert werden. Zieht man noch die nicht unerheblichen Kosten ab, die für Automatenaufstellung, -wartung, etc., Geldverkehr und Kontrollen entstehen sowie die einhergehenden baulichen Aufwendungen (Platz an Stationen und in Fahrzeugen, der andersweitig vermarktet werden könnte), hat man maximal eine Finanzierungslücke von 25-50% übrig. Jeder einzelne der von dir genannten Punkte dürfte deutlich höher sein, zusammen wahrscheinlich mehr als das 10fache dessen, was für deutschlandweit kostenlosen ÖPNV benötigt wird.

Aber: Pendlerpauschale, Dienstwagenrabatte und diverse Treibsstoffsubventionen kommen Firmen und Besserverdienern mit Häuschen im Grünen zu gute. Kostenloser ÖPNV wäre ja was für arme Leute. Das geht nun wirklich nicht...

Was mich ein bisschen ärgert sind die Grünen.
Hab die damals angefangen zu wählen, als sie 5 DM/L Bezin skandierten - ist schon sehr lange her (bin ja auch etwas älter), war aber für mich damals schon der richtige Ansatz.
Ist sehr still geworden aus der Ecke - sind leider im Mainstream angekommen und wollen wohl den gepflegten Yuppie-Wähler nicht vor den Kopf stoßen und spielen lieber mit ihren Idealen...

Die Grünen haben sich eigentlich mit jedem großen Vorschlag auf die Schnauze gelegt und ihn sich danach abgewöhnt. Die Wähler wollen halt keine Änderung, sondern den gleichen Scheiß wie immer (und die Schuld dafür jemand anderem geben. Ausländer sind immer eine gute Wahl.)
Das erschreckende ist, dass die Grünen trotz dieses Weichspülgangs immer noch die ökologisch beste Wahl sind und das nicht nur unter den großen Parteien. Selbst unter dem (vermeintlich) radikalen Kleingemüse gibt es niemanden, der von Klima- über Umwelt- bis Landschaftsschutz das volle Spektrum abdecken kann und in mindestens einem Punkt mehr anstrebt.


Gratis muß Bahn fahren ja nicht unbedingt sein.
Aber ein deutliche Ermäßigung der Preise wäre wünschenswert.
Außerdem sollten sie an der Pünktlichkeit arbeiten.
Und besserer Verkehrsanbindung in ländlichen Gegenden.

Pünktlichkeit wäre allgemein bei mehr Verbindungsauswahl verzichtbar. Absolut niemand hat ein Problem damit, wenn er mit dem Flugzeug 20 Minuten oder mit dem Auto 60 Minuten später ankommt, nur bei der Bahn wird über 5 Minuten gemeckert. Aber: Wenn es nicht 5 Minuten später am Ziel, sondern 5 Minuten später am Umsteigebahnhof ist, ist bei der Bahn und bei dieser halt der Anschluss weg. Die einfache Lösung wäre es, von jedem größeren Bahnhof wenigstens einmal am Tag eine direkte Verbindung zu jedem anderen anzubieten, so wie die Franzosen es machen. Aber aktuell geht der Trend mit "Deutschlandtakt" ja sogar in die exakte Gegenrichtung :wall:


Das Problem ist eben, dass man der Bahn unbedingt privatwirtschaftliche Führung aufzwingt. Also werden Bahngleise still gelegt, weil sie nicht rentabel sind, obwohl ständig immer alle ankommen und Güter von der Straße auf die Schiene bringen wollen.
Die Bahn wird niemals profitabel sein, das geht nicht. Der Öffentliche Nahverkehr wird auch nie profitabel sein. Ist unmöglich.

Natürlich ist das möglich. Man muss nur faire Voraussetzungen schaffen. Solange die Bahn als einziges Verkehrskonzept ihre Fahrwege selbst bezahlen, ihre Energie versteuern, ihre Mitarbeiter fair bezahlen und eben überhaupt in großer Zahl Mitarbeiter bereitstellen muss, wird sie immer hohe Ausgaben im Vergleich zu den erzielbaren Preisen haben. Wenn ich mit der Bahn zum Sparpreis fahre, zahle ich oft genauso viel oder sogar mehr wie mit dem Auto für die gleiche Strecke, obwohl ich im Auto locker den doppelten Sprit verbrauche. Normalpreis ist schnell das Vierfache und übersteigt damit sogar Wertverlust, Sprit- und Wartungskosten, die man ohne kompletten KFZ-Verzicht aber teilweise sowieso hätte. Und das ist nur die Rechnung für eine Person - fahre ich zu zweit verdoppelt sich der Bahnpreis erneut, die Kosten fürs Auto bleiben genau gleich. Beschränke ich mich auf das mit der Bahn praktikable Maß an Gepäck, sind sogar vier Leute im Auto kein Problem und ich unterbiete die Super-Sonder-Sparpreise deutlich. Aber nicht weil das Auto nenneswert effizienter wäre, sondern einfach weil es zu erheblichen Teilen auf Kosten der Allgemeinheit fährt, während die Bahn alles selbst zahlt.


"Den ehrlicheren Wert offenbart die Bahn in ihrem Umweltbericht, der heute im Nachhaltigkeitsbericht fortgeführt wird. Er gilt für den gesamten Personenfernverkehr, also für alle IC und ICE. 2004 etwa haben sie rund 2,8 Liter Benzin pro 100 Personenkilometer verbraucht. Diese Zahl deckt sich mit Angaben des Umweltbundesamtes, das solche Zahlen im Dienste des Umweltministeriums erheben lässt."...

"... Unter dem Strich will der Schienengigant in diesem Jahr lediglich 45 Prozent seines Stromverbrauchs mit grüner Elektrizität bestreiten, und dabei soll es bis 2020 bleiben. ... "
Die gruene Maer der Bahn | Wirtschaft

Abgesehen davon, das die 2,8 l 1,5 Jahrzehnte alt sind und sich die Auslastung und damit der Pro-Kopf-Verbrauch der Bahn seitdem verbessert haben, ist das eine Umrechnung des Energieverbrauchs, nicht der Emissionen. Selbst wenn man den Kohlestrom gleichmäßig auf die gesamte Fahrleistung der Bahn umlegt (und nicht wie in der Werbung nur die Güterzüge damit fahren lässt, damit der ICE 100% Öko ist :ugly:), sind die Emissionen pro Kopf also schon heute 30-60% geringer als mit einem Auto, dass 2,8 l Benzin pro Kopf verbraucht. (Ist dein Auto mit 4 l eigentlich ein Benziner? Wäre selbst für einen A2 ein guter Praxiswert bei Bahn-ähnlichem Reisetempo)
Und im Gegensatz zu einem Verbrenner braucht die Bahn halt nur einen Wandel in der deutschen Stromerzeugung, um die Emissionen auf 0 zu senken.

Auch der gesamte NAhverkehr ist alles andere als sauber, weil Straßen- und U-Bahnen einfach zu schwer sind. Mit 11 KW/h bekommt man den Individualverkehr bestens geregelt

Naja...
Was ich so an Model-3-Tests gelesen habe, sind 17-20 kWh/100 km keine Seltenheit in der Praxis und im Pendlerverkehr sind weniger als 1,5 Personen pro Fahrzeug üblich. Außerdem listet deine Quelle die Bremsenergierückgewinnung weiter unten extra auf, man kann von den 11 kWh/100 km also vermutlich nochmal 20% abziehen. Das wäre für !sinnvolle! Nahverkehrs-Individualfahrzeuge immer noch großzügig, aber für die derzeit von Deutschen gekauften Straßenpanzer, die auch einen Großteil der mittelfristig angekündigten Modelle, ist es aber unerreichbar. Die schlucken locker das doppelte und im Gegensatz zu Bahnen machen sie das nicht tagsüber direkt aus der Leitung, wenn Solaranlagen nach abnehmern suchen, sondern bevorzugt nach Feierabend/Sonnenuntergang, wenn sowieso zuwenig grüne Energie im Netz ist und man sein ""Öko""fahrzeug letztlich mit Kohlestrom lädt, der die CO2-Bilanz ins negative kippen lässt.

Aber in einem Punkt hast du recht: Wieso sind Schienenfahrzeuge immer so verdammt schwer? Klar, das Prinzip steckt ein paar kg extra wesentlich leichter weg als alle anderen, aber ein ICE 4 würde auch bei reiner 2.Klasse-Bestuhlung (die nun wirklich keine Comfort-Referenz mehr ist) ohne Bistro-/Service-Bereich nicht über 1000 Sitzplätze kommen und hat ein Leergewicht von 620 Tonnen. (Was wohlgemerkt schon als Fortschritt gefeiert wird. Die international einsetzbaren ICE 3 bieten als gekoppelter Doppel-Zug nicht mehr Platz, wiegen aber über 800 Tonnen.)
Das sind 600 kg pro Nase und damit weitaus schlechter als durchschnittliche SUV, ganz zu schweigen von Reisebussen. Deren Hersteller schweigen zwar gerne über die Masse, weswegen ich nur einen Neoplan Skyliner in leicht unfairer Doppelstockbauweise finden konnte – aber 76 Reiseplätze in der Luxusausführung bei 19,1 Tonnen (inkl. gefülltem Tank) sind weit weniger als die Hälfte des ICE 4. Und auch wenn Züge für gewöhnlich länger halten: Sie haben auch weitaus weniger Belastungen durch den Fahrweg auszuhalten, keine Anforderungen an die Crashsicherheit, weitaus geringere an die Bremsen und lagern eine ganze Reihe von Funktionen wie "Lenkung" oder "Energieerzeugung" auf die Infrastruktur aus.


Und man rechnet idR. mit halber Auslastung. Zu Lastzeiten sind die Dinger aber voller als vorgesehen.

Außerdem doch die ICs (Gen 2) sind zumindest in Zukunft merklich langsamer. 160km/h Vmax.
Deine Einbremsung des ICEs wurde im übrigen schon durchgeführt. 250km/h beim 4er vs 320 beim 3er.

Aber das maximale Tempo ist nicht entscheidend. Wir brauchen 200km/h im Durchschnitt im ICE Fernverkehr.

Die ICE 4 sind nicht aus ökologischen Überlegungen langsamer, sondern weil sie für ohnehin nur 250 km/h taugliche Strecken eingesetzt werden sollen. Die letzte Bestellung der Bahn waren wieder Valero-D-basierte BR 407 "3M" (die Front erinnert eher an den 4er) für bis zu 320 km/h. Deutschlandtakt wird es ohne auch nicht geben.

Der niedrige Durchschnitt der deutschen Fernzüge liegt aber ohnehin an der deutschen Siedlungsstruktur. Wenn man alle 50 km an einer Milchrampe halten muss, ist auch die Hochgeschwindigkeit egal. Was es braucht sind mehr Sprinter und vier oder wenigstens dreigleisige Trassen mit gesicherten Durchfahrtsgleisen, damit langsame Züge überholt werden können.


Der Windausbau in Deutschland wurde durch Merkel und CSU quassi gestoppt, Solaranlagen kommen auch nur noch mäßig dazu. Das hat die große Koalition mit Blockarde, mit Wiedereinstieg in die Kernkraft, usw. sauber hinbekommen.

Bei aller Abneigung gegen die Große Koalition: Der Ausstieg vom Ausstieg war Merkel II und auch die Schließung der deutsche Solarindustrie hat die Union zusammen mit der FDP organisiert.
Das Wachstum der (Offshore-)Windkraft hat aber in der Tat die Groko gestoppt. (Windkraft an Land ist eher Ländersache. Die Bundesgesetze stimmen halbwegs, aber durch die Bauordnungen der unionsgeführten Länder bringt das nichts. Ich sag nur 10H)


Wie haben Spanien und Frankreich z.B. ihre Hochgeschwindigkeitsnetze für die Bahn relativ schnell hinbekommen?
Keine Sorge den Vergleich zu China ziehe ich nicht, aber wenn andere EU Staaten solche Sachen in der Fläche besser hinbekommen darf man die Frage schon stellen.

Spanien und Frankreich haben nicht die bescheuerte deutsche Siedlungspolitik. Da hast du einige große Metropolregionen und dazwischen Kleinstädte mit deutlichem Abstand zueinander. In Deutschland steht alle 5 km ein Weiler, ein Neubaugebiet im Grünen, ein 50 Seelen Kaff oder sonst irgendwer, der dank Union darauf pochen darf, dass im Umkreis von 10 km um seinen Garten garantiert keine überregionale Infrastruktur gebaut wird. Sowohl Bahn als auch WKA stören halt das Bild vom Häuschen im Grünen und können Geräusche von sich geben. Dreck und Lärm ist in Deutschland aber nur auf Pendlermagistralen quer durch Mieterviertel erlaubt.


Die Wertminderung des Eigenheims betrifft aber auch sämtliche Großprojekte die nicht erneuerbaren Energien dienen. Keine Ahnung warum du das nur auf Windkraft oder Pumpwerke beziehst.

Tierschutz wurde massiv ausgebaut weil es diesen vorher nicht unbedingt gegeben hat.

Die vorgebrachten Argumente sind sowieso nur Platzhalter. Die Betroffenen haben keinen Bock drauf, was im Rahmen reinen Egoismusses auch logisch ist, und nutzen jeden Strohhalm, um Projekte hinauszuzögern. Deswegen wird auch erst auf Lärmschutz geklagt, dann nachdem diese Klage in allen Instanzen gescheitert wird, stehen auf einmal Landschaftsschutz/Tourismus in Gefahr, erst danach hat jemand eine letzte Fledermaus in der Gegend gesehen, NACH deren Auffinden muss ein Plan für den Schutz der Kröten während der Bauarbeiten erarbeitet werden und bis all diese jeweils 5-6 jährigen Verfahren abgewickelt sind, hat ggf. tatsächlich ein etwas findigerer Anwohner oder echter Tierschützer es geschafft, eine wirklich seltene Vogelart zum Nisten zu überreden. Die Kehrseite der ganzen Story sind natürlich weiterhin die gewinnorientierten deutschen Unternehmen und Politiker: Natürlich könnte man die ganzen Gutachten zu allen negativen Auswirkungen eines Bauprojektes auch parallel im voraus binnen eines Jahres seriös erstellen lassen und hätte dann trotz dem lahmen deutschen Bürokratie nach zwei Jahren klare Verhältnisse. Aber das würde ja von Anfang an Geld kosten und gerade am Anfang muss alles kleingerechnet werden, auch wenn sich der angreifbare Pfusch am Ende doppelt und dreifach rächt.
 
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Bahnverbindungen wie Frankreich? Nein, definitiv nein das System ist so abartig zentralistisch, dass man fast immer über Paris fahren muss.
 
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Pünktlichkeit wäre allgemein bei mehr Verbindungsauswahl verzichtbar. Absolut niemand hat ein Problem damit, wenn er mit dem Flugzeug 20 Minuten oder mit dem Auto 60 Minuten später ankommt, nur bei der Bahn wird über 5 Minuten gemeckert.
Ich weiß ja nicht wo du arbeitest oder in welcher Welt du lebst, aber wenn man bis 60 Minuten zu spät zur Arbeit kommt kann es richtig Ärger geben.
In den meisten Firmen. Und das macht man dann auch nur einmal.
 
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Was es braucht sind mehr Sprinter und vier oder wenigstens dreigleisige Trassen mit gesicherten Durchfahrtsgleisen, damit langsame Züge überholt werden kön.

Womit wir wieder beim Nordzulauf übers Inntal wären.

Ösiland und sogar Italien haben kräftigst an den gesteckten Zielen gearbeitet, damit der Fernverkehr auf die Schiene kommt - zumindest was die Alpenpassage angeht.

Brenner Basis wird pünktilich eröffnet - Vertag ist über 15 Jahre her.

D. schafft es doch tatsächlich sich erst JETZT um das Planfeststellungsverfahren zu kümmern und hat alle Güterverladestationen im Süden der Republik außer Betrieb gesetzt.

AUT + ITA warten nun auf D., damit die zweigleisige Strecke in Betrieb gehen kann.

Vertrag war 2028, D. schafft es bestenfalls im Jahre 2040 - muss ich jetzt nicht verstehen...

Deutschland macht "Zwischenschritt" zum Brenner-Nordzulauf | SN.at


Eines muss man festhalten, Scheuer ist mit Abstand der größte Bremser in der Republik, wenn es um die Einschränkung der Individualverkehrs geht und um den Ausbau des öffentlichen Netzes.

Möchte nicht wissen, wie viel Geld er von den Autokonzernen unter der Hand bekommt...

Völlig fehl am Platz, der Typ passt in die 1950ger.
 
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Eines muss man festhalten, Scheuer ist mit Abstand der größte Bremser in der Republik, wenn es um die Einschränkung der Individualverkehrs geht und um den Ausbau des öffentlichen Netzes.

Möchte nicht wissen, wie viel Geld er von den Autokonzernen unter der Hand bekommt...

Völlig fehl am Platz, der Typ passt in die 1950ger.

Passt schon, wenn die Hand groß genug ist. :D

Ohne Beweise,

wird die Uschi den dann in 5 Jahren zum EU-Kommisar machen.:ugly:

Ahnung braucht man ja für solch einen Job nicht mehr.
 
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Hochwasser wird künftig weit mehr Menschen betreffen als bisher angenommen: Eine aktuelle Studie, basierend auf einem neuartigen Rechenmodell, korrigierte die Prognosen für 2050 auf 300 Millionen Menschen. Der Großteil der Betroffenen lebt in Asien.
Neues Rechenmodell: Meeresspiegelanstieg bedroht 300 Millionen - news.ORF.at

Der Klimawandel beschleunigt sich. Wenn wir nicht sofort handeln und den CO2 Ausstoß weitestgehend minieren, wird es zu spät sein. Dazu kommen weitere Fehler, wie abgepumptes Grundwasser, abgebaute Sandstrände und zu wenig Mittel für sinnvolle Deichsysteme
 
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Ja, und ?

Ändern wird sich eh nix,

die Menschheit wird erhobenen Hauptes in das Grab steigen :D
 
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Ich weiß ja nicht wo du arbeitest oder in welcher Welt du lebst, aber wenn man bis 60 Minuten zu spät zur Arbeit kommt kann es richtig Ärger geben.
In den meisten Firmen. Und das macht man dann auch nur einmal.

Ich lebe in einer Welt, in der die Deutsche Bahn vor allem Fernverkehr macht und in der Langstreckenpendeln ökologischer, ökonomischer und sozialer Wahnsinn ist. Insbesondere wenn mangels mobile Office der Arbeitsbeginn tatsächlich erst mit physischer Anwesenheit möglich ist. Deswegen fährt in meiner Welt so gut wie niemand mit der DB zur Arbeit, sondern nutzt sie nur für längere Reisen. Und da erreiche ich in meiner Welt eine weitaus höhere Pünktlichkeit als mit jedem anderen Verkehrsmittel, höre aber Beschwerden über Unpünktlichkeit trotzdem nur bei der Bahn.

(Und übrigens auch nicht über den ÖPNV, den man zur Arbeit nehmen könnte. Manchmal fällt der halt komplett aus, das ist dann *******. Kommt aber bei mir nicht viel häufiger vor als eine Totalsperrung auf Autobahnen und Bundesstraßen oder Mängel am Privat-PKW, sodass es zumindest bei uns keine Pünktlichkeitsunterschiede zwischen den Nutzern der verschiedenen Transportformen gibt. Da hat eher der individuelle Charakter alias die Aufbrechzeit einen Einfluss - ohne Gleitzeit hätten die sich das tatsächlich nur einmal erlauben können.)


Womit wir wieder beim Nordzulauf übers Inntal wären.

Ösiland und sogar Italien haben kräftigst an den gesteckten Zielen gearbeitet, damit der Fernverkehr auf die Schiene kommt - zumindest was die Alpenpassage angeht.

Brenner Basis wird pünktilich eröffnet - Vertag ist über 15 Jahre her.

D. schafft es doch tatsächlich sich erst JETZT um das Planfeststellungsverfahren zu kümmern und hat alle Güterverladestationen im Süden der Republik außer Betrieb gesetzt.

AUT + ITA warten nun auf D., damit die zweigleisige Strecke in Betrieb gehen kann.

Vertrag war 2028, D. schafft es bestenfalls im Jahre 2040 - muss ich jetzt nicht verstehen...

Deutschland macht "Zwischenschritt" zum Brenner-Nordzulauf | SN.at


Eines muss man festhalten, Scheuer ist mit Abstand der größte Bremser in der Republik, wenn es um die Einschränkung der Individualverkehrs geht und um den Ausbau des öffentlichen Netzes.

Möchte nicht wissen, wie viel Geld er von den Autokonzernen unter der Hand bekommt...

Völlig fehl am Platz, der Typ passt in die 1950ger.

Wie man unschwer am Zeitplan erkennt, ist Scheuer (CSU) da nur die Spitze aus dem Eisberg aus Schmidt (CSU), Dobrindt (CSU) und Ramsauer (CSU). Hmm. Erkennt jemand, neben der kontinuierlichen Umleitung von Steuermilliarden an Straßenverkehrs-bezogene Privatunternehmen und einige überteuerte Infrastrukturprojekte in unionsgeführten Bundesländern eine gewisse Konstanz im Verkehrsministerium? Ich komm grad nicht drauf...

(Fairerweise muss man übrigens sagen: Der Bauvertrag zwischen Östereich und Italien ist 15 Jahre alt. Verträge zur Anbindung nach Norden hat erst Tiefensee (SPD) 2009 unterzeichnet. Trotzdem wären 10 Jahre mehr als genug, um selbst in der deutschen Bürokratie ein Planfeststellungsverfahren durchzuziehen. Wenn man die richtigen Politiker wählt, was Deutschland aber konsequent vermeidet.)

An dieser Stelle die Anmerkung bezüglich zweier anderer aktueller Themen, dass das gleiche Ministerium seit Merkel I keine Betonung mehr auf Wohnungen/Stadtenwicklung hat und sich dafür seit 2013 um digitale Infrastruktur "kümmert".
 
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Dieses "zu spät zur Arbeit kommen" Problem kann man durch eine Änderung der Rechtslage zumindest für den Arbeitnehmer verbessern. Die Sache mit dem Wegerisiko ist kritisch.
Natürlich gilt die Verhältnismäßigkeit bei Abmahnungen, aber das ist wieder recht unklar.
 
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Bei der derzeitigen Beschäftigungssituation in Deutschland kann man da kaum etwas machen. Klar kannst du einem Arbeitgeber verbieten, wegen unverschuldeter Verspätung abzumahnen. Aber wie viel bringt das? Niemand feuert einen wertvollen, schwer zu ersetzenden Mitarbeiter, weil der mal zu spät kommt. Gerade solche Leute sitzen eh meist in Positionen, bei denen sich das Arbeitsende viel häufiger unerwartet nach hinten verschiebt, als der Arbeitsanfang...
Umgekehrt ist es in einer Welt voller befristeter Verträge und Leiharbeit überhaupt kein Problem, die meisten Beschäftigten auch ohne einen formellen Anlass kurzfristig loszuwerden. Entscheidend über eine Kündigung ist nicht, ob der Chef dich loswerden darf, denn dafür hat er ohnehin genug Möglichkeiten, sondern ob er das will. Und das kannst du gesetztlich nicht beeinflussen.
 
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Die höchste Pünktlichkeit habe ich mit dem Fahrrad :-)
Mit der Bahn/ÖPNV brauche ich fast genauso lang auf Arbeit. Die Bahn ist hier auch oft unpünktlich oder fällt gern mal aus. Oft erfährt man dann nichtmal etwas und ohne passendes Smartphone steht man dann dumm da, weil man auf kleineren Bahnhöfen keinen Ansprechpartner oder sonstige Auskunftsmöglichkeit mehr hat. Die Preisgestaltung ist ein weiteres Ärgernis, ich zahle hier 100 € für eine Monatskarte, mit der ich zwei (!) Stationen weit fahre. Wer da ohnehin schon ein Auto unterhält, steigt eher nicht in die Bahn.
 
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100€? Lebst du in NRW? :D

Ja Fahrrad ist schon okay, aber ganz ehrlich ich hab bei Regen schon gerne ein Dach über dem Kopf. Ist ja nichtmal so, dass das rechtlich nicht möglich wäre, aber das baut kaum einer :/
 
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Thüringen. Ist vielleicht auch ein Extrembeispiel, hier wird mit Zonen gearbeitet, die Fahrt in jede neue Zone kostet Betrag X. Und hier sind die nächsten zwei Stationen zwei andere Zonen.
 
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Ja gut kenne ich auch. Hier sind es Wabenförmige Gebiete.
Es ist einfach beschissen, man kann einfach niemanden erzählen, dass man für 12€ hin und zurück fahren soll, wenn man mal kurz in die Nachbarstadt will.
 
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