AMD Zen4: Neue AM5-Prozessoren kommen mit LGA1718-Sockel

Sind noch weitere Features der nächsten Hardware Generation in Planung mit der man PCIe 5 dann sinnvoll nutzen kann ? Für PCIe 4 gibt es ja auch noch nichts für Consumer was den Aufwand bzw die Neuanschaffung rechtfertigt (meiner Meinung nach). Was will man also schon mit 5 ?
 
Sind noch weitere Features der nächsten Hardware Generation in Planung mit der man PCIe 5 dann sinnvoll nutzen kann
PCIe braucht immer einige Jahre bis es für den normalen Endkunden Vorteile hat. Jetzt nachdem es PCIe4 ne zeitlang gibt (und PCIe3.0 gefühlte Ewigkeiten da ist) haben manche Leute die entweder von sehr schnellen SSDs profitieren oder Grafikkarten im vierstelligen Eurobereich kaufen kleine Vorteile. So wirds auch bei PCIe5.0 laufen - theoretisch alles super aber bis der Michel zu Hause nen echten Mehrwert davon hat dass seine Grafikkarte schneller angebunden ist oder seine SSD ein paar GB/s mehr lesen kann düreften wir stramm auf 2030 zugehen.
 
Falls ich mal Aufrüsten sollte, weiß man gar nicht was man kaufen sollen, Hardware wird immer kurzlebiger und ständig kommt was Neues...
Hat man erstmal aufgerüstet ist es schon ein paar Tage später wieder alt.

War das jemals anders bei PC Komponenten? Wenn die Alte nicht mehr ausreicht, wird eben was aktuelles gekauft. Kaufen oder warten kann man immer. Alternativ muss man eben zur Konsole greifen.
PCIe braucht immer einige Jahre bis es für den normalen Endkunden Vorteile hat. Jetzt nachdem es PCIe4 ne zeitlang gibt (und PCIe3.0 gefühlte Ewigkeiten da ist) haben manche Leute die entweder von sehr schnellen SSDs profitieren oder Grafikkarten im vierstelligen Eurobereich kaufen kleine Vorteile. So wirds auch bei PCIe5.0 laufen - theoretisch alles super aber bis der Michel zu Hause nen echten Mehrwert davon hat dass seine Grafikkarte schneller angebunden ist oder seine SSD ein paar GB/s mehr lesen kann düreften wir stramm auf 2030 zugehen.

Genau das ist der Punkt, sowohl PCIe5 als auch DDR5 wird im Jahr 2022 nichts bringen und/oder unverhältnismäßig teuer werden.
 
War zu Zeiten des 386/486/Pentiums schon so. Wing Commander hat damals immer die neuste CPU benötigt und ich hatte immer eine ältere weil meine Eltern nicht jedes Jahr nen neuen PC kaufen wollten. Gott war ich pissig. :D
Ich würde da eher behaupten, das es früher so war und heute definitiv nicht mehr.
Früher starteten Spiele entweder nicht, oder sie liefen in Standbild...heutzutage ist ja ruckeln alles unter 60 FPS...früher war man glücklich, wenn das neueste Spiel auf der 1 Jahr alten CPU noch in annehmbaren 25 FPS lief.
 
Die Aufrüsterei ist doch heute lächerlich billig gegenüber früher.
1995 haste dir nen Monster-PC mit allem Bremborium für 5000 Mark kaufen können der dann 1998 so lahm war dass nix mehr drauf lief. Heute? Meine Frau hat nen 1200€-PC von 2015 - der kriegt noch immer alles gebacken und macht das wahrscheinlich noch weitere zwei drei Jahre.
Gesehen am TCO übders Jahr wars selbst mit den überteuerten GPUs momentan selten so billig nen Spiele-PC zu unterhalten. Mit 2000€ alle 5 Jahre (also rund 30€ im Monat) biste da schon sehr sehr weit oben dabei, das hätte man früher jedes Jahr hinlegen müssen.

Aber ich weiß, so rechnet das kaum einer. Der PC und die Grafikkarte sind ja viiiiiel zu teuer weil man da mal nen Tausender oder zwei ausgeben kann/muss. Aber alle 2 Jahre nen neues Eifon plus Vertrag über 60€/Monat abschließen ist "normal". Ist ja günstig. :ka:
 
War das jemals anders bei PC Komponenten?
Zu Zeiten, zu denen Intel quasi konkurrenzlos war und trotzdem nur alle 1-2 Jahre 10% Mehrleistung geboten hat, war anscheinend für einige der Bedarf für einen Neukauf geringer.

Genau das ist der Punkt, sowohl PCIe5 als auch DDR5 wird im Jahr 2022 nichts bringen und/oder unverhältnismäßig teuer werden.
Das mag für den Freizeit-Gamer so sein.

Für mich ist es eher die Frage, wie schnell DDR5 dann schon sein wird und ob ein 6950X u.U. mit einem 3960X im Speicherzugriff mithalten kann (gleiche Speichergröße und vergleichbare Gesamtkosten angenommen). Ob ich 500€ mehr für Ram oder für die CPU ausgebe, ist am Ende egal. SW, welche 24 Kerne voll ausnutzt, habe ich vermutlich nur wenige.

Außer AMD erbarmt sich doch noch und bringt irgendwann einen neuen Threadripper.

Aber alle 2 Jahre nen neues Eifon plus Vertrag über 60€/Monat abschließen ist "normal". Ist ja günstig. :ka:
Das lässt sich sich besser vom Überziehungskredit zahlnen wie eine einmalige Ausgabe von ein paar tausen Euro.
 
Wenn man in der letzten PCGH gelesen hat, was einen Rattenschwanz an Techniken an PCI-E 4 - 6 hängen um das ganze zu ermöglichen und Fehlerfrei laufen zu lassen, samt Kosten und co, ist es kein großer Verlust kein PCI-E 5.0 zu haben.

Selbst 4.0 ist aktuell echt für viele Sachen zwar nice to have, aber nicht notwendig.
 
Das lässt sich sich besser vom Überziehungskredit zahlnen wie eine einmalige Ausgabe von ein paar tausen Euro.
Haste Recht. Diese Option vergesse ich als jemand der sich nur DInge kauft die er sich auch leisten kann regelmäßig. Das Konzept etwas nur dann zu kaufen wenn man erstens das Geld dafür hat und zweitens nach dem Kauf sogar immer noch Geld übrig hat ist zu altmodisch heutzutage. :haha:
 
Sind noch weitere Features der nächsten Hardware Generation in Planung mit der man PCIe 5 dann sinnvoll nutzen kann ? Für PCIe 4 gibt es ja auch noch nichts für Consumer was den Aufwand bzw die Neuanschaffung rechtfertigt (meiner Meinung nach). Was will man also schon mit 5 ?
Kann man nur spekulieren. Absehbar werden GPUs als erstes auf der Consumer-Plattform PCIe5 adaptieren. Die Frage ist nur, ob das schon in der kommenden Gen der Fall sein wird. Bei AMD wäre es gar höchst merkwürdig, wenn die tatsächlich kein PCIe5 auf AM5 unterstützen, dann aber RDNA3 mit PCIe5 rausbringen ... und bei nVidia bleibt die Frage, wie hoch der Druck ist, hier das Feature als erste im Consumer-Markt einzuführen. Die Zugewinne bei PCIe4 und GPUs sind ja auch recht überschaubar und vornehmlich bei sehr hohen Fps spürbar.
Letzten Endes kann man aber auch vermuten, dass es beide Herstelle nur wenigen Mehraufwand kosten wird rein auf die (HighEnd-)GPUs bezogen, da die das eh implementieren müssen, AMD in CDNA2 und nVidia in deren Datacenter-Modell(en) (möglicherweise Hopper) ... und wenn der eine vom anderen vermutet, dass dieser das als Differenzierungskriterium implementieren wird, werden es vermutlich beide implementieren. ;-) Ebenso könnte man spekulieren, dass die größeren Xe-HPG-Karten das in 2022+ implementieren werden, wenn sie denn mal (oder überhaupt?) kommen sollten, denn hier wäre es ebenfalls befremdlich, wenn man PCIe5 als erster einführt und dann mit der Produktkategorie, die davon noch am ehesten profitiert, nicht nachzieht.

Am Ende ist PCIe5 jedoch vorerst eine Investition in die Zukunft und ob sich die lohnt, hängt davon ab, wie zeitnah man seine Hardware zu aktualsiieren plant. Kauft man bspw. sowiso alle zwei Jahre komplett neu, wird das jetzt wohl kein ausschlaggebender Punkt sein.

[...] DDR5 wird im Jahr 2022 nichts bringen und/oder unverhältnismäßig teuer werden.
DDR5 wird absehbar sehrwohl was bringen. Deutlich mehr Bandbreite und es werden auch immer mehr OC-Module vorab angekündigt, d. h. die Marktdurchdringung wird hier dieses Mal deutlich schneller eingeleitet.
Ob die sich aufgrund der Preise auch entsprechend vollziehen wird, ist eine andere Frage, aber die Hersteller gehen schon vor der offiziellen Einführung deutlich über die JEDEC-Spezifikation hinaus.
Zudem, wie @fotoman schon skizzierte, wer mehr Bandbreite und auch mehr Speicher benötigt, kommt hier tendenziell nun eher bereits mit der Consumer-Plattform aus, als noch bei DDR4.

(Beispielsweise die vor ein paar Tage geteaserten Module von GeIL ermöglichen mit gerade mal zwei Speicherkanälen bereits mehr Bandbreite als auf der TR-Plattform mit regulärem DDR4-3200; die von Adata geteaserten 8400er-Module haben gar +31 % mehr Bandbreite im Vergleich.)
 
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Wenn man in der letzten PCGH gelesen hat, was einen Rattenschwanz an Techniken an PCI-E 4 - 6 hängen um das ganze zu ermöglichen und Fehlerfrei laufen zu lassen, samt Kosten und co, ist es kein großer Verlust kein PCI-E 5.0 zu haben.

Selbst 4.0 ist aktuell echt für viele Sachen zwar nice to have, aber nicht notwendig.
Ich hätte gerne PCIe-5 für die NVME. Die GPU kann ja weiter auf PCIe-4 laufen.
Die Aufrüsterei ist doch heute lächerlich billig gegenüber früher.
GPUs ?! *huust hust*
 
GPUs ?! *huust hust*
Kauf dir ne 6700XT für 800€ und benutze sie 5+ Jahre.
Selbst bei den Preisen ist das immer noch billiger als damals alle 1-2 Jahre ne neue 350€-Karte zu kaufen um neue Spiele flüssig hinzubekommen.

Meine 2080er ist jetzt im 3. Lebensjahr. Ich kann immer noch alles spielen was ich will - in 4K!
Die Karte wird wahrscheinlich noch im Jahre 2025 mit mittleren Details auf WQHD flüssige fps schaffen - einfach weil die Entwicklung sehr viel langsamer geworden ist.

Als jemand der die 90er/2000er Jahre gewohnt ist ist es heutzutage lächerlich billig nen schnellen Spiele-PC zu haben. Selbst wenn Grafikkarten 2000€ kosten.


Ich machs ja immer an meinem "Hobbygeld" fest: Ich lege 100€ jeden Monat für Hardware weg.
Früher musste man sehr haushalten damit man von dem Budget gute Hardware kaufen konnte und alles spielen konnte. Heute haste nach 2-3 Jahren wo nix wirklich besseres/sinnvolleres kommt Tausende € auf der Kante und weißt nicht was du davon kaufen sollst. Speicher hab ich genug, CPU und RAM ist am (sinnvollen) Limit, Bildschirm, Audio, Peripherie ebenso. GPU reicht noch locker bzw. ich sehe die aktuellen Preise nicht ein zu zahlen. Und jetzt? Nochmal 7 Jahre warten bis ein guter 32 Zoll 144Hz 4K TFT erscheint. :ugly:
 
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Also DDR5 und PCIE5 braucht der Mainstream noch nicht, also obs dann 2022 oder 2023 wird, ist egal.
Die Leistung der Prozis ist auch mehr als genug, lieber vernünftige Sprünge alle paar Jahre, als jährlichen Kleckerkram wie bei Intel von Gen 2 bis Gen 11.
 
Kauf dir ne 6700XT für 800€ und benutze sie 5+ Jahre.
Selbst bei den Preisen ist das immer noch billiger als damals alle 1-2 Jahre ne neue 350€-Karte zu kaufen um neue Spiele flüssig hinzubekommen.

Meine 2080er ist jetzt im 3. Lebensjahr. Ich kann immer noch alles spielen was ich will - in 4K!
Die Karte wird wahrscheinlich noch im Jahre 2025 mit mittleren Details auf WQHD flüssige fps schaffen - einfach weil die Entwicklung sehr viel langsamer geworden ist.

Als jemand der die 90er/2000er Jahre gewohnt ist ist es heutzutage lächerlich billig nen schnellen Spiele-PC zu haben. Selbst wenn Grafikkarten 2000€ kosten.


Ich machs ja immer an meinem "Hobbygeld" fest: Ich lege 100€ jeden Monat für Hardware weg.
Früher musste man sehr haushalten damit man von dem Budget gute Hardware kaufen konnte und alles spielen konnte. Heute haste nach 2-3 Jahren wo nix wirklich besseres/sinnvolleres kommt Tausende € auf der Kante und weißt nicht was du davon kaufen sollst. Speicher hab ich genug, CPU und RAM ist am (sinnvollen) Limit, Bildschirm, Audio, Peripherie ebenso. GPU reicht noch locker bzw. ich sehe die aktuellen Preise nicht ein zu zahlen. Und jetzt? Nochmal 7 Jahre warten bis ein guter 32 Zoll 144Hz 4K TFT erscheint. :ugly:

Na, da hats ja einer!

Ein normaler PC, hatte 2000 so um die 1000 DM gekostet. Damit konnte man alles machen und spielen. Eine Grafikkarte kostete 150 DM.

Heute kostet ein Gaming PC, 2000 Euro. Das ist ein Sprung jenseits von gut und böse. Klar ist auch, dass man den nicht jedes Jahr neu kaufen kann. Aufgrund der GPU Preise, eher 2500 Euro.

Nun muß man sich fragen, ob nicht alle 5 Jahre eine neue Spielkonsole für 400 Euro, der bessere Deal ist? Denn genau so lange bleibt eine Generation aktuell.
Ich game immer weniger am PC und immer mehr am OLED mit PS5. Das hat den großen Vorteil, das man den PC auch wieder 5 Jahre nutzen kann.
 
Ein Release in der zweiten Jahreshälfte 2022 würde allerdings einen deutlichen Vorsprung für die direkte Intel-Konkurrenz bedeuten, die Alder Lake-CPUs, die noch dazu sowohl DDR5 alss auch PCI-e 5.0 unterstützen.

Alder Lake ist doch 'ne Beta für Laptops und Office PCs. Wenn das für Zocker wäre warum dann dieser big.LITTLE Quatsch. Ich denke mal, Intel wird erst mit dem Nachfolger AMD wieder angreifen. Hier wird nur ne neue Fertigung und ein neues CPU Konzept getestet ... wenn AMD wirklich noch so lange wartet, denken die das wahrscheinlich auch.
 
Nun muß man sich fragen, ob nicht alle 5 Jahre eine neue Spielkonsole für 400 Euro, der bessere Deal ist?
Wenn man ausschließlich spielt mit Sicherheit.

Na, da hats ja einer!
Weil ich am Ende des Monats 100€ für mein Hobby übrig habe? Das ist ne ziemlich harmlose Definition von Reichtum^^
Keine Sorge, ich bin nicht besonders wohlhabend - das Einkommen meines Haushaltes ist etwa der Bundesdurchschnitt wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe. Nur scheint es eher die Ausnahme zu sein heutzutage, eine detaillierte Budgetplanung zu haben bzw. kein Geld unnötig zu versenken (alleine letzteres würde bei vielen schon recihen um 100€ im Monat zu finden).

EDIT: Statista sagt Haushaltsnettoeinkommen Schnitt fürn Ehepaar 2019 war 3.580€.
Wer es da nicht schafft nen Hunderter von wegzulegen macht wenn keine besonderen Umstände vorliegen glaub ich was falsch. :ka:

Aber eigentlich sollte es ja um AM5 gehen....
Ich bin gespannt, wie hart INtel sein PCIe5.0 jetzt bewerben wird wo AMD es nach hinten geschoben hat. Da wirds sicher wieder einige Cringe-Folien geben. :-D
 
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Die Aufrüsterei ist doch heute lächerlich billig gegenüber früher.
1995 haste dir nen Monster-PC mit allem Bremborium für 5000 Mark kaufen können der dann 1998 so lahm war dass nix mehr drauf lief. Heute? Meine Frau hat nen 1200€-PC von 2015 - der kriegt noch immer alles gebacken und macht das wahrscheinlich noch weitere zwei drei Jahre.
Gesehen am TCO übders Jahr wars selbst mit den überteuerten GPUs momentan selten so billig nen Spiele-PC zu unterhalten. Mit 2000€ alle 5 Jahre (also rund 30€ im Monat) biste da schon sehr sehr weit oben dabei, das hätte man früher jedes Jahr hinlegen müssen.

Aber ich weiß, so rechnet das kaum einer. Der PC und die Grafikkarte sind ja viiiiiel zu teuer weil man da mal nen Tausender oder zwei ausgeben kann/muss. Aber alle 2 Jahre nen neues Eifon plus Vertrag über 60€/Monat abschließen ist "normal". Ist ja günstig. :ka:
TCO verstehen aber meist nur "reine" BWLer oder eben Lean-Koordinatoren! Mein Laptop ist auf dem weg zu 250€ pro Jahr bei insgesamt TCO von 970 € Anno Dezember 2017! Ist nur beim Speicher nicht mehr original! Hatte beim Kauf 8 GB DDR4 Ram, jetzt 16 und anfangs 1,25 TB aktuell 1,75 TB!
 
Also DDR5 und PCIE5 braucht der Mainstream noch nicht, also obs dann 2022 oder 2023 wird, ist egal.
Die Leistung der Prozis ist auch mehr als genug, lieber vernünftige Sprünge alle paar Jahre, als jährlichen Kleckerkram wie bei Intel von Gen 2 bis Gen 11.
Aber dann können die armen Konzerne doch nicht mehr abkassieren.
 
Wenn man sich die meisten Spiele ansieht, so würden die sogar auf 10 Jahre alten CPUs noch immer ganz gut laufen und man würde in der Regel GPU limitiert sein.

Um aus der Nummer rauszukommen haben Intel und AMD ja erfolgreich die Aufmerksamkeit der Spieler auf die Low 1% fps und Low 0,1% fps gerichtet. Was einerseits ein leicht spürbarer Effekt ist, dann wiederum aber meistens durch unsaubere Programmierung entsteht bei der L2 und L3 Cache Größen zu klein (auf einzelne Frames hier und da wohlgemerkt) sind, was AMD und Intel dann gerne über die Zeit hinweg erhöhen und die Optimierung damit bei keinem Spielehersteller besonders hoch auf der Agenda rangiert. Zu wenig Spieler die wegen Low 1% ein Spiel nicht kaufen und zudem verfliegt sich das Problem mit denen die sich darüber aufregen am schnellsten, weil die am ehesten deswegen aufrüsten.

Aktuell zielen sowohl Intel als auch AMD auf Höchstpreise. Man will nicht das billige Fundament für eine gute Grafikkarte sein, man will das teure Fundament sein. Macht Sinn wenn man Umsatz machen will, macht weniger Sinn, wenn man als Spieler ein Budget durchoptimieren muss. Die UVP Wahrheit ist, dass man zu seiner 800€ 3080 keine 800€ CPU braucht, sondern eine 200€ CPU; 300 tops.

Das kann man gut aus den PCGH Benchmarks ablesen. Man schaut sich erst an wieviel fps die gewünschte GPU liefert die man vor hat zu kaufen. z.B. 90fps bei 1440p Ultra Settings. Dann geht man in den CPU Test und schaut welche CPU da über 90fps liegt. geben wir uns ein wenig Spielraum, nehmen wir die CPU mit 120fps. Voila, das ist was man wirklich braucht. Das Marketing wird aber immer erzählen, dass man eine 90fps GPU am besten mit einer 250fps CPU antreiben sollte. Was im Regelfall Nonsens für den meisten Teil der Spieler ist.

AMD redet ja seit Jahren vom Siegeszug der APU, wobei APU bei AMD immer einen relativ starken CPU Teil hatte im Vergleich zu den nur CPUs die AMD verkauft hat. Wohingegen der GPU Teil einer APU meist immer ein Witz war im Vergleich zu den GPUs die AMD sonst so verkauft hat. Über Intel HD Graphics muss ich in dem Kontext hoffentlich nichts sagen; außer indiskutabel. Da sollte man mal acht geben was Apple in seinem nächsten Mac Pro verbauen wird, denn das geht viel mehr in Richtung Xbox oder Playstation Design in dem Sinne dass so viel Graphikkarte wie möglich mit nur so viel CPU wie nötig kombiniert wird. Das ist auch was wir von AMD und Intel sehen wollen in der Zukunft. 2022 ist da echt ein Transitjahr mit CPU Design von dem man in zehn Jahren sagen wird, dass es die letzten Dinosaurier waren.
 
Ein normaler PC, hatte 2000 so um die 1000 DM gekostet. Damit konnte man alles machen und spielen. Eine Grafikkarte kostete 150 DM.
Habe ich irgendwie komplett anders in Erinnerung.
Kann mich an Voodoo 3 / NVidia TNT2 erinnern die aber bei min. 300 DM waren.
Egal.
Alk hat aber soweit recht das man heute ohne große Anstrengungen die HW deutlich länger nutzen kann ohne große Abstriche machen zu müssen.
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Wenn man die überteuerten GPU Preise anschaut sollte man aber auch solche Preise für die PS5 nehmen.
Suche seit Jan 2021 eine zum UVP aber bis jezt keine gefunden.
Für 1000€+ eine PS5 zu kriegen ist da schon deutlich einfacher.
 
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