AMD Ryzen 7 5800X3D vs. Intel Core i9-12900KS: Wann der L3-Cache hilft - und wann nicht

Wunschkonzert :banane:

In meiner Welt gibt es einen schönen Spruch: "Wer viel misst, misst viel Mist!"
Das muss man natürlich jetzt richtig deuten. Grundsätzlich liefern viele Daten mehr Vergleichsmöglichkeiten, aber nicht alles gibt immer einen Sinn!
Aktuell hört man ja nur noch das Wort Effizienz. :rollen: Paradox, dass Leute die hinter 3 Monitoren sitzen und ne Graka haben die 450 Watt wegschnullt ein Weltuntergangsscenario wegen 17 Watt CPU Mehrverbrauch beschwören :stupid: , aber okay.

Das ist halt auch ein extrem dummes Totschlagargument, das nicht mal stimmen muss.
Wahrscheinlich trifft es in den seltensten Fällen zu.
 
@dave
Es gibt keinen Grund für diese Reaktion, du hast gefragt:
Interessiert euch auch eine Effizienz-Beurteilung? Wie ist das Feedback generell? Jeder Kommentar zählt, besten Dank! =)

Werte es als konstruktiven Vorschlag von jemanden der "seit 20 Jahren Abonnent eurer Printausgabe" ist :-)

Das ist halt auch ein extrem dummes Totschlagargument, das nicht mal stimmen muss.
Wahrscheinlich trifft es in den seltensten Fällen zu.

Habe ich auch nicht behauptet dass das zu 100% zutrifft. :ka: Stichel nur gegen die paar Wenigen. :D Und da fallen mir spontan gleich 2 so Früchtchen ein.
 
richtig billigem RAM
Das wurde doch hier schon gemacht, 3200er RAM ist schon so ziemlich das billigste Zeug was du bekommen kannst.

Ich persönlich finde es eher suboptimal, wenn man eine CPU komplett laufen lässt(TDP Lock offen), während man dem Konkurrenten nichts gewährt, auch wenn es natürlich hier das komische ist, dass AMD eben offiziell nichts zulässt. Da aber auch Intel hier außerhalb der Spezifikation betrieben wird, würde ich dem 5800X3D hier auch etwas BCLK, RAM und so zumuten wollen, MSI macht es ja wohl möglich und ich habe zumindest aus mehreren Quellen schon 5Ghz Stable gehört, wobei mir das dann für einen solchen Vergleich schon toll much wäre, aber 4,8 GHz sollten doch Recht problemlos gehen, bisher ging bei mir noch jeder Zen3 die 4,8 GHz mit und das unter 1,35V.
 
Nein, der X3D lässt sich nicht übertakten, ich habs mit einem Mod-BIOS ausprobiert. Sobald man irgendwas ändert und sei es nur 1 MHz, schaltet sich der Turbo komplett ab. Eine offene TDP bringt auch nichts, weil der X3D nicht powerlimitiert ist. Ich kann aber einen anderen Ryzen dazu packen und dem die Kante geben. Aber das wird kaum etwas bringen.
 
Wunschkonzert :banane:

In meiner Welt gibt es einen schönen Spruch: "Wer viel misst, misst viel Mist!"
(...)
Selten so einen unsinnigen Allgemeinplatz gelesen. Das mag in seltenen Fällen zutreffen, birgt aber keinerlei tieferen Sinn.
Aktuell hört man ja nur noch das Wort Effizienz. :rollen: Paradox, dass Leute die hinter 3 Monitoren sitzen und ne Graka haben die 450 Watt wegschnullt ein Weltuntergangsscenario wegen 17 Watt CPU Mehrverbrauch beschwören :stupid: , aber okay.
Das werden dann wohl einfach nicht dieselben Leute sein. Wobei man natürlich durchaus 3 Monitore brauchen und trotzdem auf Effizienz aus sein kann. Dann kauft man wohl effiziente Modelle.
Die 450 Watt GraKa sparen sich so Menschen aber eher, wäre ja sonst, genau, paradox.
Nehmen wir mal die Einheit fpW (frames per watt). Tolle Einheit wenn ich wissen will was meine CPU bei einem Spiel leistet, das wars aber auch. Rein zum Vergleich ist das leider absoluter Mist.
Nein, wie der Name der Einheit schon sagt, kann man damit super vergleichen, mit wieviel elektrischer Leistung 1 Frame gerendert wird. Da es sich um ein runtergerechnetes Verhältnis handelt, ist es auch vollkommen irrelevant ob das mit 100, 60 oder 10 FPS gemessen wurde.
Wenn ich was vergleichen will, benötige ich so viele Konstanten wie möglich.
Beispiel: Auto A und Auto B fahren je 100 km. Auto A mit 100 km/h und Auto B mit 200 km/h. Welchen Sinn hat nun einen Vergleich von den l/km der beiden Autos? Keinen :wall: Eine Vergleichbarkeit ist nur gegeben, wenn beide die 100 km mit der selben Geschwindigkeit bei gleichen Umgebungsbedingungen absolviert haben.
Was bedeutet das für unseren Fall? :gruebel:Genau, man muss die Frames limitieren. Leistungsmessung von CPU A und CPU B bei einem Limit von z.B. 100 fps. Alles andere ist Bullshit Bingo :motz:
Warum genau? Du behauptest das jetzt einfach mal aber ich sehe in deiner Metapher nichts, was diesen Schluss zulässt.
(...) Dann können zusätzliche Infos manchmal sehr aufschlussreich sein. GPU und CPU Auslastung beim jeweiligen Benchmark z.B.. Das mag nun total unscheinbar wirken, hilft aber sehr viel bei der Bewertung von Ergebnissen. Einfach mal darüber nachdenken wo die Vorteile dieser Info liegen könnten.
Nirgends. In GPU Benchmarks wirst du immer um die 100% sehen, sonst sind es schlechte Bemchmarks. In CPU Benchmarks bringt es nichts, da die Kernskalierung eine Rolle spielt. Was bringt es zu sehen, die CPU ist zu 66% ausgelastet (6 von 8 Kernen meinetwegen), die andere zu 100% (6/6)?
Nichts, ich weiss weder, welche CPU mehr Leistung bringt, noch welche Effizienter ist. Nichtmal die Kernskalierung des Spiels kann man aus der Auslastung wirklich ablesen.
GPU Auslastung hat Zuhause noch seine Berechtigung, um sicherzugehen welches Limit vorliegt. CPU Auslastung ist für den Desktop ziemlich uninteressant geworden, seit es Vielkerner gibt.
Yo und dann ist es natürlich immer toll, wenn die Spitzenmodelle verglichen werden, aber leider ist das nur Pimmelvergleich von Blau und Rot. Die meisten User haben doch andere Systeme am laufen, daher ist es natürlich immer schön, wenn man auch andere Modelle im Vergleich hat. Und mit den ganzen Infos, sieht dann jeder ob etwas seine Anforderungen erfüllt oder für Ihn Sinn macht.
Nicht besonders sinnvoll, bei einem Special zu genau diesem Modellen...

Normale CPU Benchmarks gibt es doch bereits auf PCGH.
 
Ich bin seit Release mit meinem X3D der den 3950X ersetzt hat Mega zufrieden .
Der Leistungszuwachs ist riesig !
Vor allem in Spielen wo es notwendig war hat die CPU ordentlich drauf gelegt!
Ich denke mal PCIE 4.0 sollte für die kommende Grafikkarten Generation noch reichen .
 
der jeweilige "preis" für die leistung sollte zwingendst erwähnt werden - für jede der gewählten kombinationen. tät mich tatsächlich interessieren, wieviel der 12900'er sichh gönnt, wenn man ihm gibt.
Jupp! Das ist mMn viel bedeutender als die eigentliche Effizienz. Was bringt mir eine effizientere CPU, die beispielsweise 50 Watt spart im Vergleich, wenn diese durch die Anschaffungskosten am Ende ihrer Betriebszeit dennoch mehr gekostet hat?
Also ich würde mir ebenfalls wünschen, dass die Systemkosten gegenübergestellt werden. Das macht ihr mMn zu selten.
 
PCGH schrieb:
Es gibt kaum einen Titel, der nicht vom 3D-Cache profitiert. Allerdings ist die Skalierung mal außerordentlich gut, wie in F1 2021, mal nicht nennenswert, wie in Crysis 3 Remastered. Intel zeigt mit dem Core i9-12900KS auf, wie man fehlenden Cache ausgleichen kann: mit viel Takt und besonders schnellem Speicher. Dies wird vom AMD-Konkurrenten aber mit einer sehr hohen Leistungsaufnahme erkauft. Was ist mit Ihnen? Würden Sie lieber in mehr L3-Cache oder in schnelleren Arbeitsspeicher investieren? Was glauben Sie, ist zukunftsfähiger?
Effizienter ist auf jeden Fall die Strategie mit der Cache-Erhöhung.
Ich denke man wird zukünftig auf mehrere Optionen setzen.
Genug Kerne, Takterhöhungen, schnellerer Ram und Cache-Erhöhungen.
Das erwarte ich auch von ZEN 4.
 
Wer sich wirklich für diese CPUs interessiert ausschließlich für Gaming, abseits von Workloads, sollte sich sehr genau anschauen wie welcher Prozessor mit "seinen" Spielen performt und trotzdem ist es zukunftsmäßig eher wie Lotto spielen
Eigentlich nicht. Alder Lake performt sehr konistent, während der große Cache teilweise nur wenig bringt.
 
Eigentlich nicht. Alder Lake performt sehr konistent, während der große Cache teilweise nur wenig bringt.
:lol::lol:
Deshalb ist bei HUB bei 40 Spielen ein offener 12900k mit 6400er RAM auch Pari und genau das gleiche gilt für den 20 Games Benchmark Parcours von PCGH.
Du bist mit deinen Aussagen einfach nur noch peinlich.
Übrigens nach Aussage von Dave in seinem Artikel, performt der Cache auch immer, nur eben skaliert er teilweise wesentlich besser. Es ist ziemlich genau 50-50 auch wenn du das in deiner grenzenlosen Bias nicht wahrhaben willst!
 
Ich werde die Herausforderung, sachlich zu bleiben meistern, ich werde die Herausforderung, sachlich zu bleiben meistern, ich werde die Herausforderung, sachlich zu bleiben meistern...

Erstmal ein bisschen Meditation vorab. :D

Deshalb ist bei HUB bei 40 Spielen ein offener 12900k mit 6400er RAM auch Pari und genau das gleiche gilt für den 20 Games Benchmark Parcours von PCGH.
HUBs Benchmarks sind partiell GPU-limitiert und die gewählten Szenen sind teilweise wenig fordernd. Das bedeutet, dass eine CPU, die sich normalerweise absetzen könnte, gedeckelt wird.
Übrigens nach Aussage von Dave in seinem Artikel, performt der Cache auch immer, nur eben skaliert er teilweise wesentlich besser.
Das ist ja exakt das, was ich meinte. Teilweise bringt der große Cache nur wenig, so dass der Unterschied zum 5800X gering ist. Im Vergleich zum 10900K oder 11900K performt der 12900K dagegen sehr konsistent. Man kann dann nur schwer von Lotto sprechen, was deine Aussage von weiter oben widerlegt.
 
Das ist ja exakt das, was ich meinte. Teilweise bringt der große Cache nur wenig, so dass der Unterschied zum 5800X gering ist. Im Vergleich zum 10900K oder 11900K performt der 12900K dagegen sehr konsistent. Man kann dann nur schwer von Lotto sprechen, was deine Aussage von weiter oben widerlegt.
Sie wird eben nicht widerlegt, weil der Cache in ungefähr 50% der Fälle so gut skaliert, das er sich deutlich von einem 12900k absetzen kann, ob du das nun wahrhaben willst oder nicht!

Und was dir deine abwertenden Kommentare bzgl. eines CPU Herstellers teilweise einbringen, muss ich dir ja nicht weiter "erklären".
 
Sie wird eben nicht widerlegt, weil der Cache in ungefähr 50% der Fälle so gut skaliert, das er sich deutlich von einem 12900k absetzen kann, ob du das nun wahrhaben willst oder nicht!
Genau das macht den 5800X3D ja zum Lottokandidaten, mal knallt der Cache rein, mal nicht. Was noch dazu kommt, wenn der 5800X3D dann mal vorne liegt, ist der Abstand bezogen auf die Lows eher gering oder sogar teilweise schlechter.

Mein grundsätzliches Problem mit der aktuellen Stimmungslage der Tech Community ist, dass die Stärken von Alder Lake wegdiskutiert werden, indem man sich auf absurde Weise auf Preis und Effizienz "fokussiert". Kerne und Singlecore-Leistung sind plötzlich nicht mehr wichtig. Ich kann wirklich nur von dem 5800X3D abraten, wenn man damit arbeiten muss. Ein 12900K ist mit ein bisschen OC teilweise 40% schneller in Singlethread-Szenarien und das merkt man.

Mal als Beispiel, mein 12900K taktet mit 5.4GHz auf 1-2 Kernen. Der 5800X3D taktet mit 4.45GHz. Das sind 21.3% mehr takt. Kombiniert mit 15% PPC sind das ziemlich genau 40% Leistungsunterschied.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nein, wie der Name der Einheit schon sagt, kann man damit super vergleichen, mit wieviel elektrischer Leistung 1 Frame gerendert wird. Da es sich um ein runtergerechnetes Verhältnis handelt, ist es auch vollkommen irrelevant ob das mit 100, 60 oder 10 FPS gemessen wurde.

Jein. Wie du richtig erkannt hast, kann man damit darstellen wieviel Leistung erforderlich ist um ein Frame zu berechnen. Aber es eignet sich leider nur bedingt für den Vergleich wenn die Randbedingungen abweichen.
Da kommen wir zu deinem nächsten Punkt.

Warum genau? Du behauptest das jetzt einfach mal aber ich sehe in deiner Metapher nichts, was diesen Schluss zulässt.

Es geht darum zu vergleichen wie effizient eine Arbeit verrichtet wird, daher ist es wichtig die Arbeit zu einer Konstanten zu machen um eine maximale Vergleichbarkeit zu haben.
Fahrzeug A und Fahrzeug B haben zwar die selbe Strecke zurückgelegt, aber in einer unterschiedlichen Zeit, deshalb hat Fahrzeug B mehr Arbeit verrichtet als Fahrzeug A. Das ist keine Metapher sondern Physik.

Nirgends. In GPU Benchmarks wirst du immer um die 100% sehen, sonst sind es schlechte Bemchmarks. In CPU Benchmarks bringt es nichts, da die Kernskalierung eine Rolle spielt. Was bringt es zu sehen, die CPU ist zu 66% ausgelastet (6 von 8 Kernen meinetwegen), die andere zu 100% (6/6)?
Nichts, ich weiss weder, welche CPU mehr Leistung bringt, noch welche Effizienter ist. Nichtmal die Kernskalierung des Spiels kann man aus der Auslastung wirklich ablesen.
GPU Auslastung hat Zuhause noch seine Berechtigung, um sicherzugehen welches Limit vorliegt. CPU Auslastung ist für den Desktop ziemlich uninteressant geworden, seit es Vielkerner gibt.

Es geht auch nicht primär darum 100% zu sehen. Es geht darum ob da 30% oder 70% stehen. Bei Cinebench macht diese Angabe natürlich wenig Sinn.
Oh Gott wo soll ich da jetzt anfangen. Zum Bleistift ist der Energiebedarf einer CPU nicht linear, daher ist Auslastung eine interessante Zusatzinnformation. Du siehst wieviel Reserve die CPU hat. Du siehst was limitiert. Usw.
 
Und was dir deine abwertenden Kommentare bzgl. eines CPU Herstellers teilweise einbringen, muss ich dir ja nicht weiter "erklären".
Wenn der 7950X3D kommen sollte und AMD das Problem mit dem Taktlimit gelöst hat, dann werde ich den kaufen und in mein Produktivsystem einbauen, wie ich das bei jeder neuen Generation mache. Ich gebe den CPUs von AMD immer wieder ein neue Chance.

Falls der aber rumzickt und enttäuscht, dann fliegt der wieder raus und dann kommuniziere ich das offen, auch wenn das einigen nicht schmeckt.

Etwas Selbstreflexion würde nach deinen letzten Einlassungen auch nicht schaden, von Radikalisierung der anderen sprechen und selbst immer schriller werden.
Ich würde es ingesamt begrüßen, wo wir gerade bei kompletter Offenheit sind, wenn du deine Aktivitäten in den Foren mehr auf den Input verlagerst, der konstruktiv, sachlich und fair ist, wie beispielsweise die Sache mit der SMT Problematik bei Cyberpunk 2077. Das Potential ist ja da, aber du machst da leider sehr wenig draus.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Werte es als konstruktiven Vorschlag von jemanden der "seit 20 Jahren Abonnent eurer Printausgabe" ist :-)
Nein. Das ist es nicht. Ich empfinde die Kritik einfach nur als unpassend, zumindest teilweise. Du bemängelst beispielsweise bei einem Artikel, der "5800X3D vs. 12900KS" im Titel stehen hat
Yo und dann ist es natürlich immer toll, wenn die Spitzenmodelle verglichen werden, aber leider ist das nur Pimmelvergleich von Blau und Rot. Die meisten User haben doch andere Systeme am laufen, daher ist es natürlich immer schön, wenn man auch andere Modelle im Vergleich hat. Und mit den ganzen Infos, sieht dann jeder ob etwas seine Anforderungen erfüllt oder für Ihn Sinn macht.
und übersiehst dabei, dass wir einen CPU-Index pflegen, der bis zum Intel Core i7-3770K hinuntergeht. Dann bemängelst du den sehr hohen GPU-Verbrauch von 450 Watt.
Aktuell hört man ja nur noch das Wort Effizienz. :rollen: Paradox, dass Leute die hinter 3 Monitoren sitzen und ne Graka haben die 450 Watt wegschnullt ein Weltuntergangsscenario wegen 17 Watt CPU Mehrverbrauch beschwören :stupid: , aber okay.
Es gibt nur eine Karte, die so viel Strom ab Werk benötigt und das ist die RTX 3090 Ti. Was glaubst du, wie klein ist der Prozentsatz der Spieler, die so eine Karte über ein Jahr nach Release der RTX 3090 tatsächlich gekauft haben? Raff zeigt zudem immer auf, wie viel Undervolting- und damit Effizienz-Potenzial solch eine Karte besitzt. Das habe ich mit meiner RTX 3090 auch getan. Zudem sprechen wir bei Prozessoren im CPU-Limit(!) nicht von mageren 17, sondern im Fall des Core i9-12900KS von über 150 Watt Unterschied (zum 5800X3D). Im Effizienz-Index zeigen wir ebenfalls hinunter bis zum Core i7-3770K den Verbrauch unter Spielen und Anwendungen auf, für den Vergleich.
Nehmen wir mal die Einheit fpW (frames per watt). Tolle Einheit wenn ich wissen will was meine CPU bei einem Spiel leistet, das wars aber auch. Rein zum Vergleich ist das leider absoluter Mist. Wenn ich was vergleichen will, benötige ich so viele Konstanten wie möglich.
Genau deshalb vergleichen wir ja nicht nur ein Spiel, sondern gleich 14 und packen sie übersichtlich in eine Benchmark-Tabelle (siehe gleiche Link, wie zum Effizienz-Index oben). Einzelne Vergleiche sind zwar nicht für eine CPU-Kaufberatung gedacht, können aber helfen, spezifische Auslastungsszenarien zu analysieren.
Beispiel: Auto A und Auto B fahren je 100 km. Auto A mit 100 km/h und Auto B mit 200 km/h. Welchen Sinn hat nun einen Vergleich von den l/km der beiden Autos? Keinen :wall: Eine Vergleichbarkeit ist nur gegeben, wenn beide die 100 km mit der selben Geschwindigkeit bei gleichen Umgebungsbedingungen absolviert haben.
Was bedeutet das für unseren Fall? :gruebel:Genau, man muss die Frames limitieren. Leistungsmessung von CPU A und CPU B bei einem Limit von z.B. 100 fps. Alles andere ist Bullshit Bingo :motz:
Würde ich die Fps begrenzen, würde ich immer die leistungsfähigeren in einem besseren Licht stehen lassen und jede langsamere CPU benachteilen. Du sprichst von IPC-Benchmarks, welche die Pro-MHz-Entwicklung aufzeigen. Haben wir alles schon gemacht.
Natürlich sollte das bei gleichen Umgebungsbedingungen stattfinden. Naja, Temperatureinfluss auf den Widerstand bzw. Strom usw. Ach bitte macht ein Foto von Thilos Gesicht wenn Ihr Ihn den Antrag für ne Klimakammer übergebt damit Ihr zukünftig unter Normbedingungen testen könnt :D Spaß bei Seite, die Umgebungsbedingungen sollten einfach nicht zu stark voneinander abweichen.
Im Büro verfügen wir über ausreichend Klimageräte und verschiedene Stromstärken sind unabdinglich, wenn man mehr als zehn verschiedene Mainboards und 14 verschiedene CPU-Generationen testet, die alle mit unterschiedlicher TDP-Konfiguration auf den Markt kommen. Wie gesagt, wenn man das möglichst angleicht, hat man einen IPC-Benchmark.
Dann können zusätzliche Infos manchmal sehr aufschlussreich sein. GPU und CPU Auslastung beim jeweiligen Benchmark z.B.. Das mag nun total unscheinbar wirken, hilft aber sehr viel bei der Bewertung von Ergebnissen. Einfach mal darüber nachdenken wo die Vorteile dieser Info liegen könnten.
Wir nutzen in der Regel die leistungsfähigste GPU im Testlabor, damit die GPU-Last nicht zu hoch ausfällt. Letztere ist wiederrum von der Szene, den gewählten Grafikeinstellungen, der Auflösung und dem Zustand des Spiels abhängig und damit sehr variabel. Wir testen ja nicht, wie hoch die GPU-Last ist, wenn wir einen CPU-Benchmark durchführen, während wir dafür sorgen, dass die CPU-Last so hoch wie möglich ausfällt. Welchen Vorteil hast du davon, wenn du in dieser spezifischen Szene die GPU-Last kennst?
 
Mein grundsätzliches Problem mit der aktuellen Stimmungslage der Tech Community ist, dass die Stärken von Alder Lake wegdiskutiert werden, indem man sich auf absurde Weise auf Preis und Effizienz "fokussiert". Kerne und Singlecore-Leistung sind plötzlich nicht mehr wichtig.
Ganz einfach weil die Software, die von Singlecore profitiert kaum noch vorhanden ist - und das ist auch gut so.
Tatsächlich fallen mir - abgesehen von ein paar Dienstprogrammen - gar keine Anwendungen (bzw. geht es hier ja um Games) ein, bei denen Singlecore noch eine Rolle spielt. Die Blöße wird sich doch kein Softwareentwickler in 2022 und darüber hinaus noch geben.
Vor allem "auf absurde Weise". Absurd ist es, für die gleiche Leistung das doppelte oder dreifache an Energie zu verbrauchen und daraus dann daraus auch noch eine "Stärke" zu konstruieren. Im Übrigen hat bei mir noch keine CPU "gezickt". Weder von INTEL noch von AMD, insofern muss es wohl an anderen Einflussfaktoren liegen, wenn Du sowas feststellst.
 
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