AMD jagt i7-8700K: Ryzen 7 2700X und R5 2600X im Test entscheidend verbessert

Tolle Ergebnisse, für mich als Besitzer eines R5 1600 aber, bleibe ich doch bei dieser CPU anstatt den R5 2600X zu kaufen den ich zuerst wollte. :)
 
Wieder totaler Schwachsinn. Du kannst nicht irgendwas aus der Nase ziehen und einfach hochskalieren.

Ich kann aber schon sagen was die Steigerung von Stock auf 3466 bringt und dass dies bei Intel von Stock 50% mehr sind. (6% Punkte zu 9% Punkte)
Da ist das auch egal ob AMD schon bei 2933 SR startet, trotzdem profitiert AMD da nicht mehr vom RAM OC, das war auch bei letzten Skalierungstest von Computerbase offenkundig.
Da war der Profit 1:1 derselbe, so wie hier eben auch.
Der 8700k: 2667 -> 3466 (+30% Takt, +7% fps)
Der 2700X: 2933 -> 3466 (+18% Takt, +6%fps)

Ich weiß nicht woher du 7% und 6% nimmst, aber bei Intel sind es 9%, 50% mehr.

Natürlich skaliert AMD besser,

Vom Ramtakt nicht, von den Latenzen sehr wohl.

Interessante Ergebnisse:

Bist wieder auf der Suche nach Messfehlern?:D
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann das jemand mit den RAM slots mal erklären? Heißt dass wenn ein mainboard (was ja so gut wie bei allen non-miniITX der fall ist) 4 RAM slots hat von denen ich aber eh nur 2 belege - dass ich dann trotzdem nicht den maximalen Takt nutzen kann?

Wie kommst du darauf? Wenn du zwei Module verwendest, verwendest du zwei Module, auch wenn das Board vier Slots hat.

Das hatten auch frühere Plattformen, sowohl von AMD als auch von Intel, schon in ähnlicher Form: Man musste sich entscheiden, ob man zwei Slots mit sehr schnellem Speicher nutzt oder alle Slots belegt, der Speicher dann aber nicht auf vollen Touren laufen kann.
 
Bravo, AMD. Die Intels sind auf jeden Fall in Schlagweite in Spielen, ich sehe bei den Benchmarks jetzt kein Spiel wo man unbedingt einen 7700K+ haben muss um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu bekommen.
Dafür bekommt man noch die hohe Leistung in Anwendungen, spart beim Mainboard, spart sich den Kühler und ja, vllt. läuft auch noch ein Ryzen 3 auf dem Board?
 
Frage mich ob Ryzen mehr dazugewonnen oder Coffee Lake (durch Meltdown/Spectre-Fixes) mehr verloren hat ;-)
Um größtmögliche Aktualität zu bieten, griffen wir zum Start der neuen Tests auf den als Release-Kandidaten gehandelten Build 17333 des Windows-10-Spring-Creator's-Updates zurück - nichtsahnend, dass dieser quasi in letzter Sekunde verzögert wurde. Im Test waren wir allerdings nicht vom Bluescreen-Problem betroffen. Ein weiterer, gewichtigerer Grund für unsere Wahl: Im Spring Creator's Update sind für die AM4- und Sockel-1151/2011-Plattformen sämtliche Schutzvorkehrungen gegen Spectre und Meltdown ab Werk aktiv - inklusive möglicher Performance-Beeinträchtigungen.
Quelle: AMD jagt den i7-8700K: Ryzen 7 2700X und R5 2600X im Test entscheidend verbessert

Ist denn nur Intel von den Beeinträchtigungen betroffen? Falls es überhaupt noch welche gibt.
 
Kann das jemand mit den RAM slots mal erklären? Heißt dass wenn ein mainboard (was ja so gut wie bei allen non-miniITX der fall ist) 4 RAM slots hat von denen ich aber eh nur 2 belege - dass ich dann trotzdem nicht den maximalen Takt nutzen kann? Muss ich mir nun ein Mini ITX mit nur 2 slots kaufen damit ich 2667 Mhz dual ranked nutzen kann - oder wie soll ich mir das vorstellen? Weil hier steht ja explizit: 2 von 4 Dual 2.400 MHz, 2 von 2 aber 2.667 MHz. Wenn das so ist, was machen dann 4 slots überhaupt für einen sinn...
Zwischen offiziellem Support und tatsächlich erreichbaren Taktraten können welten liegen, siehe Intels OC Ergebnisse, die 7xxx haben offiziell 2400 MHz support.
noppon1412`s Memory Frequency score: 2614.2 MHz with a DDR4 SDRAM
Das ist DDR4 5228.
Ich betreibe hier mit Ryzen 1700 Hynix DualRank Chips mit 2933 MHz, 2x16 GB Riegel. Die offizielle Angabe liegt hierfür bei 2400 Mhz.
 
Bravo, AMD. Die Intels sind auf jeden Fall in Schlagweite in Spielen, ich sehe bei den Benchmarks jetzt kein Spiel wo man unbedingt einen 7700K+ haben muss um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu bekommen.
Dafür bekommt man noch die hohe Leistung in Anwendungen, spart beim Mainboard, spart sich den Kühler und ja, vllt. läuft auch noch ein Ryzen 3 auf dem Board?

Man kann das eben so oder so sehen.

In jedem Falle hat AMD mit Ryzen wieder einen Stein im Brett! Aber Gaming-Technisch ist das so eine sache...

Und wenn du dann z.b. leute mit älteren Intel-CPUs hast, wie in meinem Falle noch mit einem i7-4790k, sieht die sache wieder anders aus. Wenn ich dann sehe wie ein 4 Jahre alter Haswell stellenweise den Ryzen in manchen Benchmarks sogar noch mit kleinem Abstand schlägt! Selbst der 7 Jahre alte 2600k hält da noch ganz gut mit...

Und das mit dem Workload ist auch so ein Thema, denn wer nutzt den das wirklich so sehr das es sinnvoll ist?
Also ich kenne da so ziemlich keinen "Gamer" der wirklich noch soviel Leistung im Workload Bereich braucht. Und um mal irgendwie Discord im Hintergrund plus Browser und evtl. noch einen Stream auf dem Zweitmonitor laufen zu lassen brauche ich keine neue CPU, das schafft mein alter Haswell auch noch problemlos.
Aber gut, ich spiele auch nur auf 1440p/60fps und lasse meine Hardware auch nicht unnötig mehr FPS rechnen, von daher habe ich eh immer noch genug Luft.

Und bei den Professionellen Nutzern ist dann der aha Effekt meines Wissens nach auch nicht so dramatisch hoch. Denn wer professionelle Anwendungen auch entsprechend nutzt, und dann z.b. im Bereich der Profesionellen Video-Bearbeitung mal eben 30€+ die Stunde nimmt (eher noch niedrig angesetzt!) der hat (und das auch nicht erst seit gestern) sowieso schon zu deutlich teureren und Leistungsstärkerer Hardware gegriffen. Das heißt natürlich nicht dass sich Ryzen in diesem Bereich nicht absetzen wird, aber dennoch besteht eine gewisse Redundanz bei allen nutzern die entweder eher Gaming-Zentriert bauen oder halt wirklich im Professionellen Bereich arbeiten mit immensen Workloads!

Bei der Multi-Core Strategie bin ich mal gespannt, ob es sich dieses mal mehr auszahlt als damals beim Bulldozer-FX. Wobei aber da auch mit großer Sicherheit alle Anwendungen die nicht wirklich mit einer hohen Zahl an Kernen und Threads skalieren am ende auch wieder eher mit einem Mid-Range Intel Prozessor locker laufen werden, da diese ja auch den wesentlich größeren Marktanteil haben.
 
Interessant dass du dich einerseits aufs Zocken beziehst (Ryzen 7 dümpelt in Games idR mit 15-40% Auslastung herum) und dann mit Leistungsaufnahmewerte von Anwendungen (100% Last auf allen Kernen) argumentieren willst ;-)

Hier findest du CPU-Leistunsgaufnahmewerte unter Spielelast (Gaming Loop): Leistungsaufnahme - AMD Ryzen 7 2700X und Ryzen 5 2600X im Test

Mit dem Crosshair VII (PCGH und Computerbase) scheint auch etwas nicht zu stimmen (UEFI?), wenn ich mir die akribisch genauen Messungen von Toms Hardware anschaue (Basis ist MSI Gaming M7)

Edit: Siehe auch die Diskrepanz unter Prime95 zwischen CPU-Leistungsaufnahme@Toms und Gesamtsystemleistungsaufnahme@CB.

Ja, da hast du natürlich absolut recht. Daran habe ich tatsächlich nicht gedacht, obwohl es sehr naheliegend wäre. Danke für den Link. Somit relativiert sich die Leistungsaufnahme natürlich.
 
Wenn man den Intel übertaktet, holt man soweit ich weiß auch nicht die Welt raus.

Ryzen ließ sich schon in der ersten Version kaum über den Turbo hinaus übertakten und jetzt ist der Turbo sogar höher angegeben als All-Core unter realistischen Bedingungen möglich ist. Ich persönlich würde einen Ryzen X gar nicht übertakten, da meiner Meinung nach die CPU schon von Werk aus ideal eingestellt ist.

Bei Intel kann man All-Core ca. 300-500MHz über den Turbo takten. Das macht für OC dann schon mehr Sinn, weil man dadurch neben der Multi Core Performance auch die Single Core Performance steigern kann.
 
Der 2700X ist also durch die Bank mindestens 12% schneller als der 1800X, sehr schön

Ich sehe in Anwendungen bei CB mit gleichem RAM 8% und in Spielen 9%.
Wie kommst du auf mindestens 12% schneller?:huh:
Mal schauen ob noch ein 2800X um die Ecke kommt. Scheint ja wohl ein erfolgreicher Refresh zu sein

Es ist ein solider Refresh der vor allem eins beweist.
Ein Ryzen 5 2500x mit 4c8T und vollen Caches wäre wohl fast so schnell wie ein Ryzen 1800x der ersten Garde und das alles durch geringere Latenz, bzw mehr Takt u. Spiele IPC.
Selbst der Ryzen 2600 liegt vor dem 1800x in Spielen und das alleine aufgrund der Verbesserungen der Latenzen.

Ich möchte von AMD einen 4Ghz 4c8T Gamingchip für 120 Euro sehen.:)
Würde ich sofort kaufen.

@ Freiheraus

Ich wollte das auch gerade Posten, Igor kommt da auf ganz anderen Ergebnissen und auch Steve von Hardware Unboxed hat wesentlich bessere Ergebnisse fü Ryzen als Computerbase, ansonsten ist der Computerbase Test aber sehr gut.

Igor und Hardware Unboxed sind aber keine seriösen Tester, ich würde mich da eher an CB halten, da sich dort wenigstens in 1080p ein reines CPU Limit vermuten lässt.
Auch Golem.de misst in 720p und auch PCGH, bei Golem ist der 8700K ca 10 bis 15% vorne, bei PCGH ~15, bei CB 11%.
Bei Toms Hardware laufen alle Spiele gnadenlos in ein GPU Limit und die CPU Leistung wird in keinem einzigen Spiel wirklich vermessen - keine Ahnung, aber ich schätze Wallossek eigentlich nicht so ein, dass er nicht versteht was er da tut.
Eventuell handelt es sich auch einfach um den US-Test.
 
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Bei der Multi-Core Strategie bin ich mal gespannt, ob es sich dieses mal mehr auszahlt als damals beim Bulldozer-FX. Wobei aber da auch mit großer Sicherheit alle Anwendungen die nicht wirklich mit einer hohen Zahl an Kernen und Threads skalieren am ende auch wieder eher mit einem Mid-Range Intel Prozessor locker laufen werden, da diese ja auch den wesentlich größeren Marktanteil haben.

Ich glaube das kann man jetzt schon mit ja beantworten. Bulldozer hätte AMD fast ruiniert.
 
Bei Intel kann man All-Core ca. 300-500MHz über den Turbo takten. Das macht für OC dann schon mehr Sinn, weil man dadurch neben der Multi Core Performance auch die Single Core Performance steigern kann.

Nein, eben nicht. Igor hat das mal getestet:

AMD hat mit XFR2 ordentlich nachgelegt und eine potente Kühlung zahlt sich endlich auch performancetechnisch aus. Die Leistungsaufnahme bleibt dabei weitgehend gleich, jedoch steigt der Takt. Gut gemacht, das kann man wirklich so stehen lassen! Ein Versuch eines Motherboardherstellers mit LN2 hat zudem ergeben, dass die CPUs in Prime95 auch ohne manuelle Übertaktung bei 0°C bereits mit bis zu 4.25 GHz auf allen Kernen laufen können. Das haben wir allerdings mit unseren Mitteln bei der ähnlichen Messung nicht mehr realisieren können.

Wer mehr Geld in eine gute Kühlung investiert, kann getrost auf das manuelle Übertakten verzichten. Dank XFR2 ist die Abstufung gut genug, um auch unter Volllast noch stabil über 4 GHz bleiben zu können. Damit kann man leben, denn die letzten 100 bis 200 MHz sind dann relativ teuer erkauft und man gewinnt eigentlich nicht so viel dazu, um aus einem "gut spielbar" gleich ein "ausgezeichnet spielbar" zu machen. Die neuen CPUs sind bereits ab Werk besser als die Vorgänger, so dass man gut auch ohne manuelle Eingriffe damit leben kann.
XFR2 vs. manuelle Ubertaktung - AMD Ryzen 7 2700X und Ryzen 5 2600X im Test

Da der Turbo den OC-Spielraum gleich mit nutzt, steigt auch die Single Core Performance.
 
Der profitiert genauso stark, dort wo AMD noch was drauflegt sind die Latenzen.
Das ist ein Unterschied den man beachten sollte, ergo dürfte schnellerer RAM bei Intel auch noch Steigerungen bringen, wurde aber versäumt das zu testen ein wenig schade finde ich.


Schau in den HWL Thread, 4,7 ist wirklich deutlich untertrieben.
Eher 4,9 bis 5,4 sind dort zu sehen.
Ich will hier Intel nicht verteidigen, aber man sollte schon fair bleiben.

Laut Siliconlottery.com schaffen zumindest die top 22% aller 8700K CPUs 5,2 GHz.
Die 5GHz schaffen immerhin 88% aller CPUs.
Intel Coffee Lake – Silicon Lottery

Edit:
Overclockers uk sieht die 5.2 GHz Chips allerdings eher bei den Top 5%.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, eben nicht. Igor hat das mal getestet:

XFR2 vs. manuelle Ubertaktung - AMD Ryzen 7 2700X und Ryzen 5 2600X im Test

Da der Turbo den OC-Spielraum gleich mit nutzt, steigt auch die Single Core Performance.

Ja und was hat das jetzt mit der Übertaktung von Intel Prozessoren zu tun? Er beschreibt lediglich, dass manuelle Übertaktung bei ausreichender Kühlung gar nicht notwendig ist. Genau das habe ich schon beschrieben, da der Turbo bei Ryzen X eben optimal angesetzt ist.
 
Ich vermute übrigens, dass AMD den 2800X noch verschiebt, weil der 12LP Fertigungsprozess noch ein wenig reifen muss. Eigentlich sollte die Taktmauer ja bei 4.4GHz liegen. Irrtum hierbei nicht ausgeschlossen...
 
Ja und was hat das jetzt mit der Übertaktung von Intel Prozessoren zu tun? Er beschreibt lediglich, dass manuelle Übertaktung bei ausreichender Kühlung gar nicht notwendig ist. Genau das habe ich schon beschrieben, da der Turbo bei Ryzen X eben optimal angesetzt ist.

Mich hat das "Das macht für OC dann schon mehr Sinn" in deinem Post gestört. Wenn das nur auf Intels bezogen war, ists mein Fehler. :)
 
Mmh nicht schlecht also ist es doch lohnenswert immer noch auf AMD zu setzen. Denn das werde ich mit Ryzen (2. Generation) (nächstes Jahr"?") auch tun
Bei ihm hier mache ich die 5 Schritt-Optimierung mit dem Ryzen 2000 UEFI, und träume dann von schon damit erreichten 4350Mhz mit Ryzen 1000 die dann hoffentlich auch stabiel sind^^.
 
Mich hat das "Das macht für OC dann schon mehr Sinn" in deinem Post gestört. Wenn das nur auf Intels bezogen war, ists mein Fehler. :)

Das war vom Kontext auf den vorhergehenden Satz bezogen, welcher sich auf Intel-Prozessoren bezogen hat. Es ging mir in dem Post lediglich darum, dass der OC-Spielraum bei Intel Prozessoren jenseits des Turbos angelegt ist wohingegen bei Ryzen und gerade bei den X Prozessoren die Werkseinstellungen meiner Meinung nach ideal sind.
 
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