AMD im Q2/2014: Trotz Playstation 4 und Xbox One höherer Verlust bei gestiegenem Umsatz

AW: AMD im Q2/2014: Trotz Playstation 4 und Xbox One höherer Verlust bei gestiegenem Umsatz

Das Geschäft hat aber viele positive Seiten, ganz abseits vom Geld. Zuerst einmal bekommt ja AMD dennoch ein paar Dollar Gewinn pro Konsole und AMD kann sowieso auf keinen Cent verzichten. Und das schöne daran ist, dass ist ein stetiger kleiner Geldfluss, kalkulierbar und den hat AMD sicher, aber muss da nicht kämpfen, das läuft solange die Konsolen selber auslaufen.

Das ist auf jeden Fall richtig. In dieser Hinsicht sind die Konsolendeals natürlich nicht verkehrt.

Bei den GPUs sehe ich so schnell keine Wende oder Möglichkeit, es kommt Tonga, leider aber auch Maxwell.

Da sehe ich auch nicht unbedingt die Möglichkeit für AMD das Kräfteverhältnis zu ändern. Es sei denn, NV versemmelt die schnellen Maxwells, ähnlich wie damals bei Thermi, aber davon gehe ich nicht aus.

AMD wäre natürlich gut beraten ihr Loch bei Mobile-Solutions zu stopfen und das APU-Geschäft etwas zu ölen.

Das Problem bei den APUs sehe ich nach wie vor beim eher schwachen CPU Teil und dem zu hohen Stromverbrauch.

Den Mythos vom übermächtigen, nativen 4 - 6 Kerner inkl. Virtualisierung mit beeindruckender Pro-Takt-Leistung glaube ich jedenfalls schon lange nicht mehr^^

Nein, ich auch nicht ;)

Das ist auch AMDs Antwort auf deine Frage: Das gleiche wie jetzt, nur in besser.
Kann klappen, wenn Intel und Nvidia beide nicht klotzen, AMD das selbige aber durchzieht.
Klotzt die Konkurrenz und AMD auch, dann sieht es schlecht für AMD aus---sollte AMD selber nicht klotzen, dann sind sie am Ende!

Die Frage ist, ob sie rein von der "Manpower" her, und auch finanziell (Entwicklungskosten), überhaupt klotzen können.:ka:
 
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Tagchen,

ein paar Fragen zum Artikel:

1.
[...] der operative Gewinn ohne Abzug jeglicher Steuern von 63 auf 49 Mio. gestiegen ist ...]
Seit wann reden wir vom Steigen wenn X>Y ist? Es sei denn, wir reden hier von 63 $ im vergleich zu 49 Mio. $. Bitte etwas mehr Mühe geben, das wäre schon töfte.

2. Ihr redet von 36 Mio. $ Verlust. Das ist soweit richtig. Das lässt sich hier AMD :: Investor Relations :: News Release nachlesen. Doch hat AMD vor 12 Monaten noch 74 Mio. $ Verlust verbuchen müssen.
Wenn ihr die Schulden meint, dann schreibt das auch.

Ich weiß ja nicht, wer von euch solche Artikel verfasst, aber ihr müsst schon bedenken, dass ihr unter Umständen als einzige Quelle benutzt werdet. Ist nicht eure Schuld, schiebt euch aber ein wenig Vrantwortung zu, genauer zu formulieren.

Aber natürlich könnt ihr mich aufklären. Vielleicht habt ihr einen versteckten Plan, den ich nicht durchschaue.

derGronf
und stellt eure Ad-Blocker aus, ich krieg sonst kein Geld für meine Berichtigungen
 
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Warum zögert AMD und macht nicht einfach mal einen 550mm² die mit 32 Steamroller Cores oder 64 Jaguar-Cores für die Server-Sparte?
Klatsch Intel richtig eine rein und machen fett Geld. :schief:
AMD hält natürlich der gesunde Verstand auf, dass wäre schlicht nicht wirtschaftlich.

Du willst doch nicht ernsthaft behaupten, dass das, was du da vorschlägst auch nur ansatzweise so realistisch wäre wie mein Vorschlag...
...das geht LOCKER, die Frage ist nur, wie AMD das mit dem Marketing hinbekommt und den Kunden klar macht, dass plötzlich schneller Ram wieder (oder besser: erstmals) wichtig für die Gaming-Performance wichtig ist und dass ein APU-System einer CPU+dGPU-Kombi überlegen ist.
Denn damit kann man unfassbar leicht kühlbare Systeme erschaffen, weil ja nur noch eine Hitzequelle und nicht mehr zwei gekühlt werden müssen. Mittlerweile hat AMD Erfahrung mit Kompaktwasserkühlungen und können das sicher nicht schlecht vermarkten. Müssen sie nur noch nen OEM finden, der zustimmt ein "AMD-Branded ReferenceSystem" zu bauen und auch zu verscherbeln. Sollten Formfaktor und Lautstärke passen, dann könnte sowas endlich mal wieder ein Desktop-Kassenschlager sein.

Was nur wichtig ist: AMD muss an so einem "Monster" arbeiten, bevor Intel es schafft mittels fertigungstechnologischen Vorsprunges seine eigenen APUs zu nah an die Machbarkeitsgrenze von AMD anzupassen.
 
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AW: AMD im Q2/2014: Trotz Playstation 4 und Xbox One höherer Verlust bei gestiegenem Umsatz

Tja, ich kann mich noch gut an die ganzen Prophezeiungen hier im Forum erinnern, laut denen AMD mit den Konsolen-Deals fette Kohle verdienen würde....Offensichtlich verkauft sich AMD aber auch dort unter Wert.
In meinen Augen schaufelt sich AMD in finanzieller Hinsicht das eigene Grab.

Wo sollten sie sich den ihr eigenens Grab schaufeln? Die News hast du schon auch ganz gelesen oder?
Operativ wurde Geld verdient in den Sparten von daher läuft es doch schonmal ganz gut und der Verlust von sage und schreibe 36 Millionen, kann die Ursache von Restrukturierungskosten, Stafzahlungen usw. sein.
Gerade an GlobalFoundries mussten sie ja ne Menge Strafzahlungen leisten, weil sie nicht genug Chips abnehmen konnten...
Und gerade da, zahlt sich der Konsolendeal aus! Wenn sie die Fertigung von TMSC zu GlobalFoundries verlagern, müssen sie keine Strafzahlung leisten und haben dadurch schon etwas gewonnen, auch wenn die Konsolen nur ein Null auf Null Deal sind. Reicht ja, wenn man damit vorläufig seine Kosten decken kann.


Nein, ich finde sie agieren keineswegs anständig.
Wenn ich in meiner Firma in einer Sparte ein fettes Umsatzplus hinlege, aber dadurch nicht mehr Gewinn übrig bleibt, dann habe ich nicht anständig agiert, sondern mich im Gegenteil verkalkuliert.

Nö hast du nicht.
Du hast einfach keine Ahnung von BWL wie mir scheint? :schief:
Man hat sich nicht automatisch verkalkuliert, nur weil man nicht wie andere marktmanipulierende Firmen ala intel einen Monstergewinn ausweist...
Man sollte einfach auch mal nen genauen Blick drauf werfen, was für Gründe und Vorteile es noch haben kann.
z.B.
- Vermeidung von Strafzahlungen durch bessere Auslastung der Fabs (siehe oben)
- Erhöhung des Bekanntheitsgrades durch werbeträchtige Deals (müsste die Marketing Abteilung nur noch für sich nutzen... und Sony und MS sind imo ziemlich gute Zugpferde)
- Bessere Auslastung der Mitarbeiter, die man sonst hätte vielleicht entlassen müssen, dies aber nicht wollte.
- Verbesserung des Know-Hows im Bereich APUs

Die Liste kann man noch endlosweiter führen und man wird genug Gründe finden, wieso es kein schlechter Deal war...
Ein schlechter Deal wäre es, wenn sie dadurch zig Millionen Verlust einfahren würden...

Denn wenn man den Umsatz steigert - gerade, wenn es so massiv ist - dann sollte auch deutlich mehr Gewinn übrig bleiben.

Absolut falsch!
Gerade in preisintensiven Bereichen trifft das kaum bis gar nicht zu! Oder bestes Beispiel, schau dir Amazon an, die haben auch nen rießen Umsatz, aber nur einen vergleichsweisen geringen Gewinn.
Und die agieren mit Sicherheit alles andere als schlecht! Wobei laut deiner Definition wären sie ja ein Loserverein :schief:

Bei 12k Beiträgen könnte man schon etwas mehr erwarten...

mfg

Bärenmarke
 
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AW: AMD im Q2/2014: Trotz Playstation 4 und Xbox One höherer Verlust bei gestiegenem Umsatz

Wo sollten sie sich den ihr eigenens Grab schaufeln? Die News auch ganz gelesen oder nur auf sinnloses Bashing mal wieder aus?

Weißt du, du gehst mir echt auf die Nerven. Ich habe hier im Thread mit anderen Usern normal und sachlich diskutiert. Warum du mir dann wieder Bashing unterstellst, nur weil ich meine Meinung sage, weiß ich nicht. Und die herablassende Art deines gesamten Posts meiner Person gegenüber ist auch ziemlich ätzend (EDIT: Mittlerweile geändert und neutraler gehalten.)
Letztlich ist es so, dass ich keine Lust habe, mich von dir ständig doof angehen zu lassen, weswegen du nun endgültig auf meiner Ignore-Liste landest. Du kannst dir Antworten auf meine Posts also zukünftig sparen.

Echt zum :kotz:, dass es hier im Forum kaum noch Threads gibt, in denen man ohne solche dämlichen Unterstellungen diskutieren kann.
 
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AW: AMD im Q2/2014: Trotz Playstation 4 und Xbox One höherer Verlust bei gestiegenem Umsatz

Das Problem bei den APUs sehe ich nach wie vor beim eher schwachen CPU Teil und dem zu hohen Stromverbrauch.
Wir wissen das dieses Problem AMD schon seit Llano mit sich herum schleppt, AMD hat aber noch ein anderes Problem was potentiell helfen könnten dennoch halbwegs gut dazustehen und zwar eine vernünftige Palette an SKUs und ausreichende Verfügbarkeit.
AMD ist an GloFo gekettet, schon mit dem 32nm lief es nicht gut und jetzt mit 28nm erneut nicht.
Kaveri selber hatte vermutlich auch noch Krankheiten.
Was 2013 hätte kommen sollen, haben wir jetzt Mitte 2014 noch nicht einmal vollständig.

AMD steht aber auch nicht wegen den APUs/CPUs so schwach im Mobile-Bereich da, wenn es um dGPUs geht läuft Nvidia hier AMD auch den Schneid ab.
Schon früher, ohne GM107/8.
Der tut jetzt natürlich weh.
Ich weiß gar nicht so genau wann Iceland kommen sollte, aber natürlich lieber früher als später.

Wenn AMD hier bessere bzw. öfters Verträge aushandeln könnte und ihre Pipeline wenigstens ohne Verstopfung laufen würde. :(
Ich war sehr enttäuscht wegen dem 2014 Kaveri Release.

Du willst doch nicht ernsthaft behaupten, dass das, was du da vorschlägst auch nur ansatzweise so realistisch wäre wie mein Vorschlag...
...das geht LOCKER, die Frage ist nur, wie AMD das mit dem Marketing hinbekommt und den Kunden klar macht, dass plötzlich schneller Ram wieder (oder besser: erstmals) wichtig für die Gaming-Performance wichtig ist...
Nein, ich kann mir natürlich realistischere Vorschläge machen, aber dennoch genau wissen das es nicht an der Realisierbarkeit scheitern wird, sondern an der Wirtschaftlichkeit.
Wie würdest du denn deine Vorstellung realisieren? 3 Steamroller Module und einen Pitcairn-Klasse GPU darauf?
Mit welchem Speicher bindest du das an? Welches potentielles Volumen erreichst du damit und wer wäre voll heiß drauf, sodass sich das tatsächlich lohnen würde?

Echt ätzend, dass es hier im Forum kaum noch Threads gibt, in denen man ohne solche dämlichen Unterstellungen diskutieren kann.
Ein Störgeräusch in der Matrix, reden sie unbeirrt weiter. :D
 
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AW: AMD im Q2/2014: Trotz Playstation 4 und Xbox One höherer Verlust bei gestiegenem Umsatz

Vollkommen deiner Meinung, ich hätte so etwas ähnliches auch geschrieben, wollte mich aber zurückhalten weil dies ja von einer gewissen Schicht hier sehr empfindlich aufgenommen wird, und diese Fraktion zum leidig fanatischen Gegenschlag ausholt, der wie wir wissen teils recht objektivlos ist.
 
AW: AMD im Q2/2014: Trotz Playstation 4 und Xbox One höherer Verlust bei gestiegenem Umsatz

ΔΣΛ;6622150 schrieb:
Vollkommen deiner Meinung, ich hätte so etwas ähnliches auch geschrieben, wollte mich aber zurückhalten weil dies ja von einer gewissen Schicht hier sehr empfindlich aufgenommen wird, und diese Fraktion zum leidig fanatischen Gegenschlag ausholt, der wie wir wissen teils recht objektivlos ist.

/Sign - treffender hätte man es nicht formulieren können :)
 
AW: AMD im Q2/2014: Trotz Playstation 4 und Xbox One höherer Verlust bei gestiegenem Umsatz

Und gerade da, zahlt sich der Konsolendeal aus! Wenn sie die Fertigung von TMSC zu GlobalFoundries verlagern, müssen sie keine Strafzahlung leisten und haben dadurch schon etwas gewonnen, auch wenn die Konsolen nur ein Null auf Null Deal sind. Reicht ja, wenn man damit vorläufig seine Kosten decken kann.
[Meine Hervorhebung]

Gerade da läuft mMn die BWL-Theorie und die Halbleiter-Praxis auseinander. Halbleiterentwicklung und -fertigung ist ein enorm kostenintensiver Wirtschaftszweig, dessen letzteren Teil AMD in Form von Globalfoundries abgestossen hat. Doch auch andere „fabless semis“ müssen nicht selten dreistellige Millionenbeträge aufwenden, um konkurrenzfähige Designs auf den Markt zu bringen. Wenn man über längere Zeit „Null auf Null“ pokert, bleibt für die Entwicklung zukünftiger Designs wenig(er) Geld übrig. AMD hat ja auch schon angekündigt, mehr auf modulare IP-Blöcke zu setzen - eben um die Kosten in diesem Bereich zu drücken.

Doch das Problem: Sobald die Konkurrenz hier mehr investiert, sind individualisierte und händisch angepasste Blöcke generischen Makros zumeist überlegen - was sich dann wieder in der Verkaufssituation niederschlägt und weniger Ressourcen für die kommende Generation an Mikroprozessoren übrig lässt. Das in Folge führt zu Sparmaßnahmen … usw. usf.
 
AW: AMD im Q2/2014: Trotz Playstation 4 und Xbox One höherer Verlust bei gestiegenem Umsatz

Kommt es mir nur so vor, oder hat sich hier niemand die Tabelle genau angeguckt? Dort steht doch ein Gewinn von 63 Millionen in Q2-14 einem Verlust von 29 Millionen in Q2-13 gegenüber, bzw der Net loss sank von 74 Millionen auf 36 Millionen, also in allen Bereichen Verbesserungen. ;)
 
AW: AMD im Q2/2014: Trotz Playstation 4 und Xbox One höherer Verlust bei gestiegenem Umsatz

[Meine Hervorhebung]

Gerade da läuft mMn die BWL-Theorie und die Halbleiter-Praxis auseinander. Halbleiterentwicklung und -fertigung ist ein enorm kostenintensiver Wirtschaftszweig, dessen letzteren Teil AMD in Form von Globalfoundries abgestossen hat. Doch auch andere „fabless semis“ müssen nicht selten dreistellige Millionenbeträge aufwenden, um konkurrenzfähige Designs auf den Markt zu bringen. Wenn man über längere Zeit „Null auf Null“ pokert, bleibt für die Entwicklung zukünftiger Designs wenig(er) Geld übrig. AMD hat ja auch schon angekündigt, mehr auf modulare IP-Blöcke zu setzen - eben um die Kosten in diesem Bereich zu drücken.

Doch das Problem: Sobald die Konkurrenz hier mehr investiert, sind individualisierte und händisch angepasste Blöcke generischen Makros zumeist überlegen - was sich dann wieder in der Verkaufssituation niederschlägt und weniger Ressourcen für die kommende Generation an Mikroprozessoren übrig lässt. Das in Folge führt zu Sparmaßnahmen … usw. usf.

Und genau das ist das Problem, mit dem Intel sich einfach nicht rumschlagen muss: Sie besitzen eine sehr kostenintensive, dafür aber auch hochqualifizierte Entwicklungsabteilung, die im eigenen Haus nicht nur entwickeln, sondern auch fertigen kann. Sicherlich, das wirtschaftliche Risiko ist hier auf den ersten Blick wesentlich größer, doch wie du selbst schreibst, ist die Entwicklung von halbwegs konkurrenzfähigen Designs auf "fabless" Seite nicht gerade unproblematischer. Könnte man einfach ein Design aus der Schublade zaubern und GFO überlassen, hätte AMD das sicherlich schon längst getan ;) Damit ist Intel einfach in einer komfortablen Position welche in meinen Augen für AMD zu weit entfernt für eine Schlagdistanz ist. Durch die Trennung von Produktion und Forschung wird AMD zumindest in absehbarer Zeit immer ein Schritt zurück sein ..
 
AW: AMD im Q2/2014: Trotz Playstation 4 und Xbox One höherer Verlust bei gestiegenem Umsatz

Kommt es mir nur so vor, oder hat sich hier niemand die Tabelle genau angeguckt? Dort steht doch ein Gewinn von 63 Millionen in Q2-14 einem Verlust von 29 Millionen in Q2-13 gegenüber, bzw der Net loss sank von 74 Millionen auf 36 Millionen, also in allen Bereichen Verbesserungen. ;)

Vermutlich rührt die Enttäuschung daher, dass diese Zahlen trotz der (eventuell überschätzten) Konsolen-Deals nicht besser sind.
 
AW: AMD im Q2/2014: Trotz Playstation 4 und Xbox One höherer Verlust bei gestiegenem Umsatz

Tja, ich kann mich noch gut an die ganzen Prophezeiungen hier im Forum erinnern, laut denen AMD mit den Konsolen-Deals fette Kohle verdienen würde....Offensichtlich verkauft sich AMD aber auch dort unter Wert.
AMD hat Volumen und Marge absolut gesteigert - das operative Ergebnis entwickelt sich imo in die richtige Richtung. Ganz so schwarz wie du sehe ich das daher nicht. Die prozentuale Marge sank vermutlich unter anderem wegen den Konsolendeals. Letztlich macht man aber immer noch Geld damit.

Zum Vergleich mal die operativen Gewinne / Verluste 2012 bis 2014, jeweils zum Halbjahr:

2012: - 503 mUSD
2013: - 127 mUSD
2014: +112 MUSD

Mit den Produktpreisen und Herstellkosten scheint man also nicht alles falsch zu machen. Weniger schön ist, dass 2012 / 2013 im gleichen Zeitraum mehr für R&D ausgegeben wurde.

Die höheren Verluste stammen in erster Linie von Schuldzinsen. Das verhagelt AMD das Ergebnis und den Cash Flow, sprich, was eingenommen wird, kann gar nicht gross reinvestiert werden, sondern geht gleich an Gläubiger. So zumind. meine Interpretation.
 
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AW: AMD im Q2/2014: Trotz Playstation 4 und Xbox One höherer Verlust bei gestiegenem Umsatz

Ich frag mal so was ist der unterschied zwischen einem Pentium G 3420 und G 3258 mehr braucht man nicht zu sagen , das ist die verkauf Strategie von Intel . Ich sag es mal so bringen wir so schnell wie möglich viele Chipsätze die kaum einen unterschied aufweisen heraus und Steigern hierdurch unsere verkaufszahlen . Dann schieben man noch einen anderen Sockel hinter her mit DDR 3 und 4 Slots und kassieren noch mal ab .
 
AW: AMD im Q2/2014: Trotz Playstation 4 und Xbox One höherer Verlust bei gestiegenem Umsatz

@slaper688
:lol: Mit der Meldung hast du dich selbst ins abseits katapultiert :schief:
 
Schade, dass hätte ich nicht gedacht.
Bin gespannt wie das weitergeht.

Ein Nvidia Monopol wünsche ich kir nun definitiv nicht, dass wäre das allerletzte.
 
AW: AMD im Q2/2014: Trotz Playstation 4 und Xbox One höherer Verlust bei gestiegenem Umsatz

Nein, ich kann mir natürlich realistischere Vorschläge machen, aber dennoch genau wissen das es nicht an der Realisierbarkeit scheitern wird, sondern an der Wirtschaftlichkeit.
Wie würdest du denn deine Vorstellung realisieren? 3 Steamroller Module und einen Pitcairn-Klasse GPU darauf?
Mit welchem Speicher bindest du das an? Welches potentielles Volumen erreichst du damit und wer wäre voll heiß drauf, sodass sich das tatsächlich lohnen würde?
Kundenkreis: HighEnd- und DTR-Notebooks auf der einen und SmallFormFactor-PCs auf der anderen. Erstere sind ein Markt, der von AMD seit Jahren verlassen wurde, letzterer ist gerade stark im Kommen-
Gute Tests geben gute Verkäufe bei Notebooks, sollte AMD es schaffen, dass auch nur ein Hersteller mal nen 90er-Notebook hinlegt (also eines, das Topwertungen bei Notebookseiten erhält), dann sind die super-gut dran.

Technologische Basis: Drei Steamroller oder drei Excavators---was anderes hat AMD ja (leider) zu dem Zeitpunkt nicht. iGPU müsste eine niedriger taktende Variante des Tonga-Cips sein.
Kosten: Insgesamt muss die verbundene Plattform klar auf kleine Boards ausgelegt sein, der Preisvorteil dadurch, dass das PCB der Graka gespaart wurde, sollte nicht versiegen.
Ausstattung: Vier mal DDR4, Chipsatz sollte nur USB3.0 können, nur Displayport (-> FreeSync) und HDMI 2.0 als Videoausgänge. Ansonsten Fokus auf aktuelle SSD-Anschlüssen, alle PCIe-Lanes sollten da rein investiert werden...
Problem: Kosten für QuadChannel/QuadConnect/Whatever DDR4; Frage, ob OEMs immer alle Slots belegen werden, ansonsten massive Performanceeinbrüche. Startkosten von DDR4 definitiv zu hoch für Preis-Leistungs-Schlager. Dazu kommt, dass diverse OEMs Aversionen gegenüber dem Einsatz von AMD-Hardware hegen...
Chancen: Durch nur einen statt zwei Hitzeherden könnten die HighEnd-Notebooks auf Basis der Technik deutlich besser gekühlt werden und somit neue Rekorde in Punkto Laufruhe aufstellen. Diverse Leute warten auf Notebooks, die auch unter Last leise bleiben und gleichzeitig auf einer HighEnd-Plattform basieren.
Auch im Desktop-System bedeutet die leichtere Kühlung große, nicht von der Hand zu weisende Vorteile. Dazu kommen die APU-typische überlegene Energieeffizenz und die hohe Speicherbandbreite, die natürlich auch im Desktop-Betrieb mittels Ram-Disk-Software gut genutzt werden kann!

Bonus: Man kann das gesamte Konstrukt auch im Profisegment anbieten, da die revolutionären Ram-Bandbreiten dort Jubelrufe hervorrufen werden.
 
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Weißt du, du gehst mir echt auf die Nerven.
Dann weißt du ja wie es den Leuten mit dir geht, wenn man nichts mehr hier in Ruhe lesen kann :(

Ich habe hier im Thread mit anderen Usern normal und sachlich diskutiert.
Ob du es liest ist mir eig. egal, aber nein hast du nicht. :schief:
Aber bei meinen ganzen Beispielen, ist mein Post ja auch so unsachlich. Ich kann da nichts für, wenn du einfach Behauptungen raushaust die nicht stimmen...
Und es komischerweise immer in die selbe Richtung geht. Objektiv und sachlich sieht für mich anderst aus... Aber deinen Freunden scheint es ja zu gefallen :daumen:

Echt zum :kotz:, dass es hier im Forum kaum noch Threads gibt, in denen man ohne solche dämlichen Unterstellungen diskutieren kann.
Kann man mit euch antileuten wirklich nicht, was echt schade ist. :(

ΔΣΛ;6622150 schrieb:
Vollkommen deiner Meinung, ich hätte so etwas ähnliches auch geschrieben, wollte mich aber zurückhalten weil dies ja von einer gewissen Schicht hier sehr empfindlich aufgenommen wird, und diese Fraktion zum leidig fanatischen Gegenschlag ausholt, der wie wir wissen teils recht objektivlos ist.
/Sign - treffender hätte man es nicht formulieren können :)

Objektivlos trifft auf euch beide sehr gut zu:daumen:
Hättet ihr meinen Post mal gelesen, wüsstet ihr, wieso das Ergebnis eben nicht so schlecht ist wie euer lieber Freund Cook meint. Man sollte halt auch mal über den Tellerrand schaun, aber scheinbar ist eine gewisse Fraktion hier dazu nicht in der Lage, die nur immer auf Antiposts aus ist :schief:

Ich finds dennoch lustig, wie die Fanatiker bei solchen Themen immer sofort aus ihren Löchern gekrochen kommen und sich dann in gutes Licht rücken wollen, da sie ja auch soooo objektiv sind... Komedie pur :lol:
Schenkt euch ruhig weiter untereinander likes:daumen: :D

[Meine Hervorhebung]

Gerade da läuft mMn die BWL-Theorie und die Halbleiter-Praxis auseinander. Halbleiterentwicklung und -fertigung ist ein enorm kostenintensiver Wirtschaftszweig, dessen letzteren Teil AMD in Form von Globalfoundries abgestossen hat. Doch auch andere „fabless semis“ müssen nicht selten dreistellige Millionenbeträge aufwenden, um konkurrenzfähige Designs auf den Markt zu bringen. Wenn man über längere Zeit „Null auf Null“ pokert, bleibt für die Entwicklung zukünftiger Designs wenig(er) Geld übrig. AMD hat ja auch schon angekündigt, mehr auf modulare IP-Blöcke zu setzen - eben um die Kosten in diesem Bereich zu drücken.

Doch das Problem: Sobald die Konkurrenz hier mehr investiert, sind individualisierte und händisch angepasste Blöcke generischen Makros zumeist überlegen - was sich dann wieder in der Verkaufssituation niederschlägt und weniger Ressourcen für die kommende Generation an Mikroprozessoren übrig lässt. Das in Folge führt zu Sparmaßnahmen … usw. usf.

Super Ergänzung:daumen:
Ich arbeite selbst in einer ähnlichen Branche von daher kenne ich das leidige Thema gut...
Jedoch hat AMD mit dem Verkauf der Fabs ein großen Fixkostenblock weggestoßen (da gab es doch letztlich einen Artikel über IBM und ihre Fabs, welche auch nicht so die Gewinnbringer sind), von daher können sie ja mehr Forschungsetat in ihre Chipdesigns usw. investieren.
Mir ist es bewusst, dass das auch nicht gerade günstig ist, jedoch lässt sich das eher aus ihren Marktanteilen finanzieren, als wenn noch eine rießige Fertigungsentwicklung mit dabei hängt. Das Problem sind hier einfach die Stückzahlen, welche viel zu gering sind und wenn GlobalFoundries noch für andere produzieren kann, lohnt es sich für sie mehr so einen Forschungsaufwand zu betreiben. AMD ist einfach zu klein für eine eigene Fertigung und viele große Firmen haben das mittlerweile im IT Sektor outgesourced.

Dauerhaft sollte das kein Zustand sein, dass es für sie nur 0 auf 0 ausgeht, daher auch mein vorläufig;)
Aber meine persönliche Einschätzung ist da, dass es für AMD gut ist und sie dadurch einen größeren Absturz verhindern können. Vor allem der Abgang von guten Entwicklern wäre schmerzhaft...

mfg

Bärenmarke
 
AW: AMD im Q2/2014: Trotz Playstation 4 und Xbox One höherer Verlust bei gestiegenem Umsatz

Kann man mit euch antileuten wirklich nicht, was echt schade ist. :(
Sorry wenn ich mich da einmische, aber die Bashing-Unterstellungen etc. hätten wirklich nicht sein müssen.

Abgesehen davon war Cooks Aussage ("AMD verkauft sich unter Wert") nicht wirklich falsch - im GPU-Bereich verliert AMD laut Kommentar zu Q2 auch 2014 weiter Marktanteile und damit verbunden Umsatz. Wenn man sich das Produktportfolie und die veranschlagten Preise anschaut auch nicht wirklich verständlich imo.
 
AW: AMD im Q2/2014: Trotz Playstation 4 und Xbox One höherer Verlust bei gestiegenem Umsatz

Die höheren Verluste stammen in erster Linie von Schuldzinsen. Das verhagelt AMD das Ergebnis und den Cash Flow, sprich, was eingenommen wird, kann gar nicht gross reinvestiert werden, sondern geht gleich an Gläubiger. So zumind. meine Interpretation.

Ja, das dürfte mit Sicherheit ein großes Problem für AMD sein.
 
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