Alan Wake Remastered im Technik-Test: Vergleichsbilder, DLSS-Upsampling, Grafik-Tuning

Ich finde, ihr macht euch viel zu viele Gedanken...

Für mich ist ein Remaster eben genau das... Ein neues Mastering mit den original Ressourcen (vergleiche Musikindustrie, gleiche alte Tonspuren neu abgemischt).
Das bedeutet für mich: Ein alter Klassiker, der einfach kompatibel gemacht wird für neuere Systeme, der hier und da geringfügige Tweaks enthalten kann aber größtenteils auf die gleichen Assets und Gameplaymechaniken zurückgreift wie das Original.

Bei einem Remake kann man entsprechend mehr erwarten. Hierfür werden neben Programmierern auch noch Künstler, Animatoren, Soundmenschen etc. benötigt, da auch neue Assets und Level von Grund auf neu erstellt werden. Natürlich kann der Unterschied zwischen einem Remaster und einem Remake fließend sein. Als Beispiel würde ich da die Anniversary-Editionen von Halo: CE und Halo 2 nennen. Hier wurde grafisch einfach alles ausgetauscht, und dennoch werkelt unter der Haube dieselbe Technik mit ein paar neuen Kniffen und sogar der alten Levelgeometrie (in Halo:CE kann per Knopfdruck direkt zwischen alter und neuer Grafik hin- und hergeschaltet werden).

Und obwohl sämtliche Assets, Texturen getauscht wurden ist das für mich weiterhin ein Remaster. Das Gameplay, die Steuerung, alles entspricht dem Original und hat nur ein neues Gewand. Ein extrem aufwendiges (und geiles!) Remaster, aber eben genau das: Keine neuen Gameplaymechaniken, keine veränderte Story, neue Sprachausgaben etc.

Resident Evil 2 von 2019 schlägt da natürlich in eine andere Kerbe. Völlig neue Technik, neu erstellte Umgebungen, Abweichungen vom Spielverlauf im Vergleich zum Original, völlig anderes Gameplay und und und...
Ich denke, es ist fast unmöglich für jede Art von Remaster/Remake einen eigenen Begriff zu definieren. Da käme ich sehr schnell auf mehrere dutzend, wenn man jede Abweichung/Änderung anhand des Namens erkennen will.
 
Kostenlos für Besitzer des Originals in der Steam Bibliothek nehme ich es (wie Bioshock). Ansonsten zahlt wohl keiner für einen Grafikpatch. Alter Wein in neuen Schläuchen. Der Gameplayloop ist nicht so prickelnd in Alan Wake.
 
Sieht ja schon gut aus, das Remaster. Ändert aber nichts daran, dass uns das Spiel bei etwa 75% durch das repetitiv-stumpfsinnige Rumgeballere verloren hat.
 
Seh ich das richtig? Das Standard-FOV im Remaster ist ein schlechter Witz und Maxed Out ist das FOV immer noch geringer als im Original? ?

Hahaha, da bin ich inzwischen nicht mal mehr böse drum, dass es ein Epic Fail Store Exclusive ist. Können die gerne behalten.
 
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Sehr schön. :daumen:

:-S:-$

Auf jeden Fall. Manche Spiele haben absolut gesehen keine Performanceprobleme, relativ gesehen hingegen schon. Anders gesagt: Bei jedem Spiel ist es wichtig, wenn das Optik-Performanceverhältnis gesteigert wird. Und manchmal heißt das eben auch, dass es bei der Bildqualität auch höher hinaus gehen können muss.
Jetzt, wo die Benches teilweise da sind: So gut performed das doch auch absolut gesehen gar nicht?
 
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Das neue hat ein paar Polygone mehr, aber der Unterschied ist doch sehr gering.
Zumindest am Anfang hatte das Originale die schöneren Nebelschwaden.
 
Finde es krass, dass die DLSS Implementierung hier wiedermal am LOD-Bias hängen geblieben ist.
So erzeugt DLSS leider nur Matsch.
Das beste Werkzeug bringt nichts, wenn man es nicht ordentlich verwendet.
 
Ja, aber um so etwas solltest Du Dich als Spieler nicht kümmern müssen.
Und ich wüsste jetzt auf die Schnelle nicht, wie ich es auf einem AMD-System ,,umgehe"?
Natürlich würde ich hier mit High-End-Hardware gar nicht erst zu DLSS raten...
 
It's not a lake... it's an ocean.

Ein Remaster, in das etwas mehr Zeit geflossen ist, als in vieles andere, die einfach nur höhere Auflösungen und Frameraten zulassen.
Und trotzdem, beim entfernten Nebel z.B. bin ich etwas skeptisch.
Erneut werd ich es sicher nicht durchspielen, obwohl ich es damals sehr toll fand.
 
Mittlerweile sind noch ein paar zusätzliche Karten im Chart. Auflösung gibt's sehr günstig - mit anderen Worten: Die CPU limitiert oft. Insofern sind nur die Grundkosten hoch, Pixel aber nicht. :-)

MfG
Raff
Ich hatte bei der Wortwahl aber dennoch eher an 120FPS+ in 2160p mit einer 2080ti gerechnet. So hingegen wird DLSS-Q ja doch dafür "benötigt":
Zweitens stellt sich die Frage des Sinns: Alan Wake Remastered läuft laut PCGH-Tests selbst in Ultra HD sehr flüssig - Benchmarks liefern wir nach -, sodass die entlastende Wirkung von DLSS nicht benötigt wird.
 
Das ist nicht Battlefield, Alan Wake spielt sich auch mit der Hälfte an Fps fluffig. :-)

MfG
Raff
Also zumindest beim alten Alan Wake habe ich den Unterschied als deutlich spürbar und den Titel generell als eher ruckelig in Erinnerung --- ohnehin ist es ja schwierig zu sagen, was bei Spürbarkeit von FPS Versagen der Technik oder Stärke der Technik ist:
Eigentlich möchte man natürlich möglichst viel Flüssigkeit mit so wenig FPS wie möglich, gleichzeitig aber auch, dass sich Frameratesteigerungen in höherer Flüssigkeit niederschlagen.

So oder so: Wieso sollte DLSS hier keine Bedeutung haben? Man nehme beispielsweise eine 2060 an einem UHD60-Monitor: Mit DLSS-Quality sollte die dann bei etwa 60 FPS landen. Freuen sich die entsprechenden Nutzer doch sicherlich drüber...
 
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