Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Wenn ich mir die letzten Beiträge so anschaue, wird hier faktenfrei viel gesagt und gehetzt...
Man merkt deutlich, dass da einige sehr starke Probleme haben, sich mit Meinungen und Fakten auseinanderzusetzen, wenn mal ein Interview ohne staatlich verordnete Defamierung in unseren westlichen Medien gesendet wird.
Es ist einfach nur blamabel für Focus und andere Hetzblätter, wenn sie gegen die ARD wegen des ausgestrahlten Interviews hetzen, von journalistischen Standards und Glaubwürdigkeit sprechen, dabei journalistische Standards nicht anwenden und nicht mehr wissen, was ein Interview ist, aus Angst, Putin könne mit diesem Interview punkten, was der westlichen Aggressionspolitik schaden würde.
 
Schlumpi, ich brauch keine Medien um das Interview - das ich eher zufällig bei Jauch gesehen habe - als das zu sehen, was es ist.

Ein ziemlich armseliger Versuch der Rechtfertigung und Propaganda. Wenig von dem was Putin gesagt hat war wirklich nachvollziehbar und vieles war faktisch unhaltbar, zumindest aber extrem einseitig dargestellt.

Aber mir ist auch klar, dass man Dich nicht überzeugen wird.
 
Mir ist nicht bekannt, dass gegen das ARD-Interview gehetzt wird. Es wird lediglich von einigen Leuten bemängelt, dass Hubert Seipel das Interview zu akritisch führte. Nun muss man aber dazu sagen, dass Putin das Interview wahrscheinlich nicht gegeben hätte, wenn ihn nicht der ihm wohlgesonnene Hubert Seipel interviewt hätte, mit dem Putin ja schon bei der äußerst schmeichelhaften Dokumentation "Ich Putin - ein Portrait" zusammenarbeitete.

Für einen Prorussen ist die Bemängelung des zu akritisch geführten Interviews natürlich schwer nachvollziehbar, da für einen Prorussen ja überhaupt keine russische Aggressionspolitik existiert, die man kritisch hinterfragen könnte. :)

Hier ist übrigens eine anschließende Erörterung rund um das Interview (für Prorussen wahrscheinlich Hetze xD ): Video "Das Putin-Interview - wohin steuert der Kreml-Chef?" | ARD Mediathek | Günther Jauch
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Journalist, der das Interview gefuehrt hat, ist seit Jahren mit Putin "vertraut"; sprich - begleitete ihn teilweise auf Reisen und bekam Interviews, die andere nicht bekommen haben. Das muss sich nicht zwingend auf die journalistische Qualitaet auswirken, es hilft aber sicher auch nicht dabei, mit der gebotenen Distanz zu berichten. Und die Fragen im Interview, die teilweise eher an Stichworte erinnerten, sind geeignet, solche Bedenken noch zu verstaerken (Stichwort: Hofberichterstatter).

Immerhin hat Putin aber abermals eingeraeumt, dass die "gruenen Maennchen" sehr wohl russische Soldaten waren, die abzeichenlos ausserhalb der Kasernen eingesetzt wurden (einige Cyberwarrior hier streiten das ja bis heute ab). Was aber nicht die Souveraenitaet der Ukraine verletzt hat oder gar ein Bruch des Voelkerrechts war, Nein. Das war unvermeidlich, um die Russen auf der Krim zu beschuetzen. Denn die waren in Gefahr. Sagt Putin. Dann muss es wohl stimmen. Denn Putin luegt nicht.

Speaking of Interviews: Klick!

Der fruehere sowjetische Staats- und Parteichef Michail Gorbatschow hat der Darstellung widersprochen, ihm sei in Gespraechen ueber die deutsche Vereinigung ein Verzicht auf eine Ost-Erweiterung der Nato zugesagt worden.

Aehm, wie jetzt? Aber das ist doch - neben der Kriegstreiberei der USA - DAS Argument der Russlandversteher, vom dem man mir hier sogar einreden wollte, es sei vertraglich niedergeschrieben und die Vertraege koennten in den Staatsarchiven eingesehen werden? Alles Kaese?
 
Putin hat eben viel geredet aber wenig gesagt.

Er hat seine offizielle Sicht der Dinge präsentiert. Das war nicht gerade wenig - aber natürlich nichts neues. Was hat man auch erwartet? Dass er sich hinstellt und sagt, er habe das letzte Jahr über nur Lügen verbreitet und jetzt kommt die echte Wahrheit? Leicht Unwahrscheinlich. Und weitere Erklärungen zu seiner Weltsicht kann er sich im Prinzip auch sparen. Das Problem ist ja nicht, dass seine Behauptungen zueinander inkosistent wären. Das Problem ist, dass sie nicht zu dem passen, was alle anderen beobachten (oder zu dem was z.B. im nicht-putinschen Völkerrecht zum Einsatz von Truppen auf fremdem Territorium steht). Also haben entweder alle anderen Unrecht - oder Putin. Er kann aber nicht als sein eigener Zeuge auftreten bzw. er weiß, dass er sich damit vor allen lächerlich machen würde. (Außer denjenigen, die sowieso schon sklavisch an seinen Lippen hängen)
 
Sollte doch eigentlich jedem klar sein wie so ein Interview abläuft. Da wird ein Fragenkatalog eingereicht, dieser wird dann überarbeitet so dass er genehm ist und dann abgearbeitet. Machen doch alle so.
 
Wenn ich mir die letzten Beiträge so anschaue, wird hier faktenfrei viel gesagt und gehetzt...
Man merkt deutlich, dass da einige sehr starke Probleme haben, sich mit Meinungen und Fakten auseinanderzusetzen, wenn mal ein Interview ohne staatlich verordnete Defamierung in unseren westlichen Medien gesendet wird.
Es ist einfach nur blamabel für Focus und andere Hetzblätter, wenn sie gegen die ARD wegen des ausgestrahlten Interviews hetzen, von journalistischen Standards und Glaubwürdigkeit sprechen, dabei journalistische Standards nicht anwenden und nicht mehr wissen, was ein Interview ist, aus Angst, Putin könne mit diesem Interview punkten, was der westlichen Aggressionspolitik schaden würde.

Ganz ehrlich? Du wirkst als würdest du unter einer mittelschweren Paranoia leiden.

Erkläre mir, als Laien, doch bitte einmal wo genau in der westlichen Politik du die "Aggression" ausmachst?
Truppenbewegungen können es kaum sein, die sind bisher nur von russischer Seite bekannt.

Du erinnerst an jene die im Syrienkonflikt die Schuld immer wieder auf "die bösen Amis" geschoben haben .. die ja "nur möglichst schnell losbomben wollen" und dafür nur einen Casus belli suchen.. komisch.. obwohl diverse Gründe für ein militärisches Eingreifen geliefert wurden, ist bis heute nichts passiert und das Morden geht munter weiter ...

Aber ja ... die Europäer tuen natürlich nichts anderes als für einen neuen Ost-West Konflikt zu trommeln um das Volk auf den nächsten Krieg vorzubereiten damit der militärisch-industrielle Komplex wieder Milliarden verdient.
Und du bist Teil der intellektuellen Elite die dieses Schauspiel durchschaut während der Rest der Bevölkerung von Mainstreammedien sediertes Idiotenpack ist, dem die geistige Befähigung fehlt solch einfache Sachverhalte zu verstehen. Wie gut das wir Leute wie dich haben.

Bitte setz das Aluhelmchen wieder auf
 
Zuletzt bearbeitet:
Schlumpi, ich brauch keine Medien um das Interview - das ich eher zufällig bei Jauch gesehen habe - als das zu sehen, was es ist.

Ein ziemlich armseliger Versuch der Rechtfertigung und Propaganda. Wenig von dem was Putin gesagt hat war wirklich nachvollziehbar und vieles war faktisch unhaltbar, zumindest aber extrem einseitig dargestellt.

Aber mir ist auch klar, dass man Dich nicht überzeugen wird.

Mit "Fakten" könntest du mich überzeugen.....
....und da warte ich z.B. immer noch auf deine Fakten, "wie die Nato Russland auf gleicher Ebene wie die USA die Hand gereicht hat und Russland diese ausgeschlagen hätte...."
In diesem Fall jetzt hier ging es nur um ein Interview!
Wie kann ein Interview, in dem nur ein Staatsmann interviewt wurde, nicht einseitig sein???? Ich verstehe nicht, wie und warum man das kritisiert? Ein Interview ist keine Talkshow.
Ich erwarte von einem Interview, dass ich Meinungen, Ansichten, Einstellungen, Haltungen des Interviewten erfahre und genau das habe ich und du auch.
Es ist völlig irrelevant, ob ich oder du die Meinung der Aussagen des Interviewten teilen. Ein Interview kann interessant sein, wenn ich Neuigkeiten erfahre oder langweilig, wenn ich nichts Neues aus einem Interview erfahre.
Es ist schon sehr merkwürdig, dass du Putin Propaganda vorwirfst, hat er ein Recht auf seine Meinung oder hat er sich den USA unterzuordnen, die ja überhaupt keine Propaganda betreiben???:lol:
Ich erwarte einfach, dass sich ein russischer Staatsmann im Sinne russischer Interessen äußert, ein amerikanischer Staatsmann im Sinne amerikanischer Interessen und ein deutscher Politiker im Sinne deutscher Interessen und in diesem Sinne hat man die Aussagen auch zu werten (leider sind gerade bei letzterem immer häufiger transatlantische, statt deutsche Interessen zu hören, was sehr schade ist.)



Split99999 schrieb:
Für einen Prorussen ist die Bemängelung des zu akritisch geführten Interviews natürlich schwer nachvollziehbar, da für einen Prorussen ja überhaupt keine russische Aggressionspolitik existiert, die man kritisch hinterfragen könnte. :)

Oh cool, du bist also ein Fachmann für "Pro-Russen" :what:
Ich wusste ja gar nicht, dass hier ukrainische Seperatisten mitlesen...:ugly:
...und da du dich ja so gut auskennst....wie bezeichnete "Kiew" doch gleich diese "Pro-Russen" - als Untermenschen. (erinnert doch irgendwie an Holocaust ) :daumen2:
Sind "Pro-Russen" für dich auch nur Untermenschen?

Willkommen im Jahr 2014 in Deutschland/Europa!
Wie wäre es denn mal, wenn auch du, wo du die "westlichen Werte" so gut zu verteidigen versuchst, nach ihnen handelst?
Schaffst du es auch mit Argumenten/Fakten zu diskutieren, dich Argumenten und Fakten zu stellen, andere Menschen, Länder und Staatsmänner trotz berechtigter oder auch nicht berechtigter Kritik Respekt entgegenzubringen? Entspricht es unseren westlichen Werten und speziell dem Recht auf Meinungsfreiheit, dass man versucht, den anderen durch solche Defamierungen in eine politischen Ecke zu schieben, um ihn als unglaubwürdig darzustellen?
Wenn du von mir ernst genommen werden willst, solltest du dir solch primitive "Bashing"-Versuche sparen!




JePe schrieb:
Der fruehere sowjetische Staats- und Parteichef Michail Gorbatschow hat der Darstellung widersprochen, ihm sei in Gespraechen ueber die deutsche Vereinigung ein Verzicht auf eine Ost-Erweiterung der Nato zugesagt worden.
Es ist schon eine Gaudi, dass Michael Gorbatschow 25 Jahre öffentlich die Meinung vertritt, der Westen hätte ihn in den Verhandlungen um die deutsche Wiedervereinigung betrogen! Er hätte dem Wort des amerikanischen Präsidenten vertraut, dass es keine Nato-Osterweiterung geben würde!
Es gibt öffentliche Statements dazu auf Video für die Nachwelt festgehalten, Zeitzeugen, Berichte in Medien dazu von Spiegel etc., Aussagen ehemaliger CIA-Mitarbeiter....
Nun mit 83 Jahren bei einem Deutschlandbesuch, bei dem er wieder als Held gefeiert wird, wohingegen er im eigenen Land für den Zerfall der Sowjetunion verantwortlich gemacht und nicht mehr geachtet wird, fällt ihm wieder ganz plötzlich ein, dass es solch eine Absprache nie gegeben hat!
Immerhin konnte er sich länger als Genscher an diese Absprache erinnern! :ugly:
..und selbst Genscher konnte sich noch länger an diese Absprache erinnern, als unsere tollen Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Polens mit ihrem Vertrag vom 21. Februar 2014 in Kiew über die Vereinbarung über die Beilegung der Krise in der Ukraine
Unterschrieben wurde dieser Vertrag von allen am Konflikt beteiligten Gruppen, um ihn dann nicht zu beachten und zu putschen!!
Putin brachte diesen Aspekt im Interview. Es wir überall viel über das Interview geredet, nur dieser Punkt wird stillgeschwiegen!
Mit Einhaltung dieses Vertrages hätten wir keine Ukrainekrise, wie wir sie heute kennen und viele Ukrainer wären noch am Leben!
Warum traten diese 3 EU-Vertreter als Vermittler der Oposition auf, wenn sie nichts zu sagen und keinen Einfluß gehabt hätten? Wieso wurde die Putschregierung ohne jegliche Scham auch von diesen 3 EU-Ländern sofort anerkannt? (Doppelmoral)
Was ist das Wort/Vertrag eines westlichen Außenministers, eines westlichen Landes, des Westens wert?
Wie kann man die Darstellung des Ukrainekonflikes erst mit der Krim beginnen und den Maidan und den Putsch in Kiew völlig ignorieren?


ruyven_macaran schrieb:
Das Problem ist, dass sie nicht zu dem passen, was alle anderen beobachten..
Du meinst sicher die bösen Truppenbewegungen Russlands im eigenen Land, den Abschuß der MH17 durch die Russen, obwohl die Beweislage eher auf die Ukraine als Täter zeigt, die Invasion der vielen russischen Panzer in die Ukraine, die die Ukraine erfolgreich pulverisiert hat, so dass niemand auch nur ein Stäubchen Panzer finden konnte, die fast wöchentlichen neuen Horrormeldungen der Invasion russischer Truppen in die Ukraine, 10 000 Demonstranten in einem Stadion, die nicht da waren, die U-Boot - Invasionen in Schweden, die bösen Angriffe russischer Bomber auf internationalen Luftraum und die nukleare Vernichtung der Ukraine, wie von "Kiew" gemeldet...:ugly:
Es ist immer ein riesiges Problem mit er Objektivität, wenn die, die darüber berichten dürfen, gerade durch ihre Berichte, Vorteile in einem Konflikt haben und wenn es nur der Vorteil ist, dass man dann auf der "guten" Seite steht. Deshalb ist es wichtig, alle Seiten einer Geschichte zu kennen!


@ Antichrist
Dass du die anderen User hier als "Idioten" bezeichnest, ist deine Aussage. Ich bedanke mich für die "intellektuelle Elite".
Es ist sehr merkwürdig, was deine faktenfremden und in keinem Zusammenhang zur Diskussion stehenden Aussagen über Syrien im Thread Ukraine zu suchen haben.
Du tätest gut daran, dich wenigstens in den Mainstreammedien ein klein wenig zu informieren, da du wirklich keine Ahnung von irgendwas zu haben scheinst.
Agression kann verbal ausgeübt werden, man kann aber auch z.B. ein Nato-Manöver in einer Krisenregion wie die Ukraine und Kriegsschiffe im Schwarzen Meer, die nach dem Vertrag von Motreux dort nicht sein dürfen, als solche werten.
Verbale Aussetzer, verbunden mit Halb/Nichtwissen geben immer ein schlechtes Bild vom Autoren eines Beitrages und dessen Niveau wieder.
Vielleicht wäre es besser für dich, sich mit den Forenregeln auseinander zu setzen, statt Aluhütchen zu basteln!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hey, Schlumpi! Was erwartest du denn von anderen Usern für Reaktionen, wenn du den Mainstreammedien Hetze vorwirfst, hier aber alle Nas lang russische Staatsmedien und dubiose Youtube-Videos verlinkst, Russlands Annexion der Krim und den Stellvertreterkrieg im Osten der Ukraine verteidigst bzw leugnest, aber dem Westen Aggressionen vorwirfst, paranoide und hasserfüllte Thesen über die Absichten der USA verbreitest, aber anderen Foristen Russland-Hass unterstellst?

Du bist zwar nicht in der Ost-Ukraine oder in Russland, aber deine Mentalität ist prorussisch und genau auf der wirren Leitlinie des Kremls. Ich fasse es daher als Kompliment auf, wenn ich von dir nicht ernst genommen werde. :daumen:
 
Du meinst sicher die bösen Truppenbewegungen Russlands im eigenen Land, den Abschuß der MH17 durch die Russen, obw........................

Was ich meine, könnte man durch eine einfache Rückfrage herausfinden, wenn man ein Interesse daran hätte, "mit Argumenten/Fakten zu diskutieren, sich Argumenten und Fakten zu stellen, andere Menschen, Länder und Staatsmänner trotz berechtigter oder auch nicht berechtigter Kritik Respekt entgegenzubringen" anstatt "den anderen durch solche Defamierungen in eine politischen Ecke zu schieben, um ihn als unglaubwürdig darzustellen" :schief:

Ich meinte jedenfalls die anhaltend sehr gute, zum Teil sogar besser werdende militärische Ausstattung der Separatisten, insbesondere auch mit größeren Militärfahrzeugen. Oder den völkerrechtswidrigen Einsatz von Militäreinheiten zur Einschränkung der öffentlichen Bewegungsfreiheit und zur Minimierung der Handlungsmöglichkeit staatlicher Behörden auf der Krim. Oder die militärischen Aktivitäten russischer Staatsbürger in der Ostukraine. Oder ...
Laut Putin hat Russland mit all diesen Aktionen rein gar nichts zu tun (leugnet zum Teil sogar die Existenz), aber irgendwie gibt es derzeit genau zwei Staaten, die Zugang zu dieser Region haben und die derartige Dinge ermöglichen könnten. Und die Ukraine war es nicht, das dürfte wohl unstrittig sein.
 
Ich finde es immer schade, dass man sich selbst nicht wirklich ein Bild davon machen kann, da ja doch alles recht weit weg ist und man sich eben auf die Aussagen anderer "verlassen" muss. Letztendlich bleibt es einen nur übrig sich selbs eine Meinung zu bilden, oder man kann sich entscheiden wen man nun mehr traut.

Ich für mich selbst kann sagen, dass ich dem Westen nicht traue. Vermutlich würde man mich als "Putin-Versteher" bezeichnen, wobei es für mich eigentlich immer nach einer beleidigung klingt.

Der spiegel ist für mich schon lange gestorben, solch schlechte "Nachrichten" hab ich wirklich selten gesehen. Ich lese / schaue wenn dann nur noch Nachrichten von ARD.

Einige Zeit lang habe ich auch Herrn Ken Jebsen verfolgt und war erstmal begeistert. Eine andere Meinung, ein anderes Weltbild und der mann weiß wie er sich verkauft. Zugegeben schaue ich ihn noch heute, aber differenzierter. Der Herr hört sich unglaublich gerne reden und hat meiner Meinung nach ein falsches Weltbild. Es gibt bei ihn nur schwarz und weiß. Das selbe Weltbild haben meiner Meinung nach auch die Westlichen Medien.
Westen= Weiß
Osten= Schwarz.
Bei Herrn Jebsen ist das umgekehrt.Jedoch verfolge ich sehr gerne seine Interviews. Da hat er meistens Sendepause und stellt die richtigen Fragen. Besonders sein Interview mit Dr. Gabriele Ganser und Albrecht Müller kann ich empfehlen. Der Herr Müller ist sehr neutral, das gefällt mir, er weiß aber trotzdem um die aktuellen Ereignisse und deren Ursache.

Ich bin der Meinung das hier Russland aus verschiedenen Gründen von Westen kleingehalten wird.
Dabei geht es gar nicht um Krieg, wie hier einige sagen, sondern ganz einfach um Geopolitik und Wirtschaft.

Um nochmal auf meinen ersten Satz zurück zukommen. Leider kann man sich selbst kein Bild machen wie es wirklich ist.
Wie gesagt, bin ich der Meinung, ich kann das bestimmt nicht mit Fakten belegen sondern es ist nur meine Meinung / mein Gefühl, dass der Westen da eine ganz böse sache mit Russland macht. Laut einigen westlichen Medien ist Russland ja schon vor jeder Landes Tür und Kriegsbereit. Hier wird immer mit zwei Maßen gemessen. Was allein die Nato und USA für Manöver fahren interessiert keinen, aber wenn Russland mal mit 4 Schiffen unterwegs ist, ist das gleich eine Kriegserklärung an die Welt.

Die Medien sind einfach nur lächerlich. Das war eine große Aktion gegen RUssland. "Bis vor kurzem" sind wir noch mit Russland befreundet, haben denen so viel zu verdanken und auf einmal sind sie die größte Gefahr der Welt? Dann kommen noch solche Medien Schmutzkampangen, wo Russland schön schwarz angemalt wird. Zum Beispiel der Schwulen-Hass in Russland und das es Gesetze gegen schwule etc gibt.
Mal ganz davon abgesehen, dass es auch hier in Deutschland z.B. schwulen nicht erlaubt ist zu heiraten, interessiert es aber keinen, dass unsere netten lieben Saudi Partner noch viel schlimmer sind. Aber da wird nichts gesagt, nur geschäfte gemacht.

Genauso sind die ganzen Sanktionen der größte Mist. Wir, also Deutschland, dürften uns das gar nicht erlauben, aber wenn Papa Obama der Frau Merkel sagt, wird auch gemacht. Nach dem Mauerfall vor 25 Jahren hat Russland für die Wiedervereinigung möglich gemacht und jetzt bauen wir die Mauer wieder auf. Allerdings an der Grenze zu Russland. Als wenn wir nichts gelernt hätten

Das gerede von der bösen supermacht USA ist, mhh wie soll mans sagen, wie eine aussage vom kleinen beleidigten Kind.
Klar USA ist eine supermacht und will das natürlich auch bleiben. Und dafür muss man halt gewisse dinge machen (Hier kann ich nochmals das Interview von Ken Jebsen mit Albrecht Müller empfehlen). Ich heiße die Aktionen die die USA dafür fährt keines weges gut, aber das Deutschland schon soweit im Ar*** von den USA ist. Das geht mir sowas von auf den Wecker.


Für mich ist immer noch die Tatsache das sich die Nato soweit in den Osten ausgebreitet hat ein totschlag Argument.
Das ist aus sicht Russlands einfach inakzeptabel PUNKT. Aber ich hab das noch nie gehört oder gesehen, dass hier unsere Medien darüber berichtet haben, wie sich die Nato ausgebreitet hat.


Also kurz:
Das was der Westen macht stinkt gewaltig.
Bin gespannt wie Putin das löst bzw. wie es überhaupt gelöst wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde eher sagen, wir Deutschen hatten Glück, dass die Sowjetunion machtpolitisch und wirtschaftlich zusammengebrochen ist, sonst würde die Mauer heute noch stehen. Die Wiedervereinigung war ja weniger eine russische Geste aus Nächstenliebe, als mehr eine notwendige Konsequenz, die sich aus dem Zusammenbruch ergeben hat. Ohnehin bin ich der Meinung, dass Osteuropa 45 nicht befreit wurde, sondern lediglich einem anderen Terror-Regime zum Opfer fiel. Daher ist es auch kein Wunder, dass die Oststaaten, nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion endlich frei und souverän, nur allzu gerne unter den Schutzschirm der Nato kriechen und zu Russland auf Distanz gehen. Was hat Russland denn nach dem 2. Weltkrieg für uns getan? Ne Mauer gezogen und die Bürger aus Ostdeutschland unterdrückt und ausgeplündert.
 

Anhänge

  • PK-ZonengabyPK.jpg
    PK-ZonengabyPK.jpg
    18 KB · Aufrufe: 65
Das ist halt eine Sicht auf die Dinge, eine andere folgende:

Das Sowjetsystem war ******** und ist zurecht untergegangen, weil es ein Totalitaeres System war - es hat die Meinungen seiner Bürger unterdrückt, gelenkt und hatte vor als Gegenmodel zu den USA die Weltführung zu übernehmen. Aber es gibt ein paar Punkte die dann doch mal zu denken geben sollten.
1. Das die Wiedervereinigung friedlich ablief, ist alles andere als Selbstverstaendlich und es haette extrem eskalieren können, waeren Schießbefehle erlassen worden oder die Lage auch einfach aus der Situation herraus Eskaliert. An dieser Stelle hat die Sowjetführung einfach Vernünftig gehandelt und ihnen gehört an dieser Stelle als fairer "Verlierer" mindestens genausoviel Respekt wie dem Gewinner (USA). Und um noch weiter in die Vergangenheit zurückzugehen, ich kann mir vorstellen das es sehr viele Menschen gibt die den Russen auch dankbar dafür sind, das sie hier in Deutschland keinen Rachefeldzug geführt haben. Ich könnte mir vorstellen das es im umgekehrten Fall keine Gnade gegeben haette.

2. Wenn du so ein Herz für die Ostbürger hast weil sie so unter Unterdrückung und Ausplünderung litten, wie findest du es heutzutage in einem Staat zu leben in dem Demokratie nurnoch ein schlechter Witz ohne Inhalt ist ? (Beispiel: Würde die EU der EU Beitreten wollen, müsste sie sich selber ablehnen weil nicht genug Demokratische Strukturen gegeben sind) Und was ist so schwer daran zu verstehen das Russland selber durch extreme Veraenderungen in den letzten Jahren gegangen ist und keinen Imperialistischen Anspruch hat - weil es einfach viel zu sehr in den eigenen Prozessen und Entwicklungen in der ZUSAMMENARBEIT z.B. in den BRICS Staaten verwickelt ist.

3. Und was ist so verrückt daran zu erkennen das die NATO nicht einfach nur ein Verteidigungsbündniss ist, das Russland sich durch die aktuellen Entwicklungen extrem Bedroht fühlt und sie eben auch zukünftige Entwicklungen einkalkulieren müssen. In den USA gehts im Moment auch drunter und drüber, da würde ein Praesident sicherlich gelegen kommen der einen Feind "aussen" sucht und sich stark ihm gegenüber gebaehrt, weil das Innerpolitische Probleme in den Hintergrund draengt (Vor allem solltet ihr mal die Allmachts Phantasien von Potentiellen Zukünftigen Praesidenten reinziehen)

4. Was gewinnen wir als Europaer denn gerade bitteschön durch den Zirkus den wir gerade abziehen ? Brauchen wir unbedingt das maechtige Ukrainische Militaer als Teil der NATO bei uns um besser gegen ISIS gerüstet zu sein ? (Vorsicht Ironie) haben wir den Ukrainern durch unser Handeln auch nur irgendwas gutes Getan ? Haben wir in Europa nicht schon genug wirtschaftliche Schwierigkeiten und haben genug damit zu tun ein Gleichgewicht zu schaffen als das es im Moment nicht einfach für alle Seiten klüger waere den Ukrainischen Markt nicht ungehemmt für unsere Produkte zu öffnen ? Wo ist denn bitteschön welcher der 3 Seiten (Ukraine, EU, Russland) in einem Fall ein Konkreter Vorteil aus der Lage gelungen ? Vielleicht sollte man sich dann doch langsam mal fragen wer konkrete Interessen an diesen Entwicklungen verfolgt. Dazu müsste man sich aber mal Quellen ordentlich reinziehen - Beispiel: Es gab einen Politischen Supergau, das Abgehörte Telefonat mit dem Berühmten "**** the EU", das "**** the EU" wiederrum ist völlig belanglos und damit wird hier nur Gedeckelt was so gut wie keiner Ausspricht, das es eben konkrete US Interessen sind die aktuell durch die Eskalation verfolgt werden und andere Positionen und damit Interessen wie z.B. unsere völlig belanglos sind und im Zweifel einfach aus dem Weg geraeumt werden.

https://www.youtube.com/watch?v=fk6SvNzRDL8
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine merkwuerdige Sicht auf die Geschehnisse. Aus "F*ck the EU" werden die Vorbereitungen eines Krieges der USA mit der RF konstruiert; die real existierenden "gruenen Maennchen" hingegen werden, je nach Tagesform, banalisiert oder in Abrede gestellt.

Die Krim hat man sich schon einverleibt; jetzt will man eine Landbruecke dahin - und das ist der Osten der Ukraine. Putin und seine Schergen werden diesen Landesteil solange weiter destabilisieren, bis die Ukraine (buchstaeblich) ausgeblutet ist und mangels Optionen die Abspaltung akzeptiert. Der abgespaltene Teil wird daraufhin flugs nach einer Wahl mit 9X Prozent Zustimmung heim ins Re... ich meine natuerlich: der RF beitreten.

Wenn Du schon so gerne im Kaffeesatz liest - warum ist die Krim und die Landverbindung dahin fuer Putin so wichtig, dass er dafuer einen Bruch mit weiten Teilen der Welt riskiert hat? Kleiner Tip - nur wegen der Fischbestaende tut er das bestimmt nicht.

Und die fraglos bestehenden Defizite der westlichen Demokratien mit dem DDR-Staat zu vergleichen kann eigentlich nur jemandem in den Sinn kommen der das Privileg hat, die DDR nur aus Geschichten zu kennen.
 
Am 15. November hat das "Office of the United Nations High Commissioner for Human Rights" einen aktualisierten Bericht zur Lage in der Ukraine veroeffentlicht. Interessanter Lesestoff:

In the territories under the control of the ‘Donetsk people’s republic’ and ‘Luhansk people’s republic’ there continues to be a total breakdown in law and order, and a lack of any human rights protection for the population under their control.(...)In territories under the control of both ‘republics’, cases of serious human rights abuses by the armed groups continued to be reported, including torture, arbitrary and incommunicado detention, summary executions, forced labour, sexual violence, as well as the destruction and illegal seizure of property. These violations are of a systematic nature and may amount to crimes against humanity.(...)The situation in Crimea, the status of which is prescribed by General Assembly resolution 68/262, is marked by reports of increasing human rights violations and protection challenges, especially for minority and indigenous groups and those in a position of vulnerability, for example the growing number of enforced disappearances of Crimean Tatars.

Usw. ...

Nicht dass ich behaupte es gaebe nicht auch Uebergriffe der anderen Seite - dem ist - leider - ganz bestimmt so. Nur wird ja hier im Thread bisweilen das Bild von Freiheitskaempfern gezeichnet, die sich gegen einen Aggressor zur Wehr setzen.
 
Zurück