Also ich finde in dem "quellenreicheren" Link nicht einmal eine Quelle, die deine Behauptung der staatsabhängigen Medien belegen würde.
Die einzigen Links sind die vorläufigen Wahlergebnisse, ein zu diesen redundanter Link zur Wahlbeteiligung, Zitate von Poroschenko und Klitschko, die man überall findet (und die nichts beitragen) sowie ein-zwei Links zum rechten Sektor. Letzterer spielt, dem Wahlergebniss nach, aber gar keine Rolle, obwohl Telepolis sich alle Mühe gibt, einen "RECHTE! HILFE!"-Artikel zu schreiben.
(was man ggf. mit einer detaillierten Betrachtung dieser völkischen Partei auch halbwegs hätte begründen können. Hat man aber nicht. Stattdessen labert mit Assoziationen und subjektiven Interpretationen rum. Die vermittelten relevanten Informationen befinden sich im erste Untertitel und im zweiten Absatz des Hauptartikels. Ggf. kann man noch den folgenden Last berücksichtigen, der Rest ist imho verzichtbar.
Den besten Bericht liefert (für mich unerwartet) imho noch SPON ab. Swoboda war definitiv lange ein großes Thema mit einigem Konfliktpotential, das vernichtende Ergebnis endlich mal eine eindeutige Stellnungnahme der Ukrainer zum Thema Rechtsradikalismus. (Der ja nach russischer Lesart so extrem verbreitet ist, dass man ganze Landesteile übernehmen muss, um die Arme Bevölkerung zu schützen.) Genauso habe ich in vielen Berichterstattungen das Ergebnis von Janukowytschs alten Genossen vermisst. Dabei ist die offensichtlich problemlose Wahlteilnahme der Abgesetzen wohl das endgültige KO für alle, die die jetzige ukrainische Regierung als undemokratische, unlegitmierte Putschisten bezeichen...