Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Ich finde da das kurze Interview mit Willy Wimmer viel interessanter: KenFM im Gespräch mit Willy Wimmer über: Absturz der MH17 und die Instrumentalisierung - YouTube

Der gute man hat viel Erfahrung und schon einiges erlebt, was die Usa und Russland angeht.

Reinhören lohnt sich hier mehr wie bei Peter Scholl Latour. Der gute hat zwar mit einigem Recht, aber ich weiß auch nicht so Recht was ich vom Klimawandel als Modetrend halten soll. Aber gut, nur weil er in diesem Thema so eine Meinung hat muss die Meinung zu einem anderen Thema nicht weniger Wert sein.
 
Mal als Zwischenfrage für den Absturz/Abschuß von MH 17 - wem kommt es noch komisch vor, dass man so wenig zur Blackbox vernimmt die schon seit einigen vielen Tagen "ausgewertet" sein sollte. Diese wurde am 22.7 übergeben. Tja scheint ja im Gegensatz zu vielen anderen Flugzeugkatastrophen eine Ewigkeit zu dauern die Daten auszulesen. In der Regel ist das in ein oder zwei Tagen erledigt und die Ergebnise werden präsentiert. Ungewöhnliche Funkstille zum Thema.
 
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Vielleicht wurden diese Radare ja verwendet um das Flugzeug anzuvisieren bzw. zu orten. Ich glaube nämlich nicht das man unterscheiden kann, was für ein Radar aktiviert ist, sondern lediglich merkt das ein Radar aktiviert ist.

Zielerfassungsradare arbeiten für gewöhnlich mit anderen Frequenzen und vor allem mit anderen Intensitäten, als Suchradare. Zumindest Militärmaschinen sind entsprechend ausgestattet, um den Unterschied zu erkennen. Denn das ist der Unterschied zwischen "da ist gefährliches Primärziel in der Nähe" und "oh shit".

Ich weiß aber nicht (und das thematisieren die ganzen "Militärexperten-Russland-und-NATO-wissen-alles" auch nicht) ob man die Zielerfassungsradare überhaupt aus größerer Entfernung orten kann. Denn die sind eben nicht dazu da, große Bereiche abzudecken, sondern richten sich gebündelt auf das Ziel aus. Wenn das in 10 km Höhe in 10 km Entfernung vorbeifliegt, ergibt sich ein Konus, der im 45° Winkel in den Weltraum abzischt. Wenn zufällig gerade der Mond im Weg steht, kann man es da sicherlich detektieren. Aber 20 km weiter am Boden (oder 500 km weiter in ner AWACS)? Da sind, je nach Aufstellung ggf. nicht mehr die Suchradare zu detektieren, wenn das System z.B. in einer Senke steht.
(Was es für eine bündige Luftverteidigung nicht sollte - aber die Verdächtigen sind eben halb-Amateure, die ohnehin nicht genug Systeme für eine großflächige Abdeckung haben, diese also ggf. an taktisch weniger wirkungsvollen, dafür aber sichereren Positionen in Stellung bringen)

Mich wundert es nun umso mehr, dass die Sanktionen gegen Russland verschärft werden obwohl niemand im Westen richtige Beweise für die Schuld Russlands offen gelegt hat. Auch hat niemand Beweise gezeigt, dass Russland die Seperatisten unterstützt und somit Schuld am weiteren Verlauf des Konfliktes ist.

Die praktische Sanktionspolitik von USA und EU, die öffentlichen Anschuldigungen von USA und EU und die Gründe, aus denen USA und EU zu bestimmten Zeitpunkten zu bestimmten Sanktionen greifen, scheinen mir sowieso komplett verschiedene Entitäten zu sein.

Der letzte offizielle Grund, den ich für Sanktionen gehört habe, war die Besetzung der Krim. Danach wurden zwar immer wieder (minimalst-)Sanktionen umgesetzt und parallel Anschuldigungen von Politikern geäußert, aber ich habe irgendwie nie gelesen, dass Sanktion XY als Reaktion auf Aktion AB zu verstehen ist. Da Russland bei der Krim-Problematik keinerlei Entgegenkommen zeigt, deute ich es so, dass man offiziell die Sanktionen in diesem einen Fall weiter verschärft, wofür es natürlich keine Beweise braucht.

(Scheinbar) Vollkommen unabhängig davon werden neue Vorwürfe erhoben - interessanterweise aber so gut wie nie von Staaten/Regierungen, zumindest keine klaren und/oder schwerwiegenden. Da kommen nur Aufrufe, Putin solle "seinen Einfluss nutzen". Konkrete Vorwürfe scheinen (auch höchstrangige) Politiker immer nur als persönliche Meinung in die Medien zu bringen, gerne noch mit einem "wenn" davor. Aber natürlich nie mit Hintergründen in derartigen Kurz-Statements... (wenn das mal keine YT-kompatible Öffentlichkeitsarbeit ist :schief: )

Und irgendwo hinter diesem Schattenboxen dürfte dann noch einmal die echte Wahrheiten stecken, denn weder Geheimdienste noch militärische Aufklärer werden in der jetzigen Situation größere Teile ihre Erkenntnisse veröffentlichen. Zu groß wäre die Gefahr für die Quellen.

=> Was man weiß sagt man nicht, was man sagt führt nicht zu Handlungen und was man macht steht in keinem Verhältnis zu dem, was man mutmaßlich weiß. Und auch kaum in einem zu dem, was man öffentlich zu wissen eingesteht.
"Diplomatie"
(zum Glück nur in den Separatisten-Gebieten mit "anderen Mitteln")

Meiner Meinung nach ist das alles ein Geopolitisches Schachspiel und der Westen missbraucht den Vorfall mit MH17 nur um Russland weiter in die Enge zu treiben, dies geschieht dann z.B. mit mehr Sanktionen. Da der Westen aber nicht einfach so Saktionen aussprechen kann, muss man zuerst "Gut und Böse" festlegen. Russland ist dabei immer "böse" und der Westen immer "gut"....

"Gründe" für Sanktionen gegen Russland wären nun wirklich nicht schwer zu finden. Da muss man gar nicht in die Ukraine gehen, da hätte man auch aus dem geostrategischen Vorgehen in der Artkis, der Unterdrückung Homosexueller, der Einschränkungen der Pressefreiheit, ... einen Strick drehen können. Putin trifft viele Entscheidungen, die so ziemlich genau das Gegenteil von dem sind, was sich die EU auf die Fahnen geschrieben hat.
Aber: Ich hab nicht den Eindruck, dass man überhaupt irgendwelche Sanktionen beschließen möchte. Geschweige denn dass man sich dafür irgendwelche Gründe aus den Fingern saugt. Wo sind denn die großen Sanktionen? Ich seh keine.
Alles, was es bislang gibt, sind ein paar Sanktionchen gegen Einzelpersonen, das ist reines Säbelgerassel. Selbst Waffensysteme werden an den vermeintlichen ""Feind"" geliefert.
Was die EU an harten Maßnahmen hindert, ist nicht der Mangel an Anlässen, sondern diverse Wirtschaftsverbände, die an Russland verdienen. Und die sind für die EU und selbst für die USA allemal wichtiger, als die Zustände in einem nicht-EU-Land in Osteuropa.

Und genau diese Situation scheinen mir zahlreiche Regierungen mit der Suggestion großer Anschuldigungs- und Drohszenarien zu kompensieren, während in der Praxis rein gar nichts geschieht. Populisten in der Opposition (die einen wahrhaft einfachen Job in so einer Situation haben) weisen daraufhin, dass das ja wohl so nicht weitergehen kann und man dringend was tun muss. Regierungspolitiker geben dem Zwang nach und lamentieren lang und breit wie wirklich verdammt schlimm es ist und was man alles tun möchte und sollte - aber machen tut niemand etwas.


Mal als Zwischenfrage für den Absturz/Abschuß von MH 17 - wem kommt es noch komisch vor, dass man so wenig zur Blackbox vernimmt die schon seit einigen vielen Tagen "ausgewertet" sein sollte. Diese wurde am 22.7 übergeben. Tja scheint ja im Gegensatz zu vielen anderen Flugzeugkatastrophen eine Ewigkeit zu dauern die Daten auszulesen. In der Regel ist das in ein oder zwei Tagen erledigt und die Ergebnise werden präsentiert. Ungewöhnliche Funkstille zum Thema.

Hat schon häufiger mehrere Wochen gedauert und bis zur Vorlage einer finalen Analyse oftmals sogar mehrere Monate. Das in diesem Fall auch vorläufige Erkenntnisse ausbleiben, könnte rein politische Gründe haben. Es ist normal, dass man bei so brisanten Themen lieber erstmal gar nichts sagt, solange man sich nicht ganz, ganz sicher ist, während man z.B. bei einem normalen Absturz so früh wie möglich erste Tendenzen publizieren würde, weil technische Probleme ja auch eine Gefahr in anderen Maschinen darstellen.

Allerdings würde ich mir von den Flugschreibern ohnehin nichts erwarten. Die Maschine ist in großer Höhe explodiert, es gab keinerlei Hilferufe - was auch immer passiert ist, es kam plötzlich. Und der Flugschreiber liefert nur die Instrumentendaten und Gespräche im Cockpit, keine Videoaufnahmen von anfliegenden Raketen / Bomben im Gepäckraum / etc. .
Viel interessanter wäre eine sorgfältige Untersuchung der Trümmer gewesen. Aber solange die Separatisten jeden Vertreter europäischer bzw. us-amerikanischer Behörden (als zuständige für den Flug respektive Experten für den Flugzeugtyp) als Feind betrachten und nicht einmal zu einer generellen Waffenruhe bereit sind, ist eine derartige Untersuchung unmöglich. (ganz davon abgesehen, dass mittlerweile nur noch kleine Teile der Unglücksstelle unberührt sein dürften, wenn überhaupt).
 
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Hat schon häufiger mehrere Wochen gedauert und bis zur Vorlage einer finalen Analyse oftmals sogar mehrere Monate.
Eine Filmreife Untersuchung, die dann auch schön in einer 45 Min Doku im Abendprogramm laufen kann mit tollen Animationen ja. Eine Analyse die die wesentlichen Aspekte einkreist, und die Tonaufzeichnungen auswertet dauerte noch nie so lang.

Es ist normal, dass man bei so brisanten Themen lieber erstmal gar nichts sagt, solange man sich nicht ganz, ganz sicher ist
:hmm: - das hat bisher die Presse noch nie aufgehalten sich vorzeitig Infos zu leaken. Infos zu einem Thema mit solcher Brisanz sind normalerweise schnell als man a sagen kann in der Öffentlichkeit. Leaks sind die Regel und solch lange Perioden der "nicht-Information" ungewöhnlich.

Allerdings würde ich mir von den Flugschreibern ohnehin nichts erwarten. Die Maschine ist in großer Höhe explodiert, es gab keinerlei Hilferufe
Das mit den Hiferufen würde ich mal zurückstellen - immerhin ist auch der spanische Fluglotse verschwunden.

Viel interessanter wäre eine sorgfältige Untersuchung der Trümmer gewesen. Aber solange die Separatisten jeden Vertreter europäischer bzw. us-amerikanischer Behörden (als zuständige für den Flug respektive Experten für den Flugzeugtyp) als Feind betrachten und nicht einmal zu einer generellen Waffenruhe bereit sind, ist eine derartige Untersuchung unmöglich.
Das ist eine verzerte Darstellung die darauf abstellt die Separatisten verantwortlich zu machen für die Verzögerung der Untersuchung. - In einem "Kriegsgebiet" solche zu tätigen ist eh nicht Ohne. Und wenn auch nur ein Untersuchender umkommt, im von Rebellen kontrolierten Gebiet, würde es automatisch einen Sturm der Entrüstung geben der Unfähigkeit halber für den Schutz der Leute zu sorgen. Und wer kann schon garantieren das das Gebiet nicht allem möglichen beschoßen wird. Immerhin schlagen ja ganz andere Kaliber in Donezk ein. Da die Sicherheit nicht garantierbar ist, würde ich wäre ich an der Stelle der Separatisten auch jede Aktion zweimal beratschlagen, bevor da jemand in die Nähe kommt. Das das als Behinderung in negativ eingestellten Medien ausgelegt wird, ist selbstredend. Wie lautet doch gleich der Spruch: Better save than sorry?
 
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Und noch einmal: Diskussionen über Medien, Zensur, Snowden etc gehören hier nicht hin. Hier geht es um aktuelle Entwicklungen in der Ukraine.

MfG
Laudian
 
Und noch einmal: Diskussionen über Medien, Zensur, Snowden etc gehören hier nicht hin. Hier geht es um aktuelle Entwicklungen in der Ukraine.

MfG
Laudian
Das ist ja wohl bodenlos im Thema Ukraine, was nur durch Beobachtung Dritter vermittelt wird nicht auf Medien und Zensur eingehen zu dürfen. Die meisten hier sind auf Infos Dritter angewiesen./Wären wir alle für wahr informiert aus erster Hand, wäre auch ein solcher Thread wie dieser hier unnötig. Gerade deswegen nicht zu hinterfragen mit welcher Absicht diese Dritten eine Information veröffentlichen oder andersweitig zurückhalten wirkt böswillig. - und mir dafür Spam Punkte zu geben ist :confused:.

Die aktuellen Entwicklungen haben schon Vorlauf in der "Orange Revolution" gehabt, immerhin waren zu dieser Zeit und an dem Ereignis Personen beteiligt die nicht zuletzt erst für den Zustand in dem die Ukraine sich gerade befindet mit verantwortlich zu machen sind. Davon ab ist selbst in den Wikileaks Dokumenten die veröffentlichen wurden Hinweise gegeben auf die Ukraine und die Vorentwicklung welche zu diesen "aktuellen Entwicklungen" geführt haben siehe einige Cables die aus diversen Botschaften stammen:


Cables über diverse Politiker in der Ukraine die namentlich erwähnt wurden:
Wikileaks: Ukraine | US Cables Extract (Kyiv)

Wikileaks exposes dark sides of Ukraine's Poroshenko, Tymoshenko - News - Politics - The Voice of Russia: News, Breaking news, Politics, Economics, Business, Russia, International current events, Expert opinion, podcasts, Video
Aber das gehört wohl hier nicht her, weil es Snowden Dokumente sind?

Übrigens ging es in den Cables auch um die Krim und in wie weit Russland gedenkt sich das Gebiet anzugliedern/mit welchen mitteln aus Sicht Kiews Russland die Bevölkerung bewegt einen solchen Übertritt einzugehen.
The Wikileaks cables that anticipated the Russian invasion of Crimea.

Und im übrigen was Pressefreiheit angeht und sich mit der aktuellen Entwicklung in der Ukraine bestens überschneidet zeigt der Clip hier:
https://www.youtube.com/watch?v=mN49AXJhonk - Berichterstattung unerwünscht. Presseausweise sind halt auch nur "geduldiges Papier".
 
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:hmm: - das hat bisher die Presse noch nie aufgehalten sich vorzeitig Infos zu leaken.

Infos werden wenn dann AN die Presse geleakt. Und dass das nicht klappt, wenn staatliche Institutionen ihren Finger draufsetzen, werden wohl selbst (bzw. gerade ;) ) die Hardcore-Verschwörungstheoretiker nicht anzweifeln.
Wenn die Analysen deutlich länger dauern, als man normalerweise für ein abschließendes Ergebnis braucht, dann wirds verdächtig. Bis dahin gibt es sehr naheliegende, wenig verwerfliche Motivationen und Methoden, Vorabinformationen aus dem Pulverkessel rauszuhalten.

Das mit den Hiferufen würde ich mal zurückstellen - immerhin ist auch der spanische Fluglotse verschwunden.

Notruffrequenzen werden nicht nur von einem einzelnen Fluglotsen empfangen, sondern von tausenden.
(Unabhängig davon: Hast du mal einen -nicht-VT-nicht-YT- Link zu dem Verschwinden? Ich war die letzten Wochen sehr beschäftigt und konnte die Nachrichten deswegen nur lückenhaft verfolgen, hiervon habe ich noch gar nichts gehört.)

Das ist eine verzerte Darstellung die darauf abstellt die Separatisten verantwortlich zu machen für die Verzögerung der Untersuchung. - In einem "Kriegsgebiet" solche zu tätigen ist eh nicht Ohne.

In einem "Waffenstillstandsgebiet" kann man sie tätigen. Und das Angebot stand im Raum, wurde aber abgelehnt. Und die an einer Untersuchung interessierten Nationen wären auch sehr gut dazu in der Lage gewesen, die Sicherheit ihrer Leute selbst zu garantieren, so dass kein Separatist im Falle eines Schusses in die Verlegenheit gekommen wäre, mit Meinung gegen Meinung da zu stehen.

Aber wenn man sämtliche EU-Staaten und die USA zum Feind hochstilisiert, dann wird das ganze natürlich schwierig...
Wer sich im Krieg wähnt und die NATO als Agressor bezeichnet, der zieht halt Verdachtsmomente auf sich, wenn in seinem Luftraum eine Zivilmaschine aus einem NATO-Staat abgeschossen wird und man trotz dieser Katastrophe seinen eigenen Scharmützeln größere Bedeutung beimisst, als einer Aufklärung. :ka:


Das ist ja wohl bodenlos im Thema Ukraine, was nur durch Beobachtung Dritter vermittelt wird nicht auf Medien und Zensur eingehen zu dürfen.

In Bezug auf die Berichterstattung über die Ukraine darf man das auch (idealerweise aber nicht mit noch unzuverlässigeren Informationen :schief: ). Aber wenn, wie hier ausgeblendet wurde, eine Diskussion allein über den Umgang des Spiegels mit Snowden gestartet wird, dann ist das klar Offtopic. Und man kann nun wirklich nicht sagen, dass es hier an Hinweisen gemangelt hat, OT tunlichst zu vermeiden...
 
(Unabhängig davon: Hast du mal einen -nicht-VT-nicht-YT- Link zu dem Verschwinden? Ich war die letzten Wochen sehr beschäftigt und konnte die Nachrichten deswegen nur lückenhaft verfolgen, hiervon habe ich noch gar nichts gehört.)
Was wäre den für dich eine Informationsquelle, die dir nicht als VT Link ins Auge fällt. Bitte nicht falsch verstehen. Hab das auch mehr am Rande mitbekommen über ein Politikforum eines Bekannten, der mich darauf aufmerksam gemacht hat. Aber ich könnt mal suchen unabhängig von YT Clips ;) - Ist alles ein wenig problematisch: Offenbar abgeschossen: Deutsche an Bord des abgestürzten Flugzeugs - International - Politik - Handelsblatt - was sich etwa auch decken würde mit den von Russland vorgestellten Überwachungsbildern, die zumindest ein militärisches Luftfahrzeug in der Nähe registrierten. Hingegen findet sich auch die Pauschale zunichte Machung im Bild Stil: Putin sollte abgeschossen werden: Die irren Theorien zum MH17-Absturz - News Ausland - Bild.de

Notruffrequenzen werden nicht nur von einem einzelnen Fluglotsen empfangen, sondern von tausenden.
Jau, nur muss ein Gespräch kurz vor dem Absturz/Abschuß or Whatever nicht auf einem Notfall-Kanal geführt worden sein und kann genausogut sich wegen der "Kürze des Ereignis" auf einem Nebenkanal der nur von der im Gebiet zuständigen Luftüberwachung genutzt wird stattgefunden haben. - Ist zwar jetzt simpifiziert, jedoch ist im CB Funk digital ja eine Menge an Kanälen verfügbar als Beispiel einige davon sind gesperrt für den Zivil gebrauch, weil in diesem Bandbereich eben Behörden arbeiten und diese haben auch unterschiedliche Zwischenabstuffungen, sofern nicht wegen Großkatastrophen etwa Polizei mit Feuerwehr und Rettungsdienst ein gemeinsames Lagezentrum haben um die Einsatzkräfte zu führen. Zumindest ist es so im BOS Funk.

In einem "Waffenstillstandsgebiet" kann man sie tätigen. Und das Angebot stand im Raum, wurde aber abgelehnt. Und die an einer Untersuchung interessierten Nationen wären auch sehr gut dazu in der Lage gewesen, die Sicherheit ihrer Leute selbst zu garantieren, so dass kein Separatist im Falle eines Schusses in die Verlegenheit gekommen wäre, mit Meinung gegen Meinung da zu stehen.

Aber wenn man sämtliche EU-Staaten und die USA zum Feind hochstilisiert, dann wird das ganze natürlich schwierig...
Wer sich im Krieg wähnt und die NATO als Agressor bezeichnet, der zieht halt Verdachtsmomente auf sich, wenn in seinem Luftraum eine Zivilmaschine aus einem NATO-Staat abgeschossen wird und man trotz dieser Katastrophe seinen eigenen Scharmützeln größere Bedeutung beimisst, als einer Aufklärung.
Um ehrlich zu sein, will ich mich da in keinster weise Festlegen, wer Waffenstillstände als Angebote ausgesprochen/gebrochen hat. Das ist doch nun über den Zeitraum wohl zu undurchsichtig, nicht zuletzt durch eine gewisse mediale Verzerrung um eine Schuldzuweisung zu veranschaulichen.

In Bezug auf die Berichterstattung über die Ukraine darf man das auch (idealerweise aber nicht mit noch unzuverlässigeren Informationen ). Aber wenn, wie hier ausgeblendet wurde, eine Diskussion allein über den Umgang des Spiegels mit Snowden gestartet wird, dann ist das klar Offtopic. Und man kann nun wirklich nicht sagen, dass es hier an Hinweisen gemangelt hat, OT tunlichst zu vermeiden...
Ich hatte nicht vor das Thema weiter auszubauen, aber genauso wie ich das dann schon nach kurzer Zeit mit OT selbst gekennzeichnet habe um eben einer weiteren Diskussion und es dabei bewenden lassen zuvor zu kommen, wird natürlich diese Aussage hier und wenn darauf noch mehr folgt ebenso zum Off-Topic. - Im übrige ging es mir nicht zum Umgang des Spiegels mit Snowden, sondern um den Umgang mit Cabels und anderen Dokumenten aus den Wikileaks, die durchaus eben nicht veröffentlicht sind, weil Interessen dem entgegenstehen. Und was da "noch drin steckt" ist so spannend oder auch nicht wie die Black Box von MH 17. ;)


Wenn du mal mehr Zeit hast dann leg ich dir und auch jedem interessierten diesen Artikel nah: https://www.freitag.de/autoren/hans-springstein/nachdenkliches-zur-katastrophe-von-mh-17
 
Was wäre den für dich eine Informationsquelle, die dir nicht als VT Link ins Auge fällt. Bitte nicht falsch verstehen.

Ein guter Anfang wäre eine Quelle, die beispielsweise aufgrund länger dokumentierter Hintergründe (z.B. Personen, deren Aktivitäten vor Ort schon Jahre vor der Krise online waren) oder von berufswegen (beispielsweise Presseagenturen) einen eigenen Zugriff auf Informationen haben könnten. (Demgegenüber muss man natürlich abwägen, ob die Quelle auch eine eigene Agenda hat. Z.B. die hier beliebte russische Nachrichtenagentur hat sicherlich eigene Quellen, hat aber ebenso sicher auch eine politische Agenda und vermischt regelmäßig Informationen, Meinungen und Interpretationen. Das sind dann nur bedingt brauchbare Quellen - aber mehrere bedingt brauchbare, von einander unabhängige Quellen, können auch ein Gesamtbild ergeben.)
Keine gute Quelle ist für mich alles, was eigentlich gar keine Quelle ist: Blogger, Youtuber, Forennutzer, Twitterer, etc. (es sei denn, sie haben als Einzelperson entsprechende Hintergründe, siehe Anfang). Jemand, der selbst nur das weitergibt und interpretiert, was er in irgendwelchen Medien findet, kann nun einmal nicht als Quelle für Informationen dienen (allenfalls für interessante Interpretationsansätze)

Hab das auch mehr am Rande mitbekommen über ein Politikforum eines Bekannten, der mich darauf aufmerksam gemacht hat. Aber ich könnt mal suchen unabhängig von YT Clips ;) - Ist alles ein wenig problematisch: Offenbar abgeschossen: Deutsche an Bord des abgestürzten Flugzeugs - International - Politik - Handelsblatt - was sich etwa auch decken würde mit den von Russland vorgestellten Überwachungsbildern, die zumindest ein militärisches Luftfahrzeug in der Nähe registrierten.

Also wenn ich das richtig sehe, basiert sowohl die "Es gab Hilferufe und der Fluglotse ist jetzt verschwunden" als auch die "Es waren Militär-Jets in der Nähe" einzig und allein auf Posts eines einzelnen Twitter-Accounts, der mittlerweile inaktiv ist und über dessen Vorgeschichte und Hintergründe man bestenfalls weiß, dass er schon zum Maidan Stellung bezogen hat und dass er von sich selbst behauptet, er wäre Spanier und Fluglotse in Kiew?
Das wäre z.B. eine Quelle, die ich ohne weitere externe Bestätigungen (sowohl zur Person als auch zum Beruf als auch zum Aufenthaltsort) komplett ignorieren würde. Das hätte jeder posten können.

Um ehrlich zu sein, will ich mich da in keinster weise Festlegen, wer Waffenstillstände als Angebote ausgesprochen/gebrochen hat. Das ist doch nun über den Zeitraum wohl zu undurchsichtig, nicht zuletzt durch eine gewisse mediale Verzerrung um eine Schuldzuweisung zu veranschaulichen.

"gebrochen" ist ein ganz anderes Thema als "angeboten". Angebote ergingen eindeutig und öffentlich, sowas ist relativ leicht nachvollziehbar. Man kann zwar nicht beurteilen, wie ernst sie gemeint waren und ob sie gebrochen worden wären (und wenn ja, von wem), aber ein Angebot ist erstmal ein Angebot und es Abzulehnen bringt definitiv keinen Frieden.

(Wobei ich sagen muss: Im Falle der vergangenen einseitigen Waffenruhe habe ich auch nirgendwo von Seiten der Separatisten gehört, dass die ukrainische Armee entgegen ihrer Ankündigungen Gebiete erobert hätte. Alle Kampfhandlungen, von denen ich gehört habe, fanden in der Nähe von staatlich kontrollierten Gebieten statt -also mit der Armee in verteidigender Rolle- und die Separatisten haben sich vor allem über Truppenverlegungen und -verstärkungen beschwert. Letzteres war für sie zwar militärisch von Nachteil, ist aber kein Bruch einer Waffenruhe.)

Wenn du mal mehr Zeit hast dann leg ich dir und auch jedem interessierten diesen Artikel nah: https://www.freitag.de/autoren/hans-springstein/nachdenkliches-zur-katastrophe-von-mh-17

Glaube nicht, dass ich die Zeit finde, bevor die ganze Sache hoffnungslos veraltet ist. Gibt es in dem Artikel irgendwelche besonders wichtige Fakten? (Der Anfang ließt sich erstmal nur wie eine Meinungsäußerung zum Thema "Schuldzuweisungen in den Medien", wobei "Medien" mal wieder mit extra vielen Anführungszeichen und großem "Die" verwendet werden zu scheint. Und sowas finde ich ehrlich gesagt überhaupt nicht lesenswert, da hab ich meine eigene Meinung)
 
NYTimes - A Test for Ukraine in a City Retaken From Rebels
Ukraine: Massengrab in Slawjansk entdeckt - Europa - FAZ
VICE - Russian Roulette (Dispatch 63)
Massengräber, Hinrichtung von Zivilisten - diese Vertreter dieser selbsternannten Volksrepublik scheinen ja richtige Friedensengel und Humanisten zu sein. :schief:


Gibt es in dem Artikel irgendwelche besonders wichtige Fakten?
Beim Freitag muss man immer sehr genau hinschauen, ob es sich wirklich um einen Artikel handelt, oder nur um einen "Nutzerbeitrag" wie in diesem Fall. Denn diese Zeitung bietet für seine "Community" die Möglichkeit an, dass diese, wie auch immer geartete, Beiträge verfassen kann. Mit einem richtigen Artikel in einer Zeitung hat das aber nicht viel gemein.
 
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Also wenn ich das richtig sehe, basiert sowohl die "Es gab Hilferufe und der Fluglotse ist jetzt verschwunden" als auch die "Es waren Militär-Jets in der Nähe" einzig und allein auf Posts eines einzelnen Twitter-Accounts, der mittlerweile inaktiv ist und über dessen Vorgeschichte und Hintergründe man bestenfalls weiß, dass er schon zum Maidan Stellung bezogen hat und dass er von sich selbst behauptet, er wäre Spanier und Fluglotse in Kiew?
Das wäre z.B. eine Quelle, die ich ohne weitere externe Bestätigungen (sowohl zur Person als auch zum Beruf als auch zum Aufenthaltsort) komplett ignorieren würde. Das hätte jeder posten können.
Da der ACC auf Twitter wohl gelöscht wurde wirst du gar nicht mal mehr nachvollziehen können, wie lang der Benutzer aktiv war, und wie "lang schon" kommuniziert wurde - sprich ob da nur 2 oder hunderte Tweets jemals drauf waren. Entsprechend ist jede Kritik im Nachhinein eigentlich rumspekulieren. Und sebstverständlich sollte man eine einzelne Aussage kritisch betrachten - ""Es waren Militär-Jets in der Nähe" einzig und allein auf Posts eines einzelnen Twitter-Accounts" - eben nicht den es deckt sich diese Aussage mit der der Russen. Also gibt es zumindest zwei Aussagen die einander decken. Darüber hinaus mit der dritten Aussage des OSZE-Beobachter Michael Bociurkiw https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=tLcZa512lIM der seine Gedanken in einem kanadischen CBS Interview äußert, was er an der Absturzstelle vorfand. Und auch die Meinung des Peter Haisenko der die Bilder der Frackteile durchsucht hat nach Indizien zur Ursache es Absturzes wird als viertes erwägt ein anderes Szenario als langläufig mit "rebellen gekaperten BUK System Abschuß", wozu es ebenso Stimmen gibt, die die Behauptung aufstellen das die Seperatisten zu keinem Zeitpunkt ein funktionstüchtiges Boden-Luft Raktenabwehrsystem in Besitz hatten.

Unterm Strich 4 Aussagen die auf ein mögliches Szenario hinausläuft.


"gebrochen" ist ein ganz anderes Thema als "angeboten". Angebote ergingen eindeutig und öffentlich, sowas ist relativ leicht nachvollziehbar. Man kann zwar nicht beurteilen, wie ernst sie gemeint waren und ob sie gebrochen worden wären (und wenn ja, von wem), aber ein Angebot ist erstmal ein Angebot und es Abzulehnen bringt definitiv keinen Frieden.

(Wobei ich sagen muss: Im Falle der vergangenen einseitigen Waffenruhe habe ich auch nirgendwo von Seiten der Separatisten gehört, dass die ukrainische Armee entgegen ihrer Ankündigungen Gebiete erobert hätte. Alle Kampfhandlungen, von denen ich gehört habe, fanden in der Nähe von staatlich kontrollierten Gebieten statt -also mit der Armee in verteidigender Rolle- und die Separatisten haben sich vor allem über Truppenverlegungen und -verstärkungen beschwert. Letzteres war für sie zwar militärisch von Nachteil, ist aber kein Bruch einer Waffenruhe.)
Zumindest hat der OSZE Beobachter Tross wohl ungehinderten Zugang zur Absturzstelle: https://www.youtube.com/watch?v=8f9M2BY-Gyg - naja nehemen wir es mal so hin.


Beim Freitag muss man immer sehr genau hinschauen, ob es sich wirklich um einen Artikel handelt, oder nur um einen "Nutzerbeitrag" wie in diesem Fall. Denn diese Zeitung bietet für seine "Community" die Möglichkeit an, dass diese, wie auch immer geartete, Beiträge verfassen kann. Mit einem richtigen Artikel in einer Zeitung hat das aber nicht viel gemein.
Ob nun ein Gastbeitrag seine Meinung äußert oder ein Journalist der Geld bekommt dafür selbiges zu tun ist gehupft wie gesprunge. - Mal davon ab ist der Artikel mehr eine Betrachtung der verschiedenen Medienbeiträge die über die Zeit entstanden sind im Zusammenhang mit der Katastrophe. Und soweit es mich betrifft, ist dieser Beitrag eine gute Zusammenfassung bis dato wie MH17 genutzt wurde um Informationen dazu zu verbreiten aber auch damit Meinung zu machen.
 
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http://www.tageblatt.lu/nachrichten/story/Rasmussen-schuert-die-Angst-vor-Moskau-18427436

"Wir haben zahlreiche Informationen, die belegen, dass die von Russland unterstützten Separatisten schuld sind", sagte Rasmussen. Der Abschuss der Boeing 777 mit 298 Menschen an Bord sei ein "Kriegsverbrechen".

So jetzt ist es raus, das hat mich jetzt endgültig überzeugt. Stichhaltiger und detailierter geht nun wirklich nicht mehr.

Wer jetzt noch glaubt Kiew oder ein Militärflugzeug seis gewesen, dem kann man nicht mehr helfen.

Wenn die Amis nur eine Beweis dafür hätten, wäre der schon am nächsten Tag auf dem Tisch und in der Weltöffentlichkeit gelegen.
 
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"Wir haben zahlreiche Informationen, die belegen, dass die von Russland unterstützten Separatisten schuld sind" - Das unterstrichene Wort ist aber auch ein zu schönes zu umschiffen das man eigentlich Beweise meint, nur sich dann der Blöße hingeben muss dass diese Informationen doch keine Beweiskraft hätten. - Schade das solch eine Tragödie ein Gleiwitz 2.0 zu werden scheint. Viel Freude uns noch allen damit.

Have fun sagt der AMI: Russian Aggression Prevention Act of 2014
 
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Da ist man wohl eher mal wieder einer lupenreinen Fälschung aufgesessen bzw. wusste davon und hat sie bewusst weiterverbreitet. Was will man auch anderes von irgendwelchen Truther- und VTler-Account aufs Youtube erwarten? :schief:
Fake with the help of video-editing: Ukrainian journalist said that 1.5 million residents of Donbas should be killed

Find ich gut! Nur macht die bill S. 2277, wie man auf der Seite auch sehen kann, seitdem 1. Mai keinerlei Fortschritte im "Federal Legislative Process". Selbst govtrack gibt der bill nur eine 2% Chance das sie irgendwann mal beschlossen wird und in Kraft tritt.
 
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http://www.tageblatt.lu/nachrichten/story/Rasmussen-schuert-die-Angst-vor-Moskau-18427436

"Wir haben zahlreiche Informationen, die belegen, dass die von Russland unterstützten Separatisten schuld sind", sagte Rasmussen. Der Abschuss der Boeing 777 mit 298 Menschen an Bord sei ein "Kriegsverbrechen".

So jetzt ist es raus, das hat mich jetzt endgültig überzeugt. Stichhaltiger und detailierter geht nun wirklich nicht mehr.

Wer jetzt noch glaubt Kiew oder ein Militärflugzeug seis gewesen, dem kann man nicht mehr helfen.

Wenn die Amis nur eine Beweis dafür hätten, wäre der schon am nächsten Tag auf dem Tisch und in der Weltöffentlichkeit gelegen.

So wie die Beweise über die Brutkästen im ersten Golfkrieg und die Massenvernichtungswaffen imm zweiten Golfkrieg?
 
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