ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
Das ist tatsächlich das größte Problem in dieser Situation.
Da traue ich der westlichen ebenso wie der östlichen Seite alles zu.
/sign. Je näher die Quelle einer Aussage an einer (gewählten, nicht-so-ganz-gewählten, selbst ernannten) Regierung/Führung (mit mehr oder weniger Territorium) steht, desto genauer sollte man zwischen den Zeilen lesen und vor allem sämtliche Interpretationen ausklammern.
Leider bleibt derzeit an Fakt nicht wesentlich mehr übrig, als "Zwei Gruppierungen schießen in die prinzipielle Richtung ihrer Feinde und versuchen, weitere Gebiete unter ihre Kontrolle zu bringen"
Eben auf Odnoklassniki (russische Version von Facebook) gefunden:
Aber zum Glück gibt es im Internet ja auch zuverlässige Quellen.

Es gibt keinen souveränen Staat der Ukraine. Und es gab nie einen.
Ein souveräner Staat definiert sich nicht darüber, dass Ban Ki Moon eine Karte von ihm vorliegen hat. Die UN ist zwar, als größte Staatengemeinschaft, gemeinhin die naheliegenste Instanz, wenn man gucken will, ob ein Staat weithin anerkannt ist. Im Falle des Ukraine-Konfliktes dürfte es aber auch reichen, dass die Ukrainer sich ihrer Grenzen recht sicher sind und deren Aufrechterhaltung sowohl von NATO als auch Russland in einer Übereinkunft zum gemeinsamen Ziel erklärt wurde. Auch alle Nachbarstaaten und die EU erkennen die Ukraine in ihren Grenzen von 2013 an.
Ob darüber hinaus ein Grämium, dass zusätzlich noch die Malediven, Indonesien, Peru und gut 100 weitere Staaten umfasst, die Grenzen formell anerkannt hat, ist für die aktuellen Krisen-Akteure egal.



