Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Könnte ich aber da täte ich das ein oder andere wiederholen was ja offensichtlich nicht erwünscht ist.
Der Drohnenvorfall ist durchaus noch aktuell. Da hätte man gern gewußt, wie es jetzt weitergeht mit der besonnenen Politik, vor allem wenn Russland sich deswegen ermuntert fühlt, weitere Provokationen durchzuführen. Und auf der Liste der Russen stehen nun einmal Polen und Deutschland ganz oben, nicht etwa die USA, Frankreich oder das Vereinte Königreich.
Wie lange kann man sich enthalten, um nicht Kriegspartei zu werden, wie oft wird man sich erniedrigen lassen? Das sind nun einmal jetzt die relevanten Fragen sicherheitspolitischer Natur, auf die wir Bürger Antworten erwarten können.
 
Ein Casus Belli nutzt nichts ohne Truppen. Und ob das besonnen ist, in keiner Form zu reagieren, oder einfach nur dem Umstand geschuldet ist, daß man sich das nicht leisten kann, ist eine Frage, die Klärung bedarf.
In keiner Form? Das ist doch offentsichtlich falsch. Die Reaktionen kamen, und sie blieben sehr besonnen. Genau das sollten wir uns von unseren politischen Vertretern auch wünschen: verbale Zurückweisung, Legitimation zum Aufbau der Defensive nutzen.

Als Nato müßte man wenigstens ein paar Drohnen schicken, die ein bisschen im russischen Luftraum verkehren, als Hinweis darauf, daß auch und gerade Russland aufgrund seiner Größe Drohnenangriffen gegenüber anfällig ist.
Das wäre zwar symmetrisch, aber alles andere als besonnen. Es wäre ein Angriff auf Russland durch die NATO - genau das wollen die NATO-Staaten seit über drei Jahren vermeiden: kein direkter militärischer Konflikt mit Russland. Beide Seiten tun gut daran, dieses Szenario zu vermeiden. Deswegen nutzt Putin die hybride Kriegsführung, eben weil auch er keine guten Chancen für sich sieht.

Freie Hand für Putin ist das Signal im Kreml. Jetzt weiß er, daß er machen kann was er will.
Einen Scheiss kann er. Der kann nichtmals mit der Bahn nach Polen fahren. Die ganzen kleinen Nadelstiche, die immer wieder durch die Medien getrieben werden, sind und bleiben nur Nadelstiche. Seine Bevölkerung stirbt und verarmt. Hier hat 22/23 niemand gefroren, weil russisches Gas fehlte.

Aber so wie ich das sehe, will man sich fein raushalten und die Ukraine soll alles alleine machen.
Ein spalterischer Ansatz. Ist auch ganz schlecht gealtert. Lässt sich einfach nicht mehr belegen.

Ich weiß ja, daß Russland zu unterschätzen Pflichtprogramm ist und alles andere Propaganda, aber ich halte das für eine große Dummheit und einen schweren Fehler.
Was denkst du, an welchen Stellen Russland (oder vielmehr das russische Militär mitsamt Unterbau) unterschätzt wird?

Wie lange kann man sich enthalten, um nicht Kriegspartei zu werden, wie oft wird man sich erniedrigen lassen? Das sind nun einmal jetzt die relevanten Fragen sicherheitspolitischer Natur, auf die wir Bürger Antworten erwarten können.
Ahh, verstehe. In Anbetracht deiner derzeitigen Signatur mit Blick auf das Wahlergebnis der AfD in NRW vermute ich, du würdest eine andere Gangart begrüßen, ja? Vielleicht eine Art stolzes Appeasement? Gespräche aufnehmen? Nord-Stream 3? Gemeinsame Militärübungen? Schüleraustausch?

Das politische Weltgeschehen ist immer im Kontext historischer Ereignisse zu sehen.
Ohne geschichtliche Betrachtung, fehlen die Zusammenhänge zur richtigen Einordnung.

Wenn man diese Hintergründe nicht hat, wird eine Diskurs absurd.
Ein Laserfokus auf nur die jüngst zurückliegenden Geschehnisse, setzt voraus, dass andere über die Hintergründe Bescheid wissen, sonst lässt man die Zusammenhänge und Verkettungen außer Acht.
Freilich. Aber wie beziehst du das auf aktuelle Geschehnisse?
 
Freilich. Aber wie beziehst du das auf aktuelle Geschehnisse?
Indem man zulässt und akzeptiert, dass man sich öfter wiederholt und "olle Kamellen" auspackt, um dann den Bogen zu aktuellen Geschehnissen zu spannen und diese im Kontext der Perlenschnur von Verkettungen zu sehen.

Sie machen den jeweiligen Standpunkt und die Sichtweise für andere erst argumentativ nachvollziehbar.
Darüber hinaus ermöglichen sie es Einschätzungen aus anderen Winkeln zu betrachten, zu hinterfragen und ggf. zu korrigieren und anzupassen.

Bei einem Diskurs versucht man die gegenseitigen Sichtweisen zu verstehen und nachzuvollziehen und challanged diese und die eigenen.
Ohne die Vorgeschichte und Hintergründe wird das nicht möglich.
 
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Bei diesem Argument ist es plötzlich die Ukraine, allein. Aber wo wäre sie ohne die ganzen Milliarden? Ohne die militärische Unterstützung? Der Krieg wäre längst vorbei.
Haben wir nun Waffen, die Russland aufhalten können oder nicht? Du kannst dich nicht alle zwei Beiträge umentscheiden. Oder falsch, kannst du schon, macht aber keinen Sinn.
Wie lange kann man sich enthalten, um nicht Kriegspartei zu werden,
Das ist simpel.
a) Solange man keine Soldaten in die Ukraine schickt bzw. aktiv Russland angreift (das wäre dein Reaktionsbeispiel) und
b) solange Russland nicht Deutschland direkt bzw. die Nato angreift und Artikel 5 aktiviert wird.
auf die wir Bürger Antworten erwarten können
Die Antworten auf die von dir gestellten sicherheitspolitischen Fragen gibt es doch alle längst. Oder hast du die letzten 2 Jahre keine Nachrichten geschaut.

Mir persönlich hätten sie allesamt wesentlich schneller und in der Menge größer sein dürfen (auch immer noch), das war aber mit den jeweiligen Regierungskonstellationen nicht zu machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
In keiner Form? Das ist doch offentsichtlich falsch. Die Reaktionen kamen, und sie blieben sehr besonnen. Genau das sollten wir uns von unseren politischen Vertretern auch wünschen: verbale Zurückweisung, Legitimation zum Aufbau der Defensive nutzen.
Legitimation ist doch schon die Tatsache, daß die Bundeswehr am Boden liegt.


Das wäre zwar symmetrisch, aber alles andere als besonnen. Es wäre ein Angriff auf Russland durch die NATO - genau das wollen die NATO-Staaten seit über drei Jahren vermeiden: kein direkter militärischer Konflikt mit Russland. Beide Seiten tun gut daran, dieses Szenario zu vermeiden. Deswegen nutzt Putin die hybride Kriegsführung, eben weil auch er keine guten Chancen für sich sieht.
Sicher, so ein Krieg wäre nicht so toll. Vermeidet man ihn aber, indem man die andere Wange hinhält?


Einen Scheiss kann er. Der kann nichtmals mit der Bahn nach Polen fahren. Die ganzen kleinen Nadelstiche, die immer wieder durch die Medien getrieben werden, sind und bleiben nur Nadelstiche. Seine Bevölkerung stirbt und verarmt. Hier hat 22/23 niemand gefroren, weil russisches Gas fehlte.
Was will Putin denn in Polen? Da wollen nur Ukrainer hin, weil sie keine Lust haben im Schützengraben zu sterben. Die russische Bevölkerung verarmt in dem Maßstab, wie es auch die Deutsche tut: Das Geld wird knapp, Diebstähle nehmen zu. Und weißt du denn nicht, was 22/23 mit dem Gas passiert ist? Deutschland hat international alles Gas aufgekauft, alle anderen Kunden überboten, somit den Preis in die Höhe getrieben, den diese Kunden dann im Kreml bezahl haben. Nie dagewesene Gewinne für den Kreml waren die Folge. Dann hat die Bundesregierung das Gas subventioniert, also gleich zweimal bezahlt, zu Preisen, die ein Vielfaches über dem Russischen lagen. Es wäre in der Tat schlechter für Russland gewesen, hätte Deutschland weiter russisches Gas zum bisherigen Freundschaftspreis bezogen, und besser für Deutschland.


Ein spalterischer Ansatz. Ist auch ganz schlecht gealtert. Lässt sich einfach nicht mehr belegen.
Du selbst sprichst dich für die "besonnene" Variate aus, jetzt kommt die Kehrtwende? Dies sei spalterisch?


Was denkst du, an welchen Stellen Russland (oder vielmehr das russische Militär mitsamt Unterbau) unterschätzt wird?
Überall! Es fängt mit dem BIP an. Realitätsfern wird das nominale BIP herangezogen, die russische Wirtschaft kleingerechnet.
Jeder kleine Erfolg der Ukraine wird zum Gamechanger, usw. Unterm Strich kommt immer heraus, daß es sich lohnt, den Krieg fortzusetzen.


Ahh, verstehe. In Anbetracht deiner derzeitigen Signatur mit Blick auf das Wahlergebnis der AfD in NRW vermute ich, du würdest eine andere Gangart begrüßen, ja? Vielleicht eine Art stolzes Appeasement? Gespräche aufnehmen? Nord-Stream 3? Gemeinsame Militärübungen? Schüleraustausch?
Gegenfrage: Wie lange soll der Eiserne Vorhang bestehen bleiben, die latente Gefahr eines Krieges? Für immer?



Haben wir nun Waffen, die Russland aufhalten können oder nicht? Du kannst dich nicht alle zwei Beiträge umentscheiden. Oder falsch, kannst du schon, macht aber keinen Sinn.
Nein, die haben wir nicht. Du siehst, wie die Panzer und alles in der Ukraine verpufft. Das heißt nicht, daß sie ohne Wirkung bleiben. Russland wirklich aufhalten tun sie aber nicht. Noch gewichtiger aber dürften die Finanzspritzen sein. 22 sank das BIP der Ukraine um 40 %, 23 stieg es um 5, dank der Finanzhilfen. Wir müssen davon ausgehen, daß der ganze Staatsapparat ohne dieses Geld nicht mehr bestehen würde.


Das ist simpel.
a) Solange man keine Soldaten in die Ukraine schickt bzw. aktiv Russland angreift (das wäre dein Reaktionsbeispiel) und
b) solange Russland nicht Deutschland direkt bzw. die Nato angreift und Artikel 5 aktiviert wird.

Die Antworten auf die von dir gestellten sicherheitspolitischen Fragen gibt es doch alle längst. Oder hast du die letzten 2 Jahre keine Nachrichten geschaut.
Aber die Nato-Experten gehen doch von einem echten Angriff aus.


Mir persönlich hätten sie allesamt wesentlich schneller und in der Menge größer sein dürfen (auch immer noch), das war aber mit den jeweiligen Regierungskonstellationen nicht zu machen.
Was meinst du? Lieferungen an die Ukraine? Scholz hat nur gemacht, was Biden macht:

 
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Du siehst, wie die Panzer und alles in der Ukraine verpufft. Das heißt nicht, daß sie ohne Wirkung bleiben.
Äh, doch, genau das heißt verpufft.
Aber die Nato-Experten gehen doch von einem echten Angriff aus.
Ich auch, das ist aber eine polnische Entscheidung, ob sie sich auf Artikel 5 berufen oder wie getan auf Artikel 4 (oder auch gar nix machen und es ignorieren oder direkt zurückschießen)

Was meinst du? Lieferungen an die Ukraine?
Ja, die waren und sind mir zu spät, zu wenig und zu zögerlich.

Das war aber nur eine Ergänzung zu dem Aspekt, dass die Sicherheitspolitik der letzten Jahre ziemlich präsent war, du aber laut eigener Aussage nix mitbekommen hast. Dazu hast du nix angemerkt, eventuell überlesen oder den Fakt ignoriert, dass Sicherheitspolitik das Thema der letzten Jahre ist?
 
Zuletzt bearbeitet:
daß die Bundeswehr am Boden liegt.
Quatsch! Das sage ich mit 28 Jahren Erfahrung in unseren Streitkräften.
Dennoch wäre es richtig zu sagen, dass es Fähigkeiten gibt welche derzeit nicht optimal, ausreichend oder nicht mehr vorhanden sind. Am Boden sind unsere Streitkräfte jedoch nicht. Die Politik hat die Defizite in Hinblick auf die derzeitige Bedrohungslage Erkannt und steuert nach.
 
Äh, doch, genau das heißt verpufft.
Verpufft natürlich in dem Sinne, als das sie am Ergebnis des Krieges voraussichtlich nichts ändern.


Ich auch, das ist aber eine polnische Entscheidung, ob sie sich auf Artikel 5 berufen oder wie getan auf Artikel 4 (oder auch gar nix machen und es ignorieren oder direkt zurückschießen)
Sicher ist es das.


Ja, die waren und sind mir zu spät, zu wenig und zu zögerlich.
Du kannst davon ausgehen, daß nicht viel wahr ist an der zögerlichen Haltung, sondern die ganzen Waffen sich in einem katastrophalen Zustand befanden und erst aufbereitet werden mussten.

Hier ein paar Artikel, die meine Annahme untermauern:


https://www.telegraph.co.uk/world-n...e-germany-leopard-tanks-rejection-russia-war/


Das war aber nur eine Ergänzung zu dem Aspekt, dass die Sicherheitspolitik der letzten Jahre ziemlich präsent war, du aber laut eigener Aussage nix mitbekommen hast. Dazu hast du nix angemerkt, eventuell überlesen oder den Fakt ignoriert, dass Sicherheitspolitik das Thema der letzten Jahre ist?
Ich finde, daß der Drohnenvorfall etwas Neues ist.


Quatsch! Das sage ich mit 28 Jahren Erfahrung in unseren Streitkräften.
Dennoch wäre es richtig zu sagen, dass es Fähigkeiten gibt welche derzeit nicht optimal, ausreichend oder nicht mehr vorhanden sind. Am Boden sind unsere Streitkräfte jedoch nicht. Die Politik hat die Defizite in Hinblick auf die derzeitige Bedrohungslage Erkannt und steuert nach.
Wenn es 100 Jahre dauert, die Bundeswehr auf den Stand von 2004, als nach Jahrzehnten der Abrüstung, zu bringen, dann liegt sie für mich am Boden. Dann wurden ja um etwa diese Zeit noch weitere massive Einschnitte von der Schröder-Regierung vorgenommen. In meinem Geburtsort Wuppertal gabs mal die Höppner-Kaserne, eine Luftabwehrkaserne, wenn ich darauf hinweisen darf, mit Rolandpanzern und so was.
 
Wenn es 100 Jahre dauert, die Bundeswehr auf den Stand von 2004, als nach Jahrzehnten der Abrüstung, zu bringen, dann liegt sie für mich am Boden.
100 Jahre? Wovon redest du da überhaupt?

Was will Putin denn in Polen?
Berechtigte Frage! Trump hat sie ähnlich gestellt: "What's with Russia violating Poland's airspace with drones?"

Da wollen nur Ukrainer hin, weil sie keine Lust haben im Schützengraben zu sterben.
Das klingt ziemlich abwertend gegenüber Polen. Ist es auch so gemeint?

Die russische Bevölkerung verarmt in dem Maßstab, wie es auch die Deutsche tut
Nachweis, bitte.

Du selbst sprichst dich für die "besonnene" Variate aus, jetzt kommt die Kehrtwende? Dies sei spalterisch?
Deine Aussage war spalterisch, weil sie eine Spaltung zwischen Ukraine und Deutschland darstellt, die nicht besteht. Oder kannst du deine Behauptung belegen?

Überall! Es fängt mit dem BIP an. Realitätsfern wird das nominale BIP herangezogen, die russische Wirtschaft kleingerechnet.
Jeder kleine Erfolg der Ukraine wird zum Gamechanger, usw. Unterm Strich kommt immer heraus, daß es sich lohnt, den Krieg fortzusetzen.
Selbstverständlich. Die Ukrainer*innen kämpfen für ihre Leben und ihre Freiheit. Die kennen Russland gut genug (siehe bspw. Holodomor), um nicht aufzugeben. Das mag für dich schwer nachvollziehbar sein, aber auch in Polen und dem Baltikum hat man das verstanden.

Gegenfrage: Wie lange soll der Eiserne Vorhang bestehen bleiben, die latente Gefahr eines Krieges? Für immer?
Der Eiserne Vorhang ist Geshichte. Es ist Krieg. Habe mir aber schon gedacht, dass dir zu dieser Frage keine gescheite Antwort gelingen wird.

Willst du einen zweiten Versuch unternehmen? Irgendwelche Ideen zur deutsch-russischen Freundschaft? Vielleicht sollten wir das Belarus-Konzept adaptieren: ein Leben in Angst und Unterdrückung?
 
Wenn es 100 Jahre dauert, die Bundeswehr auf den Stand von 2004, als nach Jahrzehnten der Abrüstung, zu bringen, dann liegt sie für mich am Boden.
Die Rüstungsindustrie braucht Sicherheit, Ansonsten produzzieren sie nichts, denn man kann Waffen und Munition nicht einfach so verkaufen. Der Markt ist sehr klein und die Ausgaben dafür sind ja mehr oder weniger ein Fass ohne Boden, wenn wenn nichts passiert, wird man Milliarden ausgegeben haben, für nichts.
Investiert man hingegen nichts, kann das auch eine Einladung für einen Aggressor sein.
Ich persönlich bin ja dafür sämtliche Rüstungskonzerne zu verstaatlichen und den Druck des Gewinne machen müssen zu nehmen.
100 Jahre halte ich für Unsinn. Biete den Soldaten Aufstiegschancen, gute Bezahlung und Versorgung und die Leute kommen. Wehrpflicht halte ich für sinnlos, denn einer, der muss, macht nichts. Was wir brauchen ist ein besseres Verhältnis von Armee und Bevölkerung.
 
100 Jahre? Wovon redest du da überhaupt?
Manchmal habe ich das Gefühl, daß die Artikel, zu welchen ich verlinke, einfach nicht gelesen werden...

"Angesichts der massiven Abrüstung Deutschlands in den letzten Jahrzehnten und der aktuellen Beschaffungsgeschwindigkeit wird Deutschland bei einigen wichtigen Waffensystemen erst in etwa 100 Jahren das Rüstungsniveau von 2004 erreichen. Berücksichtigt man die Rüstungsverpflichtungen gegenüber der Ukraine, sinken einige deutsche Kapazitäten sogar."


Berechtigte Frage! Trump hat sie ähnlich gestellt: "What's with Russia violating Poland's airspace with drones?"
Mit dem Zug kommt man jedenfalls nur bis Kaliningrad.


Das klingt ziemlich abwertend gegenüber Polen. Ist es auch so gemeint?
Nein, natürlich nicht. Polen ist ja derzeit ein hübsches Plätzchen mit geringer Kriminalitätsrate und sauberen Städten. Meine Aussage bezieht sich lediglich auf den Krieg.


Hier haben wir einen Artikel für Deutschland:

Natürlich habe ich auch einen Artikel für Russland. Der ist allerdings russisch:
(Moderatorenanweisung erlaubt das Einstellen des Links nicht)


Deine Aussage war spalterisch, weil sie eine Spaltung zwischen Ukraine und Deutschland darstellt, die nicht besteht. Oder kannst du deine Behauptung belegen?
Natürlich ist nichts daran "spalterisch". Es ist offiziell, daß Deutschland nicht Kriegspartei sein will.


Selbstverständlich. Die Ukrainer*innen kämpfen für ihre Leben und ihre Freiheit. Die kennen Russland gut genug (siehe bspw. Holodomor), um nicht aufzugeben. Das mag für dich schwer nachvollziehbar sein, aber auch in Polen und dem Baltikum hat man das verstanden.
Die Stimmung in der Ukraine hat sich doch längst geändert. Die Leute sind Mürbe vom Leben in der U-Bahnstation und der Kampfgeist ist dahin. Dafür habe ich auch längst Links eingestellt.


Der Eiserne Vorhang ist Geshichte. Es ist Krieg. Habe mir aber schon gedacht, dass dir zu dieser Frage keine gescheite Antwort gelingen wird.

Willst du einen zweiten Versuch unternehmen? Irgendwelche Ideen zur deutsch-russischen Freundschaft? Vielleicht sollten wir das Belarus-Konzept adaptieren: ein Leben in Angst und Unterdrückung?
Ich bin immer noch der Meinung, daß Russland nicht einfach weggehen wird und wir daher eine dauerhafte Lösung für das Miteinander brauchen. Oder glaubst du an ein Nach-Putin-Szenario, in dem Russland plötzlich wieder cool ist und die annektierten Gebiete zurückgibt? Das hätte nicht mal Nawalny gemacht.
Die Rüstungsindustrie braucht Sicherheit, Ansonsten produzzieren sie nichts, denn man kann Waffen und Munition nicht einfach so verkaufen. Der Markt ist sehr klein und die Ausgaben dafür sind ja mehr oder weniger ein Fass ohne Boden, wenn wenn nichts passiert, wird man Milliarden ausgegeben haben, für nichts.
Investiert man hingegen nichts, kann das auch eine Einladung für einen Aggressor sein.
Ich persönlich bin ja dafür sämtliche Rüstungskonzerne zu verstaatlichen und den Druck des Gewinne machen müssen zu nehmen.
100 Jahre halte ich für Unsinn. Biete den Soldaten Aufstiegschancen, gute Bezahlung und Versorgung und die Leute kommen. Wehrpflicht halte ich für sinnlos, denn einer, der muss, macht nichts. Was wir brauchen ist ein besseres Verhältnis von Armee und Bevölkerung.
Die Rüstungskonzerne verweigern die Kooperation und verlangen langfristige große Verträge. Ansonsten nehmen sie das Risiko, viel Geld in die Erweiterung der Produktionskapazitäten zu stecken, nicht auf sich. Deswegen hat Scholz auch plötzlich so viele Artilleriegranaten bestellt und Merz so viele Panzer.
Eine Verstaatlichung würde sich aufgrund des internationalen Streubesitzes schwierig gestalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
In meinem Geburtsort Wuppertal gabs mal die Höppner-Kaserne, eine Luftabwehrkaserne, wenn ich darauf hinweisen darf, mit Rolandpanzern und so was.
Und in Bonn gab es mal den bundestag. Daher gibt es den nun auch nicht mehr.

Eieiei, also, mit deinen Schlussfolgerungen kann ich nicht mithalten. Auch die 100 Jahre, oder die Behauptung, die von der Bw gelieferten Waffen waren in desolatem Zustand. Das galt natürlich für die außer Dienst gestellten, die bei der Industrie nur rumstanden und eigentlich keiner mehr haben wollte (z.B. alte Panzer). Jedoch nicht für aktuelle Systeme (PH2000, Patriot) oder Munition. Manches davon sicher nicht mehr Stand der Technik, aber durchaus gut und direkt einsatzfähig, soweit das Personal dan geschult wurde.
Was will Putin denn in Polen?
Was will er denn in der Ukraine? Sollen wir wirklich alles dazu von ihm vor dem Krieg gesagte zitieren? Ich hab dazu kein Bock, du würdest es eh nicht lesen wollen, hab ich den Eindruck.
Er würde in allen Ex-Sowjet Staaten dasselbe wollen, wie in der Ukraine, der Boss sein, der Zar, derjenige, der das große Reich wieder groß gemacht hat. Und sein Mafiasystem aufrechterhalten.
Manchmal habe ich das Gefühl, daß die Artikel, zu welchen ich verlinke, einfach nicht gelesen werden...

"Angesichts der massiven Abrüstung Deutschlands in den letzten Jahrzehnten und der aktuellen Beschaffungsgeschwindigkeit wird Deutschland bei einigen wichtigen Waffensystemen erst in etwa 100 Jahren das Rüstungsniveau von 2004 erreichen. Berücksichtigt man die Rüstungsverpflichtungen gegenüber der Ukraine, sinken einige deutsche Kapazitäten sogar."
Und das bedeutet verkürzt, die Bundeswehr braucht 100 Jahre? Vielleicht selbst deinen zitierten Abschnitt lesen und verstehen. Das was du draus gemacht hast, steht nicht drin. Es bedeutet, die Bundeswehr braucht schneller Beschaffung und/oder mehr Geld in bestimmten Bereichen. UND dein Artikel ist ziemlich genau 1 Jahr alt. War da nicht irgendwas mit 1000 Milliarden an Kohle beim letzten Regierungswechsel? Wofür wird denn nochmal welcher Teil dieses Geldes ausgegeben? Mei-o-mei.
Ich finde, daß der Drohnenvorfall etwas Neues ist.
Und dazu fehlt dir - 3 Tage danach - nun die sicherheitspolitische Neuausrichtung? Oder was meinst du denn nun konkret. Übrigens, die Bw weiß seit vielen Monaten, welche Fähigkeiten ihr fehlen, und ganz oben stehen da Drohnen und Drohnenabwehr. Wegen letzterem wurde die Heeresflugabwehrtruppe wiederbelebt. Ups, da hat man schon vor deinem "Neuen" reagiert. Leider stehen weder die Waffensystem noch das Personal einkaufsbereit irgendwo rum, darum dauert es noch ne Weile, bis wir da bedrohungsgerecht aufgestellt sind.
Wenn die Politik sagt, erweitere deine Fabriken und dann mit Minibestellungen ankommt, sagen sie nein. Und wo ist überhaupt das Problem? Man will doch ohnehin massiv aufrüsten. Die Frage ist nur, warum man nicht viel früher darauf gekommen ist.
Endlich mal was, was argumentativ logisch ist und ich daher nachvollziehen kann. Ja, das ist so. Sprich, mehr Bestellungen, mehr Kapazität. Je früher, umso besser.
Ich bin immer noch der Meinung, daß Russland nicht einfach weggehen wird und wir daher eine dauerhafte Lösung für das Miteinander brauchen.
Nein, einfach so nicht. Aber wenn es sowohl finanziell (Kriegskosten, Inflation), als auch politisch (klappt nicht, viele eigene Opfer) unattraktiv wird, dann schon. Ist ja nicht so, dass die Ukraine Russland angegriffen hat, und sich nun mal ob der Revanche nicht so anstellen soll. Wenn Russland aufhört zu kämpfen, ist der Krieg zuende. Wenn die Ukraine aufhört zu kämpfen, ist die Ukraine weg. so sieht es aus. Natürlich ist man dort kriegsmüde, keiner will diesen beschissenen Krieg, außer Russland, genauer, Putin und seine Mafiastruktur.
Denn wenn Putin irgendwie von diesem Krieg mit Gewinn raus geht, warum sollte er dann aufhören? Hat er doch auch nach seinen anderen Kriegen nicht, und aus allen diesen ist er als Sieger (nur nicht als glorreicher) hervorgegangen. Gelohnt was Einfluss und Ressourcen angeht, hat es sich bisher immer. Die Ukraine hat das was dagegen, und zum Glück auch die EU und die NATO. Darum versorgt man ja dieses Land mit Waffen und Geld. Weil man nicht auf der Wunschliste von Putin landen will.
 
Und in Bonn gab es mal den bundestag. Daher gibt es den nun auch nicht mehr.
Den gibts noch, in Berlin. De Kaserne hingegen wurde ersatzlos gestrichen.


Eieiei, also, mit deinen Schlussfolgerungen kann ich nicht mithalten. Auch die 100 Jahre, oder die Behauptung, die von der Bw gelieferten Waffen waren in desolatem Zustand. Das galt natürlich für die außer Dienst gestellten, die bei der Industrie nur rumstanden und eigentlich keiner mehr haben wollte (z.B. alte Panzer). Jedoch nicht für aktuelle Systeme (PH2000, Patriot) oder Munition. Manches davon sicher nicht mehr Stand der Technik, aber durchaus gut und direkt einsatzfähig, soweit das Personal dan geschult wurde.
Ich habe alles mit Links belegt! PH2000 und Patriot machen übrigens auch Faxen:


Was will er denn in der Ukraine? Sollen wir wirklich alles dazu von ihm vor dem Krieg gesagte zitieren? Ich hab dazu kein Bock, du würdest es eh nicht lesen wollen, hab ich den Eindruck.
Er würde in allen Ex-Sowjet Staaten dasselbe wollen, wie in der Ukraine, der Boss sein, der Zar, derjenige, der das große Reich wieder groß gemacht hat. Und sein Mafiasystem aufrechterhalten.
Polen war nie in der Sowjetunion...


Und das bedeutet verkürzt, die Bundeswehr braucht 100 Jahre? Vielleicht selbst deinen zitierten Abschnitt lesen und verstehen. Das was du draus gemacht hast, steht nicht drin. Es bedeutet, die Bundeswehr braucht schneller Beschaffung und/oder mehr Geld in bestimmten Bereichen. UND dein Artikel ist ziemlich genau 1 Jahr alt. War da nicht irgendwas mit 1000 Milliarden an Kohle beim letzten Regierungswechsel? Wofür wird denn nochmal welcher Teil dieses Geldes ausgegeben? Mei-o-mei.
Habe ich das abgestritten? Ich glaube du willst nur irgendwo gegenhalten...


Und dazu fehlt dir - 3 Tage danach - nun die sicherheitspolitische Neuausrichtung? Oder was meinst du denn nun konkret. Übrigens, die Bw weiß seit vielen Monaten, welche Fähigkeiten ihr fehlen, und ganz oben stehen da Drohnen und Drohnenabwehr. Wegen letzterem wurde die Heeresflugabwehrtruppe wiederbelebt. Ups, da hat man schon vor deinem "Neuen" reagiert. Leider stehen weder die Waffensystem noch das Personal einkaufsbereit irgendwo rum, darum dauert es noch ne Weile, bis wir da bedrohungsgerecht aufgestellt sind.
Die BW hatte schon seit mindestens 1998 Drohnen. Alles wurde einfach vernachlässigt.


Endlich mal was, was argumentativ logisch ist und ich daher nachvollziehen kann. Ja, das ist so. Sprich, mehr Bestellungen, mehr Kapazität. Je früher, umso besser.
So ist es.


Nein, einfach so nicht. Aber wenn es sowohl finanziell (Kriegskosten, Inflation), als auch politisch (klappt nicht, viele eigene Opfer) unattraktiv wird, dann schon. Ist ja nicht so, dass die Ukraine Russland angegriffen hat, und sich nun mal ob der Revanche nicht so anstellen soll. Wenn Russland aufhört zu kämpfen, ist der Krieg zuende. Wenn die Ukraine aufhört zu kämpfen, ist die Ukraine weg. so sieht es aus. Natürlich ist man dort kriegsmüde, keiner will diesen beschissenen Krieg, außer Russland, genauer, Putin und seine Mafiastruktur.
Denn wenn Putin irgendwie von diesem Krieg mit Gewinn raus geht, warum sollte er dann aufhören? Hat er doch auch nach seinen anderen Kriegen nicht, und aus allen diesen ist er als Sieger (nur nicht als glorreicher) hervorgegangen. Gelohnt was Einfluss und Ressourcen angeht, hat es sich bisher immer. Die Ukraine hat das was dagegen, und zum Glück auch die EU und die NATO. Darum versorgt man ja dieses Land mit Waffen und Geld. Weil man nicht auf der Wunschliste von Putin landen will.
Allgemeinplätze. Die Moderation hat darum gebeten, das sein zu lassen. Es geht darum, wie mit Russland künftig umgegangen werden soll.
 
Es geht eigentlich um Aktuelles zur Ukraine. Vergleiche dazu den Threadtitel.
Das Thema wurde von Herr_M angestoßen. Im Übrigen ist es sehr schwer, Aktuelles zur Ukraine zu posten, weil alles sofort mit irgendwelchen angeblichen Agenden verbunden wird, auch wenn es tatsächlich einfach nur Aktuelles zur Ukraine ist. Da ist halt nicht viel Gutes für die Ukraine dabei, das ist alles. Und die Russen haben mit ihren Städtebombardements auch einen Teil der Sympathie verspielt.
Bei mir bleibts aber so, daß die Faktenlage zählt. Ich lege mir halt einfach nichts zurecht. In einem anderen Forum poste ich übrigens sehr regelmäßig Ukraine News und mir wird von allen Seiten zugestanden, daß sie sehr glaubhaft und informativ sind, neutral (was nicht unbedingt auf eine sich anschließende Diskussion zutreffen muß) und fair.
 
Und die Russen haben mit ihren Städtebombardements auch einen Teil der Sympathie verspielt.
Das haben die Russen indem sie einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen ihren Nachbarn angefangen haben.

Btw die Ukraine bietet an Nato Soldaten zur Drohnenabewehr auszubilden. Nicht in der Ukraine sondern auf Nato Gebiet. Ebenso ist ja im Gespräch anfliegende Drohnen schon vor Eintritt in den Nato Luftraum, sprich über der Ukraine, vom Himmel zu holen. Gerade dieser Punkt ist sehr interessant und wirft einige Fragen auf. Sollte es soweit kommen ist dieses ein sehr starkes Zeichen Richtung Moskau. Gestern war ja auch eine Drohne über Rumänien welche dafür gesorgt hat, dass auch Bundeswehr Eurofighter aufgestiegen sind.

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Das haben die Russen indem sie einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen ihren Nachbarn angefangen haben.

Btw die Ukraine bietet an Nato Soldaten zur Drohnenabewehr auszubilden. Nicht in der Ukraine sondern auf Nato Gebiet. Ebenso ist ja im Gespräch anfliegende Drohnen schon vor Eintritt in den Nato Luftraum, sprich über der Ukraine, vom Himmel zu holen. Gerade dieser Punkt ist sehr interessant und wirft einige Fragen auf. Sollte es soweit kommen ist dieses ein sehr starkes Zeichen Richtung Moskau. Gestern war ja auch eine Drohne über Rumänien welche dafür gesorgt hat, dass auch Bundeswehr Eurofighter aufgestiegen sind.

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Das geschähe dann im Rahmen dieses Agreements (Quelle ist englisch):
 
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