Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Die Ukraine möchte auch nicht alle jungen Männer an der Front verlieren. Sollte es jemals zu Frieden kommen, so stünde die Ukraine sehr schlecht da. Ebenso ergeht es Russland. Ebenso kann man sich auf beiden Seiten auch noch freikaufen.
 
Die sie jederzeit ändern können.
Ich möchte hier mal einhaken!

Ich denke, dass die Ukraine diese Gesetze völlig bewusst hat, auf Grund der Erfahrungen aus vorangegangenen Kriegen.
Wenn sehr junge Menschen ohne Ausbildung/Beruf/Studium in den Krieg ziehen, der mehrere Jahre dauert, sind die Reintegrationsschritte für die GEsellschaft enorm, war auch in DE nach WWI und WWII so, da diese jungen Menschen/Männer nichts anderes als Krieg "gelernt" haben, der sie dann nach Jahren "ausspuckt".
Insoweit geht die Ukraine mit ihren Gesetzen, erst Leute mit 25 JAhren zu ziehen, die also eine Ausbildung und Beruf haben, einen "neuen Weg".
Man wird sehen wie es läuft!
 
Das kann ich ja nachvollziehen. Auf der anderen Seite wird aber bemängelt das Soldaten fehlen.
Es gibt Soldaten die kämpfen ohne Rotation seit Anfang des Krieges an der Front!
Und wenn die jungen Männer nicht an der Waffe dienen sollen, dann könnten sie doch bestimmt anders für ihr Land eingesetzt werden. Z.b. in Drohnen und Waffenfabriken arbeiten , Zivilschutz, soziales etc.
 
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Ich gehe mal davon aus, dass die Ukraine die Probleme, die sie selbst lösen kann, so löst, wie sie es möchten. Das wird auch (in Teilbereichen) irgendwann bei den Waffen so sein, aktuell ist sie da noch (weitgehend, nicht überall) auf Unterstützung von außen angewiesen.
 
Nicht jeder ist bereit für sein Land zu kämpfen, aus unterschiedlichen Gründen. Grundsätzlich könnten die arbeiten, allerdings was steht denn noch an Fabriken?! Da Putin massiv zivile Infrastruktur angreifen lässt, wären oder sind auch hier viele Verluste! Es mangelt der Ukraine stark an Raketen mit hoher Reichweite und an Luftabwehr. Da die Nato und EU sich stark zurück hält, wird das Massaker auf beiden Seiten auch noch weiter gehen.
 
Das kann ich ja nachvollziehen. Auf der anderen Seite wird aber bemängelt das Soldaten fehlen.
Es gibt Soldaten die kämpfen ohne Rotation seit Anfang des Krieges an der Front!
Und wenn die jungen Männer nicht an der Waffe dienen sollen, dann könnten sie doch bestimmt anders für ihr Land eingesetzt werden. Z.b. in Drohnen und Waffenfabriken arbeiten , Zivilschutz, soziales etc.

Für all das muss man denen aber nicht die Ausreise verweigern. Die Ukraine ist wohl zu dem Schluss gekommen, dass Zwangsmaßnahmen mehr Schaden als nützen. Denn klar ist auch: Wer nicht dienen will, den kriegt man auch mit Ausreiseverbot nicht unbedingt leicht in die Armee und wenn man ihn mal da hat, ist er oftmals kein sonderlich guter Soldat. Umgetaucht kann eine untergetauchte Person nur eingeschränkt arbeiten, Weiterbildung geht in der Regel gar nicht. Wer schon außerhalb des Landes ist, betritt es keinesfalls wieder, solange Ausreiseverbote in Kraft sind, weder für zivile Jobs die dringend erledigt werden müssen, noch für soziale Kontakte, ohne die eine Gesellschaft langfristig auseinanderbricht. An den Männern hängen dabei jeweils auch Frauen und Kinder, in beide Richtungen: In der Westukraine, vor allem ländlicher, scheint die Angst vor direkten Kriegswirkungen noch gering zu sein, aber ganze Familien sind mit dem Mann geflohen, um dem Kriegsdienst zu entgehen. Andere, akuter bedrohte Frauen und Kinder harren dagegen zum Teil in ihrem Zuhause aus, weil der Mann daran gebunden ist.

All diese Aspekte zählten wenig im ersten Kriegsjahr, als man kurzfristig ein Land auf Kriegszustand umgestellt hat. Aber nachdem die ""Partner"" die Ukraine in einem Abnutzungskrieg haben sitzen lassen, den sie nicht kurzfristig gewinnen kann, braucht es Regelungen, die über Jahre hinweg durchgehalten werden können und das heißt man muss einer neuen Generation in der nicht eingezogenen Breite den Aufbau eines Lebens ermöglichen, man muss bereits und noch nicht Geflohenen den nötigen Spielraum lassen, um sich der Bedorhungslage anzupassen. In ganz trivialen Fällen muss man vielleicht auch einfach nur dem Bauern ermöglichen, seine Produkte jenseits der Grenze anzubieten oder der Werkstatt, Ersatzteile dort einkaufen zu fahren.

Die neuen Regeln werden diesen Anforderungen gerecht. Ob sie auch eine hinreichend starke Armee gewährleisten, muss sich zeigen. Aber ein unterdrücktes Volk, dass die eigene Regierung wegen Zwangsmaßnahmen ablehnt, wäre auch nicht besser gewesen und der zivile Druck vor der Regeländerung war schon ansehnlich.
 
Polen hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin davor gewarnt, zu einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump in Ungarn durch polnischen Luftraum zu reisen. Polen könne sich dann gezwungen sehen, den internationalen Haftbefehl gegen Putin zu vollstrecken, erklärte die Regierung in Warschau am Dienstag.


Die Polen haben "Eier in der Hose"! :ugly:
 

Die Polen haben "Eier in der Hose"! :ugly:
Ja das wird eine interessante Flugroute werden wenn man so auf die Karte schaut. Denke auch Rumänien, Bulgarien und Griechenland werden Überflugrechte verweigern. Über die Ukraine wird er ja sicher nicht fliegen.

Ungarn werden übrigens Konsequenzen, in der EU, angedroht wenn sie den Haftbefehl des IHG nicht umsetzten. Allerdings steht ja eh im Raum, dass Ungarn die EU verlässt.
 
Ja das wird eine interessante Flugroute werden wenn man so auf die Karte schaut. Denke auch Rumänien, Bulgarien und Griechenland werden Überflugrechte verweigern. Über die Ukraine wird er ja sicher nicht fliegen.
Bulgarien wohl nicht:

Der bulgarische Außenminister Georgiew deutete an, sein Land wäre bereit, Putin die Nutzung seines Luftraumes zu gestatten, wenn dies zur Schaffung des Friedens beitragen könnte. "Wenn die Voraussetzung dafür ein Treffen ist, dann ist es am logischsten, dass ein solches Treffen auf jede mögliche Weise vermittelt wird", zitierte die bulgarische Nachrichtenagentur BTA Georgiew. Seinem Ministerium zufolge ist aber bislang keine Anfrage aus Russland eingegangen.
 

Es gibt wohl doch erstmal kein erneutes Treffen zwischen Trump und Putin. Russland soll wohl weiter auf seine Maximalforderungen bestehen. Und Trump will kein "sinnloses" Treffen.
 
Das meiner Meinung entscheidenste und aufschlussreichste Statement der Russen zu den Bemühungen um Frieden in der Ukraine stammt vom russischen Außenminister Lawrow persönlich:

"Wenn man einfach so aufhört, bedeutet das, die Ursachen dieses Konflikts zu vergessen" und "dass ein riesiger Teil der Ukraine unter Führung eines Nazi-Regimes bleibt".

21.10.2025, 15:00 Uhr
Lawrow sieht sofortige Waffenruhe als Gegensatz zu Alaska-Vereinbarungen

Anders als von US-Präsident Donald Trump vorgeschlagen, will Russland die Kämpfe nicht an der aktuellen Frontlinie im Ukraine-Krieg einstellen. "Wenn man einfach so aufhört, bedeutet das, die Ursachen dieses Konflikts zu vergessen", sagte Außenminister Sergej Lawrow der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge. Es bedeute auch, "dass ein riesiger Teil der Ukraine unter Führung eines Nazi-Regimes bleibt", sagte der Minister. Die russische Propaganda behauptet immer wieder, dass es in der Ukraine eine rechtsgerichtete Regierung gebe. Der Sturz der Regierung in Kiew ist ein erklärtes Kriegsziel Moskaus.

Die Idee einer sofortigen Waffenruhe stehe außerdem im Gegensatz zu den Vereinbarungen des russisch-amerikanischen Gipfels in Alaska, sagte Lawrow. Dort waren Trump und Kremlchef Wladimir Putin im August im Ringen um eine Friedenslösung für den Ukraine-Krieg zusammengekommen - allerdings ohne greifbare Ergebnisse.
https://www.zdfheute.de/politik/ausland/ukraine-russland-konflikt-blog-102.html

Zu diesem Zeitpunkt weiterhin das absurde "Nazi-Regime"-Argument zu bemühen, dass sich wirklich kein Diplomat ohne russischen Pass öffentlich zu vertreten erlaubt, und damit den beachtlichen internationalen Bemühungen um Frieden eine nicht nachvollziehbare Absage zu erteilen, zeigt mir, dass sie erstens den Krieg bis zum bitteren Ende fortsetzen wollen und zweitens keinen Wert darauf legen, in irgendeiner Weise international Anerkennung zu erhalten.
Nach dieser Positionierung Lawrows ist jede weitere diplomatische Bemühung um Frieden absolut blödsinnig und die entsprechenden Beschwerden aus Russland über abgesagte Treffen lächerlich. Lawrow hätte genauso gut äußern können, dass Russland Krieg machen will, weil Russland Krieg machen will.
 
Nach dieser Positionierung Lawrows ist jede weitere diplomatische Bemühung um Frieden absolut blödsinnig
Auch schon davor. Außer für den Friedenskanzler mit Erinnerungsslücke sowie rechts und linksextreme Parteien.

Dafür sind das zwei positive Entwicklungen, Rüstungs-Handel und Sanktionen
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch schon davor. Außer für den Friedenskanzler mit Erinnerungsstücke sowie rechts und linksextreme Parteien.
Naja, nachdem sich Putin persönlich nach Alaska hat fliegen lassen, sollten europäische und US-Diplomaten durchaus von einer diplomatischen Lösung sprechen, auch wenn sie nicht daran geglaubt haben. Aber dieses Statement des russischen Außenministers können weder Rubio noch die Schweiz übergehen. Auch für 'russlandfreundliche' Zeitgenossen ist es nicht mehr möglich, 'dem Westen' fehlendes diplomatisches Interesse vorzuwerfen.
 
Naja, nachdem sich Putin persönlich nach Alaska hat fliegen lassen, sollten europäische und US-Diplomaten durchaus von einer diplomatischen Lösung sprechen, auch wenn sie nicht daran geglaubt haben.
Ja, sprechen schon, dran glauben nein.

Auch für 'russlandfreundliche' Zeitgenossen ist es nicht mehr möglich, 'dem Westen' fehlendes diplomatisches Interesse vorzuwerfen.
Da erwarte ich das Gegenteil. Musst du dir doch nur mal anschauen, was nach einem viel größeren diplomatischen "Faupax" passiert ist. Russland konzentriert seine Truppen ja "nur" für eine Übung an der Grenze, Russland würde NIE die Ukraine angreifen. Ach, doch, egal, Russland kann nix dafür, es wurde ja dazu gezwungen.

Was ist dagegen schon dieses läppische Blabla. Das inhaltliche Hin und Her passiert doch sowieso schon die ganze Zeit.
 
Sollte es jemals zu Frieden kommen, so stünde die Ukraine sehr schlecht da. Ebenso ergeht es Russland.
Wenn man sich die Friedens-Bemühungen von Trump ansieht, und er ist ja einer der einen recht langem Atem hat wenn es darum geht etwas anderes zu glauben als das was etablierte Medien sagen, dann scheint selbst bei ihm nun der Groschen gefallen zu sein, dass es ohne weiteres militärisches Engagement oder harte Sanktionen nicht gehen wird um den Konflikt zu befrieden.
Auch für 'russlandfreundliche' Zeitgenossen ist es nicht mehr möglich, 'dem Westen' fehlendes diplomatisches Interesse vorzuwerfen.
Und das war jahrelang der Punkt. Das konnte man vorwerfen völlig egal ob man russlandfreundlich war oder nicht. Heute kann man das nicht mehr. Es hat sich klar herauskristallisiert, dass Moskau um jeden Preis eskaliert.
Lawrow hätte genauso gut äußern können, dass Russland Krieg machen will, weil Russland Krieg machen will.
Das wäre wenigstens ehrlich gewesen.
 
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Trump ist auf Trump fixiert. Dann kommt nichts und später vllt die Vorteile für seine Gefolgschaft. In Russland kocht die Wirtschaft und droht zu explodieren. Mal sehen, wohin es sich bewegt. Man muss bei Trump sehen was er macht und nicht was er sagt.
 
Was glauben denn die etablierten Medien?
Ohne wirkliche Friedensinitiativen und Angebote bezüglich Nato in der Ukraine zu wissen wie Putin darauf reagieren wird, sie ablehnt oder offen dafür ist. So eine Art von Qualitäts VT Presse die vorgibt zu wissen was die wirklichen Beweggründe sind und alle die mangels Friedensinitiativen Friedensinitiativen gefordert haben als Spinner hinstellte.
Trump ist auf Russlands Narrativ eingegangen und hat klar ausgesprochen, dass die Ukraine auch die Nato abschminken kann und hat ihm Honig ums Maul geschmiert, inkl. Abtretungen Ukrainischen Gebiets um erstmal einen Waffenstillstand zu erreichen um sich den Friedensnobelpreis in den Ballsaal zu hängen.

Russland will in Form von Putin aber einfach nur Krieg und um die Nato geht's auch nicht, auch wenn es dafür logische Herleitungen gab. Seine Motive sind nun auch für Zweifler klar.
 
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