Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Halte ich für Spekulation oder gibt es da etwas Belastbares? Und natürlich total unrealistisch, wenn man sieht wie er sich die Zähne an der kleinen Ukraine ausbeißt. Trump will auch Grönland und Kanada und wird es trotzdem nicht kriegen, fern jeder Realität. Das Russland kein Natofreund ist, ist bekannt es gab aber akzeptierte Grenzen. Die Erweiterung stört Russland, was Alternativen fördert, siehe China, Indien, Nordkorea, Afrika, Brasilien etc.. Das wiederum sorgt für mehr Nato, verständlich und so dreht sich der Kreis weiter, wie seid Jahrhunderten schon. Der Mensch ist einfach nicht lernfähig.
Wieso versuchst du denn schon wieder das so zu framen als ob die NATO eine Mitschuld an Russlands Überfall auf die Ukraine hat?
 
so zu framen als ob die NATO eine Mitschuld an Russlands Überfall auf die Ukraine hat
Ich vermute, er meint damit eher sowas wie, dass sich die Spirale der Gewalt seit Jahrhunderten immer nach dem gleichen Muster dreht. Irgendwo stimmt es ja auch. Von NATO-Mitschuld sehe ich da nicht so viel im Text. Eher sogar, dass Putin sich mit eben noch mehr NATO (Schweden, Finnland) an seinen "Grenzen" als Folge seines Handelns konfrontiert sieht.
 
Es ist ja nun nicht so, das die NATO sich unter Zwang ausbreitet...es ist ja eher so, das die Länder sich freiwillig der NATO anschließen, das ist ja schon ein riesiger Unterschied.
 
Und anhand der Ukraine sieht man nun, dass ein atomarer Schutzschild Vorteile hat.
Grundsätzlich finde ichs nicht gut, einen Haufen Kohle in etwas zu versenken, was man eigentlich nie einsetzt...also Weltzerstörung und so Scherze.
Ein Verteidigungsbündnis ist eigentlich schon optimal...auch wenn man sich mal nicht einig ist, geht man trotzdem nicht gleich aufeinander los.
 
Es ist ja nun nicht so, das die NATO sich unter Zwang ausbreitet...es ist ja eher so, das die Länder sich freiwillig der NATO anschließen, das ist ja schon ein riesiger Unterschied.
Habe ich auch nie bestritten. Die Länder des ehemaligen Ostblocks wussten bei ihren Anträgen ganz genau, dass man von den russischen Nachbarn nichts Gutes erwarten darf.
 
Dann hätte Russland nie die Ukraine angegriffen. Weil sie militärisch der Nato haushoch unterlegen sind.
Die sind aber nicht in der Nato.
Aber wie gesagt, die Hemmschwelle für Atomwaffeneinsätze ist so hoch, daß solche Kriege nicht zu dazu führen.


Aha. Da können wir ja froh sein, dass man so ehrlich mit uns ist. Dann ist das Ziel also ein Eurasien von "Wladiwostok bis Lissabon".
https://uni-koeln.de/universitaet/a...einer-herrschaft-von-lissabon-bis-wladiwostok

Und wie kommst du nun auf die Idee, Russland würde dieses Ziel erreichen?
Das Kriegsziel sind die vier Gebiete in der Ostukraine. Weder macht Medwedew die Politik, noch läßt ein "offenes Eurasien" auf Eroberung schließen.


Nochmal, leichte Antipersonenminen können durch die Witterung weitergetragen werden. Die landen durchaus dort wo sie nicht verlegt wurden. Anders als Panzerabwehrminen werden Antipersonenminen oft gar nicht kartiert. Insbesondere wenn diese nicht durch reguläre Armee (Separatisten im Donbas) ausgelegt werden.
Das ist vernachlässigbar. Solange diese Felder nicht geräumt sind, wird dort niemand hingehen.


Russland ist der Agressor und hat konventionell angegriffen. Warum sollte sich die Ukraine nicht gegen einen Agressor wehren?
Warum unterstützen andere Staaten wie die USA, Frankreich oder auch Deutschland die Ukraine nicht direkt? Was ja im Einklang mit der UN Charta stehen täte?
Könnte ein wenig an der Möglichkeit liege, dass Rhussland einfach einen Knaller schickt oder?
Es geht nicht darum, wer was tun sollte, sondern ob Atomwaffen zur Gefahr werden können. Daran glaubt offenbar niemand ernsthaft.
 
Es geht nicht darum, wer was tun sollte, sondern ob Atomwaffen zur Gefahr werden können. Daran glaubt offenbar niemand ernsthaft.
O doch daran glaubt man durchaus. Sonst täte ja die Unterstützung für die Ukraine ja völlig anders aussehen. Das Problem ist ja eindeutig, dass Russland Nuklearwaffen hat und diese einsetzten wird wenn der Bestand der eigenen Nation gefährdet wird. Was bei einem militärischen Eingreifen zum Beispiel der Nato, oder eines oder meherer westlicher Staaten, durchaus der Fall wäre. Dazu muß die Ukraine nicht einmal Nato Mitglied sein. Die UN Charta deckt solche Unterstützung gegen einen völkerrechtswidrigen Angriff. Eigentlich wäre es sogar eine Verpflichtung anderer Staaten der Ukraine gegen den Agressor beizustehen. Das was abschreckt diese nicht zu tun ist die Gefahr eines Nuklearwaffen Einstzes Seitens Russland.
 
O doch daran glaubt man durchaus. Sonst täte ja die Unterstützung für die Ukraine ja völlig anders aussehen. Das Problem ist ja eindeutig, dass Russland Nuklearwaffen hat und diese einsetzten wird wenn der Bestand der eigenen Nation gefährdet wird. Was bei einem militärischen Eingreifen zum Beispiel der Nato, oder eines oder meherer westlicher Staaten, durchaus der Fall wäre. Dazu muß die Ukraine nicht einmal Nato Mitglied sein. Die UN Charta deckt solche Unterstützung gegen einen völkerrechtswidrigen Angriff. Eigentlich wäre es sogar eine Verpflichtung anderer Staaten der Ukraine gegen den Agressor beizustehen. Das was abschreckt diese nicht zu tun ist die Gefahr eines Nuklearwaffen Einstzes Seitens Russland.
Würde man 5000 Helme in jeden völkerrechtswidrigen Angriffskrieg schicken, dann...


Du verstehst es nicht oder? Dann würden der Ukraine die Länder direkt helfen.
Das ist doch der bereits erwähnte Grund: Der zu erwartende Gegenschlag.
 
Grundsätzlich finde ichs nicht gut, einen Haufen Kohle in etwas zu versenken, was man eigentlich nie einsetzt...also Weltzerstörung und so Scherze.
Ein Verteidigungsbündnis ist eigentlich schon optimal...auch wenn man sich mal nicht einig ist, geht man trotzdem nicht gleich aufeinander los.
In einem Bündnis muss ja nicht jedes Land Atomwaffen haben, aber der Ukraine Krieg zeigt, dass eigene Atomwaffen vor Angriffen schützen, was man an Nord Korea sehen kann.
 
Das Kriegsziel sind die vier Gebiete in der Ostukraine.
Seit wann? Was ist aus der Entnazifizierung geworden? Und die Entsagung zum NATO-Beitritt? Und der Demilitarisierung? Das sind Ziele, wie wiederholt durch Putin und Lawrow genannt worden sind, also sollten wir diese auch als "offzielle Kriegsziele Russlands im Russisch-Ukrainischen Krieg" annehmen.

Um den Bogen zurück zu deinem Einwand zu finden:
Das halte ich für ein Gerücht. Russland hat Anfang 2022 über 120.000 ukrainische Truppen gemeldet, die nahe des Donbass zusammengezogen wurden. Das sind doch nur nette Sprüchlein, die bei mir wenigstes nicht darüber hinwegtäuschen können, daß Russland die Überhand hat und seine Ziele erreicht.
Was ist denn das nette Sprüchlein? Dass Russland die Ukraine nie angegriffen hätte, wenn Putin gewusst hätte, wie viel Fleisch & Geld ihn das kosten würde? Im Kreml hatte im Ferbuar 2022 niemand damit gerechnet, dass es eine auch nur annähernd so kostspielige Angelegenheit werden würde.

Es sind jene, die Russland selbst postuliert. Alles andere ist Fantasie
Fantasie? Bist du ernsthaft der Meinung, Russlands Interessen beschränken sich auf die Ukraine? Ganz sicher hat Putin ein großes Interesse daran, die NATO zurückzudrängen. Aber was bringt es ihm, die Ukraine - nach eigener Aussage als Teil Russlands - zu erobern, dafür aber direkt an der Landesgrenze das Baltikum als NATO-Territorium zu akzeptieren? Experten, also solche, die sich hauptberuflich mit der Sache beschäftigen, sehen das anders und sagen ausdrücklich, dass Russlands Interessen über die Ukraine hinausgehen. Warum glaubst du denen nicht?
https://www.youtube.com/results?search_query=bruno kahl russland

Weder macht Medwedew die Politik, noch läßt ein "offenes Eurasien" auf Eroberung schließen.
Die Ämter des Herrn Medwedew sind hochrangig genug, um ihn nicht nur als rhetorischen Scharfmacher zu verstehen, um Putins Aussagen harmloser erscheinen zu lassen. Sein Impact besteht unter anderem darin, die Furcht vor russischen Nuklearwaffen in den europäischen Partnern der Ukraine anzuheizen. Wir erinnern uns an Putins Kriegserklärung? Die explizite Drohung an alle, sich nicht einzumischen?
Und wenn Medwedew von einem offenen Eurasien spricht, dann würde ich nicht darauf schließen, dass man uns zum kooperativen Miteinander einlädt. Das war nichts geringeres als eine Drohung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Seit wann? Was ist aus der Entnazifizierung geworden? Und die Entsagung zum NATO-Beitritt? Und der Demilitarisierung? Das sind Ziele, wie wiederholt durch Putin und Lawrow genannt worden sind, also sollten wir diese auch als "offzielle Kriegsziele Russlands im Russisch-Ukrainischen Krieg" annehmen.
Ich habe diese Ziele als abgehakt ausgelassen.

Entnazifizierung (Russophobie ist der präzisere Begriff):
Irrelevant geworden, weil keine identitären Russen mehr durch Banden wie Azov, Aidar, Bären-SS oder Tornado terrorisiert werden können. Und lies dir mal dieses Azov-Interview durch. "Es gibt einen Befehl, der für alle Unterrassen gilt." Man, man, das stand früher noch deutlicher da: Die dürfen sich nicht zurückziehen.

Nato-Mitgliedschaft:
Ist bereits vom Tisch. Es wird nur Sicherheitsgarantien geben.

Demilitarisierung:
Da ist im Wesentlichen nur noch Infanterie, während Russland sich mit allem eindeckt.



Was ist denn das nette Sprüchlein? Dass Russland die Ukraine nie angegriffen hätte, wenn Putin gewusst hätte, wie viel Fleisch & Geld ihn das kosten würde? Im Kreml hatte im Ferbuar 2022 niemand damit gerechnet, dass es eine auch nur annähernd so kostspielige Angelegenheit werden würde.
Wenig läuft im Krieg we geplant. Aber so ein 3 Tage Unsinn muß man nicht glauben.


Fantasie? Bist du ernsthaft der Meinung, Russlands Interessen beschränken sich auf die Ukraine? Ganz sicher hat Putin ein großes Interesse daran, die NATO zurückzudrängen. Aber was bringt es ihm, die Ukraine - nach eigener Aussage als Teil Russlands - zu erobern, dafür aber direkt an der Landesgrenze das Baltikum als NATO-Territorium zu akzeptieren? Experten, also solche, die sich hauptberuflich mit der Sache beschäftigen, sehen das anders und sagen aussdrücklich, dass Russlands Interessen über die Ukraine hinausgehen. Warum glaubst du denen nicht?
https://www.youtube.com/results?search_query=bruno kahl russland
Wenn man die Ukrainer in russenhassende Gestalten verwandelt sind sie viel besser gegen Russland zu gebrauchen. Außerdem verfügt die Ukraine über angesammeltes Wissen und Technologie, was sie von den meisten anderen Nachbarstaaten Russlands abhebt. Dazu waren die Ukrainer mit 40 Mio Einwohnern recht zahlreich.


Die Ämter des Herrn Medwedew sind hochrangig genug, um ihn nicht nur als rhetorischen Scharfmacher zu verstehen, um Putins Aussagen harmloser erscheinen zu lassen. Sein Impact besteht unter anderem darin, die Furcht vor russischen Nuklearwaffen in den europäischen Partnern der Ukraine anzuheizen. Wir erinnern uns an Putins Kriegserklärung? Die explizite Drohung an alle, sich nicht einzumischen?
Jeder weiß, daß Medwedew einen Clownsjob hat.
 
Die Russen dachten auf jeden Fall, dass das deutlich schneller und einfacher geht.
Sonst hätte sie nicht ihre 70km Kolonne direkt Richtung Kiew geschickt.
Welche komplett aufgerieben wurde.
Man kann durchaus beobachten, daß die Russen manchmal nicht aus dem Krieg lernen. Die gegenwärtigen Angriffe auf Raffinerien z.B. Das ist nicht neu. Dennoch scheinen sie nicht durch Point Air Defense geschützt zu werden.
Aber drei Tage? Das ist völlig absurd. Niemand kann das angenommen haben.
 
Man kann durchaus beobachten, daß die Russen manchmal nicht aus dem Krieg lernen. Die gegenwärtigen Angriffe auf Raffinerien z.B. Das ist nicht neu. Dennoch scheinen sie nicht durch Point Air Defense geschützt zu werden.
Aber drei Tage? Das ist völlig absurd. Niemand kann das angenommen haben.
Die Russen habe keine besonders intelligente Strategie. Langstreckenraketen aus sicherer Entfernung. Drohnen und an der Front die Fleischwolf-Taktik.
 
Die Russen habe keine besonders intelligente Strategie. Langstreckenraketen aus sicherer Entfernung. Drohnen und an der Front die Fleischwolf-Taktik.
Findest du nicht, daß dies ein bisschen einfach ausgedrückt ist? Immerhin sind es nicht die Russen, die verhandeln und Land gegen Sicherheitsgarantien tauschen sollen. Ich finde, dafür, daß der gesamte Westen die Ukraine unterstützt, stehen die Russen insgesamt sehr gut da.
 
Findest du nicht, daß dies ein bisschen einfach ausgedrückt ist?
Nö. Deren Strategie ist so simpel!
Immerhin sind es nicht die Russen, die verhandeln und Land gegen Sicherheitsgarantien tauschen sollen. Ich finde, dafür, daß der gesamte Westen die Ukraine unterstützt, stehen die Russen insgesamt sehr gut da.
Der Krieg geht jetzt 3 1/2 Jahre und sie haben nur 20% der Ukraine eingenommen. Dabei ca 500K Soldaten verloren. Dazu noch die ganzen Materialverluste. Wo stehen die bitte gut da?

Und hätten sie keine Atomwaffen wäre der Krieg schon längst vorbei. Dann hätten sie von der Nato die Hucke voll bekommen.
 
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