Könnte man so deuten ja, es war eine Interessensvertretung der USA ohne anfänglich direkte Beteiligung. Durch die direkte Kriegsbeteiligung war es dann jedoch keinerDie Russen sind keine Stellvertreter, sondern selber aktiv. Die Ukraine wird verteidigt, in dem man sie unterstützt. Wenn man es nach eurer Lesart nimmt, dann war Lend & Lease ja auch eine Art Stellvertreterkrieg?
Lend&Lease war eine US-innenpolitische Reaktion auf die Tatsache, dass die USA sich damals nicht in WKII aktiv beteiligen wollte, speziell aber GB nicht allein lassen wollte. Kriegseintritt fand dann mit Pearl Harbour statt.Reine Spekulation. Nicht mehr. Nicht weniger.
Die Russen sind keine Stellvertreter, sondern selber aktiv. Die Ukraine wird verteidigt, in dem man sie unterstützt. Wenn man es nach eurer Lesart nimmt, dann war Lend & Lease ja auch eine Art Stellvertreterkrieg?
Der Meinung bin ich auch.Vor allem verharmlost es massiv was Russland da gerade treibt. Sowas hilft nur einer Seite...
Das ist eine Folge, ja, aber nicht die Ursache. Nur darum geht es mir!"Man" kann nun dogmatisch an die Sache herangehen oder völlig nüchtern.
Es ist auch müssig darüber zu streiten, da es unterschiedliche Perspektiven und Auslegungen gibt, da es sich dabei ja nicht um ein geschützten Begriff handelt. Ich bevorzuge auch die nüchterne Herangehensweise und teile deine Einschätzung. Dieser Angriffs-Krieg-Stellverteterkrieg ist in keinem Fall eine rein moralische begründete Interventionsmaßnahme durch Dritte, sondern interessensgeleitet, denn nicht ohne Grund sind amerikanische Rüstungsgüter nur Leihgaben, die unversehrt oder ersetzt zurückgegeben werden müssen. Die machen damit Geschäfft, nichts ist geschenkt. und um so mehr man investiert, um so größer natürlich Druck entsprechende Ergebnisse zu erzielen, damit es keine "Fehlinvestition" wird. Aber das hatte ich ja schon weiter vorher ausgeführt, wie ich das sehe und einschätze. Die Motivation der Europäer könnte, nebst der Grenzsicherung und Pufferzone gegenüber Russland, auch außenpolitische Stärke sein aber auch das hatte ich ja bereits angerissen.Aha, war also der Vergleich zum Lend & Lease Konzept nicht passend.
Und Vietnam als Grundprinzip eines originären Stellvertreterkrieges meinungsdeckungsgleich.
Tatsächlich ist es nachweislich so, dass die Ukrainer (zum Glück) nicht nur Bundeswehrhelme und alte Panzer bekommen, sondern auch Kriegsgerät, dass zuvor noch nie "heiss" angetestet wurde.
"Man" kann nun dogmatisch an die Sache herangehen oder völlig nüchtern.
Tatsächlich profitieren gewise Kreise natürlich von Ukrianiekrieg im Westen und die Militärs stehen meiner Meinung nach dabei mit in vorderster Reihe. Wie groß dann der tatsächliche Lerneffekt sein wird, werden wir dann sehen (oder besser hoffentlich nicht).
Tatsächlich:
Ukrainer (sind) bereit, für europäische Perspektive zu sterben
= Originalton vdL
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Was genau ist der Unterschied zwischen einem Stellvertreterkrieg de USA in Vietnam und den Aussagen vdL im Video?
Es ist doch völlig unstrittig, dass die Ukraine von dem Aggressor Russland überfallen wurde.Das ist eine Folge, ja, aber nicht die Ursache. Nur darum geht es mir!
Häh, das wird doch immer wieder betont und niemand bestreitet das.Bei all der Partiegergriefung für die Ukraine - für die ich höchstes Verständnis habe, sollte man bitte nicht ausser Acht lassen, dass wir uns bereits längst in einem asymetrischen Krieg mit Russland befinden.
Klar, war von Anfang an so geplant. So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Im Idealfall die Russen sich totlaufen lassen. Die Idee war immer, dass man die Russen am Sieg hindert, aber sie nicht besiegt, um nicht in einer noch größeren Katastrophe zu landen. Das war auch damit gemeint, als ein Habeck von einem Marathon sprach.A)
Wenn die Ukraine uns so wichtig ist, warum wir die nicht mit hochwertigstem in endloser Stückzahl Material zuschütten?
Es reichte bisher immer gerade so, dass sie halbwegs die Front halten können - Fakt.
Ich sitze da nicht in der strategischen Planung. Ich würde aber angesichts der permanenten Drohungen aus Moskau einen Teufel tun und alles an Systemen abgeben, was dann in Jahren vielleicht mal nachgeliefert wird. Da macht es schon einen Sinn, wenn man neues Gerät ausliefert, was hier noch gar nicht richtig in die Einsatzplanung integriert wurde.B)
Wenn die Ukraine uns so wichtig ist, warum werden neben bewährten Patriot-Systemen nicht kriegerprobte Systeme wie Iris-T ausgeliefert? Systeme, die zuvor nicht mal die BW regulär in einer Übung angetestet hatte?
Und vor allem, warum weden nicht 7-8 Patriot-Systeme ausgeliefert, sondern garade so viele, dass die Iris-T die Lücken gerade nicht schließen kann?
Wenn wir nicht in einem Stellvertterkrieg sind, benötigt die BW ihre 7 Systeme doch gar nicht und könnte problemlos über jahre nachordern - oder verstehe ich da was falsch?
Das wird doch schon seit Jahren ganz offen angesprochen. Nur hören will das keiner von den daraus zu ziehenden Konsequenzen mal ganz abgesehen.dass wir uns bereits längst in einem asymetrischen Krieg mit Russland befinden.
Dies einfach mal ehrlich auszusprechen, würde vieles klarstellen.
Wo wird nicht Klartext gereden? Es wird doch von einer Zeitenwende und der künftigen Gefaht für unsere Demokratie und so wie wir Leben gewarnt. Die Gefaht wird namentlich auch genannt, Russland.Ich fühle mich echt veralbert, weil unsere Führungsriege ganz oben nicht Klartext redet.
So ist meine Meinung, entweder ganz oder gar nicht.Ich persönlich sehe das wie du. Wäre es nach mir gegangen, ich hätte den Ukrainern von Anfang an alles geliefert, was notwendig gewesen wäre, um die Russen von ukrainischem Territorium zu verscheuchen.
Häh, das wird doch immer wieder betont und niemand bestreitet das.
Es geht ausschließlich um das daraus folgende herunterspielen.
Es gibt in diesem Krieg ganz eindeutig einen Bösen und nur der kann den Krieg aktuell ohne weitere Tote und Verluste beenden.
Die Ausgangslage war am Anfang: Wenn ihr mir hineinpfuscht, dann regnet es Atombomben!So ist meine Meinung, entweder ganz oder gar nicht.
Klares Ja oder klares Nein.
Alles zwischendrin tötet Unschuldige.
Ich möchte wirklich nicht wissen, wie viele Ukrainer schon ihr leben gelassen haben, nur weil wir aus welchen Gründen auch immer z. B. (Flugbawehr-)Gerät zurückgehalten haben.
Und ja, die Litauenbrigade ist für die Bewohner eine Form der Garantie, dass das Bündnis es ernst meint mit der Verteidigung. Es ist eine sichtbare Luisitania.Und nein, eine Litauenbrigade von 4000 Mann oder so über 5 (!!!!) Jahre hochzuziehen, während nebenan jeden Tag hunderte oder tausende sterben ist kein Konsequenz, sondern Kindergarten mit ahnungslosen Bewohnern.
Die Absurdität lag darin, dass man das Spiel überhaupt mitmacht(e).Die Ausgangslage war am Anfang: Wenn ihr mir hineinpfuscht, dann regnet es Atombomben!
So war die Drohung seitens Moskaus immer und immer wieder. Und ich vermute, Ähnliches dürften Macron, Scholz und Co auch auf der anderen Seite des absurd langen Tisches zu hören bekommen haben.
Jetzt versuche dich mal in die Lage derer zu versetzen, die auf dieser Basis den Spagat zwischen Ukraine nicht dem Aggressor zum Fraß vorwerfen und nicht im atomaren Feuerregen den Erdball sprengen zu finden versuchen. Da von "ganz oder gar nicht" zu sprechen, halte ich für ziemlich vermessen.
Die Welt ist nicht Black & White. Sie besteht aus Millionen von Grautönen!
Come on, aktuell knappe 1000 Mann ohne schweres Gerät sollen genau was schützen?Und ja, die Litauenbrigade ist für die Bewohner eine Form der Garantie, dass das Bündnis es ernst meint mit der Verteidigung. Es ist eine sichtbare Luisitania.
So mal es ja auch aktiv um Verteidigung gehen kann, die als Hilfeleistung sehr effektiv ist, siehe Luftabwehr, daher würde ich deinen genannten Aspekt von weiter oben noch einmal hervorstellen, warum liefert man dann nicht vehement und absolut so viel Luftverteidigung wie nötig, für die geforderte maximale Unterstützung?Die Absurdität lag darin, dass man das Spiel überhaupt mitmacht(e).
Es liegt auf der Hand, dass man problemlos gegendrohen hätte können.
Ein Despot wird niemals Aktionen tätigen, die zum eigenen Untergang führen.
Also wird Putin niemals Atombomben werfen, so lange er nicht persönlich bedroht ist.
Schützen können die selber gar nichts, da hast du völlig Recht. Hier geht es wohl mehr darum Entschlossenheit zu symbolisieren und so die Nato, welche ja als geschwächt angesehen wurde, zu stärken.Come on, aktuell knappe 1000 Mann ohne schweres Gerät sollen genau was schützen?
Das ist Symbolismus, mehr nicht.