Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Nö. Deren Strategie ist so simpel!
Finde ich nicht. Beide Seiten passen sich neuen Verhältnissen immer wieder an und zeigen Einfallsreichtum.


Der Krieg geht jetzt 3 1/2 Jahre und sie haben nur 20% der Ukraine eingenommen. Dabei ca 500K Soldaten verloren. Dazu noch die ganzen Materialverluste. Wo stehen die bitte gut da?
Du kannst mit Zahlen jonglieren wie du willst, aber die Russen gewinnen gerade. Sich an den Verlustzahlen der Russen zu ergötzen, das hat auch den Deutschen noch 1945 Hoffnungen gemacht. Aber der Seite, die sie mühelos ersetzen kann, tun Verluste nicht weh.


Und hätten sie keine Atomwaffen wäre der Krieg schon längst vorbei. Dann hätten sie von der Nato die Hucke voll bekommen.
Annahme. Ohne Relevanz für das hier und jetzt.
 
Finde ich nicht. Beide Seiten passen sich neuen Verhältnissen immer wieder an und zeigen Einfallsreichtum.



Du kannst mit Zahlen jonglieren wie du willst, aber die Russen gewinnen gerade. Sich an den Verlustzahlen der Russen zu ergötzen, das hat auch den Deutschen noch 1945 Hoffnungen gemacht. Aber der Seite, die sie mühelos ersetzen kann, tun Verluste nicht weh.
Die Fleischwolf-Taktik mit hohen Verlusten ist brachial aber nicht gerade intelligent.
Annahme. Ohne Relevanz für das hier und jetzt.
Hattest du nicht behauptet, dass die Russen konventionell mit der Nato mithalten können?
 
Die Fleischwolf-Taktik mit hohen Verlusten ist brachial aber nicht gerade intelligent.
Aber die wird doch gar nicht eingesetzt. Das ist doch nichts als Desinformation, der du da aufsitzt. Das sind dann übrigens die gleichen Akteure, die das beklagen, die plötzlich anfangen zu jubeln, wenn die Ukraine eine völlig sinnlose Offensive machen soll, während sie eigentlich gerade jeden Mann zur Verteidigung braucht.
In Wirklichkeit ist der Krieg sehr dynamisch und kann an verschiedenen Frontabschnitten völlig anders aussehen.


Hattest du nicht behauptet, dass die Russen konventionell mit der Nato mithalten können?
Ich sagte, daß die Produktionskapazitäten der Russen viel größer sind und ein Wettrüsten uns daher nichts bringt. Dafür habe ich hier Quellen gepostet. Normale deutsche Quellen.
 
Aber die wird doch gar nicht eingesetzt. Das ist doch nichts als Desinformation, der du da aufsitzt. Das sind dann übrigens die gleichen Akteure, die das beklagen, die plötzlich anfangen zu jubeln, wenn die Ukraine eine völlig sinnlose Offensive machen soll, während sie eigentlich gerade jeden Mann zur Verteidigung braucht.
In Wirklichkeit ist der Krieg sehr dynamisch und kann an verschiedenen Frontabschnitten völlig anders aussehen.
Erzähl doch keinen Unsinn! Jeder weiß das die Russen sinnlos ihre Leute verheizen!
Ich sagte, daß die Produktionskapazitäten der Russen viel größer sind und ein Wettrüsten uns daher nichts bringt. Dafür habe ich hier Quellen gepostet. Normale deutsche Quellen.
Viel größer als die der Nato und den USA? Quatsch!
 
Entnazifizierung (Russophobie ist der präzisere Begriff)
Russophobie wird dem ganzen 'Westen' vorgeworfen. Das ist kein legitimer Kriegsgrund, oder?
Entnazifizierung wurde jedoch häufig wiederholt. Da muss man Putin wohl beim Wort nehmen.

Irrelevant geworden, weil keine identitären Russen mehr durch Banden wie Azov, Aidar, Bären-SS oder Tornado terrorisiert werden können. Und lies dir mal dieses Azov-Interview durch. "Es gibt einen Befehl, der für alle Unterrassen gilt." Man, man, das stand früher noch deutlicher da: Die dürfen sich nicht zurückziehen.
Sowas fällt nicht unter den Begriff Russophobie, sondern geht deutlich weiter. Je nach Umsetzung würde ich es Genozid nennen.
Du sprichst russisch?

Nato-Mitgliedschaft:
Ist bereits vom Tisch. Es wird nur Sicherheitsgarantien geben.
Mal schauen, was die Zeit bringt ...

Demilitarisierung:
Da ist im Wesentlichen nur noch Infanterie, während Russland sich mit allem eindeckt.
Die Ölraffinerien brennen nicht, weil ein ukrainischer Infanterist eine geraucht hat.

Wenig läuft im Krieg we geplant. Aber so ein 3 Tage Unsinn muß man nicht glauben.
Das haben damals eine Menge Russen geglaubt. Passt auch zur damaligen, sehr vulnerablen Strategie. Irgendwie hat also auch Putin an eine solche 3 Tage-Militäroperation geglaubt.

Wenn man die Ukrainer in russenhassende Gestalten verwandelt sind sie viel besser gegen Russland zu gebrauchen. Außerdem verfügt die Ukraine über angesammeltes Wissen und Technologie, was sie von den meisten anderen Nachbarstaaten Russlands abhebt. Dazu waren die Ukrainer mit 40 Mio Einwohnern recht zahlreich.
Welche Frage beanwortet das? Und wer ist man? Niemand erzeugt mehr russophobes Verhalten als das derzeit vollkommen fehlgeleitete Russland.

Jeder weiß, daß Medwedew einen Clownsjob hat.
Nein, so klein ist er nicht. In eigentlich keinem Staat kann man es sich als ehemaliger Präsident und mit diesen Ämtern leisten, fortwährend atomare Drohungen und Beleidigungen anderer hochrangiger Politiker auszuwerfen. Solche Äußerungen haben Konsequenzen und sie werden nicht nur toleriert sondern gewünscht. Medwedew als Clown zu verharmlosen wäre nicht umsichtig.
 
Erzähl doch keinen Unsinn! Jeder weiß das die Russen sinnlos ihre Leute verheizen!
Wenn das so wäre, könnten sie niemanden anwerben. Einsetzen ist nicht gleich verheizen. Verheizen müssen die Ukrainer öfters mal, weil nur die immer wieder neue Heranführung neuer Kräfte einen Durchbruch verhindern kann. Die haben keine echte Ausbildung, weil die Zeit nicht reicht. Somit entstehen immer wieder Situationen, wie z.B. in Bachmut, wo die tägliche Überlebenschance für die Ukrainer laut Aussagen von Soldaten bei 30 % lag:


Viel größer als die der Nato und den USA? Quatsch!
Doch, so ist es. Die Amis können z.B. nur einen Abrams pro Monat herstellen.

Hier die Links, von denen ich sprach:



Russophobie wird dem ganzen 'Westen' vorgeworfen. Das ist kein legitimer Kriegsgrund, oder?
Entnazifizierung wurde jedoch häufig wiederholt. Da muss man Putin wohl beim Wort nehmen.
Nein, es sei denn, das führt zu Gräueln. Kriegsgrund ist laut Putin aber ohnehin das Scheitern der Waffenruhe.


Sowas fällt nicht unter den Begriff Russophobie, sondern geht deutlich weiter. Je nach Umsetzung würde ich es Genozid nennen.
Du sprichst russisch?
Nein, aber der Übersetzer im Browser. Der entsprechende Satz ist aber leicht zu finden, da er ein * enthält. Suche auf der Seite nach dem *.


Mal schauen, was die Zeit bringt ...
Da würde man die Ukraine vorher aufrüsten. Das würde dauern. So war es auch geplant, aber Biden hat den Beitritt in weite Ferne gerückt und mit Trump geht das wohl gar nicht. Für den Beitritt müssen alle Länder zustimmen und der Kandidat darf sich nicht im Krieg befinden.


Die Ölraffinerien brennen nicht, weil ein ukrainischer Infanterist eine geraucht hat.
Die Ukrainer bauen gute Drohnen, aber es mangelt sonst an allem. Und die Russen haben im letzten halben Jahr deutlich aufgeholt, was Drohnen betrifft.


Das haben damals eine Menge Russen geglaubt. Passt auch zur damaligen, sehr vulnerablen Strategie. Irgendwie hat also auch Putin an eine solche 3 Tage-Militäroperation geglaubt.
Wie gesagt, ich glaube das nicht.


Welche Frage beanwortet das? Und wer ist man? Niemand erzeugt mehr russophobes Verhalten als das derzeit vollkommen fehlgeleitete Russland.
Das ist eine spezielle Sache zwischen Ukrainern und Russen. Die haben eine dreihundertjährige Staatenunion hinter sich. Und besonders die Hungersnot in den Dreißigern (Holo Domor) geistert vielen Ukrainern noch im Kopf herum. Sie vergessen dabei aber oft, daß dies keine anti-ukrainische Repression war, sondern sich diese Hungersnot über das ganze Sowjetreich ausdehnte. Da gibt es auch einen interessanten Film zu, ich weiß aber nicht mehr wie der heißt.


Nein, so klein ist er nicht. In eigentlich keinem Staat kann man es sich als ehemaliger Präsident und mit diesen Ämtern leisten, fortwährend atomare Drohungen und Beleidigungen anderer hochrangiger Politiker auszuwerfen. Solche Äußerungen haben Konsequenzen und sie werden nicht nur toleriert sondern gewünscht. Medwedew als Clown zu verharmlosen wäre nicht umsichtig.
Wichtig zu wissen ist, daß er keine Entscheidungen trifft.


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Aktuelle Entwicklung. Bei Pokrowsk scheint sich ein Showdown anzubahnen, die finale Schlacht um den Donbass. Russland soll bis zu 100K Soldaten für diese Schlacht zusammenziehen:

 
Zuletzt bearbeitet:
Das haben damals eine Menge Russen geglaubt. Passt auch zur damaligen, sehr vulnerablen Strategie. Irgendwie hat also auch Putin an eine solche 3 Tage-Militäroperation geglaubt.
Keine Ahnung, spielt ja auch keine Rolle ob drei Tage, drei Wochen oder drei Monate. Einen schnellen Siege gibt es offensichtlich nicht. Russland hat die Bereitschaft des Westens deutlich unterschätzt, bei und in der Ukraine ans Äußerste zu gehen. Mittlerweile ist das Wohl auch, kann man es so nennen?, ein mächtiger Stellvertreterkrieg und Waffenversuchszone. Es scheint diverse Interessen zu geben, abseits des reinen Verteidigungsinteresses. Vielleicht eine Machtdemonstration, die genau so wenig fruchtet, weil man Russlands Bereitschaft zum Äußersten zu gehen genau so unterschätzt hat? Und nun macht man sich Sorgen um die ganzen Auslagen, denn nur eine existierende Ukraine wird in der Lage sein Zahlungen für diverses Kriegsgerät in Multimilliardenhöhe, auf Jahre hin, zu leisten. Ein bisschen ähnelt das der Situation aus dem 1. WK, hoffnungslos, Patsituation aber der unbedingte Wille gewinnen zu wollen, um Reparationszahlungen erhalten zu können. Da ist und war kein Platz für einen vernünftigen Friedensprozess, da das einige Länder damals in den Ruin getrieben hätte.

MfG
 
Kriegsgrund ist laut Putin aber ohnehin das Scheitern der Waffenruhe.
Welche Waffenruhe genau? Eigentlich auch egal, dann es gibt keinen legitimen Grund für einen Angriffskrieg auf den Nachbarn! Punkt. Ende. Aus.

Und nun macht man sich Sorgen um die ganzen Auslagen, denn nur eine existierende Ukraine wird in der Lage sein Zahlungen für diverses Kriegsgerät in Multimilliardenhöhe, auf Jahre hin, zu leisten.
Aktuell hätte man Zugriff auf 250 Mrd. an russischen Vermögenswerten in der EU.
 
Aktuell hätte man Zugriff auf 250 Mrd. an russischen Vermögenswerten in der EU.
Du meinst die Zinserträge oder?

Das gesamte Vermögen wird nicht enteignet, da das auch für den europäischen Finanzraum Konsequenzen hätte. Leider liegen die konkreten Gründe hinter Bezahlartikeln, lediglich die Tagesschau reißt das etwas wage an.

MfG
 
Na wenn Strack-Zimmermann das schreibt muss es ja stimmen... :ugly:
Ich teile da mehr die Einschätzung der Fachleute, die das wie gesagt anders einschätzen und die Praxis scheint dafür zu sprechen, sonst hätte man es bereits eingezogen. Daher bleibt es, wie oben bereits beschrieben, bei den Zinserträgen.

MfG
 
Eventuell Mal richtig lesen. Das was Frau Strak-Zimmermann, Frau Barley oder Herr Frey sagen ist das eine.
Das was ich zitiert habe hat allerdings keiner gesagt. Es ergibt sich aus der Charta der Vereinten Nationen. Es zeigt eine Möglichkeit auf. Es zeigt auch auf, dass es nicht die Finanzmärkte erschüttert oder Vertrauen kosten muss.
Weniger selektiv lesen und verstehen was da eigentlich steht.
 
Es wird "angenommen das..." großer Unterschied aber egal. Das Geld steht nicht zur Verfügung und die Möglichkeiten der Spekulation diesbezüglich wurden hier ausgereizt also weiter im Kontext, bzw. gerne zurück zu dem um was es ging, die beschriebene Intension/ Motivation beider Seiten nicht aufzuhören.

MfG
 
Ich korrigiere:
Mit was soll der Westen denn aufhören? Was glaubst du denn was passiert wenn der Westen einfach aufhört Waffen zu liefern?
Die Frage habe ich doch bereits beantwortet und Gründe, nebst den Offensichtlichen, auf die du ja hier anspielst, benannt und einen Vergleich zum WK1 gezogen, wo ich die beschriebenen Ähnlichkeiten in der Ausgangslage erkenne.^^

MfG
 
Mittlerweile ist das Wohl auch, kann man es so nennen?, ein mächtiger Stellvertreterkrieg und Waffenversuchszone. Es scheint diverse Interessen zu geben, abseits des reinen Verteidigungsinteresses.
Das mit dem Stellvertreterkrieg sehe ich ähnlich, auch wenn die offiziellen Statements ganz anders klingen.
Besser Material anzutesten geht ja wohl kaum - sehr zynisch gesprochen.
 
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