Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

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Das 3. Telefonat zwischen Trump und Putin hat auch nichts gebracht.
 
Putin lacht die EU doch aus.
Seinen Zielen kommt er immer näher. Destabilisierung der EU, Spaltung der NATO und eine von der EU angewandte USA. Trump ist dafür schon seit vielen Jahren die perfekte Spielfigur. Jetzt fehlt nur noch die AFD neben der CDU in einer Koalition. Bähm. Die Grenzen der großen Sowjetunion ist zum greifen nah.

Ich hatte zwar russisch in der Schule, hätte aber wohl besser aufpassen sollen.
 
Trump hat sich gute Geschäfte mit Putin erhofft.
Und Putin träumt von einen mächtigen Russland.
Dafür sind ihm alle Mittel Recht.
 
Link nicht gelesen? Ich zitiere mal aus dem artikel...

Das sind die zahlen für februar, nicht für ein quartal. Die ukraine müßte also auf 100 panzer/monat fallen, damit russland im plus ist.

"IM" Februar hatte ich tatsächlich überlesen, steht ja auch nur an einer Stelle. Dafür wären die Zahlen wirklich verdammt gut - der vermeintlich weiterführende/zugrunde liegende Link neben der Angabe weiß nur noch von 6.000 Panzerfahrzeugen im Jahr. Also gerade einmal halb so viel. So richtig glauben kann ichs daher noch nicht und bislang gab es aus dem März auch noch keine Wiederholung derartiger Angaben.

Die neu gebauten panzer sind das selbe wie zur sovjiet-zeit. Außer der reaktiv-panzerung wird sich da nix getan haben. Lediglich die elektronik wird wohl aufgebessert worden sein. Wieso sollten die ukrainer sonst so leichtes spiel mit den T-panzern haben, während ein leo2 (nichtmal das neueste modell) nach 2-3 russischen drohnen-treffern noch gemütlich vom schlachtfeld fährt? (gab bereits solche berichte)

Der T-72B mit (?deutlich?) verbesserter (Passiv-)Panzerung ging überhaupt erst in den letzten Sowjetjahren in Produktion und erreichte da nie relevante Bedeutung. Der heute produzierte 72B3 hat (neben den gegen Artillerie nutzlosen und von FPV-Drohnen ausmanövrierbaren ERA-Verbesserungen und der vermutlich mangels EU-Zulieferung gar nicht mehr verbauten Elektronikauswertung) zusätzlich bessere Optiken, eine bessere Kanone, besseren Autolader, weitere passive Zusatzpanzerung und ggf. sogar einen verbesserten Antrieb. Das ist mit den aus Sowjetdepots geholten, zwischenzeitlich das Gros stellenden alten T-72, T-64 und sogar T-62 nur bedingt vergleichbar. Vom allgemein erst nach Sowjetende produzierten und seitdem weiter verbesserten T-90 ganz zu schweigen. Um den Kampfwert von einer dieser Neuauslieferungen zu kompensieren, muss die Ukraine vermutlich drei, wenn nicht vier-fünf T-62 vernichten.

Das wird sich hoffentlich auf absehbare zeit ändern. Allerdings ist westliches gerät dafür ausgelegt reparierbar zu sein. Russische panzer sind nach treffern meist hin.

In einem Leo2 hat die Crew zwar weiterhin eine höhere Überlebenschance, wenn das Magazin getroffen wird. Aber dann ist der afaik auch ein Totalschaden und die Wahrscheinlichkeit, einen derartigen Treffer zu landen, war zwar bei einem T-62 um Größenordnungen höher, aber eben nicht mehr bei einem T-90. Der insgesamt noch eine (mutmaßlich - ist ja jeweils geheim) schwächere Panzerung, aber die zahlenmäßige Überlegenheit der Russen in Sachen Angriffswaffen dürfte das locker ausgleichen. Wo der Leo noch einen theoretischen Vorteil hat, ist in der Tat die Reparatur bei Treffern in Laufwerk oder Antrieb. Aber halt auch nur in der Theorie/auf dem Bundeswehrparkplatz. In der Ukrainischen Praxis gibt gibt es keine Luftunterstützung und keine koordiniert vorrückenden NATO-Verbände, die eine sichere Bergung des Liegenbleibers erlauben, um ihn anschließend in einer voll ausgestatteten Basis (oder zumindest mit direkter Ersatzteillieferung -lolbundeswehrlol- aus einer solchen) wieder in Schuss(fähigen Zustand) zu bringen. Im ukrainischen Stellungskrieg ist so ein Softkill erstmal ein Artillerie-Honeypot und wenn einige Zeit später doch eine Bergung gelingt, reif für eine Totalrestaurierung in Polen. Bislang hat man sich da auch noch nicht von super tollen Turnoverzeiten gebrüstet, obwohl doch sonst immer alles ins Rampenlicht gezerrt wird, was positiv klingt.


So sind aber die Regeln. Für gewissen Abstimmung muss eben alle zustimmen. Und rauswerfen kann man niemanden.

Es können in der EU auch einfach alle, die sich einig sind, gemeinsam handeln, ohne eine EU-Resolution draus zu machen.
Aber sie sind sich eben nicht einig. Auch nicht alle-außer-Orban. Tschechien hat sich mehrfach wieder offen Richtung Putin geäußert, von Spaniern über Niederlande bis Deutschland landen LNG-Tanker an, die eben nicht aus USA oder Katar kommen, Frankreich will sein Uran haben, über Griechenland und Italien kommen afaik weitere fossile Energieträger, Metalle und Erze werden weiterhin importiert, etc..

Von Sanktionen gegen Putin-Unterstützter wie China, Indien oder Türkei ganz zu schweigen. Kasachstan und Katar sind sogar unser neuen Freunde...

Putin lacht über die EU, weil das europäische "Sanktionen ja, aber nur wenn unsere Wirtschaft davon nicht beeinflusst wird"-Handeln lächerlich ist.
 
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Ich glaube das Putin auch aus einer Kränkung heraus so handelt wie er handelt.
Barack Obama hatte Russland in seiner Amtszeit mal als "Regionalmacht" bezeichnet.
Und nicht als Weltmacht. Das kann einer der Gründe sein warum er so imperialistisch denkt.
Er will ein mächtiges Russland wie die Sowjetunion zur Zeit des kalten Krieges zurück.

 
Die USA sind wohl raus aus der Nummer. Trump hat den europäischen Regenten mitgeteilt, daß Russland und die Ukraine selbst eine Lösung finden müssen. Diesen Schritt hatte er bereits angekündigt für den Fall, daß es innerhalb von Tagen keinen Fortschritt gibt.


Jetzt macht sich die Kompromisslosigkeit und der Absolutismus der Euros "bezahlt". Gestern faselten sie noch über den Sieg über Russland im Ersten, jetzt stehen sie mit heruntergelassenen Hosen da, denn es war ihre Frist, nicht Russlands.
 
Atomwaffen sind ein Indikator für eine Weltmacht. Als Land musst du schon noch etwas mehr mitbringen um als Weltmacht zu gelten und das hat Russland schon damals nicht.
Vor allem wirtschaftlich Macht, gepaart mit militärische Macht. Solange alle US Dollar haben wollen, wird die USA auch immer eine wirtschaftlich Macht sein. Russland stinkt da eben ab.
 
Update zu #25676 (!!):
Am Telefon soll Putin Trump mitgeteilt haben, daß er kein Interesse an einer Waffenruhe habe, da er den Krieg gewinne. Dies soll Trump an die europäischen Regierungschefs weitergeleitet haben.
Auch Lawrow soll die Forderung als Taktik zurückgewiesen haben.

 
Update zu #25676 (!!):
Am Telefon soll Putin Trump mitgeteilt haben, daß er kein Interesse an einer Waffenruhe habe, da er den Krieg gewinne. Dies soll Trump an die europäischen Regierungschefs weitergeleitet haben.
Auch Lawrow soll die Forderung als Taktik zurückgewiesen haben.

Und jetzt? Auf den Knien in den Kreml?
Kapitulieren und Putin fragen, ob er nicht vielleicht doch noch die anderen Oblasten als Pufferzone haben möchte?

"Trump soll gesagt haben" ... morgen erzählt Trump doch schon wieder das Gegenteil von heute ...
heute zum Beispiel sagt Trump das Putin "total doof" ist.

Aber einfach nur Nachrichten verlinken ist nicht unbedingt der Sinn dieses Threads, erkläre doch lieber einmal wie die aktuellen Entwicklungen deiner Meinung nach zu interpretieren sind und was nun zu tun wäre?

Vor allem wirtschaftlich Macht, gepaart mit militärische Macht. Solange alle US Dollar haben wollen, wird die USA auch immer eine wirtschaftlich Macht sein. Russland stinkt da eben ab.
Unmittelbar nach den A-Waffen hört es in Russland aber schlagartig auf, was Eigenschaften einer "Weltmacht" angeht.
Das ist sowieso eine nichtssagende Kategorie.

Die US Amerikaner allerdings sollten lieber einmal darüber nachdenken, ob ihre aktuelle Administration nicht jahrzehntelang aufgebautes Vertrauen sämtlicher Partner in kürzester Zeit nachhaltig gegen die Wand fährt.
Was man so liest, ist die Stärke (und damit Kaufkraft) des US-Dollars, sowie die Einstufung von US-Staatsanleihen ziemlich in Mitleidenschaft gezogen worden. Jetzt schon.
Viele Partner, die auf die Konsistenz und Verlässlichkeit us-amerikanischer Bündnispolitik gebaut haben, überlegen sich nun, ob man mittelfristig überhaupt noch auf die Amis zählen kann und ob bisher aus den USA bezogenen Rüstungsgüter nicht lieber doch selber hergestellt oder woander beschafft werden sollten.
 
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Und jetzt? Auf den Knien in den Kreml?
Kapitulieren und Putin fragen, ob er nicht vielleicht doch noch die anderen Oblasten als Pufferzone haben möchte?

"Trump soll gesagt haben" ... morgen erzählt Trump doch schon wieder das Gegenteil von heute ...
heute zum Beispiel sagt Trump das Putin "total doof" ist.
Ich kann mir schon gut vorstellen das Putin es genau so verlauten ließ.
Laut seiner Aussage ist er ja am "Gewinnen", wenn auch langsam.
Putin will keine Waffenruhe, wieso auch, die käme wohl maximal der Ukraine gelegen. Putin hat seine gesteckten Ziele, vermutlich unverändert seit x Jahren.
Trump hat den Fehler gemacht und dachte als ehemaliger "Business-Partner" von Putin würde er ihn einfach mal so zur Vernunft bringen können.
Jetzt ist eben die Frage wie wird Föhnlocke darauf reagieren. Wird er sich ihm entgegen stellen, oder sich einfach nur raushalten wollen. Ich schätze präferieren würde er letzteres, aber um keine Schwäche zu zeigen wird man ihm zumindest zu ersterem raten.
 
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