Und in sie das schaffen ist ungewiss. Wenn sie weiter zurückgedrängt werden, wird der Druck einzugreifen immer höher und sollte das der Fall sein, verspielt man sich auch die Verhandlungsposition.
Welche Verhandlungsposition bitte?
Ruzzlands Position waren immer die Maximalforderungen (alle zu unrecht anektierten Oblasten, quasi Entwaffnung der Ukraine, keine Waffeneinkäufe aus dem Ausland erlaubt, ect).
Ganz egal wie die Situation war, was soll man da also bitte verspielen?
Den Krieg nicht, das Tauziehen um die Ukraine gab's aber von beiden Seiten.

Welches Tauziehen?
Die Ukraine hatte sich für einen Weg entschieden, Ruzzland und seinem Kreml-Gremlin hat der Weg aber nicht gepasst und das "der Westen" der Ukraine nicht dirket zu verstehen gegeben hat "ne, ihr müsst aber akzeptieren das Zar Wladimir über euch herrscht und euer Leben diktiert".
Der einzige der also meinte das würde so etwas wie ein "Tauziehen" stattfinden war Ruzzland und seine degenerierte Führungsetage.
Und damit die Abschreckung auch größer sein. Und wie du heute wissen willst, dass sich in Zukunft noch mehr Länder am Landraub von ukr. Gebiet beteiligen werden ist pure Spekulation.
Du meinst so spekulativ, wie von gewissen Traumtänzern das Ruzzland nach dem einverleiben der Ukraine schon wieder friedlich und umgänglich sein wird und nicht direkt weitermachen wird, weil es, wie 2022, den Westen für so schwach hält das er schon wie Merkel, Obama und Macron in 2014 kuschen wird?
Der Punkt einer stark begrenzten ukrainischen Armee ist für die Ukraine sicherlich nicht akzeptabel. Aber Mal sehen, was im Falle von Verhandlungen dann herauskommt. Das ist ja nicht festgeschrieben...
Klär uns doch mal auf, ohhh "großer Weiser", wozu braucht Ruzzland überhaupt eine faktisch entwaffnete Ukraine, die auch keine Waffen mehr aus anderen Staaten beziehen darf, außer man hätte (wie z.B. 1918) die "Befürchtung" dass das Gegenüber sonst erneut einen Angriffskrieg führen könnte, welcher sich zu einem verlustreichen und ausdauernden Krieg ausweitet?
Die Ukraine hatte ja nie eine Ambition Ruzzland anzugreifen, also könnte es Ruzzland bei einer zur Neutralität verpflichteten Ukraine egal sein wieviel Militär diese hat, außer halt man hat vor später von ruzzischer Seite auch die Restukraine schlucken zu können, ohne das diese dann noch die Chance auf auch nur im Ansatz erfolgreiche Gegenwehr haben würde.
Nun kommst du und darfst gerne mal deine Sicht dazu unterbreiten.
Ja, der Meinung bin ich zum Teil nach wie vor, zumindest soweit, dass diese Konflikt auch anders gelöst werden kann als mit Gewalt.
Konflikte können (immer) nur dann ohne Gewalt gelöst werden wenn beide Seiten auch eine Basis haben auf der eine realistische Verhandlung erfolgreiche Ansätze verspricht.
Allerdings hat weder Ruzzland ein Interesse daran von seinen Maximalforderungen abzurücken (wie u.a. Madwedew und Lawrow zu verstehen gegeben haben), noch kann die Ukraine bei der von Ruzzland 2014 und 2022 an den Tag gelegten Agression irgendetwas akzeptieren was ihre Selbstverteidigungsfähigkeit faktisch zerstört und sie wehrlos dastehen lassen würde, auch vor dem Hintergrund das Garantien nicht das Papier wert sein können auf dem sie stehen.