Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Ich habe vor ein paar Tagen ein sehr interessantes Interview mit einem Geostrategen und Sicherheitsexperten (Name fällt mir nicht mehr ein) gesehen, dass u.a. auch auf die Intentionen der Vorstösse des frz. Präsidenten bzgl. Bodentruppen eingeht. Dort wurde herausgearbeitet, dass es darum geht sich keine roten Linien von Despoten und Terrorstaaten aufzwingen zu lassen und die Eskalationsdominanz nicht den Aggressoren zu überlassen.
Nach dem Motto: Wir sollten nicht zu berechenbar sein und uns nicht erzählen lassen, "was wir dürfen und was nicht".

Wenn ich nun die folgenden Umfrageresultate sehe, wird mir hinsichtlich der deutschen Wehrhaftigkeit und vor allem Fähigkeit strategisch zu denken Angst und Bange und der Experte hat mMn Recht, wenn er behauptet, dass wir Deutschen riesige Defizite haben unserem politischen und wirtschaftlichen Gewicht wirklich gerecht zu werden.
Wir sind zu provinziell, zu ängstlich und daher auch willkommener Spielball u.a. der russischen Angstpropaganda.
U.a. an der aktuell diskutierten "Abhöraffäre" sieht man ja, wie man uns mit einem lächerliche Sturm im Wasserglas beschäftigen und ablenken kann.
Ich bleibe dabei: Taurus in die Ukraine!
Und: In Kriegszeiten sollte man nicht auf des Volkes Mund schauen. Zu ängstlich, kleingeistig und vor allem wechselhaft ist die Stimmung im Volk. Zumal größte Teile des Volkes sich ein vollkommen unvollständiges Bild der jew. Angelegenheit machen, da nur bruchstückhafte und teils falsch interpretierte Fakten zur Meinungsbildung herangezogen werden (können).


"Umfrage: Große Mehrheit gegen Taurus-Lieferung in die Ukraine​

Das Nein von Bundeskanzler Olaf Scholz zur Lieferung der Taurus-Marschflugkörper in die Ukraine wird von einer großen Mehrheit der Menschen in Deutschland unterstützt. In einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur befürworten nur 28 Prozent die Bereitstellung der Marschflugkörper mit einer Reichweite von 500 Kilometern für den ukrainischen Abwehrkampf gegen Russland. 58 Prozent sind gegen die Lieferung dieses Waffensystems. Mehr als die Hälfte davon (31 Prozent) lehnt die Unterstützung der Ukraine mit deutschen Waffen sogar grundsätzlich ab. 14 Prozent machen keine Angaben.

Die Ablehnung einer Taurus-Lieferung ist den Umfragen von YouGov zufolge in den vergangenen Wochen sogar noch gewachsen. Anfang Februar waren bei der identischen Frage noch 31 Prozent dafür und nur 49 Prozent dagegen. Die Stimmung bei den Menschen in Deutschland widerspricht aber der im Bundestag vorherrschenden Meinung. Dort sind neben der oppositionellen Union auch die Koalitionsfraktionen der Grünen und der FDP für die Lieferung. Von den Wählern sind nur die Anhänger der Grünen mit 48 zu 36 Prozent überwiegend für die Freigabe des Waffensystems für die ukrainischen Streitkräfte. Unter den Wählern der Union (38 Prozent dafür, 49 Prozent dagegen) und der FDP (34 Prozent dafür, 53 Prozent dagegen) überwiegt dagegen die Zahl der Gegner.

Noch klarer ist die Unterstützung der Deutschen für das Nein des Kanzlers zur Entsendung von Bodentruppen in die Ukraine. 72 Prozent halten es für richtig, einen solchen Schritt ein für alle Mal auszuschließen, so wie Scholz es getan hat. Nur 16 Prozent meinen, die Bundesregierung sollte sich die Option offen halten. Zwei Prozent der Befragten sind dafür, sofort deutsche Soldaten ins Kriegsgebiet zu schicken.

In der Frage, wie stark die Ukraine mit Waffen unterstützt werden sollte, sind die Deutschen gespalten. 43 Prozent sagen, es seien seit der russischen Invasion vor zwei Jahren zu viele Waffen in die Ukraine geliefert worden. Ebenfalls 43 Prozent sagen, der Umfang der Rüstungshilfe sei genau richtig (22 Prozent) oder gehe nicht weit genug (21 Prozent). (dpa)"
 
Zuletzt bearbeitet:
Noch klarer ist die Unterstützung der Deutschen für das Nein des Kanzlers zur Entsendung von Bodentruppen in die Ukraine. 72 Prozent halten es für richtig, einen solchen Schritt ein für alle Mal auszuschließen, so wie Scholz es getan hat. Nur 16 Prozent meinen, die Bundesregierung sollte sich die Option offen halten. Zwei Prozent der Befragten sind dafür, sofort deutsche Soldaten ins Kriegsgebiet zu schicken.
Deutsche Bodentruppen in die Ukraine schicken? Wurde ernsthaft danach gefragt?
Absurder geht es nicht! :ugly:
In der Frage, wie stark die Ukraine mit Waffen unterstützt werden sollte, sind die Deutschen gespalten. 43 Prozent sagen, es seien seit der russischen Invasion vor zwei Jahren zu viele Waffen in die Ukraine geliefert worden.
Zuviele Waffen? Haben die Wahrnehmungsstörungen?
 
Mal eine andere Betrachtungsweise

Ukrainer auf der Flucht vor dem Militärdienst​

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Ich frag mich ja ob die 2% die schon Bodentruppen geschickt hätten, bereits auf dem Weg sind. Aber ich denke wir kennen alle die Antwort.
Ich bin zwar auch gegen den Einsatz von NATO Truppen in der Ukraine, vor allem weil das anders gelöst werden kann, aber die Forderung, dass Befürtworter der robusten militärischen Unterstützung selber "an die Front" sollen, kenne ich nur von Putintrolls und welchen, die es gerne werden wollen.

Ich kann doch auch beispielsweise für mehr Erzieher und Erzieherinnen in KiTas plädieren, ohne dass ich mich hier selber involvieren müsste.
Was ist das für eine Unart in der Diskussion?
 
Ich bin zwar auch gegen den Einsatz von NATO Truppen in der Ukraine, vor allem weil das anders gelöst werden kann, aber die Forderung, dass Befürtworter der robusten militärischen Unterstützung selber "an die Front" sollen, kenne ich nur von Putintrolls und welchen, die es gerne werden wollen.
„Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg, bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind, besonders die, die nicht hingehen müssen.“ Erich Maria Remarque 1898-1970
 
„Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg, bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind, besonders die, die nicht hingehen müssen.“ Erich Maria Remarque 1898-1970

Schönes Zitat, nur geht das hier komplett am Kontext vorbei.

Niemand, der die Ukraine unterstützt und für mehr Waffen für die Ukraine ist, will den Krieg. Den Krieg will nur die russische Regierung unter Putin.

Aber jeder der die Ukraine unterstützt, will, dass die Ukraine diesen Krieg gewinnt, damit der Überfall durch Russland nicht auch noch am Ende durch einen Erfolg belohnt wird. Weil das würde allen Autokraten auf der Welt quasi dazu einladen, ihre Gebietsansprüche mit Gewalt durchzusetzen.

Wenn die Ukraine verliert und Russland gewinnt und der Westen nicht genug geholfen hat, kann sich jeder, der bis 2 zahlen kann, ausmalen, was z.B. mit Taiwan passieren wird.
 
Russland nicht auch noch am Ende durch einen Erfolg belohnt wird
Könnte diese Kompromisslosigkeit und völlige Selbstüberschätzung die Ursache sein?

Es gab Bitten, Forderungen, Ultimaten und am Ende wurde gelacht und der Kurs weiter durchgezogen. Jetzt sitzen wir in Europa in einem Krieg und faseln weiter davon das " Russland nicht gewinnen darf", ohne über Mittel und Fähigkeiten zu verfügen, um dies zu verhindern.
 
Könnte diese Kompromisslosigkeit und völlige Selbstüberschätzung die Ursache sein?

Die Ursache sind die imperalistischen Träume Russlands und der Krieg, den Russland seit 2014 gegen sein Nachbarland führt.

Es gab Bitten, Forderungen, Ultimaten und am Ende wurde gelacht und der Kurs weiter durchgezogen.

Nur weil jemand Bitten, Forderungen und Ultimaten stellt, heißt das nicht, dass diese automatisch auch gerechtfertig sind.

Hitler hat vor dem 1. September 1939 auch vielen Bitten, Forderungen und Ultimaten gestellt und in München wurde 1938 sogar darauf eingegangen. Was hat das noch gleich gebracht? Und was hätte sein können, hätte man ihm von Anfang an deutlich klar gemacht, dass das nicht passieren wird?

Jetzt sitzen wir in Europa in einem Krieg und faseln weiter davon das " Russland nicht gewinnen darf", ohne über Mittel und Fähigkeiten zu verfügen, um dies zu verhindern.

Hätte bloß jemand Afghanistan damals gesagt, dass sie weder die Mittel noch die Fähigkeiten haben, die Sowjetunion zu besiegen.
 
Die Ursache sind die imperalistischen Träume Russlands und der Krieg, den Russland seit 2014 gegen sein Nachbarland führt.
Der Ukrainekrieg begann immer noch im Februar 2022.

Nur weil jemand Bitten, Forderungen und Ultimaten stellt, heißt das nicht, dass diese automatisch auch gerechtfertig sind.
Man kann den Russen sicher einiges vorwerfen aber nicht dass sie nicht oft genug versucht hätten auf uns zuzugehen. Aber wenn man den letzten Aussagen* der werten Frau Nuland so lauscht dass man insbesondere auf US Seite gerne einen "Partner, der sich westlich orientiert und der europäisch werden sollte" gehabt hätte, dann braucht man sich über die immer weiter eskalierenden Entwicklungen seit 2001 auch nicht mehr zu wundern. Ist aber auch ein Jammer dass der olle Putin sich einfach geweigert hat Jelzins Kurs des Ausverkaufs fortzuführen.

Hitler hat vor dem 1. September 1939 auch vielen Bitten, Forderungen und Ultimaten gestellt und in München wurde 1938 sogar darauf eingegangen. Was hat das noch gleich gebracht? Und was hätte sein können, hätte man ihm von Anfang an deutlich klar gemacht, dass das nicht passieren wird?
Hitler ist in diesem Thread nicht Thema und abgsehen davon ist es ohnehin ermüdend dass er andauernd für irgendwelche haarsträubenden Vergleiche herangezogen wird.


*
 
Man kann den Russen sicher einiges vorwerfen aber nicht dass sie nicht oft genug versucht hätten auf uns zuzugehen
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Der Ukrainekrieg begann immer noch im Februar 2022.

Der Ukrainekrieg begann 2014, als Russland erst den Osten der Ukraine destabilsiert hat und im Anschluss die ukrainische Halbinsel Krim annektiert hat.

Im Februar 2022 beganng der Angriff Russlands auf die gesamte Ukraine.

Man kann den Russen sicher einiges vorwerfen aber nicht dass sie nicht oft genug versucht hätten auf uns zuzugehen. Aber wenn man den letzten Aussagen* der werten Frau Nuland so lauscht dass man insbesondere auf US Seite gerne einen "Partner, der sich westlich orientiert und der europäisch werden sollte" gehabt hätte, dann braucht man sich über die immer weiter eskalierenden Entwicklungen seit 2001 auch nicht mehr zu wundern. Ist aber auch ein Jammer dass der olle Putin sich einfach geweigert hat Jelzins Kurs des Ausverkaufs fortzuführen.

Eskaliert hat alleine Putin. Und von welchem "Ausverkauf" soll hier bitte die Rede sein? Selbst wenn wir unterstellen, dass die Ukraine an den Westen "verscherbelt" werden soll, ist das Sache der Ukraine und nicht Russlands. Da nichts von Russland "ausverkauft" wurde, geht es Russland auch nichts an.

Hitler ist in diesem Thread nicht Thema und abgsehen davon ist es ohnehin ermüdend dass er andauernd für irgendwelche haarsträubenden Vergleiche herangezogen wird.

Es geht auch nicht um Hitler selbst, sondern um den Vergleich, wohin einen Appeasment führt. Und der Vergleich ist nicht haarsträubend, sondern zutreffend. Denn auch Hitler hat mit der deutschsprächigen Minderheit argumentiert, die angeblich unterdrückt wird. Das ist eins zu eins die gleiche Vorgehensweise, die auch Russlands Putin führt.
 
Der Ukrainekrieg begann 2014, als Russland erst den Osten der Ukraine destabilsiert hat
Was mich an unserer Spezies am meisten nervt ist dass wir leider vergesslich sind. Aber Fakt ist auch dass das Internet nicht vergisst und die Berichterstattung über die Zustände in der Ukraine um 2014 eine ziemlich deutliche Sprache sprechen.

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und

https://www.youtube. com/watch?v=C_ejyIF81CA&list=PLzGiDa8FJmbDUL6DI7U6iwUtXv-akbB5w&index=7

und


und

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(An dieser Stelle noch der Hinweis dass ich Herrn Markerts Meinung nicht gutheisse, mir geht es nur um das Video der Anstalt.)

Und dann noch der übliche Disclaimer dass das den Russen trotzdem nicht das Recht gab im Februrar 22 einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu beginnen. (Und die Verantwortlichen dafür vor Gericht gestellt gehören). Aber auf der anderen Seite hör mal bitte auf so zu tun als wäre die ukrainische Führung und wir als Westen an dieser Eskalation vollkommen unschuldig.

und im Anschluss die ukrainische Halbinsel Krim annektiert hat.
Siehe oben

Eskaliert hat alleine Putin.
Die Sage von Putin als Alleinherrscher Russland der alles Leid dieser Welt zu verantworten hat wird halt auch nicht wahrer nur weil man es gerne als Totschlagargument benutzt.

Es geht auch nicht um Hitler selbst, sondern um den Vergleich, wohin einen Appeasment führt. Und der Vergleich ist nicht haarsträubend, sondern zutreffend. Denn auch Hitler hat mit der deutschsprächigen Minderheit argumentiert, die angeblich unterdrückt wird. Das ist eins zu eins die gleiche Vorgehensweise, die auch Russlands Putin führt.
Ja Hitler hat mit der deutschsprachigen Minderheit argumentiert .... als einer der letzten Tropfen in ein Fass dass sich schon seit dem Ende des ersten Weltkriegs gefüllt hat, und schlussendlich wegen diversen Gründen (Hyperinflation wegen der massiven Einseitigkeit des Versailler Vertrages etc etc.) praktisch überlaufen musste. Hätte es die Hyperinflation in den 1920ern nicht gegeben wäre die Weimarer Republik nicht kollabiert und die Chanchen hätten gut gestanden dass es damit auch keine Machtergreifung der Nazis gegeben hätte.

Wenn sich der zweite Weltkrieg überhaupt mit dem Ukrainekrieg vergleichen lässt dann dadurch dass beiden eine langjährige Eskalation vorausging die man hätte vermeiden können wenn alle beteiligten Parteien es gewollt hätten.

Mit welchen Forderungen genau? Ach ja, dass alle ehemaligen Sowjetstaaten wieder aus der Nato austreten sollen.

Nein, sondern dass es keine weitere NATO Erweiterung geben soll. Und über diesen Punkt kann man durchaus streiten aber abgesehen davon liest sich dieser Vertrag für mich eigentlich ziemlich vernünftig.
 
„Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg, bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind, besonders die, die nicht hingehen müssen.“ Erich Maria Remarque 1898-1970
Tschetan und Estilofatuo liken das - alleine dieser Umstand sollte nachdenklich machen.

Ansonsten passt das Zitat natürlich nicht.

Nochmal und grundsätzlich:
Man kann Dinge (gerne vom spöttisch/ sprichwörtlichen warmen Sofa aus) fordern, ohne selber direkt Teil der Lösungsstrategie zu sein. Das nennt man hier in Deutschland Meinungsfreiheit.

Und auch das nochmal:
Es ist eine Unart, Diskussionen mit dem Totschlagargument abzuwürgen "dann geh doch selber an die Front" oder neulich noch hässlicher: "dann schick doch deinen Sohn in die Ukraine".
Wenn man scheinbar keinerlei Argumente oder Skrupel hat, dann macht man sowas.
Darüber hinaus aber ist es höchst unsachlich und in dem dem aktuellen Kontext einfach nur widerlich.


Was mich an unserer Spezies am meisten nervt ist dass wir leider vergesslich sind.
Absolut! Daher folgt hier nun die für einige Foristen immer wieder aufs Neue wichtige Erinnerung:
  • Putin hat am 24.02.2022 die Ukraine hinterrücks überfallen. Völkerrechtswidrig und aus imperialistischen Motiven.
  • Die Ukraine als souveräner Staat wird von Russland und seinem Regime nicht anerkannt.
    Ganz aktuell faselt Dimitri doch recht viel von "Heim ins Reich" und meint dabei nicht nur den Donbass.
  • Russland hat -teils systematisch- Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen - nachweislich!
  • Russland bombardiert -teils wahllos- zivile Infrastruktur (gestern in Odessa) und ist selber beleidigt, wenn das eine oder andere russsiche Öldepot in die Luft fliegt.
  • Russland erzählt ständig und neuerdings wieder recht häufig irgendeinen Unsinn von einer NATO Bedrohung (=defensives Verteidigungsbündnis) und einem Stellvertreterkrieg.
  • Russland bedroht Europa mit dem Einsatz von Nuklearwaffen
  • Russland führt bereits einen Cyberkrieg gegen Europa
  • Russland will die Ukraine entnazifizieren (immer wieder aufs Neue ungeheuerlich)
Dieser kostenlose Service wurden Ihnen von FKY2000 zur Verfügung gestellt.
Nichts zu danken.

Die Sage von Putin als Alleinherrscher Russland der alles Leid dieser Welt zu verantworten hat wird halt auch nicht wahrer nur weil man es gerne als Totschlagargument benutzt.
Wer behauptet denn ganz konkrekt, dass Putin alles Leid dieser Welt zu verantworten hat?
Ich bin sehr gespannt, was nun kommt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Nein, sondern dass es keine weitere NATO Erweiterung geben soll. Und über diesen Punkt kann man durchaus streiten aber abgesehen davon liest sich dieser Vertrag für mich eigentlich ziemlich vernünftig.
Dass das "Institut" ein Putin Versteher ist, ist bekannt?
Und dass die USA und Russland nicht entscheiden können, in welches Bündnis unabhängige Staaten eintreten können, sollte doch auch klar sein, oder?
Wo sind denn die Belege, dass die USA und Russland einen solchen Vertrag im Parlament ratifiziert haben?

Abgesehen davon, dass niemand irgendwas versprochen hatte, Die Sowjetunion hat Geld bekommen, dass sie der Vereinigung Deutschlands zugestimmt hat und es gab die Zusage, dass in Ostdeutschland keine Nato Soldaten stationiert werden, was bis heute nie geschah.
Ergo wie immer der gleiche Kram der Putin Arschkriecher.
 
Verstehe ich richtig?

Weil Russland nicht wollte, dass die Ukraine Beitrittsverhandlungen mit der NATO führt wird die Krim militärisch besetzt und später annektiert?



Wer mit militärischen Mitteln Grenzen verschiebt begeht eine kriegerische Handlung. Ob dabei tatsächlich auch gekämpft wird ist dabei eigentlich nebensächlich.


Schon interessant wie ich finde, dass zu diesem eher ernsten Thema immer wieder Satire als Quelle herangezogen wird.
 
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