Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Gerade in den Nachrichten, dass Russland eventuell Chemische Kampfstoffe einsetzt. Das wäre das nächste Kriegsverbrechen.
Unabhängig überprüfen lässt sich dieses noch nicht. Wundern täte es mich allerdings auch nicht.
 
... und es ist halt einfach nicht meine Schuld dass insbesondere der britische Geheimdienst im Verlauf dieses Krieges schon viel behauptet hat wenn der Tag lang war. Letztes Jahr gabs gefühlt jeden Monat eine neue Spekulation darüber wann den Russen die Munition ausgeht oder dass die russischen Soldaten aufgrund von schlechter Moral bald massenhaft desertieren würden.

Stimmt doch auch in der Regel, was der britische Geheimdienst so raushaut.
Wo haben die sich denn grundlegend geirrt?

Musste Putin nicht beim kleinen, dicken Kim auf den Schoss und hat als Leckerli einige Waggons mit Artilleriegranaten erhalten?
Oder iranische Drohnen einkaufen (und mittlerweile nachbauen), weil er nix selber diesbezüglich auf Lager hat(te)?

Die russische Wirtschaft wird doch mittlerweile in großen Teilen von Kriegsausgaben des Staates am Laufen gehalten.
Sanktionen wirken zwar nicht so schnell und hart, wie wir es gerne hätten, aber das muss man langfristig sehen, außerdem wird aktuell noch einmal nachgeschärft.

Sooo toll sieht es nicht aus in Putinrussland.
Zudem sterben jeden Tag hunderte Russen. Jeden Tag. Wofür?
 
Zuletzt bearbeitet:
Sooo toll sieht es nicht aus in Putinrussland.
Tendenz weiter fallend.
Auch dieser "Beifang" wird seinen Teil beitragen.
Wie wusste doch jemand so treffend auf TwiXXer zu schreiben:

"Ich glaube, dass sehr viele die Sprengkraft dieser Nachricht noch gar nicht richtig einschätzen können. [...]
Die gesamte Propaganda des Kremls war umsonst....
Und "Historiker" wie Daniele Ganser und Konsorten können endlich mit ihren Märchen einpacken."

[stb @Twixxer]

Und hier die eigentliche Meldung. Geht m.M.n. ein bißchen zu sehr unter:


oder Wahlweise bei der TAZ:

 
Stimmt doch auch in der Regel, was der britische Geheimdienst so raushaut.
Wo haben die sich denn grundlegend geirrt?

Musste Putin nicht beim kleinen, dicken Kim auf den Schoss und hat als Leckerli einige Waggons mit Artilleriegranaten erhalten?
Ja okay, hat man sich halt um grob 1,5 Jahre verschätzt kann passieren.

Oder iranische Drohnen einkaufen (und mittlerweile nachbauen), weil er nix selber diesbezüglich auf Lager hat(te)?
Niemand ausser wahrscheinlich die Iraner selbst hatten vor diesem Krieg die Effektivität von Drohnen auf dem Schirm.

Die russische Wirtschaft wird doch mittlerweile in großen Teilen von Kriegsausgaben des Staates am Laufen gehalten.
Sanktionen wirken zwar nicht so schnell und hart, wie wir es gerne hätten, aber das muss langfristig sehen, außerdem wird aktuell noch einmal nachgeschärft.
Dass die Sanktionen wirken hören wir nun schon seit knapp 2 Jahren und es entbehrt übrigens nicht einer gewissen Ironie wenn man im gleichen Atemzug auch stets betonen muss dass die Sanktionen sich halt erst über die Zeit voll entfalten würden.

Sicher haben die Sanktionen Russland ohne Zweifel geschadet aber sie haben definitiv nicht erreicht was man sich von ihnen erhofft hat. Denn weder sind die Läden in Russland leer und dementsprechend ist man auch weit davon entfernt dass die Sanktionen die erhoffte Palastrevolte auslösen würden.

Aber das eigentlich grössere Problem ist dass die Sanktionen leider auch uns selbst geschadet haben denn sieht man sich die G20 Wirtschaftsentwicklung 2023 an dann ist es halt einfach nicht zu wegzudiskutieren dass bei Deutschland je nachdem wo man schaut -0,1 - 0,3% steht während China und Indien zulegen. Russland mag zwar im Moment auch schwächeln aber dabei darf man eben nicht ausser Acht lassen dass es genauso seine Zeit braucht von der EU auf alle die Länder umzusatteln die sich nicht um die Sanktionen scheren.

Sooo toll sieht es nicht aus in Putinrussland.
Könnte man als Erfolg sehen wäre da nicht der Haken das Deutschland grade selbst in eine Rezession gerutscht ist und das tägliche Betriebssterben seinen Lauf nimmt.

Zudem sterben jeden Tag hunderte Russen. Jeden Tag. Wofür?
Ich würde sagen dass fragst du am besten die Menschen die Gefallen an geopolitschen Machtspielchen haben.
 
Niemand ausser wahrscheinlich die Iraner selbst hatten vor diesem Krieg die Effektivität von Drohnen auf dem Schirm.
Das mag ja für Dich persönlich gelten. Allerdings hat das Militär Weltweit Drohnen seit Jahren auf dem Schirm. Selbst unsere Streitkräfte haben die Gefahr erkannt, Luftabwehr im Nahbereich ist schon vor Jahren ein Thema geworden.
Spätesten im Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan hat man die Effektivität sehen können. Auch vor diesem Zeitpunkt war es auch den russischen Streitkräften klar wie Drohnen einen Krieg beeinflussen können. Nicht umsonst hat ja auch Russland eigene Drohnen, auch auf internationaler Bühne, vorgestellt.


Dass die Sanktionen wirken hören wir nun schon seit knapp 2 Jahren und es entbehrt übrigens nicht einer gewissen Ironie wenn man im gleichen Atemzug auch stets betonen muss dass die Sanktionen sich halt erst über die Zeit voll entfalten würden.
Die Sanktionen wirken eventuell nicht so wie vorgesehen aber sie wirken.

Sicher haben die Sanktionen Russland ohne Zweifel geschadet aber sie haben definitiv nicht erreicht was man sich von ihnen erhofft hat. Denn weder sind die Läden in Russland leer und dementsprechend ist man auch weit davon entfernt dass die Sanktionen die erhoffte Palastrevolte auslösen würden.
Leider hat der Krieg nicht nur Russland geschadet sondern gerade den ärmsten auf der Welt durch höhere Lebensmittelpreise.
Die Regale sind nicht gänzlich leer aber es wird weniger, gerade Lebensmittel , konsumiert hatte Anfang des Jahres der russische Einzelhandelsverband bestätigt.

Aber das eigentlich grössere Problem ist dass die Sanktionen leider auch uns selbst geschadet haben denn sieht man sich die G20 Wirtschaftsentwicklung 2023 an dann ist es halt einfach nicht zu wegzudiskutieren dass bei Deutschland je nachdem wo man schaut -0,1 - 0,3% steht während China und Indien zulegen. Russland mag zwar im Moment auch schwächeln aber dabei darf man eben nicht ausser Acht lassen dass es genauso seine Zeit braucht von der EU auf alle die Länder umzusatteln die sich nicht um die Sanktionen scheren.
Was wäre die Alternative?
Könnte man als Erfolg sehen wäre da nicht der Haken das Deutschland grade selbst in eine Rezession gerutscht ist und das tägliche Betriebssterben seinen Lauf nimmt.
Ein kleiner Preis im Vergleich zu anderen.
Das tägliche Betriebssterben? Klar melden Unternehmen Insolvenz an. War immer so gewesen, ist so und wird so bleiben. Kann man natürlich dramatisieren ist derzeit allerdings gar nicht so dramatisch.
Sooo toll sieht es nicht aus in Putinrussland.
Zudem sterben jeden Tag hunderte Russen. Jeden Tag. Wofür?

Nicht diejenigen welche geopolitische Machtspiele betreiben sind zu befragen sonder ausschließlich Herr Putin im Kremel. Er hat das ausgelöst und er kann das Sterben seiner und anderer Soldaten sofort stoppen. Niemand anderes.
 
Das mag ja für Dich persönlich gelten. Allerdings hat das Militär Weltweit Drohnen seit Jahren auf dem Schirm. Selbst unsere Streitkräfte haben die Gefahr erkannt, Luftabwehr im Nahbereich ist schon vor Jahren ein Thema geworden.
Spätesten im Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan hat man die Effektivität sehen können. Auch vor diesem Zeitpunkt war es auch den russischen Streitkräften klar wie Drohnen einen Krieg beeinflussen können. Nicht umsonst hat ja auch Russland eigene Drohnen, auch auf internationaler Bühne, vorgestellt.

Man mag Drohnen generell auf dem Schirm gehabt haben, aber die Drohnenkriegsführung in der Ukraine, mit tausenden Kleinst- und Billigdrohnen auf beiden Seiten, ist nochmal eine ganz andere Dimension, die so bis dato keiner richtig auf dem Schirm hatte und wo entsprechend aktuell auch kein Militär der Welt überzeugende Gegenantworten parat hat, auch nicht die USA, oder China.

Alleine die nahezu lückenlose Schlachtfeldüberwachung mit kleinen Drohnen stellt aktuell ein nicht geringes Problem da, vermutlich sogar eines der größten, da es das Überraschungsmoment, auf dem Schlachtfeld, faktisch nahezu komplett negiert und somit das massieren von Truppen, für Angriffe, erfolgreich unterbindet. Sehr oft dauert es dadurch keine 15min mehr, zwischen erfolgter Aufklärung und bis sich die Artillerie auf solche Positionen dann einschießt und Angriffe erfolgreich zerschlägt.

Das ist auch einer der wesentlichsten Punkte, warum Russen und Ukrainer, seit Monaten, Angriffe so oft nur mit sehr kleinen Einheiten durchführen und man nicht, wie von russischer Seite bei Adiivka, häufiger große "massierte" Angriffe sieht (und wie die verlaufen sieht man ja dann auch, sehr verlustreich, für vergleichsweise geringe Geländegewinne).
 
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Das ist seit Jahren im Militär bewusst, dass gerade kleine unbewaffnete Drohnen nicht nur Potenzial sondern auch Gefahr bedeuten.
Insbesondere nach Armenien ist auch die Verwundbarkeit von gepanzerten Fahrzeugen ins Blickfeld geraten da hier eindrucksvoll die Wirkung einer kleinen bewaffneten Drohne gezeigt hat.
Die Veränderungen auf dem Gefechtsfeld durch Drohnen ist sehr sehr lange schon Thema in den Streitkräften.
Das was tatsächlich etwas neues darstellt ist die massive Nutzung von (einmal) Drohnen als Ersatz für ballistische Waffen oder Flugkörper.
 
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Das ist seit Jahren im Militär bewusst, dass gerade kleine unbewaffnete Drohnen nicht nur Potenzial sondern auch Gefahr bedeuten.
Nein eben nicht, sonst hätte man die entsprechenden Waffensysteme schon mit integrierten Lösungen versehen und würde nicht, im besten Fall, auf improvisierte zurückgreifen, wie Israelis, Ukrainer und Russen jüngst, oder hätte noch gar keine ins Auge gefasst, die zeitnah flächendeckend eingeführt werden können, wie die meisten anderen westlichen Armeen.

Insbesondere nach Armenien ist auch die Verwundbarkeit von gepanzerten Fahrzeugen ins Blickfeld geraten da hier eindrucksvoll die Wirkung einer kleinen bewaffneten Drohne gezeigt hat.
Der amerikanische Bürgerkrieg hat auch eindrucksvoll gezeigt wohin die Reise damals in moderner Kriegsführung gehen wird (Grabenkrieg). Die richtigen Schlüsse und Konsequenzen haben Militärs daraus aber bis 1914 trotzdem nicht gezogen.

Die Veränderungen auf dem Gefechtsfeld durch Drohnen ist sehr sehr lange schon Thema in den Streitkräften.
Du verwechselst da das Militärtheoretiker Entwicklungen untersuchen und analysieren, was sie dann publizieren.
Von diesen Punkt an ist es aber nochmal ein weiter Weg das sowas dann auch in einer Armee Berücksichtigung findet, Teil einer Doktrin wird und in entsprechende Entwicklungen und Lösungen umgesetzt wird. Gerne wird das dann aber eben auch, wie die Geschichte zeigt, verschleppt, bis ein neuer Krieg ausbricht und man von sich bereits lange zuvor abzeichnenden Entwicklungen "völlig überrascht" wird / in sie "hineinstolpert".

Das was tatsächlich etwas neues darstellt ist die massive Nutzung von (einmal) Drohnen als Ersatz für ballistische Waffen oder Flugkörper.
Auch das nutzen von handelsüblichen Consumer-Drohen, im großen Stil, zur Aufklärung, ist neu.
Faktisch fast jeder Zug / Platoon auf russischer, wie ukrainischer, Seite in der Ukraine besitzt welche.
Nenne mir auch nur eine andere Armee auf der Welt, die aktuell so eine hohe Dichte an Drohnen, auf so niedriger Ebene, flächendeckend einsetzt. ;)
 
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Diese kleinen Drohnen sind neu im Kriegseinsatz.
Die großen gibt es schon länger.
Die wurden von den Amerikanern im Irak und Afghanistan schon eingesetzt.

Am wirksamsten gegen die kleinen Drohnen sollen die Gepard Panzer sein.
Mit ihren schnellfeuernden Kanonen.
 
Das Problem sind gerade diese fiesen kleinen Kamikaze-Drohnen, denn selbst ein Gepard holt die nicht so einfach vom Himmel. Die Radarsignatur dieser kleinen Drohnen ist etwa die eines Bussards (ganz überspitzt) so das er selbst in der Nähe der Front (leider innerhalb der Reichweite der fiesen kleinen Dinger) ein Opfer werden könnte. Die Ukraine wird den Gepard aber auch nicht für so etwas einsetzen ... der Spruch "Nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen!" passt hier sehr gut. :D
 
Das Problem sind gerade diese fiesen kleinen Kamikaze-Drohnen, denn selbst ein Gepard holt die nicht so einfach vom Himmel. Die Radarsignatur dieser kleinen Drohnen ist etwa die eines Bussards (ganz überspitzt) so das er selbst in der Nähe der Front (leider innerhalb der Reichweite der fiesen kleinen Dinger) ein Opfer werden könnte. Die Ukraine wird den Gepard aber auch nicht für so etwas einsetzen ... der Spruch "Nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen!" passt hier sehr gut. :D
Was ich bisher gelesen/gehört habe nicht wirklich:

Ein ehemaliger Gepard-Kommandant behauptete, das Ku-Band-Verfolgungsradar des Fahrzeugs mit einer Reichweite von neun Meilen, das von einem S-Band-Suchradar gesteuert wird, könne sogar Vögel erfassen. „Der Panzer erfüllt seine Aufgaben sehr gut. Er holt die Kamikaze-Drohnen wie Früchte vom Himmel“, sagte ein Gepard-Kommandant namens Roman der Nachrichtenagentur AFP. Ein Video zeigte kürzlich, wie ein deutscher Panzer in der Ukraine russische Drohnen vom Himmel holt.
Quelle: Gepard-Panzer in der Ukraine: „Holt die Drohnen wie Früchte vom Himmel“
 
@Nightslaver die ursprüngliche Aussage auf welche ich mich beziehe ist das "niemand die Effektivität von Drohnen auf dem Schirm hat".
Dem wiederspreche ich da schon seit eine Dekade nach Abwehr Möglichkeiten gegen klein Drohnen gearbeitet wird, auch in unseren Streitkräften und unserer Industrie.
Das da noch nichts, bzw kaum was auf den Markt ist ist ne ganz andere Ebene.
Seit dem Einmarsch der Russen in der Ukraine wird zum Beispiel auch das Fehlen einer Flugabwehr (gegen Luftfahrzeuge) sowie eine Abwehrmöglichkeit von Raketen und Marschflugkörpern offensichtlich. Das war und ist dem Militär auch in Deutschland schon sehr lange bewusst. Es sind allerdings auch immer politische Entscheidungen. Während eines Krieges lernt nicht nur das Militär schnell dazu.
 
Um wieder Back to topic vom allgemeinen Drohnenkrieg zu den Ereignissen in der Ukraine zu kommen.

Die Ukraine bestätigt jetzt offiziell, dass Russland die letzten Wochen geringe Geländegewinne erreichen konnte.
Aus meiner Bewertung ist dass gerade im Hinblick auf den Aufwand, hier meine ich explizit die hohen Verluste, kein wirklicher Erfolg des Angreifers. Im Gegenteil operiert der Verteidiger offensichtlich sehr geschickt gegen den übermächtigen Gegner.
 

Der Ukraine gehen aber offenbar auch die Soldaten aus.
Nein gehen sie nicht!
Warum muss man schon wieder völlig ohne jeden Beadacht dieses gerne von Kremltrollen bediente völlig blödsinnige Narativ zum besten geben?

Das man nun auch vestärkt auf die Männer abzielen möchte, die im Ausland sind, dürfte nicht zuletzt daran liegen das die momentan am wenigsten eine aktive Belastung für die Ukrainische (Kriegs)Wirtschaft bedeuten, wenn man diese zum Kriegsdienst einziehen kann. Anders als jeder Ukrainer welchen man in der Ukraine einzieht, der dann nicht mehr in der Wirtschaft arbeiten kann, oder der Kriegsproduktion.

Wie ja schon unzählige male hier geschrieben wurde, auch von meiner Seite und dir jeder halbwegs seriöse Experte bestätigen würde, hat die Ukraine prinzipiell noch ausreichend Männer, die sie einziehen könnte. In etwa zwischen 2 und 5 Millionen, je nachdem wie tiefgreifend man in die Altersstruktur reinrekrutiert.

Aber das hat halt auch einen Preis, weil wie gesagt, wer an der Front ist kann halt nicht hinter der Front arbeiten.

Ansonsten gibt es verschiedene Gründe warum die ukrainische Armee jetzt mehr Soldaten einziehen möchte.
Verluste mögen dabei sicher auch mit ein Grund sein, aber nicht der Haupt- und sicher nicht der alleinige Grund.
Ein sehr wesentlicher Punkt dürfte sein das die ukrainische Armee aktuell an einigen Abschnitten beim Truppenverhältnis gegenüber der russischen Seite sehr stark unter Druck steht und man mit mehr Kräften die Verteidigung stärken möchte.

Ein vermutlich noch anderer Grund könnte sein, das es zwar grundsätzlich eine Rotation gibt, in welcher die Soldaten hinter die Front, zum auffrischen und ausruhen rotiert werden, aber es, soweit mir bekannt ist, aktuell keinen Fronturlaub gibt, Soldaten also nicht einmal für ein paar Wochen nach Hause können, was es selbst in der Wehrmacht während des WW2 gab.
 
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Ich frage mich generell wer da den längeren Atem hat.
Russland, die ihre Industrie imo eh schon auf eine Kriegsnation umstrukturiert haben,
oder der EU, die irgendwann die Hilfen streichen bzw drosseln.
Wenn man "im Westen" nicht die Produktion hochfährt, um beständig und am besten auch mehr Material zu liefern und stattdessen immer nur aus dem Depot liefert ganz klar auf lange Sicht Russland. Weil Russland baut halt beständig neues Material und versucht seine Produktion zu steigern und bzgl. der potenziell rekrutierbaren Soldaten hat Russland sowieso die Nase vorne, da es weit mehr Bevölkerung als die Ukraine hat.

Einen Zermürbungskrieg kann die Ukraine also eigentlich nicht gewinnen, solange sie nicht durchgehend im Vehrhältnis von mindestens 7 bis 8 zu 1 abtauscht und das ist halt absolut unrealistisch.

Die Ukraine ist also eigentlich darauf angewiesen ihr Staatsgebiet zurückzuerobern, wenn sie gewinnen will und dafür bräuchte sie halt Material, was sie nicht hat und nicht ausreichend bekommt, also nicht nur mal 31 Abrams Panzer und 100 Gepard, ect, sondern jeweils mehrere hundert Panzer, Schützenpanzer, Artilleriesysteme, Flugabwehr, Minenräumgerät, inkl. ausreichend Munition, ect. und das nicht nur einmalig, sondern eben auch beständig.
 
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