Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Das wird spannend was da so alles raus kommt von dem was noch nicht bekannt ist.


 
Das mag ja für Dich persönlich gelten. Allerdings hat das Militär Weltweit Drohnen seit Jahren auf dem Schirm.
Klar sind Späh und Reaperdrohnen unter anderem bei den USA schon seit Jahren ein Thema aber ich wollte eher daraus hinaus das wohl niemand damit gerechnet hätte wie effektiv selbstgebaute FPV Drohnen sind.

Die Sanktionen wirken eventuell nicht so wie vorgesehen aber sie wirken.
Wie gesagt, in manchen Bereichen sicher aber eben bei weitem nicht genug um die russische Wirtschaft damit kleinzukriegen.

Leider hat der Krieg nicht nur Russland geschadet sondern gerade den ärmsten auf der Welt durch höhere Lebensmittelpreise.
Ja, aber fairerweise muss man halt auch sagen dass westliche Megakonzerne wie Nestle & Monsanto mit ihrem Wasser & Saatgutmonopol im Allgemeinen weitaus mehr zur präkeren Lage in armen Ländern beitragen als es der Wegfall von ukranischem Getreide ist.

Die Regale sind nicht gänzlich leer aber es wird weniger, gerade Lebensmittel , konsumiert hatte Anfang des Jahres der russische Einzelhandelsverband bestätigt.
Genauso wie es nicht von heute auf morgen geht ehemals europäische Partner durch andere zu ersetzen braucht es seine Zeit die heimische Lebensmittelproduktion hochzufahren die vor dem Krieg stark auf Import aus Europa ausgerichtet war.

Was wäre die Alternative?
Die möglichen Antworten darauf würden den Offtopic Rahmen dieses Threads deutlich sprengen aber um eine Idee zu nennen würde ich zb. damit anfangen dem Regulationswahn der EU erstmal einen Riegel vorzuschieben. Weil man hätte ja spätestens mit den landesweiten Bauernprotesten in den Niederlanden auf die Idee kommen können was für eine ausgesprochene Scheissidee es ist, in Zeiten wie diesen den eigenen Bauern (und damit der eigenen Nahrungsmittelproduktion) das Leben schwer zu machen.

Und direkt danach kommt auch schon das Thema Energieversorgung und die Kosten dafür aber wie gesagt, würde den Rahmen dieses Threads zu deutlich sprengen.


Ein kleiner Preis im Vergleich zu anderen.
Ich schätze mal es ist einfach so etwas zu sagen wenn es nicht die eigene Existenz ist die grade den Bach runtergeht. Aber was den Vergleich betrifft, ich bin zwar absolut dafür einer Ukraine zu helfen aber in einem realistischen Rahmen und dass heisst insbesondere nicht auf Kosten der eigenen Bevölkerung.

Weil hier wären wir meiner Ansicht nach schon wieder beim Thema wenn man im Westen immer gross von Solidarität redet dann sollen sich auch alle Länder gleichmassen im Rahmen ihrer Möglichkeiten beteiligen.

Das tägliche Betriebssterben? Klar melden Unternehmen Insolvenz an. War immer so gewesen, ist so und wird so bleiben. Kann man natürlich dramatisieren ist derzeit allerdings gar nicht so dramatisch.
Die Frage ist halt wie man "dramatisch" definiert. Allerdings wenn man sich die Entwicklung seit insbesondere den 70ern ansieht so ist der generelle wirtschaftliche/infrastrukturelle Abwärtstrend (bezüglich was am Ende auch wirklich bei der eigenen Bevölkerung ankommt) halt einfach nicht zu übersehen.

Nicht diejenigen welche geopolitische Machtspiele betreiben sind zu befragen sonder ausschließlich Herr Putin im Kremel. Er hat das ausgelöst und er kann das Sterben seiner und anderer Soldaten sofort stoppen. Niemand anderes.
Ich finde den Mythos vom Alleinherrscher Putin der auf seinem Bären tagtäglich in den Kreml reitet ja unterhaltsam aber in der Realität halte ich dieses Bild für ziemlich unrealistisch. Das Putin in Russland nach wie vor soviel Zustimmung in der eigenen Bevölkerung (und damit Macht) hat liegt in erster Linie daran dass er es wahrscheinlich wie kein anderer Politiker auf diesem Planeten verstanden hat sich als "starker Mann" in Szene zu setzen.

Aber um nochmal explizt auf "geopolitsche Machtspielchen" zurückzukommen, (wie ich im Verlauf dieses Krieges schon öfters gesagt habe) es waren zwar ohne jede Diskussion die Russen die in der Ukraine einen Angriffskrieg gestartet haben und tragen dafür auch die alleinige Schuld. Ich lehne es aber deutlich ab so zu tun dass man geopolitisch insbesondere im Zeitraum von 2013 bis 2021 nicht mehr hätte dafür tun können dass dieser Konflikt garnicht erst derart eskaliert.
 
Das Putin in Russland nach wie vor soviel Zustimmung in der eigenen Bevölkerung (und damit Macht) hat liegt in erster Linie daran dass er es wahrscheinlich wie kein anderer Politiker auf diesem Planeten verstanden hat sich als "starker Mann" in Szene zu setzen.
Er lenkt ja auch die Meinung, das macht eine Menge aus.
Wenn du täglich nur die Staatspropaganda in Fernsehen siehst und jede andere Meinung unterdrückt wird, hast du ein Leitbild, an das du dich haftest.
 
Die Luftverteidigung scheint ja durchaus zu funktionieren.

Klar sind Späh und Reaperdrohnen unter anderem bei den USA schon seit Jahren ein Thema aber ich wollte eher daraus hinaus das wohl niemand damit gerechnet hätte wie effektiv selbstgebaute FPV Drohnen sind.


Wie gesagt, in manchen Bereichen sicher aber eben bei weitem nicht genug um die russische Wirtschaft damit kleinzukriegen.


Ja, aber fairerweise muss man halt auch sagen dass westliche Megakonzerne wie Nestle & Monsanto mit ihrem Wasser & Saatgutmonopol im Allgemeinen weitaus mehr zur präkeren Lage in armen Ländern beitragen als es der Wegfall von ukranischem Getreide ist.
Weder Nestlé noch Monsanto oder irgendein Megakonzern hat für die Lieferengpässe und damit zu höheren Weltmarktpreisen gesorgt.
Es war alleine Russland durch den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen einen souveränen Staat.
Der Hinweis auf irgendwelche Megakonzerne klingt ein wenig wie eine Relativierung. Aber vermutlich lese nur ich das so.

Genauso wie es nicht von heute auf morgen geht ehemals europäische Partner durch andere zu ersetzen braucht es seine Zeit die heimische Lebensmittelproduktion hochzufahren die vor dem Krieg stark auf Import aus Europa ausgerichtet war.
Ja es lässt sich vieles erklären. Es ändert dennoch nichts am allgemeinen Konsum verhalten.

Die möglichen Antworten darauf würden den Offtopic Rahmen dieses Threads deutlich sprengen aber um eine Idee zu nennen würde ich zb. damit anfangen dem Regulationswahn der EU erstmal einen Riegel vorzuschieben. Weil man hätte ja spätestens mit den landesweiten Bauernprotesten in den Niederlanden auf die Idee kommen können was für eine ausgesprochene Scheissidee es ist, in Zeiten wie diesen den eigenen Bauern (und damit der eigenen Nahrungsmittelproduktion) das Leben schwer zu machen.

Und direkt danach kommt auch schon das Thema Energieversorgung und die Kosten dafür aber wie gesagt, würde den Rahmen dieses Threads zu deutlich sprengen.
Wenn es mit dem Krieg zu tun hat kann es den Thread ja nicht sprengen. Also nur zu.
Ich schätze mal es ist einfach so etwas zu sagen wenn es nicht die eigene Existenz ist die grade den Bach runtergeht. Aber was den Vergleich betrifft, ich bin zwar absolut dafür einer Ukraine zu helfen aber in einem realistischen Rahmen und dass heisst insbesondere nicht auf Kosten der eigenen Bevölkerung.
Auf welche Kosten denn. Worauf musst Du tatsächlich verzichten?
Oder meinst Du die höhere Kosten für Energie oder andere Produkte?
Na das liegt bestimmt an den Energiekonzernen und anderen Megakonzernen. (Vgl. meine Antwort oben)

Weil hier wären wir meiner Ansicht nach schon wieder beim Thema wenn man im Westen immer gross von Solidarität redet dann sollen sich auch alle Länder gleichmassen im Rahmen ihrer Möglichkeiten beteiligen.
Tun die Länder oder wo gibt es da Ungleichheiten. Okay Deutschland könnte soviel tun viel die baltischen Staaten, also im Verhältnis natürlich. Aber das täte ja noch mehr auf die Kosten der eigene Bevölkerung gehen.

Die Frage ist halt wie man "dramatisch" definiert. Allerdings wenn man sich die Entwicklung seit insbesondere den 70ern ansieht so ist der generelle wirtschaftliche/infrastrukturelle Abwärtstrend (bezüglich was am Ende auch wirklich bei der eigenen Bevölkerung ankommt) halt einfach nicht zu übersehen.
Derzeit sind die Unternehmensaufgaben auf einem sehr niedrigen Niveau. Das war vor und während Corona schon wesentlich höher. Auch davor finden sich Jahre wo wesentlich mehr Unternehmen in die Insolvenz gingen bzw aufgegeben wurden.
Dafür daß es seit den 70ern abwärts geht ist die Wirtschaft aber noch ziemlich erfolgreich.
Oder ist das Deinerseits eher so ein Gefühl von dramatisch was Dich da umtreibt?

Ich finde den Mythos vom Alleinherrscher Putin der auf seinem Bären tagtäglich in den Kreml reitet ja unterhaltsam aber in der Realität halte ich dieses Bild für ziemlich unrealistisch. Das Putin in Russland nach wie vor soviel Zustimmung in der eigenen Bevölkerung (und damit Macht) hat liegt in erster Linie daran dass er es wahrscheinlich wie kein anderer Politiker auf diesem Planeten verstanden hat sich als "starker Mann" in Szene zu setzen.
Wer autoritär regiert, wird in der Regel immer gute Zustimmungswerte haben. Ist bei Diktatoren auch so. Hmmm.....

Aber um nochmal explizt auf "geopolitsche Machtspielchen" zurückzukommen, (wie ich im Verlauf dieses Krieges schon öfters gesagt habe) es waren zwar ohne jede Diskussion die Russen die in der Ukraine einen Angriffskrieg gestartet haben und tragen dafür auch die alleinige Schuld. Ich lehne es aber deutlich ab so zu tun dass man geopolitisch insbesondere im Zeitraum von 2013 bis 2021 nicht mehr hätte dafür tun können dass dieser Konflikt garnicht erst derart eskaliert.
Ja sehe ich ganz ähnlich. Die USA und Großbritannien hätten sofort mit eigenem Militär nachsehen sollen was da für grüne Männchen auf der Krim operieren. Vermutlich wäre der Spuk sehr schnell vorbei gewesen.
Die Gefahr eines Krieges insbesondere eines Atomkrieges zwischen den USA/GB und Russland war ja nicht gegeben, Russland war nach eigenen Angaben ja nicht vor Ort. Eventuell hätte sich auch Russland als dritte Gewährsamtsmacht ebenso den USA/GB angeschlossen um zu sehen was da auf der Krim los ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
15:08 Uhr

Niederlande sagen Ukraine 18 F-16-Kampfflugzeuge zu

Die Niederlande werden 18 Kampfflugzeuge vom Typ F-16 an die Ukraine liefern. Das teilte Verteidigungsministerin Kajsa Ollongren in Den Haag mit. Die Niederlande hatten bereits zugesagt, die Maschinen für das Training von ukrainischen Piloten in Rumänien zur Verfügung zu stellen.

Nun sei offiziell beschlossen worden, die F-16 auch an die Ukraine zu liefern. "Mit diesem Beschluss bestätigen die Niederlande, dass sie sich weiterhin maximal einsetzen, um die Ukraine die im Kampf gegen die andauernde russische Aggression notwendige Unterstützung zu liefern", schrieb Premier Mark Rutte auf X.

Zur Zeit werden ukrainische Piloten in Rumänien für den Einsatz mit den Maschinen ausgebildet. Erst danach können auch die Maschinen geliefert werden. Wann sie tatsächlich auch im Krieg eingesetzt werden können, ist unklar. Das Training soll mehrere Monate dauern. Neben den Niederlanden hatten Dänemark und Norwegen der Ukraine F-16-Maschinen zugesichert.
Es wird Zeit das da mehr Bewegung reinkommt.

Allerdings, ist es gefährlich, wenn die Maschinen wirklich aus Nato- Nachbarländern starten müssen.
Weil die Ukraine angeblich keine intakten Rollfelder hat.
 
Allerdings, ist es gefährlich, wenn die Maschinen wirklich aus Nato- Nachbarländern starten müssen.
Weil die Ukraine angeblich keine intakten Rollfelder hat.
Wie kommst du schon wieder auf so einen schwachsinnigen Schmu?
Aktuell sind die Maschinen in Rumänien weil dort das Training stattfindet, das hat nichts mit kaputten Rollfeldern in der Ukraine zu tun.

Ganz davon zu schweigen das man so ein Loch in der Rollbahndecke relativ schnell reapriert bekommen würde und ansonsten auch die ukrainischen Maschinen (MiG, Su, ect) von betroffen wären.
 
Wie kommst du schon wieder auf so einen schwachsinnigen Schmu?
Aktuell sind die Maschinen in Rumänien weil dort das Training stattfindet, das hat nichts mit kaputten Rollfeldern in der Ukraine zu tun.
Erstens einen anderen Ton hier auflegen!

Zweitens stand das die letzten Wochen in den Medien. Oder ich habs aus dem Fernsehen. Weiß ich nicht mehr genau.

Und ich hatte "wirklich" geschrieben. Weil ich mich nicht sicher war ob das stimmt.
 
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Erstens einen andere Ton hier auflegen!

Zweitens stand das die letzten Wochen öfter in den Medien.
Auch wenn es in den Medien steht, ist das Quatsch. Kein NATO Mitglied wird zulassen, dass ukrainische Maschinen von NATO Stützpunkten operieren. Damit werden die Stützpunkte selber zum legitimen Ziel und der betreffende Staat aktiver Kriegsteilnehmer.
Der F16 reichen knapp 1000m, ob das nun eine geflickte Runway oder ne Autobahn/Landstraße ist dabei irrelevant. Es erhöht die Logistik wenn nicht vom Luftwaffenstützpunkt sondern von der Straße operiert wird. Das war es aber auch, dass Flugzeug wird dennoch seine Mission fliegen können.

Noch hat die UA keine F16 oder andere westliche Flugzeuge. Dafür funktioniert die Flugabwehr.
 
rybar sagt, es wäre bereits 1 Geschwader in der Ukraine.

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rybar sagt, es wäre bereits 1 Geschwader in der Ukraine.
Rybar erzählt auch gerne jede Menge Quatsch, wenn der Tag nur lang genug ist.
Die hatten 2022 auch schon berichtet das Leopard 2a6 bei Charkiw und der Balakliia-Offensive im Einsatz sind (als es in der gesamten Ukraine noch keinen einzigen Leopard 2 gab). ;)

Solange es also keine verifizierbaren Bilder gibt, von in der Ukraine fliegenden / stationierten F-16, würde ich auf sowas nicht viel geben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Leider hat die Ukraine keine brauchbare Luftwaffe sonst würde einiges anders aussehen.
Die F-16 lassen lange auf sich warten.

Ich würde nicht zu viel auf die F-16 geben, Russland hat schließlich auch eine Luftwaffe. Eine um mehrere Größenordnungen größere als die Ukraine unter Kriegsbedingungen wird aufbauen können. Im Moment operiert die wegen guter Luftabwehr praktisch nicht über der Ukraine und kaum im Frontgebiet; für Bodenangriffe bietet sie aus größerer Entfernung keine Vorteile gegenüber Drohnen. Aber sobald die Ukraine ihrerseits Kampflugzeuge in Frontnähe schickt, hat Russland mehr als genug Möglichkeiten, eine eigene Luftverteidigung aufzubauen, ohne sich in direkte Gefahr zu bringen.

Lawrow wäre auch noch so ein Kandidat. Passt wunderbar in die "Reihe der Arschl*cher".
Nur ist der auch nicht mehr der Jüngste.

Bei Lawrow kann ich nicht einschätzen, wie groß seine Ambitionen sind. Er macht seinen Job schon sehr lange, ohne dass es je Anzeichen für ein Streben nach mehr gab. Wenn er will, würde ich ihn als Spitzenkandidaten der Fraktion "Politik" im wortwörtlichen Kampf nach einem Ende Putins sehen, aber ich könnte mir auch gut vorstellen, dass er weiter beratetend und intrigierend hinter z.B. Medwedjew steht. Oder auch, dass er plötzlich weg ist: Im Gegensatz zu fast allen anderen Mitgliedern des Systems Putin (außer Putin selbst) wachsen auf Lawrows Mist immer wieder recht ansehnliche Leistungen. Das International überhaupt noch wer mit Russland spricht ist ja eigentlich fast ein Wunder und überwiegend seine Arbeit. Und eine, die man nicht auf Glück, Günstlingsmanöver oder früher angesammelte Pfründe stützen kann, da er sie praktisch im Ausland erarbeitet werden müssen. Daher traue ich Lawrow durchaus zu, rechtzeitig zu erkennen, wenn es zu heiß wird und dann ganz flott sein großes Maul zu schließen und einen vorbereiteten Fluchtplan durchzuziehen. Freunde hat er weltweit vermutlich mehr als jeder andere putintreue.


Nein nicht wirklich. Es gibt eine grobe Faustformel, nach der ein Soldat, der zwei bis drei Jahre nicht mehr aktiv war einen großen Teil seines Kampfwertes verliert.

Du kannst ihn dann also faktisch auch erst einmal wieder in die Grundausbildung schicken. Die mag er vielleicht, im Gegensatz zu einem absoluten Frischling, oder jemanden der 15 Jahre nicht mehr aktiv war, schneller durchlaufen können und dann entsprechend nur einen Monat brauchen und nicht drei bis vier, aber sein Kampfwert ist am Ende dann kaum höher als der eines Soldaten welchen du komplett neu ausgebildet hast.

Es hatte schon seine Gründe warum man bei der BW im Kalten Krieg Soldaten der aktiven Reserve mindestens einmal im Jahr für Übungen und Manöver einbestellt hat, um deren grundsätzliche Fähigkeiten zu erhalten und sie nach Kriegsausbrauch nicht erst wieder für Wochen in die Grundausbildung schicken zu müssen. ;)

Oder du kannst das auch mit einem Profisportler vergleichen, der zwei Jahre gar nicht mehr trainiert hat.
Natürlich mag der die Theorie noch können, aber wenn er nicht traniert wird er trotzdem sehr sicher nicht mehr, wie zuvor, Leistungen auf Spitzenniveau abliefern.

Ich sprach nicht von der Tauglichkeit für Fronteinsätze, ich sprach von Miliz. Solange jeder Einwohner jederzeit zur Waffe greifen könnte, in dem Glauben damit gut umzugehen und mit dem theoretischen Wissen, in welcher Situation er etwas damit bewirken kann, solange schwebt eine Besatzungsmacht in extremer Gefahr. Zivilisten ganz ohne Kampferfahrung kannst du in Angst versetzen und sie halten zu 95% still. Ex-Soldaten dagegen warten ab, ob sich eine Gelegenheit bietet und keine Gelegenheit z.B. für Angriffe aus dem Hinterhalt zu bieten, erfordert ein Vielfaches an Besatzungstruppen.


Hier beschreiben zwei russische Deserteure ihre Geschichte, wie sie in den Krieg kamen, wie man sie nicht gehen lassen und wie der russische Staat sie am Entkommen hindern wollten.


Kann die Quelle von den nicht prorussischen Kommentatoren hier eingeordnet werden?

Spielt das eine Rolle? Es sind Einzelberichte, über deren Repräsentativität wir sowieso nichts wissen, auch wenn die Weitergabe lippengetreu ist. Vorstellbar ist in der russischen Armee ohnehin fast alles. Aber solange man nicht weiß, was davon systematisch und überall passiert, kann man keine Rückschlüsse auf die Bedeutung für eine 100000de starke Streitmacht ziehen.
 
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Konkret waren es Spetznaz und Marineverbände die in der Nacht von 21.2 auf 22.2 auf die Krim entsandt worden sein sollen (achtung konjunktiv) allerdings sind diese meines Wissens nicht öffentlich in Erscheinung getreten und was die Russen auf ihre Stützpunkte entsenden lässt sich halt beim besten Willen nicht ankreiden. Die Besetzung des Parlaments (aka die grünen Männchen) fand aber erst ab 27.2 statt also fast über eine Woche später und damit deutlich nach Janukowytschs schlussendlicher Absetzung.

Die Besetzung nicht nur des Parlaments, sondern aller Schlüsselposition der gesamten Insel fand hochgradig organisiert statt. 1-2 Tage allein für das Einsickern in die Ukraine sind anzusetzen, weitere 1-2 für die Vorbereitung des Materials und 1-2 für die Anreise innerhalb Russlands passen sehr gut zu den Hinweisen auf den Marschbefehl und sind können unmöglich eine Reaktion auf die nur drei Tage vorher erfolgte politische Entscheidung im Zuge von Jaunkowytschs Flucht sein. Zudem muss vor dem Marschbefehl noch eine sorgfältige Planung erfolgt sein und davor eine Auskunftschaftung der Ziele. Der russsiche Einmarsch in die Ukraine muss also mindestens 1-2 Monate vor dem Regierungswechsel in Arbeit gewesen sein.

Es steht (jedem) den meisten Menschen auf diesem Planeten frei die Gesetze ihrer jeweiligen Länder zu kritisieren aber wenn man daran etwas ändern möchte dann muss dass halt auf jedem Fall auf friedlichem (!) Wege und im Rahmen des Rechtsstaates passieren, und ganz sicher nicht mit Gewalt und Krawallen.

Und Fakt ist nunmal dass sich die Krawalle zwischen November 13 und Februar 14 nicht wegdiskutieren lassen.

Fakt ist, dass diese Krawalle keine Operation des Militärs oder paramilitärischer Einheiten waren und somit nicht einmal ein Putschversuch ist und Fakt ist auch, dass der politische Umschwung durch Verhandlungen zwischen Regierung und Opposition erreicht wurde. Ja: Die Demonstranten haben Druck gemacht und die Angemessenheit der Mittel kann man anzweifeln. Aber wenn eine Regierung ihren Kurs ändert, weil das Volk offensichtlich extrem unzufrieden ist, dann ist dann halt kein Putsch. Bei einem Putsch werden die Regierungsmitglieder mit Waffengewalt daran gehindert, ihren Amtsgeschäften nachzugehen und das ist in der Ukraine nie geschehen. Es hat auch kein Putschistenführer ein Militärtribunal eingerichtet, sondern ein gewältes Parlament hat eine Übergangsregierung eingesetzt, weil sich die reguläre verpisst hat. (Wie sich später im Rahmen der Ermittlungen herausgestellt hat: Aus gutem Grund.)

Sowas nennt man Demokratie, egal ob auf einem einzigen Platz in der ganzen Nation Krawalle stattfinden oder nicht.

Fakt ist dass sich die Aussagen von Vicki Nuland (aka *** the EU) dass die USA die politische Opposition in der Ukraine mit 5 Milliarden Dollar unterstützt haben nicht wegdiskutieren lassen. Man kann die Rolle von Soros Stiftung nicht wegdiskutieren wenn man sich im Mai 2014 bei CNN hinhockt und es sogar öffentlich zugibt. Man kann die Rolle von diversen westlichen Spitzenpolitikern nicht wegdiskutieren die bereits 2013 in die Ukraine gefahren sind um da für die Opposition Stimmung zu machen.

Nö. Braucht man aber auch nicht. Die grenzüberschreitende Unterstützung von Freunden ist ein ganz normaler Prozess. Netzwerke, die um Putin herum entspringen, haben mit relativ hoher Sicherheit auch die AFD, den Front National oder die Lega unterstützt. Einige vermuten, dass das bis heute so abläuft und es gibt definitiv Unterstützung dieser Demokratiefeinde untereinander. Das sind ganz normale und im Teil "Unterstützung" auch nicht verwerfliche Prozesse - sondern nur im Bereich "von Menschenfeinden". Wenn dagegen demokratische Akteure oder schlicht zivilgeschaftliche Hilfen (um die es iirc mehrheitlich ging) gefördert werden, ist das doch was gutes. Nichts anderes macht das deutsche Entwicklungshilfeministerium jeden Tag weltweit. (Wenn es nicht gerade dabei ist, deutschen Silbertablets an Konzerne zu verteilen)

Und last but not least wären da noch die Aussagen des früheren Ministerpräsidenten der Ukraine der in einem Interview von 2016 detailiert darlegt dass das hochgelobte Abkommen mit der EU massiv zum Nachteil für die Ukraine gewesen wäre. ( PS: Ich behaupte übrigens nicht das der Mann die absolute Wahrheit für sich gepachtet hätte aber es ist zumindest eine andere Sichtweise.)

Und auch die hat nichts mit deinem aus der Luft gegriffenen Märchen eines Putsches zu tun. Hatte eine strikt einseitige Bindung für die Ukraine auch Nachteile? Klar. Die Ukraine hatte auf lange Sicht keine Aussichten auf einen regulären EU-Beitritt und der Wechsel von einem in alle Richtungen handelnden Transitland zu einem einseitig orientierten, vor halb geschlossenen Grenzen stehenden, ist nicht optimal. Konnte man somit dagegen sein? Klar. Aber hatte diese Variante mehr Nachteile als eine genauso einseitige Koppelung an Russland? Aus menschlich-demokratischer Sicht: Aber hallo! Und die Ukrainer, denen diese Entscheidung ja wohl obliegt und nicht Putin, hielten das auch aus wirtschaftlicher Sicht für gegeben. Und Fakt ist nun einmal, dass die massiv von Putin unter Druck gesetzte Ukraine nicht mehr die Wahl hatte, mit beiden Seiten gleichermaßen Handel zu betreiben. Russland hatte bereits in den Jahren zuvor mehrfach am Gashahn gedreht, Verträge gebrochen, eine Distanzierung von der EU verlangt, kurz: Russland hat schon lange vor 2014 beansprucht, in der Ukraine direkt Macht zu übernehmen und Leistungen zu verlangen. Dagegen war die EU, die Belohnungen für demokratische Fortschritte in der Ukraine versprochen hat, wohl klar das kleinere Übel.


Stimmt doch auch in der Regel, was der britische Geheimdienst so raushaut.
Wo haben die sich denn grundlegend geirrt?

Musste Putin nicht beim kleinen, dicken Kim auf den Schoss und hat als Leckerli einige Waggons mit Artilleriegranaten erhalten?
Oder iranische Drohnen einkaufen (und mittlerweile nachbauen), weil er nix selber diesbezüglich auf Lager hat(te)?

Die russische Wirtschaft wird doch mittlerweile in großen Teilen von Kriegsausgaben des Staates am Laufen gehalten.
Sanktionen wirken zwar nicht so schnell und hart, wie wir es gerne hätten, aber das muss man langfristig sehen, außerdem wird aktuell noch einmal nachgeschärft.

Sooo toll sieht es nicht aus in Putinrussland.
Zudem sterben jeden Tag hunderte Russen. Jeden Tag. Wofür?

Wie schon mehrfach geschrieben:
Solange Putin in einem geschlossenem System agiert, dass nur wenige Güter von außen benötigt, hat er auch kein Wirtschaftsproblem. Deutschland hat den gesamten Zweiten Weltkrieg auf Pump bei der eigenen Bevölkerung finanziert, deren Finanzmittel man wiederum selbst gedruckt hat. Zusammengebrochen ist das aber erst, als man nach dem Krieg zu einer Zivilgesellschaft mit internationalem Anschluss zurückkehren wollte bzw. da lag man halt schon aus anderen Gründen am Boden, hat die Rückzahlungen einfach gestrichen und sich mit gigantischen Summen aus dem Ausland wieder hochpäppeln lassen (BRD) oder ist auf dem Zahnfleisch kriechend ins Rennen des System gestartet (DDR). Aber Hitler hatte, trotz totaler Kriegsauzehrung, nie Wirtschaftsprobleme.

Was für Putin ein Problem hätte werden können:
1. Wenn das Volk wegen ausbleibender Versorgung auf die Barrikaden geht. Aber dafür sind die Sanktionen bis heute zu lasch und kamen in zu kleinen Schritten, sodass man sich dran gewöhnt und teilweise auch einfach Kompensationsmechanismen geschaffen hat.
2. Wenn ihm die Devisen für das, was er importieren muss, ausgehen. Aber selbst der Rohstoffverkauf in die EU läuft ja immer noch blendend, allen Sanktiönchen zum Trotz.


Ich finde den Mythos vom Alleinherrscher Putin der auf seinem Bären tagtäglich in den Kreml reitet ja unterhaltsam aber in der Realität halte ich dieses Bild für ziemlich unrealistisch. Das Putin in Russland nach wie vor soviel Zustimmung in der eigenen Bevölkerung (und damit Macht) hat liegt in erster Linie daran dass er es wahrscheinlich wie kein anderer Politiker auf diesem Planeten verstanden hat sich als "starker Mann" in Szene zu setzen.

Die Oligarchen hassen den Krieg, weil er ihren Wohlstand vernichtet, das Militär hasst(e) den Krieg (zumindest bis zum Austausch einiger Schlüsselpositionen), weil er Soldaten und Material vernichtet, die Geheimdienste scheinen auch keinen Nutzen daraus zu ziehen, organisierte Kriminalität hast Kriege in aller Regel sowieso (weil zuviel staatlich geregelt wird), die Medien müssen sich teils schon ganz schön verbiegen, um diesen Krieg schönzureden und in der Politik musste Putin einige Widersprüchlicher kalt stellen, bis es passt. Also während du Recht hast, dass Putin kein übermächtiger Führer ist, sondern "nur" ein geschickter Marionettenspieler, der diverse Interessensgruppen zwecks seiner Ziele gegeneinander ausspielt, ist in diesem Fall doch ziemlich deutlich, dass es seine Ziele sind, die die treibende Kraft darstellen. Er hat sich im Moment keine Hintertür mehr offen gehalten, um sich unter Wahrung seiner Macht zurückziehen zu können. Aber das Sterben könnte in 10 Minuten beendet sein, einfach nur in dem er seine Fehler eingesteht und die passenden Konsequenzen zieht.
 
Rybar erzählt auch gerne jede Menge Quatsch, wenn der Tag nur lang genug ist.
Naja, Ruzzen halt. Die sind mitunter halt einfach mal schnell. Also was solche Meldungen angeht - siehe die ganzen zerstörten westlichen Waffen, die es so halt eben in der Ukraine auch noch gar nicht gab. Woran das liegt? Wer weiss das schon so genau. ^^

All zu lange dauern muss es aber dennoch nicht mehr, die Ausbildung der Piloten läuft ja auch schon seit längerem. ^^

 
Ich würde nicht zu viel auf die F-16 geben, Russland hat schließlich auch eine Luftwaffe. Eine um mehrere Größenordnungen größere als die Ukraine unter Kriegsbedingungen wird aufbauen können. Im Moment operiert die wegen guter Luftabwehr praktisch nicht über der Ukraine und kaum im Frontgebiet; für Bodenangriffe bietet sie aus größerer Entfernung keine Vorteile gegenüber Drohnen. Aber sobald die Ukraine ihrerseits Kampflugzeuge in Frontnähe schickt, hat Russland mehr als genug Möglichkeiten, eine eigene Luftverteidigung aufzubauen, ohne sich in direkte Gefahr zu bringen.
Naja, die würden ihnen schon deutlich weiter helfen. Im Moment haben sie ja so gut wie keine Luftwaffe.
Und die fehlt vor allem bei ihren Vorstößen. Damit können russische Befestigungsanlagen besser zerstört werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
... aus den russischen Medien kommen Berichte über die ersten 12 F16 sowie 2-3 Trainingsflugzeugen. Soweit mitgeteilt wurden sollen die Russen dabei sein die Lokalisierungen zu bekämpfen. Es steht weiterhin die Diskussion im Raum, ob die 3 abgeschossenen SU24 nicht auf das Konto der F16 gehen. Ich gehe davon aus, dass es in den nächsten Wochen Videos dazu geben wird.
 
Erstens das und außerdem sind noch alle F 16 Ausbildungen in den Niederlanden und Dänemark ... das eine Sidewinder AM-9 von dort aus ein russisches Flugzeug der Marke Su 24 vom Himmel holt, ist doch eher mehr als unmöglich. Da ist man wohl auf Propaganda reingefallen ... wie konnte das nur passieren!?
 
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Eine Einschätzung von Ex-General Ben Hodges zur Lage in der Ukraine. Nicht nur aus der militärischen Perspektive.
 
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