Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Die aktuelle Situation zeigt deutlich, das gar nichts "fix organisiert" ist.
Die ganze Produktion wird auf Sparflamme betrieben, obwohl die
Ukraine unendlichen Bedarf hat.

Hast Du schon mal was in der Richtung gemacht? Stellen wir uns vor,
wir wollen außer der Reihe 100 neue Rohre für eine Panzerhaubitze
fertigen lassen. Alleine, um den Stahl zu bekommen, kann man 6 Monate
einplanten, etc. Es ist ja nichts mehr im Warenlagern, überall setzt sich
"Just in Time" durch und in Hochhöfen produzierter Stahl ist in der Regel
für das nächste Jahr verkauft.
Kann ich so bestätigen. Eher 12 Monate. Davon Mal ab das unsere Bude aus allen Nähten platzt, finde Mal Personal für die PZH. Früher haben wir tatsächlich 1 PZH pro Woche, Stahlbau, raus gehauen. Aktuell undenkbar.
 
Hast Du schon mal was in der Richtung gemacht? Stellen wir uns vor,
wir wollen außer der Reihe 100 neue Rohre für eine Panzerhaubitze
fertigen lassen. Alleine, um den Stahl zu bekommen, kann man 6 Monate
einplanten, etc. Es ist ja nichts mehr im Warenlagern, überall setzt sich
"Just in Time" durch und in Hochhöfen produzierter Stahl ist in der Regel
für das nächste Jahr verkauft.
Wenn es hart auf hart kommt, dann wird da nix mehr exportiert oder verkauft. Nur, das nützt uns nix, weil, wenn wir erst einmal besetzt sind, dann werden wir nix mehr für die eigene Verteidigung produzieren müssen. ;)

Deswegen müsste man jetzt schon ehrlicher sein und einen deutlich höheren Teil der Produktion an notwendigen Komponenten für die Rüstungsindustrie bereitstellen. Ebenso müsste man denen mehr Personal geben!

Grundsätzlich ist Waffenproduktion und Verkauf bzw Export ein aus meiner Sicht moralisch verwerfliches Geschäftsmodell. Vor allem dann, wenn es nur um den Profit geht. Nur aktuell haben wir die "barbarischen Horden aus dem Osten vor unseren Mauern". Da sollte man sich nicht in die eigene Tasche lügen und hoffen, dass die Ukraine das schon regelt. Da sind die Polen z.B. sind bei dem Thema mental deutlich weiter. Die richten sich gerade auf den Ansturm dieser Barbaren ein. Deutschland täte gut daran es ihnen gleich zu tun.
 
... und nun zieht nach Neuwahlen, dem Wunsch des Volkes folgend, die Slowakei ihre Unterstützung raus. Heisst, keine Waffen, kein Geld und keine Unterstützung der Sanktionen gegen Russland mehr.

"Der neue Ministerpräsident der Slowakei, Robert Fico, hat einen Stopp der Militärhilfe seines Landes für die Ukraine verkündet und will bei seinem ersten EU-Gipfel weder weitere Waffenlieferungen noch weitere Sanktionen gegen Russland unterstützen."
Dein feuchter Traum...
 
Wenn es hart auf hart kommt, dann wird da nix mehr exportiert oder verkauft. Nur, das nützt uns nix, weil, wenn wir erst einmal besetzt sind, dann werden wir nix mehr für die eigene Verteidigung produzieren müssen. ;)
Erstmal müßten die Russen Polen einnehmen, bevor sie nach Deutschland gelangen können.
Und das ist auch sehr unwahrscheinlich weil sofort der Nato-Bündnisfall eintreten würde.
Dann hätten wir quasi den 3. Weltkrieg.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das kann doch noch so schwer sein,m oder unterschätze ich das Problem?

Du überschätzt die Handlungsbereitschaft. Wir kriegen es ja nicht einmal hin, unsere Energieversorgung von Russland zu kappen.

Ein viel größeres Problem als der nötige Stahl wäre aber die Elektronik. Denn da gibt es keine Überlappungen mit im Kriegsfall eher weniger benötigten Industrien, von denen man Ressourcen abzwacken kann, sondern ein viel höhere Spezialisierung benötigter Technik, die enorm vielschichtige Anpassung in vertikaler Ebene erfordern. Da müsste man erst einmal die Produktion der Produktionsmittel für die Produktion der Produktionsmittel der Komponenten für die PzH ankurbeln. Und das in Hochtechnologiebereichen, wo vor einer Produktionssteigerung erst einmal drei bis fünf Jahre Ausbildung nötig sind und wo gegebenenfalls 5-10 Jahre Forschung für Teilelemente nachzuholen wären, die komplett von außerhalb des NATO-Raums stammen.


Die aktuelle Situation zeigt deutlich, das gar nichts "fix organisiert" ist.
Die ganze Produktion wird auf Sparflamme betrieben, obwohl die
Ukraine unendlichen Bedarf hat.

Hast Du schon mal was in der Richtung gemacht? Stellen wir uns vor,
wir wollen außer der Reihe 100 neue Rohre für eine Panzerhaubitze
fertigen lassen. Alleine, um den Stahl zu bekommen, kann man 6 Monate
einplanten, etc. Es ist ja nichts mehr im Warenlagern, überall setzt sich
"Just in Time" durch und in Hochhöfen produzierter Stahl ist in der Regel
für das nächste Jahr verkauft.

Es blieben zu hoffen, dass das in einem NATO-Bündnisfall nochmal überdacht wird. Aber aktuell ist der Kapitalismus auf alle Fälle deutlich wichtiger (sowohl den regierenden als auch der Mehrheit der Wähler, wenn man Umfragen glauben schenkt) als die Unterstützung der Ukraine, also hat der freie Markt vorrang.
 
Die Washington Post titelte am 23.10.23:

"Ukrainische Spione mit engen Verbindungen zur CIA führen einen Schattenkrieg gegen Russland"

Aus dem Beitrag, welcher nach einer einfachen Registrierung für jeden lesbar ist, wird unter anderem der Mord an Darja Dugina beleuchtet und festgestellt:

"Die Operation wurde vom ukrainischen Sicherheitsdienst, der SBU, organisiert, ..."

Das heisst Frau DUGINA wurde nicht, wie hier von einigen behauptet, von den Russen ermordet.


 
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Das hat die New York times vor über einem Jahr schon geschrieben und das Ziel war auch nicht die Tochter, sondern ihr Vater.

... richtig und trotzdem wurde hier daran festgehalten, dass es die Russen selbst waren. Sehe es bitte als klarer Abschluss dieses Themas.

Ob das Ziel wirklich ihr Vater war, ist nach meinem Kenntnisstand noch offen ... vielleicht klärt es sich noch auf. Oder wurde das bereits zwischenzeitlich zweifelsfrei kommuniziert?
 
Ob das Ziel wirklich ihr Vater war, ist nach meinem Kenntnisstand noch offen ... vielleicht klärt es sich noch auf. Oder wurde das bereits zwischenzeitlich zweifelsfrei kommuniziert?
Die New York Times hatte es vermutet aber vermutlich wird man das eh nicht in Erfahrung bringen. Als Hardline war ihr Vater aber wohl der stärkere Gegner als die Tochter, die seinen Wagen auch nur zufällig fuhr.
 
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Glaube kaum, dass ein Presseartikel der ausschließlich allgemein bekannten Fakten aneinanderreiht und dann jedesmal ein "wir waren"-Zitat eines "officials" dranhängt, als Schlussstrich akzeptiert werden wird. Quellenschutz hin oder her - die Post ist zwar sehr renomiert, aber keine einzige Zeile dazu, woher/wie/mit welcher Legimitität sie jetzt auf einmal top-secret Informationen von mutmaßlich mehreren Dutzend Insidern haben will, wäre wirklich nett gewesen.
 
Glaube kaum, dass ein Presseartikel der ausschließlich allgemein bekannten Fakten aneinanderreiht und dann jedesmal ein "wir waren"-Zitat eines "officials" dranhängt, als Schlussstrich akzeptiert werden wird. Quellenschutz hin oder her - die Post ist zwar sehr renomiert, aber keine einzige Zeile dazu, woher/wie/mit welcher Legimitität sie jetzt auf einmal top-secret Informationen von mutmaßlich mehreren Dutzend Insidern haben will, wäre wirklich nett gewesen.

... wie auch immer. Jedenfalls stimmt erstaunlicherweise die veröffentlichte Erkenntnis der Post mit den Ermittlungsergebnissen der Russen überein.
 
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Der neue Speaker der REP im Repräsentantenhaus zum Thema Ukraineunterstützung

"Johnson äußerte außerdem seine Bedenken hinsichtlich der finanziellen Unterstützung für die Ukraine im Allgemeinen. „Wir wollen wissen, was das Ziel dort ist (...). Das Weiße Haus hat uns das nicht mitgeteilt“, so Johnson. Zwar dürfe man die Ukraine nicht alleinlassen, weil der russische Präsident Wladimir Putin dort nicht siegen dürfe."

Er formuliert weiter aus, dass es aber jetzt erst einmal um Israel ginge.

Interessant finde ich die Aussage des obersten Republikaners, der ja als Trump treu gilt, dass Putin nicht siegen dürfe.
 
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