Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

du meinst 1000km, sie haben aber auch mehrere Typen
Stimmt. Beides. ;) Habs mal korrigiert, war sicher wieder Bier in der Tsttr :lol:

Die Ukraine bekommt jetzt auch VAMPIRE-Systeme zur Drohnenbekämpfung. Hochmodern und ebenso mobil. 4 sind wohl schon angekommen, weitere folgen.

 

Ich schätze ja die Arbeit von Amnesty International. Aber solche Form der Proteste interessieren die Russen doch nicht.

Edit:

7:50 Uhr

Selenskyj: Ukraine braucht insgesamt 160 Kampfflugzeuge​


Über bereits erfolgte Zusagen hinaus braucht die Ukraine Aussagen von Präsident Wolodymyr Selenskyj zufolge zur Verteidigung gegen den russischen Angriffskrieg rund 100 weitere Kampfflugzeuge. "Insgesamt brauchen wir für eine schlagkräftige Luftwaffe etwa 160 Kampfflugzeuge", sagte Selenskyj in einem vom portugiesischen öffentlich-rechtlichen Fernsehen veröffentlichten Interview.

Damit solle Russland die Möglichkeit genommen werden, den ukrainischen Luftraum zu beherrschen. Bisher habe Kiew Zusagen für "50 oder 60" F-16-Kampfjets erhalten, sagte der ukrainische Staatschef. Am Vortag hatte Luftwaffensprecher Jurij Ihnat beim ukrainischen öffentlich-rechtlichen Fernsehen von einem Bedarf von "ungefähr 128 F-16-Jagdflugzeugen" gesprochen.

Das ist schon eine gewaltige Anzahl. Außerdem ist immer nur von Flugzeugen die Rede.
Was ist mit Kampfhubschraubern?
 
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Zehntausende Männer im wehrfähigem Alter haben die Ukraine bereits verlassen oder versuchen dieses noch. Entweder wollen sie ihren Erlebnissen an der Front entfliegen oder möchten nicht ohne Ausbildung an die Front geschickt und "geopfert" werden. Dafür sind sie bereit mehrere tausend Dollar an Schleuser zu zahlen und bei einer Rückkehr als Verräter für bis zu 12 Jahre ins Gefängnis zu gehen. Der eine oder andere hat Schuldgefühle oder erfährt Vorwürfe, jedoch zählt oft das Wohl der Familie mehr als die Pflicht.

Menschlich gesehen ein Teufelskreis mit dem Ergebnis, dass bestimmt viele nicht in ihr Heimatland zurückkehren, um der Haftstrafe zu entgehen.


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Wie Reuter vor kurzem berichtete, schickt die Biden-Regierung wohl bereits in den kommenden Wochen Uran-Munition in die Korn-Kammer der Welt.

Die Munition soll Teil eines Hilfspaketes von bis zu 375Mio USD sein.

Die Finanzierungsgenehmigung für das Hilfspaket erfolgt durch die Presidential Drawdown Authority, die den Präsidenten ermächtigt, im Notfall Artikel und Dienstleistungen aus US-Beständen ohne Zustimmung des Kongresses zu transferieren.

Das Material wird aus Überbeständen in den USA stammen.

Die Sicherheitshilfe für die Ukraine seit der umfassenden russischen Invasion im Februar 2022 belief sich bisher auf mehr als 43 Milliarden US-Dollar.

 
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*gähn*

"Ohnehin verwenden gerade Russland und die Ukraine DU-Munition (Anm.: depleted Uranium), die Lieferung von DU-Munition aus dem Westen ist da also nix Dramatisches, das wird von der Propagaga wegen german Atomangst gerade befeuert
Wird halt trotzdem seit Februar 2022 auf beiden Seiten benutzt"

"Dass das dann im Boden via Grundwasser, Pflanzen und Tiere irgendwie in den Menschen landet, ja, kann passieren, die Belastungen über diesen Weg sind da aber tatsächlich geringer als in manchen Ecken in Süddeutschland, wo natürliches Uran im Mineralwasser festgestellt wurde"

(Quelle: L. Winkelsdorf via Twixxer)
 
Hier mal wieder umfassende Analysen insbesondere zu den Drohnen. Hört sich alles sehr gut an. Ich drücke den Ukrainern beide Daumen, dass sich die Russen freiwillig zurückziehen.

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Welche militärische Qualifikation besitzt dieser Mann eigentlich?
 
... der Beitrag wirft Fragen auf:

" ... es wurden bereits hunderte Millionen Euro in die Drohnen- Produktion investiert ... "

" ... 40 Mann produzieren pro Monat 15 extreme Low-Cost Drohnen aus Pappe, Holz und Aluminium, welche kein Radarsignal erzeugen und eine Reichweite von 700km haben ..."

" ... die gewählten Materialien reflektieren das Radarsignal nicht ... "

" ... solche Drohnen lassen sich schnell und billig herstellen ..."

" ... das Ding, die Drohne, ist so lowtech ... "

" ... so schnell und billig produziert, wenn da 100 verloren gehen, schicken sie einfach die nächsten 100 los ..."

1. Seit wann reflektieren Flächen aus Pappe, Holz und Aluminium kein Radarsignal?

2. Massenproduktion: 40 Mann bauen 15 Drohnen pro Monat, alle zwei Tage eine - wieviel Leute müssen dann beschäftigt werden, damit täglich Schwärme von denen aufsteigen können?

3. Wenn bereits mehrere 100 Millionen Euro in die Drohnen Produktion investiert wurden, wo sind dann die tausenden Drohnen die in den preiswerten Bastler-Buden bereits entstanden sind?

4. Eine low-tech Drohne, also das Gegenteil von High-tech, hat eine Reichweite mit Bombenlast von 700km? Ein Highend Equipment aus dem RC Bereich kostet bereits mehrere hundert Euro und kommt gerade mal auf eine Reichweite von nicht mal 5 km.

... ich kann mir nicht helfen, aber abgesehen von der wirklich aufgeregt, mittelmäßigen Moderation, passen die Aussagen zu den Drohnen nicht zusammen. Oder wie seht ihr das aus technisch, wurtschaftlicher Sicht?
 
1. Seit wann reflektieren Flächen aus Pappe, Holz und Aluminium kein Radarsignal?
Also für aluminium verstehe ich ja deine frage, aber für holz und pappe? :what:
Denke doch einfach mal in ruhe darüber nach. Radar ist ist nur elektromagnetische strahlung und die wird nur von metallen reflektiert. Ich mein, vieleicht kannst du damit auch einen lebenden baum detektieren aber auch nur, weil der über 100% holzfeuchte haben kann. (wasser dürfte auch reflektieren) Pappe und sperrholz ist dagegen trocken, da gehen radar-wellen durch oder werden geschluckt.
Was dagegen reflektiert ist das innenleben der drohne (motor), aber das ist wiederum so klein das es kaum auf zu spüren sein sollte.
2. Massenproduktion: 40 Mann bauen 15 Drohnen pro Monat, alle zwei Tage eine - wieviel Leute müssen dann beschäftigt werden, damit täglich Schwärme von denen aufsteigen können?
Ein schwarm kann auch aus 5 drohnen bestehen und du weißt nicht wieviele kleine firmen daran bauen. Wird ja nicht nur die eine gezeigte sondern eher ein paar hundert sein. (kriegswirtschaft eben)
3. Wenn bereits mehrere 100 Millionen Euro in die Drohnen Produktion investiert wurden, wo sind dann die tausenden Drohnen die in den preiswerten Bastler-Buden bereits entstanden sind?
So eine drohne konstruiert sich nicht von allein und die produktionsstätten ziehen sich auch nicht von alleine hoch. Das gehört halt schon dazu.
4. Eine low-tech Drohne, also das Gegenteil von High-tech, hat eine Reichweite mit Bombenlast von 700km? Ein Highend Equipment aus dem RC Bereich kostet bereits mehrere hundert Euro und kommt gerade mal auf eine Reichweite von nicht mal 5 km.
Dein "freizeit highend equipment" ist auch eher low-tech. Da ist nix dran was unter allen umständen fuktionieren muß und die steuerung ist nichtmal halbwegs stör-sicher. Dazu muß es keine reichweite bringen.
Kriegs-drohnen sind da schon von grund auf anders konzipiert und wenn etwas aus dem zivil-bereich genommen wird, muß es mindestanforderungen erfüllen. Die papp-drohnen schaffen z.b. je nach zuladung zwischen 40 und 120 km...

... und die ukrainische eigenentwicklung wird wohl um die 700km schaffen.
Bei der shahed-136 weiß es übrigens niemand in der westlichen welt so richtig, aber die reichweite soll wohl bei 970-2500km liegen. Ist das "fliegende mopped" deshalb high-end?
 
Zu den Pappdrohnen kann man nur mal wieder den Herrn W. zitieren, der bringt gewisse Dinge immer recht geschickt auf den Punkt:

"An Waffen aus Karton und Sperrholz gibt es nichts auszusetzen, wenn diese funktionieren
Schon im Zweiten Weltkrieg wurde Sperrholz als Ersatz für Aluminium und Stahl wieder verwendet und erwies sich als erstaunlich belastbar bei Flugzeugen [...]
Das ist also keinesfalls eine "improvisierte Not-Maßnahme", über die man lachen sollte, das ist durchaus ernstzunehmende Technik [...]

Wobei da klar erkennbar ist, dass die Ukraine da auf Massenfertigung orientiert ist und das nicht bei einer Handvoll Drohnen bleiben soll. Was wir da gerade sehen, kann man als "Fronterprobung" umschreiben:
Erstmal mit kleineren Stückzahlen gucken, ob das die erhofften Erfolge bringt. Augenscheinlich tut es das [...]

"Masse" heisst, dass faktisch in jedem Dorf mit kleinen Herstellerbetrieben Teile für solche Waffen
produziert werden können.
Tausende Ziele, die man nicht mehr erfolgversprechend von russischer Seite angreifen kann, die Produktion lässt sich nicht mehr wirklich stören"

[Quelle/gesamter Tweet]

Wir halten also fest: Die Ukraine haben also mindestens 2 Typen Highend-Drohnen, Unterwasserdrohnen und demnächst wahrscheinlich Unmengen nicht wirklich abwehrbarer Pappkameraden und die Russen werden nichts dagegen tun können. Die nächsten Sargnägel für die Invasoren.
 
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Also für aluminium verstehe ich ja deine frage

Danke für die Zustimmung. Warum erzählt der Experte und die Moderation dann sowas?

Die beiden andern Materialien waren Kopierfehler, sorry.

Was dagegen reflektiert ist das innenleben der drohne (motor), aber das ist wiederum so klein das es kaum auf zu spüren sein sollte.

Naja, wenn man Vögel/Schwärme aufm Radar erkennen kann, dann sicher auch ein Schwarm von Drohnen die aus vielen Einzel-Signalen besteht.

... du weißt nicht wieviele kleine firmen daran bauen. Wird ja nicht nur die eine gezeigte sondern eher ein paar hundert sein. (kriegswirtschaft eben)

Genau deshalb habe ich die Frage gestellt. Es müssen sehr viele solcher Werkstätten sein, um von Massenproduktion sprechen zu können und das man den Abschuss von 100 Drohnen locker sieht und einfach die nächsten 100 schickt, wie es der Experte sagt.


So eine drohne konstruiert sich nicht von allein und die produktionsstätten ziehen sich auch nicht von alleine hoch. Das gehört halt schon dazu.

Nochmal, wir sprechen von x * 100.000.000.000 €

Ja, für die Entwicklung könnten Kosten entstanden sein - siehe unten.

So eine Werkstatt die Holz, Pappe und Alu bearbeiten kann kostet praktisch nichts, denn die benötigten Werkzeuge gibt es in jedem Handwerker Haushalt. Selbst wenn die ne kleine CNC inkl. Steuerung und Notstromer da hinstellen sind 5t€ schon viel.


Dein "freizeit highend equipment" ist auch eher low-tech. Da ist nix dran was unter allen umständen fuktionieren muß und die steuerung ist nichtmal halbwegs stör-sicher. Dazu muß es keine reichweite bringen.
Kriegs-drohnen sind da schon von grund auf anders konzipiert und wenn etwas aus dem zivil-bereich genommen wird, muß es mindestanforderungen erfüllen.

Meine Rede: der Experte und die Moderation spricht von low-Tech. Du bestätigst es gerade, es wird absolutes high-Tech benötigt um auf die ausgewiesene Reichweite und Tragkraft zu kommen. Also ist diese Aussage im Beitrag auch Quatsch.

Zu den Entwicklungskosten: große Unbekannte, dass was richtig Geld kostet sind die high-Tech/End Module für die Steuerung, Antrieb und Energieversorgung auf diese Entfernung die in jede dieser kleinen Werkstätten verteilt werden müssen und jeder sich mit auskennt.

Aber ggfs. erzählt man uns auch einfach was vom Storch mit dieser/n Bastelbude/n und es wird tatsächlich in Industrieanlagen in Massen produziert. Das würden die Investitionskosten erklären und in Bild passen. Entsprechende Videos gab es bereits in den Netzwerken. Ist natürlich nicht so ne geile Story aber wäre ...
 
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Danke für die Zustimmung. Warum erzählt der Experte und die Moderation dann sowas?

Die beiden andern Materialien waren Kopierfehler, sorry.

Naja, wenn man Vögel/Schwärme aufm Radar erkennen kann, dann sicher auch ein Schwarm von Drohnen die aus vielen Einzel-Signalen besteht.
Das Alu werden nur dünne runde Stängchen (keine Flächen) zur Stabilisierung sein, da ist nicht viel mit Radarstrahlen zurückwerfen.

Genau deshalb habe ich die Frage gestellt. Es müssen sehr viele solcher Werkstätten sein, um von Massenproduktion sprechen zu können und das man den Abschuss von 100 Drohnen locker sieht und einfach die nächsten 100 schickt, wie es der Experte sagt.

Nochmal, wir sprechen von x * 100.000.000.000 €

Ja, für die Entwicklung könnten Kosten entstanden sein - siehe unten.

So eine Werkstatt die Holz, Pappe und Alu bearbeiten kann kostet praktisch nichts, denn die benötigten Werkzeuge gibt es in jedem Handwerker Haushalt. Selbst wenn die ne kleine CNC inkl. Steuerung und Notstromer da hinstellen sind 5t€ schon viel.
Entwicklung, Werkzeuge und Formen kosten nunmal, da wird nicht jeder "Klemptner" seine eigenen Impressionen der Form machen können...soll ja schließlich fliegen und das auch noch möglichst effizient.
 
Danke für die Zustimmung. Warum erzählt der Experte und die Moderation dann sowas?
Weil der experte das vermutlich genauer weiß als wir? Ich hatte zumindest nie etwas mit radar-anlagen zu tun und weiß auch nicht wieviel aluminium die ukrainer ggf. an ihren drohnen verbauen. (kann ja auch minimal sein)
Naja, wenn man Vögel/Schwärme aufm Radar erkennen kann, dann sicher auch ein Schwarm von Drohnen die aus vielen Einzel-Signalen besteht.
Und du könntest vogel und drohne am radar auseinander halten, wenn beides exakt die selber radar-signatur hat?
Genau deshalb habe ich die Frage gestellt. Es müssen sehr viele solcher Werkstätten sein, um von Massenproduktion sprechen zu können und das man den Abschuss von 100 Drohnen locker sieht und einfach die nächsten 100 schickt, wie es der Experte sagt.
Da verweise ich mal auf den post über dir...
Nochmal, wir sprechen von x * 100.000.000.000 €
100 mio. mögen für dich viel sein, aber bei rüstungsfrage ist das ...nix...
Wie hoch war nochmal unser sondervermögen für die bundeswehr??? 100 mrd??? Und das ist zusätzlich zum normalen etat, wird in sachen stückzahlen eher nicht viel extra-gerät bringen (stockt doch nur vorhandenes gerät auf + zusätzliche munition) und da muß nicht mal mehr etwas entwickelt oder gar produktionsanlagen gebaut werden.
So eine Werkstatt die Holz, Pappe und Alu bearbeiten kann kostet praktisch nichts, denn die benötigten Werkzeuge gibt es in jedem Handwerker Haushalt. Selbst wenn die ne kleine CNC inkl. Steuerung und Notstromer da hinstellen sind 5t€ schon viel.
Die 5t€ mögen für hier gelten, wo man notfalls ewig warten kann. Allerdings bestimmt die nachfrage, dringlichkeit und die möglichkeit es vor ort zu schaffen den preis. Ersteres ist in der ukraine wohl doch eher hoch und das zeug einfach durch die gegend kutschen ist auch nicht... (und ein gebäude gehort ja auch noch dazu + lohn für die mitarbeiter + sicherlich ein haufen zeugs woran ich jetzt nicht denke)
Du bestätigst es gerade, es wird absolutes high-Tech benötigt um auf die ausgewiesene Reichweite und Tragkraft zu kommen. Also ist diese Aussage im Beitrag auch Quatsch.
EY!!! Richtig zitieren und nicht bloß das heraus picken was deiner argumentation dient! Ich schrieb auch dazu:
Bei der shahed-136 weiß es übrigens niemand in der westlichen welt so richtig, aber die reichweite soll wohl bei 970-2500km liegen. Ist das "fliegende mopped" deshalb high-end?
Ich bestätige also garnichts, sprich man schafft die 700km sobald das gerät in der lage ist sich so lange in der luft zu halten und dafür reicht ein simpler verbrenner und ein halbwegs konstruierter rumpf mit flügeln und tank. (und natürlich eine fernsteuerung, die die reichweite her gibt) Daran ist nix high-end.
 
... da wird nicht jeder "Klemptner" seine eigenen Impressionen der Form machen können...soll ja schließlich fliegen und das auch noch möglichst effizient.

Ganz genau, um auf 700km Reichweite zu kommen, muss top Flugeigenschaften haben und möglichst effizient sein. Heisst, kein low-tech billig Kram sondern präzise, wiederholbare massentauglich Fertigung. Sowas macht man nicht in ner Bastlerbude wie die gezeigte.


... man schafft die 700km sobald das gerät in der lage ist sich so lange in der luft zu halten und dafür reicht ein simpler verbrenner und ein halbwegs konstruierter rumpf mit flügeln und tank. (und natürlich eine fernsteuerung, die die reichweite her gibt) Daran ist nix high-end.

Natürlich, mehrere einhundert Millionen sind gerechtfertig für ein low-tech Produkt was High-End Technologie bedarf und in hunderten Bastler-Buden auf die UA zu Tausenden mit gleichbleibender Qualität produziert wird und hoch effizient fliegen kann.

Entschuldigung, aber das beisst sich!

Glaubt was ihr wollt ... :)


OT

PS: eine Hose zieht man sich am Besten mit einer Kneifzange an ;)

/OT
 
Ganz genau, um auf 700km Reichweite zu kommen, muss top Flugeigenschaften haben und möglichst effizient sein. Heisst, kein low-tech billig Kram sondern präzise, wiederholbare massentauglich Fertigung. Sowas macht man nicht in ner Bastlerbude wie die gezeigte.
So habe ich das nicht geschrieben. Mit Material, Zeichnung und Lehren könnte ich so nen Ding im Schuppen hinterm Haus auch zusammenbasteln. Mit Vorgefertigten Formen gehts halt schneller.
 
Du bist nicht in der Lage "Militärökonom Marcus Keupp" in die Tastatur zu klöppeln unter Nutzung einer Suchmaschine deiner Wahl? :what:
Die Frage war eher rhetorisch gemeint. Ökonomie bedeutet nicht militärische Planung, und Führung von verbundenen Waffen.
Ich denke das er nicht ausreichend ausgebildet ist und Unterschiede in der Sichtweise von Oberst Reisner und anderen, bestärken meine Ansicht dazu.

und die Russen werden nichts dagegen tun können

Das stimmt nicht. Der überwiegende Teil der vernichteten Drohnen wird durch EW verursacht.
Wie hier schon gepostet, verlor die ukrainische Amee vor Monaten schon 10000 Drohnen im Monat.

Und du könntest vogel und drohne am radar auseinander halten, wenn beides exakt die selber radar-signatur hat?

Das ist dann eine Frage der Einstellungen.Radare werden so eingestellt, das Vögel usw das Gerät nicht stören.
Die Zahl der Signale würde sonst die Abwehr überfordern.
Dazu wird aber Softwsre genutzt, die wohl mit KI den Bediener bei der Zielauswahl unterstützt.
So bekamen die Russen, Hymars,Storm Shadow und Scalp besser in den Griff.

Dazu manipulieren sie das GPS, wodurch gesteuerte Systeme , wie auch Excalibur, Probleme haben genau zu treffen.

Bei der oben genannten Menge von 10k Drohnen, welche verloren gehen, erkennt man das Industrielle Ausmaß der Produktionen. Bedeutet aber auch der dazugehörigen Komponenten.

Einflüge nach Russland, sind meiner Ansicht, ohne Hilfe des Westens schwer möglich.
Westliche Satelliten und Awacs, machen es erst möglich die Abwehrstellungen in Russland aufzuklären und entsprechende Routen zu finden.
Dazu werden Drohnen auch erst in der Nähe der Ziele gestartet. Es ist schwer in einem solchen Land Sabotageaktionen zu verhindern, gerade wenn Millionen ukrainischer Flüchtlinge im Land leben.
 
Die Frage war eher rhetorisch gemeint. Ökonomie bedeutet nicht militärische Planung, und Führung von verbundenen Waffen.

An der Universität der Bundeswehr in München gibt es einen Lehrstuhl für Militärökonomie. Dieser besteht aus einem Herbsttrimester und Wintertrimester in denen die Studenten der BW die Grundlagen des Streitkräftemanagements und einem Frühjahrstrimester über Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen und Rationalisierungsstrategien in Militärorganisationen lernen.

Das heißt, wenn einer dieser Studenten dieses Lehstuhls jemals im TV auftreten würde und dort das selbe wie der Herr Keupp sagt, dann hat das für dich also keine Relevanz? Welche Ausbildung in dieser Richtung hast du genossen, um hier von uns aus als Diskussionspartner mit angesehener Meinung zu gelten? *

Ich denke das er nicht ausreichend ausgebildet ist und Unterschiede in der Sichtweise von Oberst Reisner und anderen, bestärken meine Ansicht dazu.

Zitat Wikipedia: "Seit Januar 2013 arbeitet Keupp als Dozent für Militärökonomie an der Militärakademie der ETH Zürich, der Ausbildungsstätte für die Berufsoffiziere der Schweizer Armee."

Irgendwas muss dieser Mensch ja an sich haben, das er Studierende lehren darf, also seine Reputation scheint zumindest nicht in der Schweiz als unzureichend zu gelten.

Was ich denke ist ein Mensch der meint sein Wissen über aktuelles Militär und Kriegen hier heraus zu posaunen, das er aus Wikipedia, Zeitungsartikeln und von Militärbloggern bezieht steht für mich in seinem Fachwissen noch nicht mal auf der selben Stufe wie Julian Reichelt!

*nur rhetorische Fragen
 
dann hat das für dich also keine Relevanz?
Er kann gerne über Militärökonomie lehren, aber deshalb ist er kein Spezialist für die militärische Kriegsführung.
Wer erklärt das ne Pappdrohne nur einen Elektromotor benötigt, demonstriert mangelnden Sachverstand.
Auch diese Drohnen benötigen Navigation und eine Verbindung zum Operator, um ins Ziel gelenkt zu werden.
Damit natürlich Emissionen und Verletzlichkeit für Jamming .


Weiter zu erklären das diese billigen Drohnen zum " Gamechanger" werden, übrigens der nächste, ist Hanebüchen.
Im Unterschied zur Ukraine kann Russland seine Drohnenproduktion, unerreichbar für Angriffe, tief im Land aufbauen.
Pappdrohnen sind auch nicht in der Lage 700km mit relevanter Nutzlast zurückzulegen.

Russland besitzt jetzt schon eine relevante Produktion von Drohnen, wie Lancet und Geran, die durch ihre Menge und Genauigkeit Relevanz erreicht haben, ohne ein " Gamechanger" zu sein.

Ich nehme nicht in Anspruch besser zu wissen was dort passiert, aber meinen Quellen traue ich das zu.
Mein Vorschlag hier war schon früher sich mal mit C4ISR, A2/AD und EW Fähigkeiten zu beschäftigen. Auch wenn man kein Militär ist, können daraus einige interessante Informationen gezogen werden.

Du kannst aber jederzeit meine Beiträge korrigieren? Das ist Teil einer Diskussion.
 
Du kannst aber jederzeit meine Beiträge korrigieren? Das ist Teil einer Diskussion.

Sofern es Themen wie Flugabwehr, ABC-Abwehr und Truppenfernmeldeverbindungsdiest betrifft ... gerne, denn das sind die ATN die ich in meiner Dienstzeit erworben habe ( auch wenn es schon zwei Jahrzehnte her ist ) die Grundsätze ändern sich in dieser Richtung wenig bis gar nicht. :D

PS: Fallst du es noch nicht wissen solltest ... selbst die Russen stellen mittlerweile Drohnen aus Holz her.
 
Anbei ein unkommentierter Beitrag aus Mariupol zur aktuellen Versorgungslage in der durch die Kämpfe stark zerstörten Stadt.

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